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    AW: Neustart mit 50 plus - wer hat es geschafft und wer träumt noch davon?

    Danke

    Ich bin oft selber überrascht, was ich alles schon spontan oder überlegt, verändert habe

    Wo andere mich warnten oder es mutig fanden

    Dann gibt es Themen, die sich wesentlich leichter anhören und ich stecke fest
    Dabei gibt es fast kein Risiko

    Noch ist mir nicht ganz klar, wie ich das verändern kann

    Ich bleibe dran, weil ich weiterkommen möchte
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

  2. VIP

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    AW: Neustart mit 50 plus - wer hat es geschafft und wer träumt noch davon?

    Zitat Zitat von Magalie_J Beitrag anzeigen
    Meine Therapeutin hat mal zu mir gesagt, dass ich da mit meiner Sichtweise irgendwo in meiner Entwicklung steckengeblieben bin.
    Das sehe ich nicht so.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Neustart mit 50 plus - wer hat es geschafft und wer träumt noch davon?

    Zitat Zitat von Ela_Linn Beitrag anzeigen
    Warum sollte man sich also nicht mit 40, 50 oder 60 neu erfinden können?
    Ich könnte mich einreihen und von Veränderungen in meinem Leben berichten.
    Was ich aber treffend finde, ist diese zitierte Frage. Ja, warum sollte man sich nicht nach vielen Jahren festgefahrenen Tun und Handeln, Dulden und Lassen neu ausrichten?
    Wieso sollte man so weiter leben wie bisher, bloß weil man meint, dass es normal sei, man nicht ausbrechen könne, dürfe oder weil man Konsequenzen befürchtet?
    Wieso sollte man sich aufgeben und sich nicht trauen, seinem Leben einen anderen Weg vorzugeben?
    Oftmals sind es "die Anderen", die einen davon abhalten, etwas neu anzugehen.
    Was könnten A und B sagen, C oder D denken, wenn ich heute meinen Job schmeiße, morgen zum 4. Mal heirate und übermorgen auswandere?
    Mut haben, sich neu ausrichten, sich trennen, den Job wechseln, umziehen, auswandern - einfach Schranken im Kopf abbauen und handeln.
    irgendwann kam bei mir die Einsicht, dass meine Partnerin trotz Gewohnheit nicht der richtige Mensch für mich ist. Trotz dass sie die Mutter meines Kindes ist, hatten wir keinerlei Gemeinsamkeit in unseren Lebensplanungen und so war es für mich eine konsequente Entscheidung, dass ich ohne sie leben möchte.
    ______________


    Männliches Fahrgestell mit H-Kennzeichen - jung war früher, ich trage jetzt Falten






    NOTHING ELSE MATTERS

    Who the f*ck is Else?

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    AW: Neustart mit 50 plus - wer hat es geschafft und wer träumt noch davon?

    Zitat Zitat von Ela_Linn Beitrag anzeigen


    Was mich auch sehr interessiert sind grundsätzlich grosse und kleine Lebensveränderungen, und zwar in späteren Lebensabschnitten.
    Warum sollte man sich also nicht mit 40, 50 oder 60 neu erfinden können?

    Liebe ForumsteilnehmerInnen, was meint ihr zu alldem? Ich bin gespannt!
    Wenn es nicht nur um berufliche veränderungen geht kann ich noch ein paar sachen aus meinem bekanntenkreis dazu fügen.

    Mit über 70 jahren Schulkinder von Flüchtlingen (Ex-Jugoslawien) betreuen weil die Eltern arbeiten. Diese in die Traditionen der Schweiz einweisen und Deutsch verbessern,als es das Wort Flüchtlingshilfe in dem Dorf gar nicht gab.Sie machte das fast 20 Jahre lang.

    Mit über 55 quer durch die Arktis

    Mit über 50 hochdotierten Job geschmissen um eine Farm zu pachten. (Kein Millionenvermögen da)

    Etc etc

    Egal wie alt man ist...wenn man will und die Kraft hat und den Mut oder Vertrauen...gehts.
    Geändert von Lara55 (28.05.2020 um 06:12 Uhr)

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    AW: Neustart mit 50 plus - wer hat es geschafft und wer träumt noch davon?

    Zitat Zitat von Magalie_J Beitrag anzeigen

    Der "Nachteil" ist, dass es nur wenige Menschen in meinem Leben gibt, die mein Leben nachvollziehen können - und mir und meinen Gedanken/meiner Philosophie immer folgen können.

    Ich bin manchen Menschen auf der einen Seite zu unstet und auf der anderen Seite zu konsequent...
    Ich habe keine Angst vor Trennungen und Brüchen... und damit können viele nicht umgehen...

    Seltsam... ich selber halte mich für sehr gefestigt und fühle mich in meiner Haut und mit mir selber sehr wohl.

    Ist es wirklich so "schlimm", mit 61 noch genauso neugierig zu sein wie mit 17 und bereit zu sein, mit 61 noch genau die gleichen Risiken einzugehen wie mit 17?
    Du hast ein sehr bewegtes Leben gehabt bis jetzt🌷

    Mit fällt auf das bei vielen Menschen auch Neid aufkommt wenn man selber mit Brüchen/Trennungen/neuen Herausforderungen gut umgehen kann. Oft ein verstecktes "warum tue ich nichts dergleichen". Die eigene Stagnation überkommt dann viele Leute und regt zum Denken an.

    Es ist gut mit 61 noch neugierig und offen zu sein😊😊.

    Das Häuschen oben am Meer wäre auch Meins❤.

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    AW: Neustart mit 50 plus - wer hat es geschafft und wer träumt noch davon?

    Moin Ela_Linn,

    auf der beruflichen Suche nach dem, was Frauen in den Wandeljahren so beschäftigt, bin ich auf Deine Frage gestoßen, zu der ich auch gerne etwas beitragen möchte.

    Ich habe "erfolgreich" eine dreißigjährige Ehe beendet, letztes Jahr meine dritte Ausbildung erfolgreich beendet, vor vier Monaten meinen Job gekündigt und werde bald "erfolgreich" meine Selbstständigkeit leben.

    Mich treiben meine Werte: Freiheit und Respekt

    Mein Avatar (Mein_Lebensdrittel) ist auch mein Motto, denn jetzt bin ich dran.

    Alle meine Kolleg*innen finden meine Entscheidung mutig, ich finde sie nur konsequent. Mutig ist es, diese Konsequenz auch zu leben.

    Meine Hindernisse sind meine inneren Antreiber wie Perfektionismus und Gerechtigkeitssinn; meine Glaubenssätze wie "ich bin nicht gut genug" und "ich kann mir das nicht gönnen" sind auch nicht gerade förderlich.

    Inspirationen hole ich mir in der (Fach)literatur und auf YouTube.
    Unterstützung bei ausgesuchten Freundinnen und Freunden, die typischen Bedenkenträger frage ich erst gar nicht.

    Ich bin neugierig und offen und freue mich auf meine Zukunft.

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    AW: Neustart mit 50 plus - wer hat es geschafft und wer träumt noch davon?

    Zitat Zitat von Lara55 Beitrag anzeigen
    Du hast ein sehr bewegtes Leben gehabt bis jetzt🌷

    Mit fällt auf das bei vielen Menschen auch Neid aufkommt wenn man selber mit Brüchen/Trennungen/neuen Herausforderungen gut umgehen kann. Oft ein verstecktes "warum tue ich nichts dergleichen". Die eigene Stagnation überkommt dann viele Leute und regt zum Denken an.
    Ja, schade, dass sowas bei einigen Menschen Neid hervorruft.

    Dass bei Trennungen/Brüchen/Herausforderungen auch immer eine Geschichte dahinter steckt, die auch Kummer, Tränen und Schmerzen in sich birgt, sehen manche Menschen nicht.

    Sie sehen nur das Ergebnis.

    In ganz fiesen und dunklen Stunden denke ich mir manchmal, wie schön und beschaulich wäre es jetzt, ich hätte eine riesengroße Familie mit Kindern und Enkelkindern in einem Zuhause, dass ich schon seit 40 Jahren bewohne und bewirtschafte...

    Ich muss zugeben, dass mir dann manchmal die Tränen kommen, dass ich das alles nie hatte.

    Und ich muss auch zugeben, dass ich manchmal atemlos bin, wenn mal ein Stillstand in meinem Leben ist, weil ich immer damit rechne, dass es morgen nicht mehr so ist, wie es heute scheint.
    Wirklich zur Ruhe kommt man mit diesem Gedanken nicht...

    Das alles hat seine Sonnen- und Schattenseiten...

    Andererseits... die Erfahrungen, die ich gemacht habe und mich zu dem Menschen gemacht habe, der ich jetzt bin, ist auch okay.
    Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln,
    einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.

    (Maxim Gorki)

  8. Moderation

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    AW: Neustart mit 50 plus - wer hat es geschafft und wer träumt noch davon?

    Magali_J. ich finde es auch völlig nachvollziehbar, wenn man sich mit 60 teilweise noch fühlt wie mit 17. Es gibt ja Gefühle, wie zB Neugierde aufs Leben, die alterslos sind.
    Ich halte dich für resilient und realistisch, dein Leben betreffend. Find ich sehr gut.

    Dass man manchmal gerne das Leben der anderen hätte, bzw Teile davon, die sich bei einem selbst nicht eingestellt haben, halte ich auch für normal. Aber ich glaube, dass in einem etwas ist, dass es nicht dazu hat kommen lassen. Bei manchen bewusst, bei manchen unbewusst.
    Um es aus meiner Lage zu sagen - wenn ich das Zuhause wirklich hätte haben wollen, mit den 40 Jahren am gleichen Ort, Kinder, Grosskinder und Grund und Haus, wäre ich in meiner alten Heimat geblieben und wäre nicht für Studium und Arbeit 18 Jahre quer durch Deutschland gezogen und wäre nicht mit kurz vor 40 ausgewandert.

    Ich weiss nicht, ob nicht nochmal irgendwann ein Neustart notwendig ist, so unsicher wie das Leben inzwischen ist. Ich hab sowas bislang nicht am Alter festgemacht, ich bin jetzt 57. Allerdings ist das natürlich auch immer ein bisschen abhängig davon, wie fit man bleibt.
    “We cannot confront these issues alone, none of us can. But the answer to them lies in a simple concept that is not bound by domestic borders, that isn’t based on ethnicity, power base or even forms of governance. The answer lies in our humanity." Jacinda Ardern, 29.3.19

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

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    AW: Neustart mit 50 plus - wer hat es geschafft und wer träumt noch davon?

    Zitat Zitat von Mein_Lebensdrittel Beitrag anzeigen
    Meine Hindernisse sind meine inneren Antreiber wie Perfektionismus und Gerechtigkeitssinn; meine Glaubenssätze wie "ich bin nicht gut genug" und "ich kann mir das nicht gönnen" sind auch nicht gerade förderlich.
    Ja, das mit den hinderlichen Glaubenssätzen kenne ich gut. Ich frage mich, wie man solchen auf die Schliche kommen kann, dessen man sich garnicht bewusst ist und die dich somit unterbewusst sabotieren? Hat jemand eine Idee?

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    AW: Neustart mit 50 plus - wer hat es geschafft und wer träumt noch davon?

    Zitat Zitat von Lara55 Beitrag anzeigen

    Mit über 70 jahren Schulkinder von Flüchtlingen (Ex-Jugoslawien) betreuen weil die Eltern arbeiten. Diese in die Traditionen der Schweiz einweisen und Deutsch verbessern,als es das Wort Flüchtlingshilfe in dem Dorf gar nicht gab.Sie machte das fast 20 Jahre lang.

    Mit über 55 quer durch die Arktis

    Mit über 50 hochdotierten Job geschmissen um eine Farm zu pachten. (Kein Millionenvermögen da)

    Etc etc
    Da hast du eine richtige Schatztruhe an Erfahrungen in deinem Bekanntenkreis. So spannend! Ja, du hast recht - Willen, Kraft, Mut und Vertrauen machen sehr vieles möglich. Ich übe mich momentan auch darin, mutig meine Wünsche anzugehen, vor allem aber mich in Vertrauen zu üben.

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