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  1. Registriert seit
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    AW: Wie ehrgeizig wart oder seid Ihr, beruflich?



  2. Registriert seit
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    AW: Wie ehrgeizig wart oder seid Ihr, beruflich?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Ich finde aber schon, dass das möglich ist, zumindest wenn einem die Firma gehört. Man muss es sich dann eben leisten können.
    Sicher gibt es sowas auch, die Regel dürfte das aber nicht sein.
    Ansonsten bezweifle ich einfach, dass die tollen Karrieretypen ihre freie Zeit dann in der Bri verdaddeln. Insofern denke ich schon, dass es hier ein ganz gutes Abbild der Gesellschaft gibt, vielleicht etwas im "gehobenen" Bereich, was (Aus)Bildung anbelangt.

    /ot

  3. Avatar von huppsi
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    AW: Wie ehrgeizig wart oder seid Ihr, beruflich?

    Ich bin ehrgleizig, weil ich es nicht mag, hinter meinem Potential zurückzubleiben. Ich möchte Aufgaben haben, die mich fordern, neues lernen, mich weiterentwicklen. Die ganz große Karriere ists nicht, aber stetige Weiterentwicklung auch mit Kindern. Ich hab für mich nie den Schalter gefunden, der es mir ermöglichen würde, mich auf einem gemütlichen, gut bezahlten Job auszuruhen.

  4. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Wie ehrgeizig wart oder seid Ihr, beruflich?

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Deswegen: Ich bin lieber einfach glücklich. Mein Ehrgeiz, vielmehr meine Befriedigung, liegt darin, gut in meinem Beruf zu sein und mich stets auf dem neueste Stand zu halten und mein Wissen zu erweitern.
    Da stimme ich für mich genau so zu. Mir waren die Kinder immer wichtiger, als Karriere zu machen. Ich mache meinen Job sehr gerne...gut, an manchen Tagen auch nicht....habe Gleitzeit. Das ist für mich wesentlich wichtiger als viele andere Dinge.

    Mein Plan ging eher dahin, das ich, wenn meine Kinder erwachsen sind, dann doch noch Abi zu machen und zu studieren.
    Da kam dann aber wieder das Leben dazwischen.
    Ich bin glücklich mit dem was ich tue und mit dem was ich arbeite. Und genau so wollte ich es immer sein.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.


  5. Registriert seit
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    AW: Wie ehrgeizig wart oder seid Ihr, beruflich?

    Vor einigen Jahren hatten ein Kollege und ich die Möglichkeit, Gruppenleiter zu werden; beide haben wir das zugehörige Programm nicht bestanden.
    War auch okay für mich; letztlich wollte ich dem Kollegen das Feld nicht kampflos überlassen, das war so mein Beweggrund.

    Mein Abteilungsleiter wollte das mit mir gerne wiederholen. Na ja, dann kamen diverse Umstrukturierungen und ich konnte das nicht mehr machen.

    So wie sich die Zeit gewandelt hat, bin ich froh, seinerzeit keine Empfehlung erreicht zu haben - für mich nicht (mehr) erstrebenswert.


  6. Registriert seit
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    AW: Wie ehrgeizig wart oder seid Ihr, beruflich?

    Fast am Ende meines Berufslebens muss ich wohl sagen, dass ich nie besonders ehrgeizig war. Dafür bin ich einfach nicht der Typ Mensch. Das posting #3 von Kiriki könnte von mir sein. Das, was ich mache, so machen, dass ich mich nicht schämen muss. Finanzielle Unabhängigkeit. Aufstieg bedeutet in dem Bereich, in dem ich (noch) arbeite, ohnehin vor allem deutlich mehr Arbeit, ohne dass der finanzielle Mehrerhalt für mich besonders attraktiv wäre. Nein danke, mein Job ist so schon fordernd und zeitaufwendig einschließlich häufiger Wochenendarbeit.

    Da ich mit jungen Menschen arbeite, bedeutet deren (möglicher) Erfolg auch meinen Erfolg. Das hat mir neben anderem immer einen gewissen Grad an Befriedigung gebracht. Nur einmal habe ich in über 35 Jahren gekämpft: als ich nämlich für bestimmte Tätigkeiten dieselbe Behandlung eingefordert habe, die andere für ähnlich gelagerte Aufgaben auch bekamen. Schon aus Gründen der Gerechtigkeit. Hat ein bisschen gedauert, aber ich habe mein Ziel erreicht.

    Was mir noch einfällt: ich hatte immer den "Ehrgeiz", nicht resigniert, unzufrieden und mäkelig zu werden, wie ich es bei so manchen meiner Kollegen in den späteren Berufsjahren erlebt habe. Sondern immer offen für alles zu bleiben und vor allem die positiven Seiten zu sehen. Ist mir, glaube ich, ganz gut gelungen.
    Die guten Jahre im Leben zählen zehnfach

    (mit freundlicher Erlaubnis von ras-le-bol)


  7. Registriert seit
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    AW: Wie ehrgeizig wart oder seid Ihr, beruflich?

    Zusammenfassend lässt sich dann doch für die meisten Frauen hier bei uns sagen, dass die Work-Life-Balance stimmen muss und dass sich der Ehrgeiz darauf richtet, seine beruflichen Fähigkeiten beständig zu erweitern und zu optimieren.

    Eine Karriere für sich machen, nicht für andere.

  8. Moderation
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    AW: Wie ehrgeizig wart oder seid Ihr, beruflich?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Ich hab das Gefühl, in der Bri ist Karriere nicht hoch angesehen. Kann mich täuschen, aber mir fallen hier nicht viele ein, die wirklich Karriere gemacht haben, einschließlich Personalverantwortung, und hier mitschreiben würden. Stränge, in denen das nachzulesen ist, gibts einige.
    "Karriere" ist irgendwie eine Hohlfloskel. Manchmal denke ich, es steht verbreitet dafür, seine eigenen Rechnungen bezahlen zu können, und wird dann benutzt, um diese Fähigkeit oder den Wunsch danach abzuwerten, indem das mit "100 Wochenstunden Arbeit, immer im Dienst oder in Bereitschaft, hat jeden Konkurrenten im Hafenbecken versenkt, hat dafür aber ein Privatjet und schicke Schuhe" gleichgesetzt wird.

    Das macht es schwer, sich darüber zu unterhalten!

    Wenn ich mal ein teilsynonymes "berufliches Vorankommen" verwende, kriege ich eher "habe ich zu den meisten Zeitpunkten meiner Berufstätigkeit interessantere, komplexere, verantwortungsvollere, ... Tätigkeiten als zehn Jahre zuvor, und kriege dafür mehr Geld und Anerkennung?".
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (28.05.2019 um 10:48 Uhr) Grund: Bandwurmsatz segmentiert.


  9. Registriert seit
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    AW: Wie ehrgeizig wart oder seid Ihr, beruflich?

    Ja, Karriere, das ist so ein Begriff, der ist immer schwierig ist Diskussionen. Deshalb habe ich ihn auch bewusst vermieden in meinem Eingangsposting.

    Aber ich will Euch nicht abwürgen, diskutiert das ruhig weiter
    Es läuft ja alles auf die Frage hinaus, was man wichtig findet.

    Für mich sind Eure Beiträge sehr anregend und helfen mir beim Sortieren. Das tun, was ich kann und mag, und mich darauf fokussieren, das wird wahrscheinlich doch mein Weg sein (und bleiben).


  10. Registriert seit
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    AW: Wie ehrgeizig wart oder seid Ihr, beruflich?

    Die Frage, was einem wichtig ist, zieht sich doch sowieso durch das ganze Leben. Ändert sich nur. Allerdings habe ich noch niemanden kennengelernt, der seine Ziele verfolgt hat, ohne etwas zu opfern. Wer dazu nicht bereit ist, sollte es bei Gedankenspielen belassen. Die Frage ist eigentlich, was bin ich bereit zu opfern, um Ein Ziel zu erreichen. Kann man auch noch jenseits der 50.

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