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  1. Avatar von AweSomeOne
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    AW: Eine grundsätzliche Frage zum Thema Verlust

    Zitat Zitat von Kitty_Snicket Beitrag anzeigen
    kenzia

    Ja, richtig. Ganz vergessen

    @kenzia
    'Every saint has a past, and every sinner has a future.'
    — Oscar Wilde —


  2. Registriert seit
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    AW: Eine grundsätzliche Frage zum Thema Verlust

    Zitat Zitat von Senay Beitrag anzeigen
    Ich glaube auch wirklich, dass der Tod meines Expartners für mich eher zu ertragen wäre... wenn er tot wäre, könnte ich die Dinge die mich an ihn erinnern, die Bilder von ihm, seine Geschenke an mich, in liebevoller Erinnerung behalten und ansehen. Ich könnte, zwar tieftraurig, aber auch voller Liebe an ihn zurückdenken.
    So ist da einfach nur das Gefühl, dass alles falsch war, was ich geglaubt habe... ein Bild von ihm anzusehen ist nur schrecklich und Dinge die mich an ihn erinnern machen nur traurig.

    Es ist schwer für mich das in Worte zu fassen, ich will auch niemandem zu nahe treten, der das anders empfindet, und das sind ja offenbar die meisten.

    Ich denke auch, dass Overknee recht hat, es hat sehr viel mit der Zurückweisung zu tun, das tut einfach doppelt weh. Der Mensch ist weg und zusätzlich will er mich einfach nicht mehr.
    Ich empfinde deinen ersten Abschnitt schon sehr befremdlich und extrem selbstbezogen. Bei allem Verständnis für Deine Trauer.
    Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass bei einer Trennung (ich war damals schwanger) der entscheidende Unterschied zu einem Todesfall ist, dass es den Mann, den du liebst, nicht gibt. Er ist nicht so, wie du glaubst, sonst hätte er dich nicht verlassen. Du liebst jemanden, der gar nicht so ist wie du glaubst.

    Trauere. Das ist selbstverständlich und alles andere wäre auch sehr ungewöhnlich.
    Aber der Tod eines Partners, der mit dir gemeinsam alt werden möchte, aber einfach stirbt, ist etwas anderes. Und ganz bestimmt nicht leichter zu ertragen. Nein, ich habe für diese Äußerung kein Verständnis. Für die Trauer dagegen schon. Auch über lange Zeit.


  3. Registriert seit
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    AW: Eine grundsätzliche Frage zum Thema Verlust

    Zitat Zitat von Schussel Beitrag anzeigen
    Ich empfinde deinen ersten Abschnitt schon sehr befremdlich und extrem selbstbezogen.
    Ich finde den Abschnitt nicht befremdlich und finde auch nix dabei, dass sie jetzt ganz elementar auf ihre Gefühle zurückgeworfen ist.


    Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass bei einer Trennung (ich war damals schwanger) der entscheidende Unterschied zu einem Todesfall ist, dass es den Mann, den du liebst, nicht gibt. Er ist nicht so, wie du glaubst, sonst hätte er dich nicht verlassen. Du liebst jemanden, der gar nicht so ist wie du glaubst.
    Auf den Punkt genau so habe ich es auch erlebt! Das erklärt alles aber es macht gar nix besser. Damit musste ich auch erst mal klar kommen (äh ich versuch's...).


  4. Registriert seit
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    AW: Eine grundsätzliche Frage zum Thema Verlust

    Zitat Zitat von spreefee Beitrag anzeigen
    Als mir nach der Trennung gesagt wurde: SUPER jetzt kriegst du ein funkelnagelneues Leben und kannst es genau so einrichten, wie du willst, war ich echt sauer. Ich wollte kein funkelnagelneues eigenes Leben, ich wollt WIR zurück.
    Diese Äußerung finde ich auch total daneben. Wenn Du ein funkelnagelneues eigenes Leben gewollt hättest, hättest Du ja gehen können.... Bin gespannt, ob die, die diese Äußerung getätigt haben, das bei eigener Kränkung auch so empfunden hätten.


  5. Registriert seit
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    AW: Eine grundsätzliche Frage zum Thema Verlust

    Zitat Zitat von Schussel Beitrag anzeigen
    Diese Äußerung finde ich auch total daneben. Wenn Du ein funkelnagelneues eigenes Leben gewollt hättest, hättest Du ja gehen können.... Bin gespannt, ob die, die diese Äußerung getätigt haben, das bei eigener Kränkung auch so empfunden hätten.


    Jedenfalls hat die Welt eine funkelnagelneue spreefee bekommen und sie hat so viel mehr Freude an mir als mein verräterischer Exfeind. ( jaja ich weiß, klingt extrem....aber wer so einen Freund hat, braucht sich wirklich keine Feinde suchen).


  6. Registriert seit
    27.03.2016
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    AW: Eine grundsätzliche Frage zum Thema Verlust

    Ich wollte noch ergänzen, Schussel, ich habe Kränkung und Verlust als zwei verschiedene Baustellen erlebt. Puh das ist ja soooo viel was einem nach einer Trennung um die Ohren fetzt.


  7. Registriert seit
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    AW: Eine grundsätzliche Frage zum Thema Verlust

    Zitat Zitat von spreefee Beitrag anzeigen


    Jedenfalls hat die Welt eine funkelnagelneue spreefee bekommen und sie hat so viel mehr Freude an mir als mein verräterischer Exfeind. ( jaja ich weiß, klingt extrem....aber wer so einen Freund hat, braucht sich wirklich keine Feinde suchen).
    Das freut mich.
    Und es bestätigt mir auch, dass es den "tollen Typen", der dich verlassen hat, gar nicht gegeben hat. Sondern einfachen einen, der sich dafür ausgegeben hat. Sprich: aus Prinz wurde Frosch.


  8. Registriert seit
    28.03.2018
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    AW: Eine grundsätzliche Frage zum Thema Verlust

    Zitat Zitat von Schussel Beitrag anzeigen
    dass es den Mann, den du liebst, nicht gibt. Er ist nicht so, wie du glaubst, sonst hätte er dich nicht verlassen. Du liebst jemanden, der gar nicht so ist wie du glaubst.
    Das versteh ich nicht.

    Ich liebe jemanden ja nicht nur dafür, dass er mein Partner ist, und alles was ihn ausmacht ändert sich ja durch eine Trennung nicht?


  9. Registriert seit
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    AW: Eine grundsätzliche Frage zum Thema Verlust

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    Das versteh ich nicht.

    Ich liebe jemanden ja nicht nur dafür, dass er mein Partner ist, und alles was ihn ausmacht ändert sich ja durch eine Trennung nicht?
    Meistens ist er ja gar nicht so, wie man meinte ihn zu sehen, sonst hätte er sich nicht getrennt.
    Aber selbst für den Fall, dass er genauso toll ist, wie ich glaube, stimmt ein ganz wesentliches Merkmal nicht mehr: Sein Wille mit mir zusammen zu sein.

  10. Avatar von Kitty_Snicket
    Registriert seit
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    AW: Eine grundsätzliche Frage zum Thema Verlust

    Vielleicht ist das auch ausschlaggebend für die Gefühle, die nach der jeweils auftretenden Situation - also Trennung oder Tod - entstehen - und somit auch für deren Verarbeitung:
    Wer sich trennt, muss sich doch zumeist vom eigenen Bild des Partners verabschieden. Und da kommt vielleicht bisweilen Wut auf - auf sich selbst, dass man sich getäuscht hat, 'so hat reinlegen lassen', oder ähnliches.
    Und diese Wut will wohl auch ab einem gewissen Grad auf ein anderes Ziel gelenkt werden - sonst müsste man sich ja selbst zerfleischen.

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