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  1. Avatar von Mitternachtsblau
    Registriert seit
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    AW: Den Kampf mit dem Gewicht aufgeben -Frieden finden

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    - ist grad mein persönliches projekt, ich versuche nur zu essen, wenn ich hunger habe. aber die psyche hat dann doch oft andere pläne
    Ist es bei dir tatsächlich die Psyche? Die irgendwas als "Belohnung" einfordert?
    Ich hatte immer mal wieder hormonell bedingte Freßflashs. Was mir manchmal erst auffiel, nachdem ich eine Weile verblüfft von der Seite zugeschaut und das Freßverhalten nicht so ganz begriffen habe.
    Dass mir dann zeitverzögert aufging, dass ich ja wieder mit Bluten dran bin und der bewusste Monat 'rum ist.
    Und jetzt streckenweise während des Wechsels. Indessen haben sich die Wechseljahresproblemchen leidlich eingependelt, wahrscheinlich wird der Stoffwechsel sich auch einpendeln.
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

  2. Inaktiver User

    AW: Den Kampf mit dem Gewicht aufgeben -Frieden finden

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Ich sehe einfach auch immer wie unzufrieden die erfolglosen Abnehmversuche machen. Eine Freundin von mir hat vor einigen Jahren 30 kg abgenommen, war sehr stolz auf sich und hat sich zwischenzeitlich fast alles wieder angefuttert, was sie todunglücklich macht. Aber was den meisten eben nicht klar ist - mit dem Abnehmen allein ist es nicht getan. Man muss sich ein Leben lang kasteien, um das Gewicht auf diesem niedrigen Niveau zu halten. Und dazu habe ich schlichtweg keine Lust, dazu ist mir meine Lebenszeit zu schade. Ich persönlich wäre mit 10 kg weniger nicht glücklicher sondern gestresster.
    Früher sagte man, in einem gewissen Alter müsse man sich zwischen Kuh und Ziege entscheiden.
    Dürre alte Frauen sind nicht per se hübscher als moppelige.
    Ich habe mich heute seit Monaten das erste Mal wieder auf die Waage gestellt und wiege das Gleiche wie immer. Ich trage auch die gleichen Klamotten wie schon vor 10 Jahren und sie passen mir noch. Ich esse das, was mir schmeckt und worauf ich Lust habe.
    Müsste aus gesundheitlichen Gründen mehr Sport machen, aber das ist eine andere Baustelle.
    in Deinem Posting finde ich mich auch total wieder …

    mir ist halt wichtig das es nicht mehr wird, mein Knie macht eh Probleme da ich als Kind einen Bänderriss hatte und nun eine Arthrose, mehr Gewicht schränkt halt auch ein. Das möchte ich nicht überschreiten.

    Rein aus ästhetischen Gründen, nun ja ..ich bin auch eher für Kuhals für Ziege meine Haut ist noch schön habe wenig Falten. bin glücklich verheiratet ..ich finde bei Frauen um die 50 mehr Gewicht (nicht Zuviel) schöner ….

  3. Inaktiver User

    AW: Den Kampf mit dem Gewicht aufgeben -Frieden finden

    Es ist tatsächlich so, mein ganzes Leben darauf einzustellen ...ich weiss nicht ich habe dazu auch keine Lust deswegen wahrscheinlich auch bisher nur halbherzige Versuche gestartet.

    Belohnungsfressen ist bei mir auch in Stück Stressfuttern. Ich habe einen anspruchsvollen Job und pendele jeden Tag 2 Stunden. Er macht mir sehr viel Spaß, daher kein negativer Stress ... aber ich bin abends oft platt habe was geleistet und belohne mich dann mit Essen.


  4. Registriert seit
    20.11.2011
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    AW: Den Kampf mit dem Gewicht aufgeben -Frieden finden

    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    Ist es bei dir tatsächlich die Psyche? Die irgendwas als "Belohnung" einfordert?
    nein, eben genau das meine ich nicht, sondern ich meine das bedürfnis zu essen, weil ich eigentlich müde oder ruhebedürftig bin, pause aber nicht möglich ist. dann holt sich der körper die energie, die das gehirn braucht, eben aus nahrung (zucker, kohlehydrate).

    das ist momentan mein hauptproblem, ich esse so mehr als der körper tatsächlich verbraucht, und abgesehen von der (zum glück nur leichten) gewichtszunahem fühle ich mich vollgestopft und unwohl.

    aber dagegen anzukommen ist fast unmöglich - ich versuche am arbeitsrhythmus zu drehen etc.pp., aber das liegt nicht immer in meiner hand. und ist grad alters- oder wechseljahrsbedingt auch eher schwieriger, ich bin schneller angestrengt als früher.

    Ich hatte immer mal wieder hormonell bedingte Freßflashs. Was mir manchmal erst auffiel, nachdem ich eine Weile verblüfft von der Seite zugeschaut und das Freßverhalten nicht so ganz begriffen habe.
    Dass mir dann zeitverzögert aufging, dass ich ja wieder mit Bluten dran bin und der bewusste Monat 'rum ist.
    das kenne ich auch, aber das erledigt sich ja jetzt. hormonschwankungen aus den wechseljahren führen aber auch zu essattacken.


  5. Registriert seit
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    AW: Den Kampf mit dem Gewicht aufgeben -Frieden finden

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    ja, aber gerade das ist ja was anderes als das "stress"essen - da ist eigentlich nur der geist gefordert, der gar nicht viele kalorien verbraucht, aber trotzdem welche fordert.
    Das würde ich so nicht sagen

    Das Gehirn macht ca 2 % des Gesamtgewichts aus, verbraucht aber ca 20% der Energie. und das Gehirn mag das Blut voller Zucker und meldet sich bei geistiger Arbeit entsprechend energisch.


    2009 hat eine brasilianische Neurowissenschaftlerin nachgezählt, indem sie zahlreiche Gehirnproben analysiert und hochgerechnet hat: es sind nicht 100 Milliarden sondern nur 86 Milliarden Nervenzellen, die das Gehirn des Menschen bilden. Wenn man diese Zahl in Relation zu allen anderen Zellen des menschlichen Körpers stellt, der aus 100 Billionen Zellen bestehen soll, wirkt das Gehirn relativ klein, denn nur eine von knapp 1200 Zellen im Körper ist demnach eine Hirnzelle. Diese verbrauchen aber je nach Schätzung zwischen 20 und 25 Prozent der gesamten Energie des Körpers, d. h., jede Gehirnzelle verbraucht viele hundertmal mehr Energie als eine durchschnittliche Körperzelle. (Stangl, 2018).
    Verwendete Literatur
    Stangl, W. (2018). Energieverbrauch des Gehirns. Werner Stangls Arbeitsblätter-News.
    WWW: Energieverbrauch des Gehirns (2018-11-11).



    Abnehmen durch Denken kann man wohl dann, wenn man akzeptiert, dass das Denken harzig und holperig läuft und man Fehler übersieht, weil man während einer Denkarbeit (bzw einer Arbeit, wo man sich auf viele Details konzentrieren muss) auf einen hohen Blutzuckerspiegel verzichtet.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  6. Inaktiver User

    AW: Den Kampf mit dem Gewicht aufgeben -Frieden finden

    ja das kenne ich ...ich habe sehr viel geistige Arbeit und dann oft zwischendurch eine Hieper auf Zucker, ich werde mal Traubenzucker einstecken statt Schokoriegel


  7. Registriert seit
    20.11.2011
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    AW: Den Kampf mit dem Gewicht aufgeben -Frieden finden

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Das würde ich so nicht sagen

    Das Gehirn macht ca 2 % des Gesamtgewichts aus, verbraucht aber ca 20% der Energie. und das Gehirn mag das Blut voller Zucker und meldet sich bei geistiger Arbeit entsprechend energisch.


    [I]2009 hat eine brasilianische Neurowissenschaftlerin nachgezählt, ((...))
    meines wissens gibt es inzwischen neuere studien, die meine erfahrung belegen.

    und auch wenn du es anders sagen würdest - bei mir ist es trotzdem so, dass ich durch das oben geschilderte problem zunehme und mich schlecht fühle.

  8. Avatar von twix25
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    AW: Den Kampf mit dem Gewicht aufgeben -Frieden finden

    Sehr empfindliches Thema
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"
    Geändert von twix25 (11.11.2018 um 21:43 Uhr)


  9. Registriert seit
    19.08.2012
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    5.871

    AW: Den Kampf mit dem Gewicht aufgeben -Frieden finden

    Bei mir stellt sich das Problem umgekehrt dar;ich bin (für andere jedenfalls)
    "zu dünn"- daran ändert sich nach fast 10 Jahren wohl auch nichts mehr.
    Bin Anfang 50, wahrscheinlich in den WJ (merke davon aber nichts, da ich wegen
    starker Blutungen die Pille nehme) und habe eine ganz andere Baustelle:
    rheumatoide Arthritis, seit ca. 12 Jahren.

    Nach meiner letzten Entbindung 2008, wurde diese medikamentös eingestellt,
    etwa zu der Zeit fing ich an rapide abzunehmen, früher knapp 70 Kilo bei 1,73,
    plus minus einige "Baby-Kilos"nahm ich 2009 innerhalb weniger Monate 15
    Kilo und später noch mehr ab. Zuletzt war ich deutlich unter 50, 2010 bin ich
    körperlich total zusammen geklappt, Magenbluten etc.
    Danach wurden meine Medikamente umgestellt, ich nahm langsam etwas zu und
    seit Jahren bin ich wieder über 50 aber laut Rheumatologen und anderen Fachleuten
    immer noch zu dünn, hätte nix zum Zusetzen usw, jedesmal das nervige Thema wenn
    ich dort bin, so als läge es nur an meinem WILLEN mal eben 5-10 Kilo drauf zu satteln
    Auch das leidige Thema BMI nervt ungemein, ich wiege mich nie, will mich auch beim
    Arzt nicht wiegen lassen, ich weiß aber das es mir gut geht mit meinem jetzigen
    Gewicht, das mein Rheuma hervorragend unter Kontrolle ist und ich genauso "belast-
    bar"bin wie kräftigere Leute, wenn nicht mehr- mir genügt das !
    Das zu kommunizieren ist nicht immer einfach, ähnlich wird es bei Menschen sein
    die mit Gewichtszunahme zu kämpfen haben- ich stelle mir das fast noch nerviger
    vor, weil immer unterstellt wird, man passe nicht genug auf beim Essen, bewegt
    sich zu wenig blablabla…
    Das auch die Gene mit hinein spielen und vielerlei Faktoren,die man nicht wirk-
    lich beeinflussen kann, schon gar nicht im höheren Alter, entgeht solchen
    Leuten komplett. Meine Mutter, sie hatte auch Rheuma ua., war als junge Frau
    normal schlank, ab ca. Mitte 50 nahm sie langsam aber stetig ab, bei ganz nor-
    maler "ortsüblicher" Ernährung, Diäten gab es nie.Die letzten Jahre ihres Lebens
    war sie sehr dünn u. fragil, aß aber gerne deftig und auch fetter.
    Ich glaube man sollte sich nicht an anderen orientieren, jetzt von akut gesundheits-
    gefährdenden Umständen mal abgesehen. Es kostet so viel Kraft, Lebensenergie
    ständig gegen sein Gewicht-in der einen oder anderen Hinsicht-anzukämpfen.
    Bewegung ist immer gut und sich einigermaßen ausgewogen ernähren, ansonsten
    seinen Körper gut behandeln und nicht pauschal "verachten" weil dieses oder
    jenes vielleicht nicht mehr so ist wie mit 18 Das ist glaube ich ein guter
    Weg.Einfach mal bei den Männern abschauen: die sehen sich (und ihre Frauen)
    oftmals viel "gnädiger" und entspannter!
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld


  10. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    36.024

    AW: Den Kampf mit dem Gewicht aufgeben -Frieden finden

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    und auch wenn du es anders sagen würdest - bei mir ist es trotzdem so, dass ich durch das oben geschilderte problem zunehme und mich schlecht fühle.
    klar, aber dein Problem ist ja, wie du selbst sagst, dass du dann, wenn du eigentlich Ruhe brauchst, keine kriegen kannst.

    Sich mit Zucker zu überfluten, ist da lediglich die zweitbeste Lösung, nicht die beste. Irgendwie will man funktionieren, mit Zucker geht es halt.

    Klar machen die unerwünschten Nebenwirkungen zweitbester Lösungen unglücklich.

    Wobei es wohl dann auch keine gute Idee ist, sich eine drittbeste Lösung zu suchen, die, es liegt in der Natur der Sache, mit noch schwerwiegenderen Nebenwirkungen kommt... sondern man wohl früher oder später nicht drum rum kommt, sich die beste Lösung, sprich Ruhe, wenn man Ruhe braucht, zu organisieren. Auch wenn das sehr lange dauert und es nicht leicht ist, es hinzukriegen.

    und halt in der Zwischenzeit das Zweitbeste mit den damit einhergehenden Phänomenen schlicht akzeptiert.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

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