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    AW: Mutter, Oma, wo bleibt die Frau ?

    Liebe Drahtbeen,

    wir müsssen lernen rechtzeitig für uns selbst zu sorgen und uns wichtig nehmen und nicht nur für andere da sein.

    Das habe ich daraus gelernt. Einfach selbst mehr Ansprüche stellen.

    LG Marcy
    "Leben allein genügt nicht", sagt der Schmetterling,
    "Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben."

    H.Chr. Andersen

  2. User Info Menu

    AW: Mutter, Oma, wo bleibt die Frau ?

    mir gefällt die oma-rolle eigentlich recht gut.

    als alleinerziehende berufstätige mit chronisch schlechtem gewissen dem kind gegenüber kann ich jetzt beim enkel von herzen "verantwortungslos" sein, was mir sehr gefällt.

    habe mich allerdings nie voll einbinden lassen als "tagesoma" o.ä. und habe mir die option offen gehalten, mich vorher selbst zu befragen "will ich jetzt für enkel da sein oder lieber was anderes tun?"
    hat sich bislang bewährt.

    ich bin begeisterte oma - von zeit zu zeit.

    da ich seit meiner scheidung vor mehr als 25 jahren trotz einiger beziehungen alleine (mit kind) gelebt habe und auch so ganz gut zurecht komme (und natürlich als "gebranntes kind" auch keine lust mehr habe auf das beziehungs-gefühlschaos), vermisse ich einen mann an meiner seite eigentlich wenig.

    bin ich etwa nur frau, wenn ich in einer liebes-beziehung lebe????
    lieber gruß von
    pinao

  3. Inaktiver User

    AW: Mutter, Oma, wo bleibt die Frau ?

    das alles habe ich mir auch überlegt und meine Signatur gewählt - siehe unten.
    Ich habe 1999 meinen zweiten Mann verloren und fiel danach in ein tiefes, schwarzes, brennendes Loch. Ich habe 5 Jahre gebraucht, mich draus raus zu krabbeln. Ich werde dieses Jahr 61, vermisse keine Enkelkinder, mein Sohn und seine Frau bekommen keine, wären Enkelkinder da, würde es mich freuen. Meine Mit-Schwiegermutter macht die "Kinder" verrückt, weil sie Enkel haben will - das wäre allerdings wahrscheinlich der Tod für ihre Tochter, dabei ist sie Akademikerin. Adoption steht auch nicht an, weil eben meine Schwiegertochter nicht gesund genug für Kinder ist - gibt es eigentlich ein netteres Wort als Schwiegertochter wie eben das, nicht so lang wie Frau meines Sohnes, das finde ich so fremd. Die beiden leben in Irland, ich sehe sie öfter als manche meiner Bekannten die ihren, die um die Ecke wohnen und sie "nur" als billige Unterstellmöglichkeit für ihre Kinder betrachten.

    Insofern bin ich nunmehr zufrieden, bisweilen und immer öfter sogar glücklich über mein Leben, ich bin immer noch alleinstehend, ein Mann an meiner Seite wäre schon nett, aber dieses Gefühl habe ich erst ein paar Wochen. Möglichkeiten hätte es gegeben, aber ich weiss schon, wie man Wasser kocht, dieses Betuliche der Gleichaltrigen langweilt mich, etwas Spritziges ist gleich so unzuverlässig - na ja, nicht wirklich, man meint es halt.

    Es braucht seine Zeit, sich wieder neu zu binden, da ist auch der Anlehnfaktor, und zu zweit macht halt auch das Wandern mehr Spass, Hund hin oder her.

    Ich denke, man darf die Zuversicht nicht verlieren, das Gegebene nehmen und Neues offen angehen.

    Liebe Grüsse
    Elke

  4. User Info Menu

    AW: Mutter, Oma, wo bleibt die Frau ?

    Marcy, dein Problem ist gar nicht das Oma-sein sondern der Streit von Hilfsbereitschaft und Selbstverwirklichung in deinem Inneren!
    So lege ich jedenfalls deine Gedanken aus.
    liebe Grüße

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