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  1. Inaktiver User

    Erkenntnisse der Jahre.......

    Liebe Bri`ler,

    inzwischen gehöre ich auch zu den 50 + und mich würde interessieren, ob es für Euch Erkenntnisse gibt, die ihr über die Jarhe gemacht habt.
    Lebens- Erkenntnisse, die vielleicht Jahre gebraucht haben um zu entstehen- vielleicht auch schwierig waren, anzunehmen- aber letztlich dann doch aus einem Denken ein Wissen wurde.

    ich fang mal selbst an mit meinen Erkenntnissen:

    - ich kann keinen Menschen ändern
    - ich kann einen Menschen nur dann erreichen, wenn er wirklich bereit ist, mir zuzuhören
    - obwohl jeder Mensch Verbindung sucht, ist es ganz oft nicht möglich, das zu erreichen, da sich der Mensch sehr gut selbst im Wege stehen kann (mich eingeschlossen)
    - kennen heißt nicht können
    - Menschen kommen- Menschen gehen
    - das perfekte Ei kocht 5 min
    - Rückwärtsfahren mit dem Auto ist nicht meine Spezialität
    - die beste Kaffemaschine weicht bei mir irgendwann dem Kaffee, den ich aufbrühe
    - non-food-Artikel erinnern, was man alles noch nicht hat- aber auch nicht wirklich braucht- daher lass ich die Werbeprospekte gerne liegen

    was sind Eure Erkenntnisse, die ihr im Laufe des Lebens erworben habt?
    Ergänzungen jederzeit willkommen

    lg kenzia

  2. Inaktiver User

    AW: Erkenntnisse der Jahre.......

    Ich bin nicht der Nabel der Welt.

    Keine Wutz interessiert es, ob ich ne Laufmasche/nen Fleck auf der Bluse/etc. habe.

    Ich bin nicht perfekt - und netterweise MUSS ICH DAS AUCH GAR NICHT SEIN.

  3. Inaktiver User

    AW: Erkenntnisse der Jahre.......

    Was man am meisten befürchtet, tritt nicht ein - dafür etwas anderes. Man kann sich nicht vorbereiten.

  4. Inaktiver User

    AW: Erkenntnisse der Jahre.......

    Hi Kenzia,

    was für ein schönes Thema. Danke für's Eröffnen

    Und hier mein Senf für heute: Das Leben ist gleich viel schöner, wenn man bequeme Schuhe anhat

  5. Inaktiver User

    AW: Erkenntnisse der Jahre.......

    das Einzige, das sicher ist, ist, dass sich alles verändert und nichts so bleibt, wie es ist....

  6. Inaktiver User

    AW: Erkenntnisse der Jahre.......

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    - das perfekte Ei kocht 5 min
    Mein perfektes Ei kocht 7 Minuten.

    Ich kann den Lebenserkenntnissen keine Jahre zuordnen. Im Augenblick ist es so, dass sich viele Erkenntnisse wie ein Puzzle zusammenfügen, sich vertiefen und sich ein Fundament bildet.

  7. 17.06.2017, 00:16


  8. User Info Menu

    AW: Erkenntnisse der Jahre.......

    Klasse Thema

    Meine Erkenntnisse kristallisieren sich am besten durch einen Vergleich ich jetzt - ich früher heraus

    1. Weniger ist mehr. Je älter ich werde umso weniger verlocken mich all die Angebote jedweder Art und umso mehr miste ich aus. Damit hängt direkt zusammen:
    2. Loslassen. Das bezieht sich nicht nur auf Dinge, sondern auch auf Wünsche, Ziele, vermeintliche "must do", Menschen. Das meiste davon ergibt sich von ganz alleine und wird irgendwann bewusst, manchmal mit leicht irritiertem Staunen meinerseits, weil ich gar nicht fassen kann, dass ich das tatsächlich nicht mehr brauche, will, es mir nicht mehr gut tut und ich mich bestens ohne das fühle.
    3. Vergleichen ist ein Fehler. Was mir gut tut, wovon ich überzeugt bin, muss anderen noch lange nicht gut tun und umgekehrt. Oft genug entsteht einfach Frust auf beiden Seiten.
    4. Einsicht entsteht erst, wenn die Zeit reif dafür ist, wenn man bereit ist zu hören, zu sehen... Wie oft wurde mir manches von Freundinnen geraten, allein, ich verstand es nicht, konnte es gar nicht aufnehmen. Viele Jahre später erkannte ich, sie hatten Recht. Aber ich war halt noch nicht so weit.
    5. Geduld haben mit sich selbst und dem Gegenüber. Ganz schwierige Aufgabe, lebenslang, wird aber mit dem Älterwerden immer wichtiger.
    6. Humor! Sonst hält man das Älterwerden und all die Veränderungen auf der Welt um einen herum nicht aus.
    7. Sich bewusst auf das Positive im Leben konzentrieren. Das liegt oft genug in den Kleinigkeiten... Hab mal den Rat gelesen, für jeden positiven Moment eine Bohne von einer Hosentasche zur anderen zu wechseln. Find ich prima, hab nur zu oft Hosen ohne Taschen an Aber ich versuche mich abends zu erinnern...
    8. Wertschätzung dessen, was man hat. Damit meine ich nicht Besitztümer, sondern Gesundheit, Partner, Familie, Freunde, Frieden, das wir hier und jetzt leben... Hängt mehr oder weniger direkt auch mit 1., 3., und 7. zusammen.
    9. Was andere von mir denken, ist wenig relevant. So eine gewisse Wurschtigkeit, Unbekümmertheit zum Thema "Wie komme ich an, was denkt der andere über mich, wie sollte ich sein" ist ungeheuer entspannend
    Geändert von Amrit (17.06.2017 um 18:33 Uhr) Grund: Noch was eingefallen
    Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi. Kees Snyder

  9. User Info Menu

    AW: Erkenntnisse der Jahre.......

    Ich bin inzwischen deutlich älter als 50.

    Für meine Enkel bin ich der Märchenonkel.
    _ Ich schrieb meiner Freundin Briefe mit der Hand und wartete eine Woche auf die Antwort.
    _ Wenn ich meine Freunde anrief, brauchte ich nicht zu fragen, wo sie gerade sind.
    _ Wenn ich etwas wissen wollte, musste ich in Lexika nachschlagen.
    _In die Ferien fuhr ich mit dem Fahrrad.
    _ im Bus sprachen morgens alle über den selben Film im Fernsehen, es gab nur ein Programm, später sogar zwei - aber nur S/W
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  10. User Info Menu

    AW: Erkenntnisse der Jahre.......

    Hallo Opelius,

    wir teilen wohl mehr oder weniger die Kindheit...
    Deine Erkenntnis ist also, die Welt ist nicht mehr, wie sie war?
    Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi. Kees Snyder

  11. User Info Menu

    AW: Erkenntnisse der Jahre.......

    Genau, aber ich bin nicht derjenige, der behauptet, es war früher alles besser. Nein, ich genieße die heutige Zeit.

    Es gab schlimme Dinge, die heute auch niemand mehr verstehen wird. Dass Freunde sich Geld zusammenleihen mussten, weil die Freundinnen für eine Abtreibung nach Holland fahren musste. Dass Zimmerwirtinnen Freundinnen schon an der Haustür abfertigten, da Damenbesuch verboten war. Dass unverheiratete Pärchen keine Wohnung bekamen und der Zuzug einer Freundin untersagt wurde. Dass der Militärdienst 2 Jahre betrug und Wehrdienstverweigerer eine wirklich schändliche Gesinnungsprüfung vor einer Kommission durchstehen musste und sich den Vorwurf der Feigheit anhören mussten. Und einiges mehr. Nein, das war alles gar nicht gut.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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