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    Mitten im Leben

    Liebe Leute, ich würde gerne hier eine kleine Quatschbude eröffnen über das Leben als Frau in den mittleren Jahren. Inhalt unseres Austauschs kann alles Mögliche sein: schön sein und schlank sein (oder auch nicht), Älterwerden und Wechseljahre, Bücher und Kino, Liebe, Freundschaften, Kinder und was uns im Beruf und im Alltagsleben so umtreibt. Ich selber bin Anfang 50 und habe in manchen dieser Bereiche meine kleineren Baustellen, aber bin einigermaßen im Gleichgewicht.

    Am unzufriedensten bin ich darüber, dass mir nach einem Umzug nach Leipzig vor einigen Jahren nach wie vor gute Freundinnen fehlen. Sonst würde ich hier vielleicht keinen Strang eröffnen. Ein ziemlicher Anteil liegt da aber auch bei mir selber. Bin nicht immer gut zugänglich, bin glücklich und in ständigem Austausch mit meinem Liebsten, d.h. nicht so dringend bedürftig nach Nähe mit anderen, bin beruflich stark beschäftigt, auch innerlich. Das alles führt dazu, dass ich sehr wählerisch geworden bin, mit wem ich sonst noch meine Zeit verbringe (Phänomen des Älterwerdens).

    Aber Kapazitäten hätte ich trotzdem noch übrig, es muss halt passen. Vielleicht ist dies hier ein Anfang. Außerdem schreibe ich einfach sehr gerne und habe frühmorgens sozusagen meinen Feierabend, meine freie Zeit am Tag.

    Na, wer macht mit??

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    AW: Mitten im Leben

    Hallo Too - Tikki,
    ich würde gerne mitmachen.
    Finde mich in einigen Aussagen von Dir wieder (Alter, Beruf, Familie etc).
    Uns unterscheidet, dass ich meist am Tage arbeite
    Wie fangen wir an?
    Viele Grüße,
    Susanne
    Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles.

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    AW: Mitten im Leben

    Hallo Susannelilie,

    öh, nee, das hast du falsch verstanden: Ich arbeite auch tagsüber. Ganz normal.
    Was ich meinte: Frühmorgens bin ich knallwach und habe meine beste Zeit, und die ist frei, weil da sonst keiner wach ist ...
    Dafür bin ich abends todmüde und man kann wenig mit mir anfangen. Das ist nicht immer sehr sozial, und ich versuche seit langem vergeblich, meinen Bio-Rhythmus entsprechend zu verschieben.

    Also, diesen Unterschied gibt es auch nicht. Aber wir finden sicher noch welche.

    Ja, wie fangen wir an? Mal überlegen! Ich schreib morgen früh was dazu, dann bin ich wacher.

    Jedenfalls schön, dass du dich gemeldet hast!

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    AW: Mitten im Leben

    Hallo,
    ich mach auch gerne mit, altersmaessig passe ich dazu, und ich quatsch auch mal gerne hier mit, insbesondere wenn man sich ein bischen kennengelernt hat, so virtuell gesehen.
    Liebe Gruesse aus dem sonnigen Sueden
    Youtas

    Das Schönste an mir bin ich.

  5. Inaktiver User

    AW: Mitten im Leben

    .
    Geändert von Inaktiver User (15.02.2015 um 17:47 Uhr)

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    AW: Mitten im Leben

    Guten Morgen!

    Na, dann auch herzlich Willkommen, Youtas und Mondphase.
    Ja, am frühen Abend zur Entspannung hier reingucken, das mach ich auch. Früher hab ich abends immer „Verbotene Liebe“ geguckt, jetzt gucke ich Bricom, es ist mein Soap-Ersatz zum Feierabend-Kaffee. Finde ich noch viel spannender, weil es ja meistens die Geschichten echter Menschen aus dem echten Leben sind. Ich liebe Alltagsgeschichten und bin etwas voyeuristisch …

    Mondphase, du hast also auch nur wenige Freunde und das reicht dir. Sind die in deiner Nähe? Meine wichtigsten Freundinnen wohnen alle weiter weg, denn ich bin ja weggezogen. In meiner früheren Stadt gab es immer freitags den Weiberabend mit mindestens einer von ihnen. Wir haben gekocht, getrunken, gequatscht, Klamotten untereinander ausgetauscht und ganz früher sind wir oft noch losgezogen (wenn ich noch konnte) zum Kino oder Tanzen. Als dann die Zeit der chaotischen Liebesbeziehungen vorbei war und die richtigen Männer zum Leben auftauchten, wurde das etwas seltener, aber die Verbindung blieb wichtig.

    Und so was fehlt mir hier: Eine Gefährtin zum Sonntagsspaziergang, fürs Kino, für Lesungen, für die „Mädchensachen“.

    Mondphase, du sagst, du verlässt dich nur auf dich selber. Das geht mir anders. Ich verlasse mich auf mich selber und auch noch sehr auf meinen Mann. Zusammen haben wir hier ein Gefüge, das ohne einander sofort zusammenklappen würde. Ich wäre ohne ihn erst mal sehr aufgeschmissen und müsste vieles neu aufbauen, neu lernen. Das ist ein Risiko. Ich kann aber nicht anders als es einzugehen, alles andere wäre künstlich. Ich brauche ihn und würde mir in die Tasche lügen, wenn ich eine Art Unabhängigkeit aufrechterhalten wollte.

    Schönes Wochenende wünsch ich! Nicht wundern, wenn ich mich hier nicht rühre, bin kurz unterwegs.

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    AW: Mitten im Leben

    Hallo Ihr Drei!

    Ich schaue meist am Abend in den Laptop, da ich arbeitsbedingt nicht vor 18 Uhr zu Hause bin.Somit kenne ich auch totale Müdigkeit.Im Moment liege ich mit einem gebrochenen Fuss zu Hause, deshalb habe ich z.Zt.mehr Freizeit.
    Das war auch immer mein spruch, ich verlasse mich nur auf mich alleine.Das ist jedoch sehr anstrengend, aber eben manchmal unabdingbar.Inzwischen habe ich meinen Mann gefunden, auf den ich mich auch verlassen kann.Hat jedoch gedauert, das zuzulassen
    Ich lebe mitten in Deutschland.
    Meine Freundinnen wohnen auch teilweise weiter entfernt, aber es gibt ja Telefon und all die anderen Sachen um den Kontakt zu halten.
    Habt Ihr am Wochenende etwas besonderes vor?
    Ich leider nicht, daran hindert mich mein Fuß.....und dabei scheint gerade die Sonne so schön.....
    Schönes Wochenende!!
    Geändert von susannelilie (15.02.2015 um 14:07 Uhr)
    Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles.

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    AW: Mitten im Leben

    Oha, wie ist denn das passiert mit dem Fuß? Gute Besserung!

    Während draußen so schönes Wetter war, saß ich viele Stunden im Zug. Gestern in Süddeutschland saßen die Leute überall draußen in den Straßencafés, so warm und sonnig war es da. Hoffentlich krieg ich heute, wo ich wieder daheim bin, noch was ab von dem tollen Wetter.

    Ich hatte einen beruflichen Termin und hab das mit einer Übernachtung bei Freunden verbunden. Dort gibt es ein 4 Jahre altes Kind, und diese Freunde haben sich von dem den Schneid abkaufen lassen. Wir hatten kaum eine ruhige Minute zu dritt, auch kaum zu zweit. Es war so anstrengend, dabei mag ich das Kind eigentlich sehr. Aber nach 1 Tag Zusammensein war ich nur noch froh in den Zug zu steigen und meine Ruhe zu haben. Mir ist dieses Phänomen schon öfter aufgefallen bei Eltern kleinerer Kinder. Ich war als junge Mutter zu egoistisch zu sowas.

    Jetzt komm ich mir vor wie eine blöde alte Tante, die sagt: Ihr seid alle zu lasch, ihr Eltern kleiner Kinder, ihr könnt keine Grenzen setzen ... Aber so ist es: Ich gucke mir das oft kopfschüttelnd an, was die neuen Eltern so veranstalten (oder auch, was ich hier so lese).

    Interessant fand ich auch mal wieder das Ost-West-Phänomen. Ich bin ja eine aus dem Westen zugereiste Ossi-Frau. Inzwischen hab ich mich an das Tempo und die Art der Ossis so gewöhnt, dass ich mich im Westen schnell unwohl und unbehaglich fühle: Alles so schnell, alles so voll und hektisch, alles so zielgerichtet, viel zu volle Cafés, ein Gedränge überall! Da lob ich mir mein gemächliches Leipzig.

    Susanne, warst du denn lange Single? Habt ihr Kinder?
    Bei mir war das Liebesleben lange reichlich chaotisch, ich bin so froh, nun sozusagen angekommen zu sein. Manchmal finde ich es schade, dass wir nie auf richtig viele gemeinsame Jahre zurückschauen werden können, weil wir uns eben erst kennengelernt haben, als wir schon ein halbes Leben lang ohne einander verbracht haben.

  9. Inaktiver User

    AW: Mitten im Leben

    Hallo zusamen!

    Ich würde auch gern mitmachen!
    Bin auch Anfang 50 - und finde das Alter ganz schön schwierig: man hat mit sich selbst zu tun (beginnende Wechseljahre), die Kinder sind noch nicht ganz aus dem Haus und selbstständig (studieren noch), die alten Eltern brauche einen auch ... und man selbst ist auch nicht mehr so fit und belastbar wie früher. Alles nicht so einfach.

    Und das mit den Freundschaften kenne ich auch - auch wenn ich nicht umgezogen bin: irgendwie verändert sich vieles. Man hat nicht mehr so viele Bekanntschaften wie früher, als die Kinder noch klein waren - und man braucht das auch nicht mehr. Ich bin kritischer geworden. Außerdem habe ich durch Job, Mann, Familie sowieso genug soziale Kontakte, dazu noch 2 bis 3 Freundinnen. Trotzdem: manchmal fehlt mir so ein bisschen lockerer Austausch im leben ... alle haben doch immer nur irgendwie Probleme, Probleme, Probleme ... !? Oder kommt mir das nur so vor?

    Ich bin übrigens halbtags berufstätig - und meine beste Zeit ist auch der frühe Morgen!

    Schönen Sonntag!

  10. User Info Menu

    AW: Mitten im Leben

    Hallo Zusammen,
    ich würde mich gerne einreihen.....

    Ich bin 55 Jahre alt und nach 35jähriger Beziehung, davon 26 Jahre verheiratet, seit 5 Jahren Single.
    Ich kämpfe noch darum, mich alleine so richtig wohl und glücklich zu fühlen. Ich war vorher noch nie alleine und muss das echt erstmal üben. Manchmal klappt das sehr gut.....manchmal nicht.

    Ich habe aber viele Freundinne, mit denen ich viel unternehme. Einsam bin ich deswegen eigentlich nicht, aber es gibt Tage, da vermisse ich einen Partner doch sehr.

    Naja......vielleicht kommt ja noch mal einer um die Ecke.......die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    Ich wohne in NRW und das Wetter hier ist traumhaft!!!!!! Strahlend blauer Himmel!!!!!! Das Wetter werde ich ausnutzen und einen laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangen Spaziegang machen.

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