Hallo!
Nach sorgfältigem Abwägen steht für mich fest, dass ich eine HET durchführen werde. Die klimakterischen Beschwerden sind so massiv und beeinflussen eine hormonell bedingte Erkrankung so nachhaltig, dass diese Entscheidung für mich gefallen ist.
Ich war gestern das erste Mal bei einer Gynäkologin, die ich umzugsbedingt das erste Mal aufgesucht habe. Sie hat mir nun Femoston conto 1mg/5mg verschrieben. Ich habe mich etwas gewundert und auch nachgefragt, warum sie mir ein Kombipräparat verordnet, obwohl ich keine Gebärmutter mehr habe. Sie meinte, dass man mit diesem Medikament gute Erfahrungen gemacht hätte und die Risiken auch nicht höher als mit einem reinen Östrogen-Präparat wären.
Wer hat Erfahrungen mit Femoston gemacht? Ist es vielleicht doch ratsam, sich noch eine zweite Meinung einzuholen und ggf. doch ein reines Östrogen-Präparat einzunehmen. Ich bin da etwas verunsichert.
Viele Grüße
Charlotta
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13.01.2015, 12:30
Wechseljahre - Erfahrungen mit Femoston conti gesucht
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13.01.2015, 12:52
AW: Wechseljahre - Erfahrungen mit Femoston conti gesucht
Auch wenn ich selbst keine WJ-Probleme habe so verstehe ich sehr gut wie heftig solche WJ Beschwerden sein können.....
Was ich jetzt nicht verstehe ist warum du trotz hormonbedingter Erkrankung denn eine HET riskieren willst,oder hab ich was falsch ausgefasst?
Welche Dinge hast du zuvor ausprobiert um die WJ Beschwerden in den Griff zu kriegen?
Und:ich habe oft festgestellt,daß dass die Einstellung zum "älter" werden und das irgendwann eben Schluß ist mit der Fähigkeit Kinder zu bekommen, einen ziemlich großen Einfluß haben kann auf die Intensität solcher WJ Beschwerden. Manche Frauen sehen da nur den Verlust und nicht die neue Lebensphase und deren Vorteile. Wie ist deine Einstellung?
Überhaupt, wer keine gebärmutter mehr hat braucht doch eh eine Dauerbehandlung eben weil frau dann gleich solche Beschwerden entwickelt...oder nicht?
In jedem Fall würde ich mir an deiner Stelle noch eine weitere Meinung einholen....
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13.01.2015, 16:28
AW: Wechseljahre - Erfahrungen mit Femoston conti gesucht
Vielleicht habe ich mich da nicht ganz korrekt ausgedrückt. Ich habe einen Typ 1 Diabetes, der zwar nicht direkt hormonbedingt ist, den ich aber jetzt aufgrund der Hormonschwankungen kaum noch in den Griff bekomme. Insulin ist auch ein Hormon...
Ein Problem mit dem Ende der fruchtbaren Zeit habe ich definitiv nicht. Ich habe vier erwachsene Söhne. Bei mir sind die Eierstöcke erhalten geblieben und deshalb musste auch nicht zwangsläufig sofort eine Hormontherapie erfolgen. Es kann sein, dass meine Wechseljahre früher eingesetzt haben, muss aber nicht. Ich bin fast 52 Jahre und bemerke das ja jetzt nicht an der ausbleibenden Regelblutung. Nur ist es eben so, dass man nicht unbedingt ein Kombinationspräparat aus Östrogen und Gestagen braucht, wenn die Gebärmutter entfernt wurde.
Mir geht es hier auch nicht um die Diskussion Hormonersatztherapie ja oder nein, sondern um Erfahrungen, die andere vielleicht mit dem o.g. Medikament gemacht haben und eure Meinungen dazu.
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13.01.2015, 22:09Inaktiver User
AW: Wechseljahre - Erfahrungen mit Femoston conti gesucht
Hallo Charlotta, ich nehme das Präparat seit ca. 5 Jahren und bin bestens zufrieden damit. Was möchtest du genau wissen?
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14.01.2015, 09:24
AW: Wechseljahre - Erfahrungen mit Femoston conti gesucht
Hallo Visurgis!
Ich habe gestern mit der Einnahme begonnen. Skeptisch war/bin ich deshalb, weil es sich um ein Kombinationspräparat handelt, das nach einer Gebärmutterentfernung an sich nicht nötig wäre und ich immer davon ausging, dass es mehr Risiken birgt als ein reines Östrogen. Das habe ich auch bei der Gynäkologin zur Sprache gebracht, aber sie meinte, das sei ein niedrig dosiertes und erfahrungsgemäß gut verträgliches Medikament.
Ich werde mir trotzdem noch eine zweite Meinung einholen, u. a. gehe ich morgen noch zu einem Diabetologen. Umsteigen auf ein anderes Medikament kann man immer noch. Meine Beschwerden sind allerdings so massiv, dass ich nun gerne auch ein gewisses Restrisiko der HET in Kauf nehme.
Wann trat denn bei dir eine Wirkung bzw. Besserung der Beschwerden ein? Was hat sich verbessert und hast du irgendwelche negativen Nebenwirkungen feststellen können?
Ich nehme nicht leichtfertig Medikamente ein, aber manchmal ist es eben doch der bessere Weg und nicht zuletzt eine individuelle Entscheidung.
Charlotta
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14.01.2015, 10:23Inaktiver User
AW: Wechseljahre - Erfahrungen mit Femoston conti gesucht
Hallo Charlotta!
Es ist 5 Jahre her, ich erinnere mich nicht mehr im Detail, aber ich glaube nach 2-3 Wochen. Ich habe überhaupt keine negativen Nebenwirkungen und freue mich immer noch über die Entscheidung.
Bei dir ist es mit der Gebärmutterentfernung natürlich eine andere Sache, da würde ich mir auch eine 2. Meinung einholen.


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