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  1. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie soll ihren Mann ja nicht ganz raushalten, sondern erst für sich klären, wo ihr Problem liegt und ihm dann eine Lösung vorschlagen, die auch für ihn akzeptabel ist. Er wird sicher nicht von heute auf morgen sein Einkommen als Selbständiger erhöhen können oder einen Job als Angestellter kriegen. (Wie alt seid ihr beide, nessundnorma?).
    Wir sind beide Mitte 50.
    Ich denke, dass ich mein Problem oben ausführlich genug erläutert habe: ich würde gern meinen Beruf zu Gunsten des Hobbys runterfahren. Das kann ich in der derzeitigen Situation nicht, weil ich darauf angewiesen wäre, dass mein Partner die fianziellen Einbußen auffängt.
    Der Nebenjob würde nur unter Umständen den Verlust ausgleichen, darauf könnte ich mich nicht verlassen.
    Daraus ergibt sich mein 2. Problem: ich bin unzufrieden damit, dass mein Mann mir diesen "Wunsch" nicht erfüllen kann, warum auch immer (ja, auch, weil ich es zu lange mitgetragen habe.)
    Ich hab das nicht in der Hand, daraus erwächst mein Frust.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur zu sagen: Ich mag so nicht mehr, sorg du dafür, dass das Geld reinkommt, damit ich mich mehr meinen Hobbys widmen kann, das geht nicht. Weder für Männer noch für Frauen.
    Nee, das weiß ich selbst, aber unsere Kommunikation zu diesem Thema bleibt kompliziert.

  2. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass ich mein Problem oben ausführlich genug erläutert habe: ich würde gern meinen Beruf zu Gunsten des Hobbys runterfahren. Das kann ich in der derzeitigen Situation nicht, weil ich darauf angewiesen wäre, dass mein Partner die fianziellen Einbußen auffängt.
    Das habe ich schon verstanden. Die Frage ist nur, ob er das auch kann.
    Wenn er bisher als Selbständiger so wenig einnimmt, welche realistischen Möglichkeiten hätte er dann, sein Einkommen ab sofort deutlich zu erhöhen? Ich denke, da liegt das Hauptproblem.

    Du bist unzufrieden damit, dass dein Mann dir diesen Wunsch nicht erfüllen kann, aber du machst dir offensichtlich deinerseits keine Gedanken darüber, wie er das denn konkret anstellen soll. Es wirkt ein bisschen kindlich: Ich wünsche mir was und erwarte, dass mir der andere diesen Wunsch erfüllt. Wie er das macht, interessiert mich nicht.

    Er würde vielleicht weniger mauern, wenn du ihm konkret vorrechnen würdest, wie die neue Lösung aussähe: Welcher Betrag fiele bei dir weg, wie viel könntest du durch die neue Tätigkeit einbringen, welche Einsparungen in den Lebenshaltungskosten wären möglich und wie viel müsst ihr zusammen verdienen, damit ihr in jedem Fall über die Runden kommt.

  3. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du bist unzufrieden damit, dass dein Mann dir diesen Wunsch nicht erfüllen kann, aber du machst dir offensichtlich deinerseits keine Gedanken darüber, wie er das denn konkret anstellen soll. Es wirkt ein bisschen kindlich: Ich wünsche mir was und erwarte, dass mir der andere diesen Wunsch erfüllt. Wie er das macht, interessiert mich nicht.

    .
    Woraus schlußfolgerst du das? Du kennst doch unsere Gespräche nicht, dem ist ganz und gar nicht so und ich bin erwachsen genug, zu differenzieren, zwischen dem, was geht, was nicht.

    Im Übrigen danke ich dir, dass du dich so ausführlich damit beschäftigst, ich kann daraus schon so manchen Gedankengang mitnehmen

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    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    >Der Nebenjob würde nur unter Umständen den Verlust ausgleichen, darauf könnte
    >ich mich nicht verlassen.

    andererseits verlaesst sich dein mann auf dein einkommen.

    koennte dein mann deiner meinung nach geschaeftlich erfolgreicher sein? ich frage das, weil ich im meinem umfeld auch so 2 exemplare "selbstaendig solange die frau das einkommen ranschafft" habe. beide maenner sind meiner meinung nach eher etwas traumtaenzer (beide auch noch im kuenstlerischen bereich aktiv). auch diese beiden frauen sind da nicht ganz glueklich drueber . . (was ich sehr sehr gut verstehen kann!)

    ich glaube nicht, dass es dir primaer um mehr zeit fuer dein hobby geht. vermutlich hast du eine 40-studnen-woche, da bleibt noch genug zeit. du fuehlst dich von deinem mann schon seit jahren finanziell alleine gelassen, oder?

    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  5. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    beide maenner sind meiner meinung nach eher etwas traumtaenzer (beide auch noch im kuenstlerischen bereich aktiv). auch diese beiden frauen sind da nicht ganz glueklich drueber . . (was ich sehr sehr gut verstehen kann!)
    Sie haben sich diese Männer doch selbst ausgesucht, oder nicht? Das Problem vieler Frauen scheint zu sein, dass sie sich erst einvernehmlich mit ihrem Partner auf ein bestimmtes Modell einlassen und später plötzlich unzufrieden werden, weil ein Ernährer doch praktischer wäre. Wer das möchte, sollte sich von vornherein einen Partner suchen, der diesen Lebensstil teilt.

    Über Fragen der Rollenverteilung zu reden ist sehr wichtig, aber man sollte das möglichst schon am Anfang einer Beziehung tun.

  6. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich bin erwachsen genug, zu differenzieren, zwischen dem, was geht, was nicht.
    Ich fände es interessant, wenn du diesen Punkt genauer ausführen würdest.
    Könnte er mehr verdienen und was müsste er dafür tun?

  7. User Info Menu

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    >Sie haben sich diese Männer doch selbst ausgesucht, oder nicht?

    in beinde faellen waren die maenner schon beim kennenlernen selbstaendig. da denkt man bzw. frau doch, dass das irgendwann in schwung kommt und sich finanziell traegt. ich vermute aehnliches bei der TE.

    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  8. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    >Sie haben sich diese Männer doch selbst ausgesucht, oder nicht?

    in beinde faellen waren die maenner schon beim kennenlernen selbstaendig. da denkt man bzw. frau doch, dass das irgendwann in schwung kommt und sich finanziell traegt. ich vermute aehnliches bei der TE.

    luciernago
    Im künstlerischen Bereich? Wenn die Frauen erwarteten, dass da irgendwann mal richtig Kohle rüberkommt, waren sie schon sehr blauäugig oder hatten offensichtlich keine Ahnung vom Metier ihres Mannes

    Meine Erfahrung nach läuft es in diesen Beziehungen anders: Die Frauen bringen das Geld und die Männer das kulturelle Kapital in die Beziehung ein. Diese Frauen finden es anfangs oft prickelnd und interessant, einen "Künstler" an ihrer Seite zu haben statt eines braven Angestellten. Irgendwann aber kippt das und sie hätten doch lieber keinen Exoten, sondern einen Mann, der brav Geld verdient. Das alte Klischee holt sie ein.

    Im umgekehrten Fall ist das anders: Ich habe noch nie gehört, dass sich ein Mann beschwert hätte, weil seine malende oder töpfernde Ehefrau zu wenig verdient. Diese Männer haben das Modell von Anfang an akzeptiert und stellen es üblicherweise nicht mehr in Frage.

  9. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich fände es interessant, wenn du diesen Punkt genauer ausführen würdest.
    Könnte er mehr verdienen und was müsste er dafür tun?
    Das bezieht sich auf die Gesprächsführung: weder kindlich fordernd noch anmaßend.
    Was ich ihm zumuten darf oder nicht, das weiß ich schon, wir sind beide erwachsene Menschen.

    Es ist schwierig, dieses Gespräch überhaupt zu führen. Mein Mann hat sich in diesem Leben eingerichtet, nicht zutiefst zufrieden, aber es reicht ihm.
    Das ist mein Knackpunkt, ich möchte mehr (das sollte ohne weitere Erläuterungen reichen). Wir ziehen in diesem Punkt nicht an einem Strang.
    Hinzu kommt, dass er sehr beharrlich sein kann, von mir zu fordern: wenn ich mehr will, muss ich auf der anderen Seite mehr verzichten. Heißt im Klartext, ich muss mich auf sein Wohlfühlniveau begeben.
    Seins ist aber nicht meins. Verzicht geht nur noch in sehr begrenztem Maße, die unterste Scala meiner Wohlfühltemperatur ist beinahe erreicht
    @luciernago - ja, ich sehe Potential bei ihm. Es liegt an vielen Dingen, warum er sich nicht bewegt, ein großer Teil auch darin, wie er charakterlich und emotionell gestrickt ist, aus welcher Herkunftsfamilie er kommt. Natürlich auch an äußeren Umständen. Ich kann das nicht beeinflussen, ich kann ihm nur Hilfe anbieten, ihn bestärken, aber machen muss er selbst und daran hapert es.

    Wir haben uns vor 30 Jahren einander ausgesucht, da waren wir beide auf derselben Ebene, leider haben wir uns unterschiedlich entwickelt. Wie und was draus erwächst, wer kann das am Anfang einer so langen Beziehung schon voraussehen?
    Ich könnte mir den Vorwurf machen, bei manchen Dingen nicht genau hingesehen zu haben, aber im Eifer des jungendlichen Verliebtseins übersieht man den einen oder anderen Warnhinweis. Im Rückblick hätte ich die erkennen können.
    Aber nacheher ist man immer schlauer.

  10. User Info Menu

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    >ja, ich sehe Potential bei ihm. Es liegt an vielen Dingen, warum er sich nicht bewegt

    mh . .

    offenbar hat sich dein mann auf dem minimalniveau eingerichtet. es scheint ihm zu reichen. ich finde nicht, dass du beim kennenlernen naeher haettest hinsehen muessen. ausserdem ist das ueber 30 jahre her . .

    ist er denn in einer branche, in der er mehr verdienen KOENNTE? wie schaetzt du sein persoenliches engagement ein? ist er wirklich zufrieden oder hat er sich damit abgefunden, dass seine firma nicht kostendeckend arbeitet? arbeitet er denn ganztags oder laesst er die firma schleifen?

    eine frage noch: koennte dein mann - ggf. ihr trennt euch - alleine finanziell ueber die runden kommen?

    zu meinen beiden bekannten: es war in beiden faellen so, dass potential da war und die firmen liefen. da kam einiges zusammen. es war in beiden faellen wirklich keine brotlose kunst. zum teil war einfach auch pech dabei.
    da ich seit ueber 20 jahren selbstaendig bin weiss ich, dass man wirklich auch glueck braucht und dass es durststrecken gibt. nicht jeder kommt damit klar bzw. spart, wenn die firma mal besser laeuft. (in beiden fallen haben die maenner wenn geld da war einfach alles auf den kopf gehauen . .)

    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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