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  1. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    nachtrag:

    ich habe diesen satz schon öfters erwähnt......

    jede sehnsucht, die nicht gelebt wird, wird zur sucht!

  2. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    >wir sind auf mein gesamtes Gehalt angewiesen.

    mh . . das waere mir auch nicht recht. ....

    ich glaube du bist eher unzufrieden mit dem nichtverdienst deines mannes als mit deinem anderen trott, oder sehe ich das falsch?

    luciernago
    Sowohl als auch.
    Mein Job war ca. 20 Jahre lang "so ganz gut" für mich und meine Bedürfnisse. Ich hab mich natürlich auch weiterentwickelt und vor ein paar Jahren erst erkannt, dass meine eigentliche Stärke auf ganz anderem Gebiet liegt. Zu spät, um daran jetzt noch grundsätzlich was zu ändern.
    Das wäre grob fahrlässig in den heutigen Zeiten, in meinem Alter etc... Es gibt immer wieder Phasen, in denen ich mich ganz gut mit meinem Beruf arrangieren kann.
    Flatline - genau das ist es momentan!

    Was den zweiten Punkt betrifft: diese Phase geht schon recht lange so, wie geschrieben, ich hab mal die Reißleine gezogen, mich getrennt, wieder zusamengekommen, aufgearbeitet, zweitweise gings gut, dann wieder nicht, oft gekoppelt an seine Arbeitssituation.
    Ich kann nicht erklären, warum er so tickt, aber ich weiß, dass ich das nicht ändern kann
    Allein sein möchte ich nicht, es hängt eben auch Familie dran, aber arrangieren kann ich mich eben auch nur zeitweise damit.
    Jetzt ist mal wieder der Punkt, wo beide Problemwelten zusammenlaufen und ich kein Land sehe.

    Ich sehs so: hätte ich einen Partner, der regelmäßig seinen finanziellen Beitrag leisten könnte, wäre es kein Problem für mich, Abstriche zu machen, um einen Teil des Hauptjobs gegen mein Hobby einzutauschen.
    Das funktioniert bei uns leider nicht, deshalb fühle ich mich so in die Ecke gedrängt.

  3. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wieso du darauf kommst an deinem Partner vorbeiziehen zu müssen erschliesst sich mir nicht.
    Ihr würdet doch dann eher ähnlich leben?
    Er kann mich finanziell nicht unterstützen, als fällt die verkürzte Jobzeit aus. Allein könnte ich ev. mein Umfeld so organisieren, dass ich mich aufs Wesentlcihe reduziere, um mich selbst zu verwirklichen, so ganz knapp zusammengefaßt.
    Will ich das? Eigentlich nicht....
    Geändert von Inaktiver User (31.01.2013 um 10:30 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    lies diesen satz nochmals durch und du wirst erkennen, wie sehr du dich - wahrscheinlich - von AUSSEN beeinflussen lässt.
    redet dir das dein umfeld ein? evtl. sogar dein mann?

    du fügst dich, aber nicht mit dem herzen, sondern mit dem kopf.



    was neues anzufangen, bedeutet fast immer, dass auch ein verlust dabei ist.
    aber wieso musst du an deinem partner vorbeiziehen?
    er lebt ja anscheinend genau sein ding.
    trägt mehr schlecht als recht zu eurem unterhalt bei.

    warum nicht alles auf augenhöhe?
    Wenn beide sich darin einig sind, dass der einer arbeitet, der andere nicht oder wenig - kein Problem, wenn das auf Augenhöhe passiert. Völlig egal, in welcher Konstellation.
    Ich hab ein Problem damit, dass wir das so nicht vereinbart hatten, es hat sich im Laufe der Jahre so ergeben und ich tu mich immer dann schwer mit dieser Entwicklung, wenn es mit eigenem Veränderungswillen einhergeht.
    Mein Mann lebt sein Ding - ja.
    Ich glaube, ich leb nicht mehr mein Ding - wie passt das zusammen, wo können wir das kompatibel machen?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    nachtrag:

    ich habe diesen satz schon öfters erwähnt......

    jede sehnsucht, die nicht gelebt wird, wird zur sucht!
    Man kann sich da auch reinsteigern, der Gefahr bin ich mir bewußt....
    Geändert von Inaktiver User (31.01.2013 um 10:31 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @visual: es würde mir ein Stück Lebensqualität fehlen, würde ich mich von meinen Träumen verabschieden. Die sind relativ realitisch und haben natürlich was mit Selbstverwirklichung zu tun, ist das nicht legitim?.
    Doch, natürlich ist das legitim.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber ich brauche gar keine extreme Neuorientierung, mir würde ein Teilrückzug aus dem Hauptjob reichen, um mich mit dem Rest der Zeit auf mein Hobby zu konzentrieren. Klar hieße das Einschränkungen, vorläufig. Vielleicht gelänge mir auch der finanzille Ausgleich durch diese Nebentätigkeit, ich bin kreativ und hab sogar ein kleines Gewerbe angemeldet. Mit viel Engagement und Fleiß würde ich das ev. ausbauen können. Jetzt neben meinem Hauptjob funtkioniert das eben nicht, weil mir schlicht die Zeit dafür fehlt.
    Kann ich verstehen.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Würde das im Umkehrschluss heißen, will ich mich selbst verwirklichen, muss ich an meinem Partner vorbeiziehend mein Ding machen, ohne Rücksicht auf Verluste?
    Vermutlich ja. Man kann seinen Partner nicht wirklich ändern, auch wenn man noch so sehr an ihm herum zerrt. Ändern kann man immer nur sich selbst und seine eigenen Handlungen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das wäre grob fahrlässig in den heutigen Zeiten, in meinem Alter etc... Es gibt immer wieder Phasen, in denen ich mich ganz gut mit meinem Beruf arrangieren kann.
    Du formulierst deine eigenen Ängste sehr gut.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allein sein möchte ich nicht, es hängt eben auch Familie dran, aber arrangieren kann ich mich eben auch nur zeitweise damit.
    Jetzt ist mal wieder der Punkt, wo beide Problemwelten zusammenlaufen und ich kein Land sehe.
    Ich sehs so: hätte ich einen Partner, der regelmäßig seinen finanziellen Beitrag leisten könnte, wäre es kein Problem für mich, Abstriche zu machen, um einen Teil des Hauptjobs gegen mein Hobby einzutauschen.
    Du bist dir darüber im Klaren, dass du ihn nicht ändern kannst. Also bringen dich solche Überlegungen "Was wäre, wenn er anders wäre" nicht weiter.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er kann mich finanziell nicht unterstützen, als fällt die verkürzte Jobzeit aus. Allein könnte ich ev. mein Umfeld so organisieren, dass ich mich aufs Wesentlcihe reduziere, um mich selbst zu verwirklichen, so ganz knapp zusammengefaßt.
    Will ich das? Eigentlich nicht....
    Du gibst dir selbst die Antwort. Es ist deine eigene Unentschlossenheit, die dich quält. Du weisst, dass jede Lösung ihren Preis hat, willst aber den jeweiligen Preis nicht bezahlen. Wenn du lernst, das zu akzeptieren und nicht andere dafür verantwortlich zu machen, wirst du mit der Situation besser leben können.

    Du kannst entweder in deinem Job und bei deinem Mann bleiben und akzeptieren, dass du für dein Hobby wenig Zeit hast (zumindest bis zur Rente) oder deinen Job und deinen Mann aufgeben und deinen eigenen Weg gehen. Wichtig ist nur, dass du hinter der jeweiligen Lösung stehst. Wenn du immer nur auf das guckst, was du nicht kriegen kannst bzw. verlieren würdest, kommst du aus deinem Zwiespalt nicht heraus.
    Geändert von Inaktiver User (31.01.2013 um 11:01 Uhr)

  6. User Info Menu

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    >Er kann mich finanziell nicht unterstützen, als fällt die verkürzte Jobzeit aus.

    jetzt musste ich lachen . .

    da ich alleine lebe, kann ich auch nicht reduzieren .. so gerne ich das tun wuerde. aber ich finde, auch mit einem fulltimejob kann man noch genug zeit fuer hobbies haben. und das taegliche brot will halt erwirtschaftet sein.

    die frage war, ob du ihn finanziell dauernd unterstuetzt? da haette ich auch keine lust zu . .

    deshalb meine frage: koenntest du alleinlebend mit weniger geld auskommen als jetzt?

    familie? habt ihr kinder?

    luciernago

    ps: ich bin selbstaendig und liebe meinen job . . aber manchmal geht er mir auch auf den keks.

    psps: bist du bissle neidisch auf frauen, die einen gut verdienenden mann haben und sozusagen teilzeit bissle was dazuverdienen, ohne die last als hauptverdiener zu haben? klingt fast so. (nicht boese gemeint!)
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  7. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du formulierst deine eigenen Ängste sehr gut. ...

    Du bist dir darüber im Klaren, dass du ihn nicht ändern kannst. Also bringen dich solche Überlegungen "Was wäre, wenn er anders wäre" nicht weiter.

    ...
    Du gibst dir selbst die Antwort. Es ist deine eigene Unentschlossenheit, die dich quält. Du weisst, dass jede Lösung ihren Preis hat, willst aber den jeweiligen Preis nicht bezahlen. Wenn du lernst, das zu akzeptieren und nicht andere dafür verantwortlich zu machen, wirst du mit der Situation besser leben können.

    Du kannst entweder in deinem Job und bei deinem Mann bleiben und akzeptieren, dass du für dein Hobby wenig Zeit hast (zumindest bis zur Rente) oder deinen Job und deinen Mann aufgeben und deinen eigenen Weg gehen. Wichtig ist nur, dass du hinter der jeweiligen Lösung stehst. Wenn du immer nur auf das guckst, was du nicht kriegen kannst bzw. verlieren würdest, kommst du aus deinem Zwiespalt nicht heraus.
    Hm, ja, ich weiß die Antworten eigentlich selbst, schön ist ja und deshalb schreib ich hier, dass man mir das mal öffentlich auf den Kopf zu sagt
    Aber ich kann mich eben nicht entscheiden zwischen dem Ist-Zustand und dem Möchte-Zustand bzw. kann das nur zeitweise.
    Ich hatte jetzt ne lange Phase, wo ich das Arrangement gut leben konnte. Die kippt gerade wieder, weil ich mich eben so ausgepowert fühle von dem Druck, der da ist funktionieren zu müssen und natürlich von dem Druck, den ich mir selbst mache.

    Wäre mein Inneres im Gleichgewicht, hätte ich kein Problem, ich finde den Hebel nicht, das wieder herzustellen.

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen

    ...
    die frage war, ob du ihn finanziell dauernd unterstuetzt? da haette ich auch keine lust zu . .

    deshalb meine frage: koenntest du alleinlebend mit weniger geld auskommen als jetzt?

    familie? habt ihr kinder?
    Wahrscheinlich würde das gelingen, aber ich denke das eigentlich nicht konsquent zu Ende, weil ich aus dieser Ehe ungern aussteigen möchte.
    Kinder, ja, sogar schon Enkel - die klassische Lebensweise der Mitte Fünfzigjährigen, die es so bald nicht mehr geben wird.
    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    ps: ich bin selbstaendig und liebe meinen job . . aber manchmal geht er mir auch auf den keks.

    psps: bist du bissle neidisch auf frauen, die einen gut verdienenden mann haben und sozusagen teilzeit bissle was dazuverdienen, ohne die last als hauptverdiener zu haben? klingt fast so. (nicht boese gemeint!)
    Klar bin ich neidisch ...
    Im Ernst - ich beneide Paare, die dieses Problem nicht haben, weil beide einvernehmlich ihren Beitrag zum gemeinsamen Einkommen leisten. Mein Gatte hat da ein hausgemachtes Defizit, was ich vermutlich jahrelang unbewußt mit getragen habe. Ich kann dagegen nicht ankommen.
    Daraus entseht ein gewisser Frust, ja.

  8. User Info Menu

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    also verdienst du quasi fuer deinen mann mit wenn ich das richtig verstehe. hat er denn eine altersversorgung? habt ihr eigentum?

    wie steht denn dein mann eigentlich dazu, dass er nicht kostendeckend arbeitet?

    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  9. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    also verdienst du quasi fuer deinen mann mit wenn ich das richtig verstehe. hat er denn eine altersversorgung? habt ihr eigentum?

    wie steht denn dein mann eigentlich dazu, dass er nicht kostendeckend arbeitet?

    luciernago
    Ja, das ist so, von Abschnitten abgesehen, in denen sein Einkommen zumindest die Wohnkosten deckt, momentan ist es eher weniger.
    Wir haben Eigentum als Altersvorsorge (noch nicht abbezahlt), seine Rente wird vermutlich mager.

    Was er dazu sagt - nicht viel. Er kann mit wenig auskommen, hat wenig Visionen, schaut ungern in die Zukunft. Ein ordentlicher Verdränger. Aber steinhart, wenn übers Thema diskutiert wird. Er bloggt ab.

    Siehste und schon wieder bin ich bei IHM, obwohl es um mich geht.

  10. Inaktiver User

    AW: Neue Weichen stellen auch mit 50+?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im Ernst - ich beneide Paare, die dieses Problem nicht haben, weil beide einvernehmlich ihren Beitrag zum gemeinsamen Einkommen leisten. Mein Gatte hat da ein hausgemachtes Defizit, was ich vermutlich jahrelang unbewußt mit getragen habe. Ich kann dagegen nicht ankommen.
    Daraus entseht ein gewisser Frust, ja.

    da kommst du nur raus, wenn du dich mit ihm an einen tisch setzt, ihm sagst, dass du dich nicht von ihm trennen möchtest....aber.....

    und ja du hast das jahrelang mitgetragen, nicht unbewusst, das nehme ich dir nicht ab.

    dein mann hat sich eingefügt, ihm scheint diese "lösung" zu passen, nur eben DIR j e t z t nicht mehr.
    jeder verändert sich und entwickelt sich - auf seine art - weiter.

    ich kenne mehrere frauen, die ihren männer jede last abgenommen haben.
    warum auch immer. sich aber nun fragen, WARUM er "stehen geblieben ist" und sie sich um alles kümmern müssen.
    sie selbst haben das forciert.

    die schieben auch jede menge frust vor sich her.

    DAS meinte ich unter anderem auch mit auf "augenhöhe".

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