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    Wie ist das so mit 55plus und in der Arbeitswelt?

    Als ich letztes Jahr im Alter von 58 Jahren meinen Job verlor wegen Insolvenz meines langjährigen Arbeitgebers, brach eine schwierige Zeit für mich an. Ich finde einfach keinen neuen Job und werde trotz guter Arbeitszeugnisse ganz selten zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
    [edit]
    Ich freue mich über alle Kommentare!
    Geändert von ascalin (03.11.2011 um 15:27 Uhr) Grund: In Abstimmung mit der Userin gelöscht

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    AW: Wie ist das so mit 55plus und in der Arbeitswelt?

    Hallo skokananda,

    noch bin ich nicht unten in Deinem herrlichen Blog angekommen, aber ich muss einfach schnell einen Kommentar loswerden:

    Wäre ich potentieller Arbeitgeber, hätte ich Dich genommen. Allein schon deshalb, damit Dich die Konkurrenz nicht kriegt.

    Lieben Gruß
    Bertrande (die jetzt weiter lesen muss)

  3. Inaktiver User

    AW: Wie ist das so mit 55plus und in der Arbeitswelt?

    der Arbeitsmarkt ist nicht an selbst denkenden Menschen mit Verantwortung interessiert, sondern an jungen formbaren Trittbrettfahrern, die preiswert, pressbar und willig sind gepaart mit beruflicher Zukunftsangst.

  4. Inaktiver User

    AW: Wie ist das so mit 55plus und in der Arbeitswelt?

    Zitat Zitat von skokananda Beitrag anzeigen
    Als ich letztes Jahr im Alter von 58 Jahren meinen Job verlor wegen Insolvenz meines langjährigen Arbeitgebers, brach eine schwierige Zeit für mich an. Ich finde einfach keinen neuen Job und werde trotz guter Arbeitszeugnisse ganz selten zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
    [edit]
    Ich freue mich über alle Kommentare!
    ...ich kann keinen Erfahrungsaustausch bieten, aber auch nicht verstehen, warum du dich mit knapp 60 Jahren selbst runterziehst und deine fehlgeschlagenen Ansätze noch dokumentierst und damit bestärkst.

    Wie soll die Politik und Wirtschaft denn wirksam die Schieflage spüren, wenn die Menschen sich von dieser verlogenen in-Gange-halte-Taktik tatsächlich antreiben läßt und sich selbst schuldig und minderwertig fühlt, weil sie nicht arbeitet?

    Du suchst doch eine qualifizierte Arbeit, die deiner Fähigkeit und deiner selbstverantwortlichen Arbeitsweise entspricht, oder?
    Du suchst doch eine VZ-Arbeit, mit der du in diesen letzten Jahren noch selbst für deine Rentenvorsorge etwas einzahlen kannst oder suchst du einen Aushilfs-Nebenjob für 400 Euro, damit du "beweisen kannst", dass du arbeitswillig bist, aber verheizt wirst?
    Was muss denn noch passieren, damit deutsche Bürger aufhören, zum Zeitpunkt der Arbeitslosigkeit und ohne regelmäßiges Einkommen sich das antun, 100-te von Bewerbungen zu finanzieren?
    Dieses Pseudo Aktivität ist doch gerade in diesem Lebensabschnitt abwertend und demütigend für diejenigen, die wirklich noch selbstverantwortlich arbeiten würden.
    Die sucht man heute aber nicht, weil die "durchblicken" und die Gefahr besteht, dass die mitdenken und unbequem werden.
    tu dir das alles doch nicht an und zieh den Staat in die Verantwortung, indem du dich da meldest, wo er es spürbar zunehmend nicht mehr schönreden kann! alles Gute!...
    Geändert von ascalin (03.11.2011 um 15:29 Uhr) Grund: Zitat dem geänderten Beitrag angepasst

  5. Inaktiver User

    AW: Wie ist das so mit 55plus und in der Arbeitswelt?

    Zitat Zitat von skokananda Beitrag anzeigen
    Als ich letztes Jahr im Alter von 58 Jahren meinen Job verlor wegen Insolvenz meines langjährigen Arbeitgebers, brach eine schwierige Zeit für mich an. Ich finde einfach keinen neuen Job und werde trotz guter Arbeitszeugnisse ganz selten zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Ich schreibe übrigens über meine Erlebnisse in einem Blog: arbeitssuche55plus
    Ich freue mich über alle Kommentare!
    skokanda, ich bin nicht in deiner Situation, aber kann nachempfinden, wie es ist.
    Ich habe in deinen blog reingesehen und das Erste, was mir in den Sinn kam:
    Du hast viele verschiedene Dinge gemacht, hast du dir ein Neztwerk erarbeitet und kannst u.U. auf freiberuflicher Basis arbeiten?
    Gerade im sprachlichen Bereich? Übersetzungen, Redaktionen o.ä.? Da läuft ja im Grunde alles mit freiberuflichen Mitarbeitern.

    Ich wünsche dir viel Erfolg,

    suzie wong

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    AW: Wie ist das so mit 55plus und in der Arbeitswelt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...ich kann keinen Erfahrungsaustausch bieten, aber auch nicht verstehen, warum du dich mit knapp 60 Jahren selbst runterziehst und deine fehlgeschlagenen Ansätze noch dokumentierst und damit bestärkst.

    Wie soll die Politik und Wirtschaft denn wirksam die Schieflage spüren, wenn die Menschen sich von dieser verlogenen in-Gange-halte-Taktik tatsächlich antreiben läßt und sich selbst schuldig und minderwertig fühlt, weil sie nicht arbeitet?
    Als "selbst runterziehen" empfinde ich den Blog nicht.
    Das ist das, was vielen Leuten dieser Altersgruppe passiert, (nur dass die sich nicht so gut ausdrücken können) und die sich sicher hier und dort wiederfinden.
    Die Dokumentation ist mit feinem Humor, auch Selbstironie geschrieben, also absolut kein "Gejammer".

    Mich macht so was schon nachdenklich. Da ist jemand auf Arbeitssuche, mit Berufserfahrung und sehr guten Fremdsprachenkenntnissen, offensichtlich geistreich und loyal als Arbeitnehmer und dazu noch mit gutem Humor. Der Text ist fehlerfrei, im Gegensatz zu vielen Bewerbungen, wo man sehen kann, dass mit der deutschen Grammatik schwer und aussichtslos gekämpft wird.
    Eigentlich eine Wunschkandidatin, oder? Das Dumme daran: Sie ist nicht mehr im gebärfähigen Alter...
    Das bedeutet doch: Du bist klug, tüchtig und qualifiziert für die Arbeit, aber Du kannst keine Kinder mehr kriegen. Bei Heiratsabsichten mit Kinderwunsch könnte ich das ja nachvollziehen.....

  7. Inaktiver User

    AW: Wie ist das so mit 55plus und in der Arbeitswelt?

    Bei Heiratsabsichten mit Kinderwunsch könnte ich das ja nachvollziehen.....
    @bertrande
    Wobei doch angeblich die drohende Schwangerschaft für ArbeitgeberInnen der Grund ist, Arbeitnehmerinnen im gebärfähigen Alter für anspruchsvolle Tätigkeiten nicht zu engagieren.

    @skokanda
    Der teure Irrgarten, durch den du dich schlägst, spricht für das bedingungslose Grundeinkommen.
    Damit hätte kluge Leute wie du z.B. die Möglichkeit, ohne Stress selbst ein Unternehmen zu gründen.

  8. Inaktiver User

    AW: Wie ist das so mit 55plus und in der Arbeitswelt?

    Zitat Zitat von bertrande Beitrag anzeigen
    Die Dokumentation ist mit feinem Humor, auch Selbstironie geschrieben, also absolut kein "Gejammer".

    Mich macht so was schon nachdenklich. Da ist jemand auf Arbeitssuche, mit Berufserfahrung und sehr guten Fremdsprachenkenntnissen, offensichtlich geistreich und loyal als Arbeitnehmer und dazu noch mit gutem Humor.

    Eigentlich eine Wunschkandidatin, oder? Das Dumme daran: Sie ist nicht mehr im gebärfähigen Alter...
    ...die eigene Situation mit Galgenhumor belegen hält sie hoch, nicht aufzugeben.

    es gibt nix mehr nachzudenken, lange genug zeigen sich eindeutige Richtungen der korrupten Politik und geldgeilen Wirtschaftsunternehmen, die alte Moral- und Verantwortungshaltung nicht wünschen.

    Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit - für unsere Generation ist es besser, uns dem alten Kampfgeist der 68-ger Zeit zu besinnen und damit das Resultat von heute anzusehen.
    Pioniere und Forscher der ersten Stunde kriegen immer erst buh-Rufe und eins aufs Dach. Erst wenn sie nicht mehr unter uns weilen und die Nachkommen von deren Geistesreichtum auch profitieren, werden sie mal in den Himmel gelobt - darauf sollte man sich eher einrichten - jetzt!

    Was die gebärfähige Frauenzeit bei angehenden Rentnerinnen thematisiert, ist unverständlich, diese Frauengruppe ist mindestens genauso wenig gefragt wie anständige reife Frauen, die noch so richtig arbeiten können...

  9. Inaktiver User

    AW: Wie ist das so mit 55plus und in der Arbeitswelt?

    Was die gebärfähige Frauenzeit bei angehenden Rentnerinnen thematisiert, ist unverständlich, diese Frauengruppe ist mindestens genauso wenig gefragt wie anständige reife Frauen, die noch so richtig arbeiten können...
    @karline
    Das stimmt und war auch gemeint.
    Einerseits dient die Ausrede, DIE Frau könnte schwanger werden und kommt deshalb für einen anspruchsvollen Job, der keine Unterbrechung duldet, nicht in Frage, als Ausrede dafür, Frauen vom Futtertrog fernzuhalten (ich denke dabei nur an solche, die teilhaben wollen), andererseits werden aber auch qualifizierte Frauen, die aus Altersgründen nicht mehr schwanger werden, nicht genommen, dort spielt wiederum das Alter eine Rolle.
    Wann aber, wenn nicht dann?

  10. User Info Menu

    AW: Wie ist das so mit 55plus und in der Arbeitswelt?

    Hallo Skokananda,
    ich befinde mich in ähnlicher Situation wie Du, habe auch ähnliche Erfahrungen gemacht. Mein bisheriges Leben als Berufstätige endete mit Beginn des 59. Lebensjahres, allerdings mehr aus persönlichen Gründen.
    Dennoch habe ich seitdem schon viele Versuche unternommen, eine neue berufliche Tätigkeit zu finden - was man immer bekommen kann, sind irgendwelche "Pampelsachen", die unterbezahlt sind und wo man ausgebeutet wird. Oder Beschäftigungen auf Provisionsbasis und ähnliches..
    Ich habe auch diesen Vermittlungsgutschein bekommen, von dem Du in Deinem Blog schreibst - hat aber bisher auch nix genützt. Viele Arbeitgeber halten es nicht mal für nötig, auf Bewerbungen zu antworten, wahrscheinlich genügt ihnen ein Blick auf das Alter..
    Jedenfalls hatte und habe ich nicht die Absicht, mich unter Wert zu verkaufen. Ich werde tapfer weitersuchen - vielleicht kommt er ja noch, der große Knüller !
    Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist - wir würden uns gegenseitig mehr Freude machen.
    Ricarda Huch

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