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    AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe mich nicht verantwortlich für meinen Vater - das würde er sich wohl auch strengstens verbitten *grins* Was tue ich, wenn mein Vater etwas anderes will als ich? Reden. ..).
    Elli .. das funktioniert nicht in jeder Eltern-Kind-Konstellation. Aber ich freue mich ehrlich für Dich, dass das bei Euch so so läuft.

    Ich für meinen Teil habe irgendwann die Versuche Dinge zu klären (und da wäre nicht nur Weihnachten gewesen) aufgegeben. Ich habe es deshalb aufgegeben, weil es manche Dinge schlimmer als besser gemacht hat.

    Manche Dinge die sie von mir erwartet habe ich einfach von der Liste dessen was ich zu geben bereit bin gestrichen. Nur ... Weihnachten bringe ich nicht über's Herz. Weihnachten ist mein Dankeschön.

    Jetzt, wo ich auch nicht mehr taufrisch bin, kommt noch hinzu, dass mir die Endlichkeit meiner Mutter immer bewusster wird. Ich denke, seit einigen Weihnachten fällt es mir auch deshalb nicht mehr so schwer, Weihnachten auf Ihre Weise mit ihr zu verbringen. Und siehe da.. seitdem ich innerlich nicht mehr aufbegehre kann das sogar recht schön sein.

    Wobei.. bei meiner Mutter kann jedes Weihnachten anders sein. Niemand ist so gut darin, Stimmungen auszuleben

  2. Inaktiver User

    AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter

    Zitat Zitat von bounty56 Beitrag anzeigen
    Finde eh dieses Getue um Weihnachten und Jahresanfang ziemlich albern und diese ERWARTUNGEN.......

    Letztes Jahr habe ich bewusst den 24.12. alleine verbracht und war zufrieden mit mir und der Welt. Ich habe alle Angebote ausgeschlagen, weil ich allein sein wollte. -hat mir nicht geschadet und ich fühlte mich nicht einsam, aber dazu bedarf es viel innerer Stärke.

    Als Fazit vielleicht - mit dem Erwachsensein sollte einhergehen, seine eigenen Wünsche zu verwirklichen, ohne schlechtes Gewissen.
    und das übliche hin-und herfahren, um allen gerecht zu werden ist ein unnützer Spagat.

    LG Bounty
    Das kann ich gut nachfühlen, da ich diesen Spagat Familie über weite Distanzen seit letztem Jahr auch genauso geregelt habe.

    Die Kinder fanden es sehr erleichternd, dass ich mich genauso über einen Besuch freue, wenn wir z.B. im Oktober oder Februar gemeinsam schöne Zeit verbringen.

    Diese Besuche haben eine viel entspanntere Qualität und ich genieße es in der hektischen Vorweihnachtszeit, gelassen durch die Stadt zu bummeln und bewußt das hektische Treiben an mir vorbeiziehen zu lassen.

    Du hast aber REcht, dass dafür die innere Einstellung vorausgesetzt ist, dass diese Zeit nur der Kalendermonat Dezember ist und nicht das ultimative Event des Jahres mit entsprechender Erwartungshaltung. Dann kann man es selbst zum Fest machen - und wirklich genießen

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    AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter

    Hallo Mondlichter,

    Du sprichst mir aus dem Herzen...

    Ich versuche die schöne Zeit vor Weihnachten möglichst zu genießen..
    da ich zum Ende des Jahres immer sehr viel arbeiten muss, bin ich froh, dann ein paar Tage frei zu heben und rumzugammeln. (bin nicht im Verkauf tätig!)
    Ich bin Single und kümmere mich das ganze Jahr sehr viel um meine Mutter, da sie krank ist - und Heiligabend verbringt sie mit ihrem Partner, ist also nicht alleine. Und warum soll ich mich an diesen Stresstagen auf die überfüllte Autobahn begeben??

    Wenn ich sehe wieviel Verantwortlichkeiten und Stress sich Frauen aufbürden, kann ich nur den Kopf schütteln.

    Übrigens gibt es auch ältere Menschen, die Freunde und Bekannte haben, weil sie sie immer ihre Beziehungen gepflegt haben! Die Kinder können nicht alles auffangen, was versäumt wurde...

    LG Bounty
    Fest und stark ist nur der Baum, der unablässig Windstössen ausgesetzt war, denn im Kampf festigen und verstärken sich seine Wurzeln
    (Seneca)

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    AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter

    Zitat Zitat von bounty56 Beitrag anzeigen
    Und warum soll ich mich an diesen Stresstagen auf die überfüllte Autobahn begeben??
    Brauchst Du ja nicht, denn:
    Heiligabend verbringt sie mit ihrem Partner, ist also nicht alleine.
    Bis auf Weiteres a.D.

  5. Inaktiver User

    AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter

    Zitat Zitat von SpezialEdition Beitrag anzeigen
    und weil sie die Verantwortung für mein Hiersein tragen, muss/soll/darf ich mich nicht verpflichtet fühlen?
    Natürlich
    darfst
    du dich verpflichtet fühlen - ich argumentiere nur dagegen, dass man als Tochter unbedingt verpflichtet ist. Du beschreibst ja auch ganz klar, warum du dich bestimmten Menschen gegenüber verpflichtet fühlst, anderen gegenüber gar nicht. Ich persönlich würde das anders ausdrücken: Es sind für dich Menschen, denen gegenüber du das Bedürfnis hast, etwas zurückzugeben. Und wenn das so ist, dann ist das schließlich etwas, das jeder gern annimmt.

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    AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Natürlich du dich verpflichtet fühlen - ich argumentiere nur dagegen, dass man als Tochter unbedingt verpflichtet ist. Du beschreibst ja auch ganz klar, warum du dich bestimmten Menschen gegenüber verpflichtet fühlst, anderen gegenüber gar nicht. Ich persönlich würde das anders ausdrücken: Es sind für dich Menschen, denen gegenüber du das Bedürfnis hast, etwas zurückzugeben. Und wenn das so ist, dann ist das schließlich etwas, das jeder gern annimmt.
    .. nun ja.. es gab auch Zeiten, da habe ich innerlich damit gehadert. Denn einerseits war dieses Bedürfnis da, andererseits war und ist das Zusammensein mit meiner Mutter an Weihnachten schon etwas speziell und für mich - je nach Laune meiner Mutter - sehr anstrengend.

    Das Ganze etwas gelassener sehen zu können, das haben mir die Jahre gebracht. Oft genug habe ich um des lieben Frieden Willen die Zähne zusammengebissen. Heute bin ich froh, dass ich das damals getan habe.

    Ich sage mir heute auch, ich werde vermutlich noch einige Weihnachten ohne meine Mutter verbringen. Und mit etwas Glück kann ich die dann so gestalten, dass es wirklich für mich Weihnachten ist. Und wenn nicht, nun, dann ist mir das auch nicht so wichtig. Dann sollte das nicht sein.

    Ich war heute bei meiner Mutter. Wir sprachen über Dies und Das und auf einmal sagte sie zu mir "weisst Du, jetzt kommen die Tage, an denen ich immer an Deine Kindheit zurück denke. An den Kaufladen, die Puppenstube, daran, wie ich mühsam die schönen Süssigkeiten für den Laden zusammengetragen habe, an die Adventstage und daran, wie aufgeregt Du warst." Ihre Augen haben dabei geleuchtet. Es sind schöne Erinnerungen für sie. Da ich weiss, wie besch****n diese Jahre in anderen Bereichen für sie waren, hat diese Aussage für mich besonderes Gewicht.

    Ich persönlich finde, dass sie Vieles glorifiziert. Aber habe ich das Recht das zu bewerten mit Worten wie "Hype" oder "Getue"? Ich möchte ja auch nicht als gefühllos bezeichnet werden, nur weil ich Weihnachten anders begehen würde.

    Grundsätzlich sehe ich das so, dass jeder mit sich selbst ausmachen muss, wann er sich wie verpflichtet verpflichtet fühlt.

    Allerdings frage ich mich gerade aufgrund der Diskussion hier, ob ich mich nun verpflichtet fühle, oder mir das ein Bedürfnis ist. Nach meinem Verständnis ist das ein kleiner, aber feiner Unterschied.

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    AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter

    Bis auf Weiteres a.D.

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