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16.11.2010, 20:30Inaktiver User
AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter
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16.11.2010, 20:59
AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter
Guten Abend,
natürlich kann jeder seine Zeit und auch Feiertage verbringen, wie er möchte. Pflichtbesuche aus "Höflichkeit" finde ich grausig. Als Besuchte wie auch als Besucher.
Ich fände aber auch interessant, ob Weihnachten in der Vergangenheit gemeinsam gefeiert wurde und ob die Mutter dann in diesem Jahr allein wäre?
Sollte dies so sein, würde ich nach einem Kompromiss suchen.
Wir kennen die Vorraussetzungen dafür aber nicht. Stehen mehrere freie Tage zur Verfügung, könnte die Ferienwohnung auf halber Strecke gemietet werden und so doch ein Besuch bei der Mutter möglich werden? Könnte Deine Mutter dich am Heiligabend besuchen und ihr fahrt dann ab 1. Weihnachtstag weg, etc.?
LG
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16.11.2010, 21:11
AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter
Wenn bisher immer mit der Mutter gefeiert wurde, finde ich es auch krass, sie nun einsam und allein Weihnachten feiern zu lassen, zumal sie ja nicht mehr die Jüngste ist. Hat sie aber einen großen Freundeskreis oder andere Verwandte, mit denen sie vielleicht sogar sehr gern feiern will, sieht es anders aus, auch wenn ihr Familienfeiern zuviel Trubel sind. Was sagen denn die Kinder dazu. Bei meinen ist nämlich das die Devise: Nicht ohne unsere Oma!
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16.11.2010, 21:27
AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter
.. auch wenn ich zu diesem Thema nie sagen würde "das tut man nicht", so muss ich in der Kernaussage Leonie zustimmen.
Ich habe eine .. sagen wir mal .. schwierige Mutter und kann deshalb die TE durchaus verstehen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sie mit der von ihr angedachten Lösung Weihnachten genießen könnte. Es ist nämlich eine Sache, sich das eigene Handeln selbst logisch zu begründen. Eine andere Sache sind dann die Gefühle.
Ich würde es noch nicht einmal davon abhängig machen, ob die Mutter alleinstehend ist. Von Bedeutung wäre für mich, ob noch weitere Kinder da sind mit denen sie (die Mutter bzw. die Eltern) feiern könnten und ob in der Vergangenheit das gemeinsame Weihnachtsfeiern wichtig war.
Was ich von ihr allerdings erwarten würde ist, dass eben Sie anreist. Dass die Weihnachtsfeier bei mir statt findet .. gemeinsam mit Kind und Kegel. Bei so einer großen Runde kann ich mir nicht vorstellen, dass sie eine wirkliche Chance erhält, die Gruppe zu dominieren.
Im Grunde weicht die TE ihrem eigentlichen Problem aus und macht es möglicher Weise damit nur noch größer. Denn eines weiss ich ... meine Mutter würde sich ungeliebt fühlen und das würde sie mit meinem neuen Partner verbinden. Wäre das ein guter Start in der Familie, den ich meinem Partner bereiten kann?
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17.11.2010, 07:04Inaktiver User
AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter
Die Mutter wohnt 600km entfernt.
Man kann also davon ausgehen, dass sie die meiste Zeit auch "einsam und allein" dort ist (oder eben auch nicht, wahrscheinlicher ist ja, dass sie an ihrem Wohnort Freunde und Bekannte hat oder auch andere Verwandte in der Nähe).
Ich verstehe daher nicht wirklich, warum es so ein verwerfliches Tun sein soll, wenn man einige Tage gemeinsam mit seinem Partner wegfährt OHNE Mutti mitzunehmen....
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achja - ist ja WEIHNACHTEN...
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Da MUSS natürlich in Familie gemacht werden, egal, ob das alle wollen oder nicht.
Gut denn, den Hype habe ich noch nie verstanden....
... ach übrigens - meine Mutter ist 80 und alleinstehend. Sie fährt doch glatt über die Weihnachtstage weg und lässt mich hier zurück. Unerhört. Sollte sie mich nicht mitnehmen!?? Ich muss ihr dringend ans Herz legen, was Leonie geschrieben hat:
Geändert von Inaktiver User (17.11.2010 um 07:10 Uhr)
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17.11.2010, 07:06Inaktiver User
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17.11.2010, 07:44Inaktiver User
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17.11.2010, 07:55
AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter
Also ich könnte mir nicht vorstellen, meine Mutter HL. Abend allein zu lassen, aber sei`s drum. Für mich sind 600 km auch kein Drama. Die sind mit dem Auto oder Zug zu machen.
Bei den Eltern meines Mannes haben wir das Weihnachtsthema auf die Adventssonntage, bzw. auf den Januar vertagt. Aber mit denen hatten wir Weihnachten auch in der Vergangenheit nichts "am Hut".
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17.11.2010, 08:05
AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter
.. dann hast Du Glück gehabt und Deine Mutter und Du haben die gleiche Haltung zu Weihnachten eingenommen..
Ich denke, ob das ein Drama wird bzw. werden kann oder nicht ist abhängig davon, wie man selbst, wie die Eltern, wie der Rest der Familie Weihnachten belegt hat. Ist es ein Tag wie jeder andere Feiertag, dann ist Deine Haltung sicherlich kein Problem. Ist es das nicht, dann sehe ich es durchaus so, dass ich an diesem Tag auf die Befindlichkeiten (und von mir aus auch Rührseligkeiten) meiner Mutter bzw. meiner Eltern Rücksicht nehmen kann.
Gerade bei den alten Menschen ist Weihnachten - neben dem christlichen Thema - noch anders belegt als bei uns. Zumindest ist das mein persönlicher Eindruck. Meine Mutter z.B. denkt heute noch jedes Weihnachten sehr an Ihre Erlebnisse in der Kriegs- und Nachkriegszeit. 65 Jahre nach Kriegsende. Sie denkt an die Menschen, die sie damals liebte - teilweise gibt es sie schon lange nicht mehr -an die Ängste und an den Hunger. Und dann beginnt sie sich in ihrer Küche mit leuchtenden Augen auszutoben. Für sie ist dieses Kochen an Weihnachten für ihre Lieben so etwas wie ... na ja.. da wird etwas wieder heile gemacht (ich formuliere das bewusst so).
Ich habe - als ich 600 km von meiner Mutter entfernt wohnte und am 24.12. arbeiten musste - ein einziges Mal Weihnachten mit meiner Mutter nicht verbracht. Sie hat's geschluckt ohne zu meckern und ich dachte eigentlich, dass ich ein entspanntes Fest haben würde (Weihnachten bei uns ist auch nicht unbedingt das, was ich herbei sehne ... Muttern ist anstrengend). Aber weit gefehlt. Ich fand's gar nicht schön .... Warum? Hmm.. ich habe das nie analysiert... Vielleicht sollte ich das mal.
Ich bin der Meinung, dass man, gleichgültig wie man zu Weihnachten steht, zumindest verstehen sollte, dass mit Weihnachten oft mehr verbunden wird, als nur ein kirchlicher Feiertag und die damit verbundenen Gefühle auch respektieren.
So wie Du das artikulierst, empfinde ich das als respektlos den Menschen gegenüber, die mit diesem Tag Emotionen verknüpfen. So, als ob sie einen Sprung in der Schüssel hätten.
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17.11.2010, 08:08Inaktiver User
AW: Weihnachten mit neuem Partner oder Mutter




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