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  1. User Info Menu

    Ich freue mich auf das Rentnerdasein

    l

    Grrr
    Geändert von putznicht (14.02.2010 um 11:15 Uhr)

  2. User Info Menu

    AW: Ich freue mich auf das Rentnerdasein

    Uppps

    Wenn ich nachrechne, bin ich zwar älter als Du - aber mein Rentenbeginn ist am 1. Mai 2019.
    Ich habe auch (bis auf ein paar Jahre Kind-Pause) durchgängig gearbeitet - und ich warte nicht sehnsüchtig auf irgendwas. Weil mein Leben JETZT stattfindet. Auch jeden Tag im Job (selbst wenn's mir da gelegentlich mal gar nicht gefällt). Aber der gehört eben auch zu meinem Leben, zu meiner Lebenszeit ...

    Diese Einsicht habe ich im Laufe der (nicht immer so ganz einfachen) Jahre gewonnen.
    Und ich habe deshalb täglich was von meinem Leben und fühle mich gut und lebendig - ohne auf die grosse Erfüllung warten zu müssen (die dann sowieso nicht kommen wird!).
    Ich liebe nur meine Tigerente
    ... und heiss und innig meinen Kater !!

  3. Moderation

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    AW: Ich freue mich auf das Rentnerdasein

    Schade @putznicht, dass du dein Ausgangsposting gelöscht hast! Ich finde das Thema doch gar nicht so schlecht und sicherlich auch diskutierenswert. Magst du noch etwas dazu posten, vielleicht auch geändert?
    Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern mit anderen Augen zu sehen.
    Marcel Proust

    Wir glauben Erfahrungen zu machen,
    aber die Erfahrungen machen uns. (Eugène Ionesco)
    ------------------------------------

    Moderation 60+, Kochen für Feinschmecker, BRIGITTE-Diät,
    Essen - Genuss oder Frust? Rücken

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    AW: Ich freue mich auf das Rentnerdasein

    Schade, dass das Ausgangsposting weg ist.

    Ich weiß zwar nicht, was drin stand, aber ich empfinde es als etwas völlig Normales sich auf das Rentnerdasein zu freuen.

    Ich selbst bin von diesem Thema nicht betroffen, da ich schon seit 20 Jahren nicht mehr berufstätig bin (und stets glücklich über diesen Zustand war und bin). Aber ich erlebe um mich herum Menschen, die vor kurzem ins Rentnerdasein wechselten oder eben kurz vor diesem stehen. Ich möchte mal sagen, dass sich alle (ich spreche jetzt nur von mir bekannten Personen!) darauf gefreut haben oder eben darauf freuen. Diese Menschen leben alle im "hier und jetzt" und taten dies auch vor ihrem Rentnerdasein.

    Zitat Zitat von kleiner.TIGER
    Und ich habe deshalb täglich was von meinem Leben und fühle mich gut und lebendig - ohne auf die grosse Erfüllung warten zu müssen (die dann sowieso nicht kommen wird!).
    Ich verstehe nicht was das mit dem Thema des Strangs zu tun hat - es sei denn das Ausgangsposting ließ diesen Rückschluss zu.

    Man kann sich doch auch gut und lebendig fühlen und etwas von seinem Leben haben und sich dennoch auf etwas Bevorstehendes freuen. Wo ist denn da der Widerspruch?

    Sich "auf etwas freuen" ist meinem Dafürhalten nach außerdem nicht identisch mit "auf die große Erfüllung warten müssen".

    Und wer sagt denn, dass sich Erwartungen (welcher Art auch immer) ab dem Alter X nicht mehr erfüllen können?


    Aber ich kenne - wie schon gesagt - natürlich das Ausgangsposting nicht. Schade!
    Mein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.

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    AW: Ich freue mich auf das Rentnerdasein

    Zitat Zitat von Anitra Beitrag anzeigen
    Schade, dass das Ausgangsposting weg ist.

    Ich weiß zwar nicht, was drin stand, aber ich empfinde es als etwas völlig Normales sich auf das Rentnerdasein zu freuen.

    ...
    Ich verstehe nicht was das mit dem Thema des Strangs zu tun hat - es sei denn das Ausgangsposting ließ diesen Rückschluss zu.

    ...

    Aber ich kenne - wie schon gesagt - natürlich das Ausgangsposting nicht. Schade!

    Ich werde in Zukunft solche Sachen kopieren ...

    Im Ausgangsposting stand sinngemäss, dass das gesamte Denken und Wünschen nur noch auf den Zeitpunkt in 4 1/2 Jahren ausgerichtet ist, wenn die TE dann ENDLICH 59,5 Jahre alt ist.
    Dann hofft sie, dass sie noch gesund und hoffentlich auch noch fit genug sein wird und alles das machen kann, was sie sich wünscht:
    ohne Abhängigkeiten die Tage geniessen, sich das Leben ein bisschen schön machen etc. ... in die Bücherei gehen, mal irgendwo Kaffeetrinken ...
    Weil das alles jetzt nämlich nicht möglich ist solange man arbeiten muss ... weil das alles ja so schrecklich ist ... weil sie keine Lust mehr hat auf die tägliche Tretmühle ...

    Alles in allem klang das ziemlich

    Und wenn ich SOWAS lese, möchte ich schon gerne zu bedenken geben, dass das Leben JETZT auch schon stattfindet!
    Mehr nicht. Aber weniger schon gar nicht!
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  6. Moderation

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    AW: Ich freue mich auf das Rentnerdasein

    Ich finds auch schade, dass das Ausgangsposting gelöscht ist, aber natürlich kann jeder STrangeröffner das entscheiden, wie er/sie will.

    Dass sich zu dem Thema eine Diskussion durchaus auch ohne das gelöschte Posting lohnt, finde ich dennoch. Denn es gibt ja gerade im Alter ein paar Jahre vor der Rente sehr unterschiedliche Auffassungen von der verbleibenden Arbeitszeit.

    Von denen, die ohne Gefühl von Überforderung und Überanstrengung am liebsten noch viel länger arbeiten würden, bis zu denen, die im ungeliebten Job lieber heute als morgen Schluss machen würden, ist eine große Spannbreite.

    Und wenn ich einen blöden unbefriedigenden Job mache, dann sehne ich natürlich dessen Ende herbei, zumal wenn es nur noch wenige Jahre sind. Ebenso kann ich mir vorstellen, dass es nach einer langen Phase der Arbeitslosigkeit eine Erleichterung ist, die Rente erreicht zu haben.
    Wichtig ist allerdings, sich nicht nur aufs Kaffetrinken zu freuen und aufs Ausschlafen, denn das kann ganz schnell langweilig werden. Die Rente ist ein neuer Lebensabschnitt (und hoffentlich heutzutage ein recht langer), in dem es gilt, sich ein Programm zur Gestaltung der Zeit zu machen, damit man/frau nicht irgendwann ins Loch fällt und nichts mehr mit sich anzufangen weiß.
    Bei einigen gelingt das gut, bei einigen ist es schwierig.
    Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern mit anderen Augen zu sehen.
    Marcel Proust

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    AW: Ich freue mich auf das Rentnerdasein

    Im Ausgangsposting stand sinngemäss, dass das gesamte Denken und Wünschen nur noch auf den Zeitpunkt in 4 1/2 Jahren ausgerichtet ist, wenn die TE dann ENDLICH 59,5 Jahre alt ist.
    Dann hofft sie, dass sie noch gesund und hoffentlich auch noch fit genug sein wird und alles das machen kann, was sie sich wünscht:
    ohne Abhängigkeiten die Tage geniessen, sich das Leben ein bisschen schön machen etc. ... in die Bücherei gehen, mal irgendwo Kaffeetrinken ...
    Weil das alles jetzt nämlich nicht möglich ist solange man arbeiten muss ... weil das alles ja so schrecklich ist ... weil sie keine Lust mehr hat auf die tägliche Tretmühle ...
    Ich habe das Posting auch nicht mehr lesen können...

    Wenn der Inhalt so war, wie es der kleine Tiger schreibt, kenne ich solche Gefühle auch, habe sie genauso am Ende meiner Arbeitszeit empfunden...

    Ich denke, es kommt immer auf die jeweilige Arbeits- und Lebenssituation an, in der man sich befindet und die kann durchaus so sein, dass man sich nur noch an den Gedanken an spätere Zeiten aufrichtet.

    Mir ging es ähnlich in meiner letzten Arbeitszeit im Callcenter, die für mich immer deprimierender wurde...
    Hinzu kam, dass ich nach intensiven Familienjahren einfach endlich mal Zeit nur für mich haben wollte...

    Für mich war deshalb die Zeit der Rente (bzw. bei mir erst mal die Zeit der Altersteilzeit) eine wunderbar leuchtende Zukunft, deren Träume sich durchaus erfüllt haben.

    Es ist aber auch richtig, wie Anemone schreibt, dass es nicht reicht, sich nur auf Ausschlafen und Kaffeetrinken zu freuen.

    Deshalb fand ich die Idee der Strangöffnerin durchaus sinnvoll, sich schon jetzt damit zu befassen, wie der neuen Lebenabschnitt der Frei-Zeit aussehen soll.

    Ich habe für mich eine ausgewogene Balance zwischen sinnvollen Aufgaben und herrliche freier Zeit gefunden und genieße das (inzwischen erreichte) Rentnerdasein sehr.

    Also, putznicht, freu Dich auf diese Zeit, träume davon und überlege in Ruhe, wofür Du dann Deine Zeit nutzen willst...

    Gittifrau
    Das Glück hängt nicht davon ab,
    wie viel wir haben,
    sondern wie viel Freude wir daran haben.

    Otto von Frohnau

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    AW: Ich freue mich auf das Rentnerdasein

    Zitat Zitat von Anemone Beitrag anzeigen
    ...
    Wichtig ist allerdings, sich nicht nur aufs Kaffetrinken zu freuen und aufs Ausschlafen, denn das kann ganz schnell langweilig werden. Die Rente ist ein neuer Lebensabschnitt (und hoffentlich heutzutage ein recht langer), in dem es gilt, sich ein Programm zur Gestaltung der Zeit zu machen, damit man/frau nicht irgendwann ins Loch fällt und nichts mehr mit sich anzufangen weiß.
    Bei einigen gelingt das gut, bei einigen ist es schwierig.
    Das sehe ich genauso.

    Aber ich finde eben den deutlich geäusserten Aspekt, dass man mit 55 die nächsten 4 1/2 Jahre NUR NOCH darauf wartet, ENDLICH Rentner sein zu dürfen, ziemlich furchtbar.
    Welche Qualität haben diese Jahre?
    Und OB und WIE man das Rentenalter überhaupt erreicht, ist noch eine ganz andere Frage! Ganz davon abgesehen, dass riesige Erwartungen an irgendwas Nebulöses da sind, die ganz sicher enttäuscht werden ...
    Jeder ist seines Glückes Schmied! Es geht um die eigene Aktivität.

    Deshalb mein Posting mit der Erinnerung daran, dass wir JETZT leben müssen! Der Fred-Titel hatte im Übrigen mit dem Text nicht so ganz viel zu tun ...

    Ganz bestimmt wollte ich niemand die Freude auf sein Rentnerdasein absprechen! Ich wollte nur dazu anregen, die Jahre bis dahin auch noch lebenswert zu gestalten ...

    In diesem Sinne wünsche ich allen viel Freude im Blick auf die künftige Rente
    Ich liebe nur meine Tigerente
    ... und heiss und innig meinen Kater !!

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    AW: Ich freue mich auf das Rentnerdasein

    Zitat Zitat von kleiner.TIGER Beitrag anzeigen
    Ich werde in Zukunft solche Sachen kopieren ...

    Im Ausgangsposting stand sinngemäss, dass das gesamte Denken und Wünschen nur noch auf den Zeitpunkt in 4 1/2 Jahren ausgerichtet ist, wenn die TE dann ENDLICH 59,5 Jahre alt ist.
    Dann hofft sie, dass sie noch gesund und hoffentlich auch noch fit genug sein wird und alles das machen kann, was sie sich wünscht:
    ohne Abhängigkeiten die Tage geniessen, sich das Leben ein bisschen schön machen etc. ... in die Bücherei gehen, mal irgendwo Kaffeetrinken ...
    Weil das alles jetzt nämlich nicht möglich ist solange man arbeiten muss ... weil das alles ja so schrecklich ist ... weil sie keine Lust mehr hat auf die tägliche Tretmühle ...

    Alles in allem klang das ziemlich

    Und wenn ich SOWAS lese, möchte ich schon gerne zu bedenken geben, dass das Leben JETZT auch schon stattfindet!
    Mehr nicht. Aber weniger schon gar nicht!
    Danke, kleiner Tiger! Jetzt weiß ich natürlich ein wenig mehr als das was aus dem einen Satz des Strangtitels hervorgeht.

    Zitat Zitat von Anemone
    Von denen, die ohne Gefühl von Überforderung und Überanstrengung am liebsten noch viel länger arbeiten würden, bis zu denen, die im ungeliebten Job lieber heute als morgen Schluss machen würden, ist eine große Spannbreite.
    So sehe ich das auch. Und insofern ist es ein sehr individuelles Empfinden, wie man sich den bevorstehenden Ruhestand vorstellt - und das muss es auch bleiben.

    Zitat Zitat von Anemone
    Und wenn ich einen blöden unbefriedigenden Job mache, dann sehne ich natürlich dessen Ende herbei, zumal wenn es nur noch wenige Jahre sind. Ebenso kann ich mir vorstellen, dass es nach einer langen Phase der Arbeitslosigkeit eine Erleichterung ist, die Rente erreicht zu haben.
    Eine Bekannte von mir ging letztes Jahr mit Ablauf des Monats, in dem sie 65 wurde, in Ruhestand. Mindestens zwei Jahre vorher sehnte sie diesen Zeitpunkt herbei. Sie hatte keinen "blöden, unbefriedigenden Job", sie übte ihn lange Zeit sehr gerne aus. Sie freute sich aber dennoch dominant darauf, ausschlafen zu können und nicht mehr jeden Tag auf Kommando funktionieren zu müssen. Sie war stets ein sehr aktiver Mensch und ist das bis jetzt geblieben. Aber was sie jetzt macht, macht sie "ganz für sich" und "allein in ihrem Interesse". Eine Rolle mag auch gespielt haben, dass ihr um zweieinhalb Jahre jüngerer Ehemann bereits mit 61 Jahren in den Vorruhestand ging, während sie noch um weitere eineinhalb Jahre ihrem Beruf nachgehen musste.


    Man kann bei dieser Frage nie verallgemeinern. Was der eine herbeisehnt ist für einen anderen unvorstellbar und umgekehrt. Beides hat die gleiche Berechtigung.

    Und nicht immer muss an vordester Front "Aktivität" stehen um glücklich mit einem "Ist-Zustand" zu sein. Es gibt viele Varianten zufrieden mit sich und der persönlichen Umwelt zu sein.
    Mein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.

  10. Inaktiver User

    AW: Ich freue mich auf das Rentnerdasein

    Ich finde es auch schade, dass putznicht ihr Posting gelöscht hat, denn den Titel kann ich zumindest erst mal nachvollziehen.-

    Ich bin eigentlich mein ganzes Leben lang gern arbeiten gegangen, tue es auch jetzt noch, aber es gibt auch Tage, an denen ich mir ausmale, was ich dann tue, wenn mein Leben nicht durch die Berufstätigkeit mitbestimmt wird - natürlich gehören da auch ausschlafen usw. dazu, aber das kann selbstverständlich nicht alles sein.
    Mir geht es jetzt manchmal so, dass ich mit dem Fakt, dass man als Arbeitnehmer immer jemandem gegenüber rechenschaftspflichtig ist, nicht mehr so klarkomme. Das piept mich manchmal an, und da freue ich mich auf die Zeit, in der ich meine Entscheidungen "nur" für mich und meine Familie treffe und mit eventuellen "Fehlentscheidungen" oder Fehlern ganz anders umgehen kann.

    rolu

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