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  1. Registriert seit
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    Frage AW: Eine Nacht durchschlafen - Nur wie?

    Laßt Euch doch mal beraten, wie das mit einem Hormonpflaster aussieht. Ich benutze die seit zwei Jahren und es geht mir wesentlich besser als vorher.


  2. Registriert seit
    10.09.2010
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    AW: Eine Nacht durchschlafen - Nur wie?

    auch wenn ich das Thema nicht gestartet habe, will ich mich nur schnell für die vielen guten tipps bedanken. ich bin mir sicher, das einer davon helfen wird.


  3. Registriert seit
    30.04.2009
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    2

    AW: Eine Nacht durchschlafen - Nur wie?

    Mir hilft Johanniskraut - 900 mg pro Tag, am besten gut verteilt. Nach einigem Probieren hat es sich fuer mich bewaehrt, eine Tablette (300 mg) mittags zu nehmen, und zwei abends gegen 20 Uhr. Dann bin ich um 23 Uhr super muede und schlafe sehr harmonisch durch, ohne wilde Traeume.
    Definitiv zu empfehlen, hebt auch die Stimmung!

  4. Avatar von Mocca
    Registriert seit
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    9.644

    AW: Eine Nacht durchschlafen - Nur wie?

    ... und erhöht die Lichtempfindlichkeit! *zu bedenken geb*


  5. Registriert seit
    18.09.2009
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    22

    AW: Eine Nacht durchschlafen - Nur wie?

    Hallo,
    es ist gut zu wissen, dass man nicht allein dieses Problem hat. Ich hatte ja geschrieben, ich könnte wieder besser durchschlafen. Doch dies war nicht von langer Dauer.
    Da ich wirklich total kaputt und ausgelaugt war, unter Konzentrationsproblemen litt (ohne Schlaf - kein Wunder nach so einer langen Zeit) und ich auch Probleme am Arbeitsplatz bekam, überwies mein Hausarzt mich zum Psychologen.
    Dieser unterschied dann zwischen Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Seiner Meinung nach können Durchschlafstörungen auf eine Depression hinweisen.
    Er verschrieb mir ein "leichtes Antdepressiva" und ich kann wieder schlafen. Anfangs hatte ich aber arge Probleme mit den Nebenwirkungen.
    Habt Ihr Erfahrungen mit diesen Medikamenten?

  6. Inaktiver User

    AW: Eine Nacht durchschlafen - Nur wie?

    Zitat Zitat von Marije Beitrag anzeigen
    Dieser unterschied dann zwischen Einschlaf- und Durchschlafstörungen.
    Habt Ihr Erfahrungen mit diesen Medikamenten?
    Vor "Müdigkeit umkippen" und einschlafen geht von alleine, aber Menschen mit Durchschlafstörungen kommen nicht in den erholsamen Tiefschlaf.
    Ist kurzfristig sicher hilfreich, mal Beeinträchtigungen medizinisch zu stützen. Langfristig ist es sicher gesünder, die Ursachen des Schlafraubs zu finden und zu beheben.
    Die Selbstsicherheit, aus seinen eigenen Ressourcen von innen heraus für sich einen Weg für erholsamen Schlaf zu finden, nimmt letztlich automatisch unterschwellige Ängste oder Unsicherheiten vor Dunkelheit, Zukunft, Alter, Tod usw. Tabletten sind schnelle Soforthelfer, aber sie betäuben letztendlich nur bis die Wirkung nachlässt.

    Ebenso wie Spritzen eine gute Soforthilfe sein können, um aus der Vermeidungsblockade herauszukommen. Der Glaube, dass "es jetzt weg ist", täuscht, es ist nur der Schmerz, der betäubt wurde. Die Entzündung oder Blockade bleibt, es sei denn, man trainiert die Muskelpartien, damit die Sollbruchstelle das nächste mal gestärkt hält.

    Beseitige deinen belastenden Lebensmüll, lerne dich mit deinen Veränderungen des Älterwerdens so anzunehmen und dann kannst du bald gelassen und leicht wie eine Feder davonfliegen in die schönsten Träume.
    Lass dich nicht erschlagen von Aussichtslosigkeit - der Flug hat viel Arbeit im Vorfeld, also ran und alles Gute!
    Geändert von Inaktiver User (03.11.2011 um 06:20 Uhr)


  7. Registriert seit
    18.09.2009
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    22

    AW: Eine Nacht durchschlafen - Nur wie?

    @ Mondlichter

    Vielen Dank für die Antwort.
    Ich bin ganz Deiner Meinung. Die Tabletten helfen, nachts zu schlafen und nicht mehr zu grübeln. Es ist aber nicht so, dass man sich morgens "reckt und streckt", ausgeschlafen ist, und freudig dem Tag entgegenschaut.
    Irgendwie ist man immer noch müde, muss sich zu jeder Tätigkeit aufraffen.
    Beseitige deinen belastenden Lebensmüll, lerne dich mit deinen Veränderungen des Älterwerdens so anzunehmen
    Die Frage ist, wie beseitige ich diesen belastenden Lebensmüll?
    Das Älterwerden belastet mich nicht so sehr. Viel mehr glaube ich, dass ich eventuell einfach zu viel Zeit zur Verfügung habe. Früher hatte ich nie Zeit für mich, nicht zum Nachdenken, nicht zum Erholen - kein Urlaub. Die Tage waren ausgefüllt mit Job, Kinder, Haushalt, Garten, Pflege und sportliche Aktivitäten.
    Heute bekomme ich im Gegensatz zu damals nichts mehr "auf die Reihe", außer es ist ein gewisser Druck da. Alles wird aufgeschoben, bis es nicht mehr geht. Beispiel: Habe ich ausnahmsweise einmal Gäste eingeladen, putze und koche ich sozusagen "rund um die Uhr". Bin dann die perfekte Gastgeberin (wie seit eh und je).
    Ansonsten Chaos, verschlossene Türen. In den Urlaub fahren - das Packen bereitet zu viel Umstände.
    Lass dich nicht erschlagen von Aussichtslosigkeit
    Ich habe alles schon versucht. Kleine Schritte, große Schritte. Dieses lähmende Gefühl stellt sich immer wieder ein. Kein Durchringen.
    dann kannst du bald gelassen und leicht wie eine Feder davonfliegen
    Ein schöner Traum.

  8. Avatar von Morgain
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    AW: Eine Nacht durchschlafen - Nur wie?

    Also Marije, das klingt sehr nach Depression, wie Du ja schon schreibst. Leider sind die Hausärzte dann immer schnell mit Medikamenten bei der Hand, die zwar die Symptome angehen, aber die Ursachen aussen vor lassen.

    Hast Du Dich schon einmal nach einer Psychotherapeutin umgeschaut. Personenzentrierte Psychotherapie kann Dir vielleicht helfen. Das mag zwar eine längere Suche bedeuten, denn da muß zwischen Dir und der Therapeutin auch die Chemie stimmen. Leider sind diese Leistungen zu bezahlen - aber vielleicht gibt es von Deinem Krankenversicherer einen Kostenzuschuß.

    Ich wünsche Dir wirklich von ganzem Herzen baldige Hilfe und damit Besserung.

  9. Moderation Avatar von Anemone
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    AW: Eine Nacht durchschlafen - Nur wie?

    Ich finde das auch, dass es sich nach Symptomen einer Depression anhört. Nur mit Medikamenten würde ich die Problematik auch nicht angehen! In Kombination mit einer Therapie könnte da geholfen werden. Die größte Hürde dürfte sein, einen Therapieplatz zu finden, da meist Therapeuten ziemlich ausgebucht sind. Aber dann ist es kostenlos und wird von der KK bezahlt.
    Bei den Nebenwirkungen eines Antidepressivums kann ich die Erfahrung beisteuern, dass es bei mir gerade während dieser Einnahme zu massiven Schlafstörungen kam. Leider, das kanns auch geben...
    Ich fand beim Umgang mit nach wie vor zeitweise auftretenden Schlafstörungen die Seite schlafgestoert.de sehr hilfreich! Kann ich als Erstlektüre und Anregung sehr empfehlen.
    Und führe mich nicht in Versuchung -
    ich finde den Weg allein (Mae West)


    Wir glauben Erfahrungen zu machen,
    aber die Erfahrungen machen uns. (Eugène Ionesco)
    ------------------------------------

    Moderation 60+, Kochen für Feinschmecker, BRIGITTE-Diät,
    Essen - Genuss oder Frust? Rücken

  10. Inaktiver User

    AW: Eine Nacht durchschlafen - Nur wie?

    Zitat Zitat von Marije Beitrag anzeigen
    Irgendwie ist man immer noch müde, muss sich zu jeder Tätigkeit aufraffen.

    Das Älterwerden belastet mich nicht so sehr. Viel mehr glaube ich, dass ich eventuell einfach zu viel Zeit zur Verfügung habe.

    Die Tage waren ausgefüllt mit Job, Kinder, Haushalt, Garten, Pflege und sportliche Aktivitäten.
    Heute bekomme ich im Gegensatz zu damals nichts mehr "auf die Reihe", außer es ist ein gewisser Druck da.
    Du hast rund um die Uhr funktioniert, warst "ausgefüllt" vielleicht auch erfüllt von diesem Leben. Nun fehlen dir scheinbar Impulse von außen, die Ansporn sind für neue Aufgaben, Ideen, Arbeiten.

    Ist auch ein Teil dieses Lebensabschnittes, dass dieser "leere Raum ohne Pflichten" erstmal unheimlich still steht. Bis du diese Ruhe mal zulässt, die Stille aushältst, dauert eine ganze Weile, ehe es als ein angenehmes Phänomen gern "genommen wird und als Plus empfunden wird – jenachdem wie „pflichtbewusst“ die eigene Lebenshaltung eingetrichtert wurde..

    Vielleicht kannst du mal mit einem kleinen Schritt beginnen, diesen großzügig vorhandenen Zeit"raum" mit neuen Dingen aufzufüllen, die jetzt sein dürfen in dieser großen "Pause" von der vielen jahrelangen Arbeit.

    Was magst Du gerne? ist es mehr Bewegung? ist es handwerklich etwas Geschicktes? Ist es hören oder lesen, vielleicht etwas lernen, was du schon immer wissen wolltest. Manche reife Menschen gehen als Gasthörer zu Studienvorträgen - suchen "Geistfutter" um sich zufrieden und satt zu fühlen usw.

    Parallel bleib in ärztlicher Betreuung, du musst nicht alles alleine schaffen.

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