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  1. Avatar von blaueshaus
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    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Ich finde es auch Quatsch, "alte" Mütter über einen Kamm zu scheren. Meine Mutter war bei meiner Geburt 23, und bei uns zu Hause war es ziemlich streng! (Also nix mit Freundin). Meine beste Kinderzeitfreundin hingegen hatte eine "alte" Mutter (ca. 35 bei ihrer Geburt, sie war aber schon das zweite Kind), und bei ihr zu Hause durften wir alles, was das Kinderherz begehrte! Auch als Jugendliche hatte sie viel mehr Freiheiten als ich. Seufz.
    Viele Grüße blaueshaus


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    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    @agios95:
    Es gibt Menschen, die sind schon mit 25 alt - spießig, eindimensional, festgefahren, verbittert. Und es gibt welche, die sind es auch mit 50 noch nicht.
    Gesundheit ist Glückssache. Einen Schicksalsschlag wie Krebs oder einen Unfall kann man kaum beeinflussen - für die Fitness kann man u. U. sehr wohl was tun. Ich bin fast 48 und gehe mit meiner Fünfjährigen sehr gerne Schlittenfahren - eine Verschnaufpause hätte ich doch eher mit 25 gebraucht, als ich null Sport trieb und rauchte wie ein Schlot.....
    schöne Grüße
    Songbird

  3. Inaktiver User

    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Das kann ich sehr gut nachvollziehen, Songbird.
    Zwar habe ich aus den oben schon genannten Gründen leider keine Kinder, verstehe aber diese Klischees auch nicht, die selbst heute noch teilweise über ältere Mütter aufgebaut werden.

    Was mich vor allem stört, ist die oft zu hörende Ansicht, man hätte in dem Alter "nicht mehr so gute Nerven" wie früher. Dazu kann ich nur sagen, dass ich heute, mit fast 45, nach erfolgreich abgeschlossenem Studium und einigen privaten Schicksalsschlägen wesentlich bessere Nerven habe als mit 25, als ich mitten im Studium steckte, totale Prüfungsangst hatte, vor einer ungewissen Zukunft stand, entsprechend unsicher war und auch noch nicht über so viel Lebenserfahrung verfügte. Ich gelte heute allgemein als sehr geduldiger, in sich gefestigter Mensch, und Kindergeschrei oder -gequengel stört mich heute ebenso wenig wie vor 20 Jahren.

    Und ich möchte wetten, dass es sehr viele Frauen meines Alters gibt, die das ähnlich empfinden.

  4. Avatar von Cherimoyya
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    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Ohlala, irgendwie hatte ich meinen thread hier zwischenzeitlich aus den Augen verloren... und nun so viele Beiträge!

    Also, nach einer gewissen Übergangszeit (die recht kurz war)haben mein Lebensgefährte und ich uns vollkommen auf unseren Nachwuchs und die damit zusammenhängenden Veränderungen eingestellt. Die älteren Geschwister (19 und 15) finden's auch gut und beschäftigen sich im übrigen nicht so oft mit dem Thema - das wird sich ändern, wenn das Kleine dann mal bei uns ist.
    Zum Thema Alter: ich werde immer um einiges jünger geschätzt, was aber viel wichtiger ist: ich fühle mich fitter als zu der Zeit, als meine Söhne klein waren! Vor einigen Jahren habe ich angefangen, regelmäßig zu joggen und radzufahren, außerdem Yoga. Auch "altersbedingte" Zipperlein habe ich nicht.
    Und ich bin heute viel ruhiger und geduldiger als mit Anfang 20, besonders davon wird unser Nesthäkchen profitieren.
    Worüber ich mir manchmal Gedanken mache: mein Partner ist 50 und hat bisher keine Kinder. Er hat sich 100%ig für das Kind entschieden, dennoch weiß er ja nicht, was auf ihn zukommt. Ich hoffe, er wächst in die neue Situation hinein und kann sie genießen - was aber, wenn ihn das alles überfordert?
    Ich weiß ja, dass gerade die ersten Jahre weitestgehend vom Baby bestimmt werden, aber er?
    Was meint ihr denn dazu?

    LG,
    Cherimoyya

  5. Avatar von Nocturna
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    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Zitat Zitat von Cherimoyya
    Was meint ihr denn dazu?
    Ich denke er wird es lieben, auch die anstrengende Babyzeit, falls sie denn wirklich so anstrengend werden sollte.

    Ihr habt einen unschätzbaren Vorteil, denn du bist bereits erfahrene Mutter und weißt, dass die Babyzeit nur kurz währt und danach in eine entspannende Kleinkindphase übergeht, bevor die Kids später dann pubertätsbedingt wieder nerven.

    Deine Routine und seine Freude aufs Vatersein werden sich bestimmt wunderbar ergänzen. Ich wünsche schon mal viele schöne Stunden.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  6. Avatar von Cherimoyya
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    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Hallo Nocturna,

    danke!
    Ja, du hast recht, anstrengend muss es gar nicht sein (auch dabei kommt es auf die Einstellung an), aber die ersten ein zwei Jahre bringen doch Einschränkungen mit sich, mit denen ich absolut gut leben kann, die mein Partner sich aber im Augenblick wohl noch nicht so vorstellen kann.
    Nun ja, wir werden sehen.
    Wir haben schließlich in jeder Hinsicht eine sehr gute Basis...


  7. Registriert seit
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    1

    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    hallo ironwoman, deine aussage hat mir gut getan....
    ich bin 41 und in der 8.ssw, mein partner ist 14 jahre jünger als ich ....das einzige, was mir zu schaffen macht, ist der arzt, der mich mit seinen vorsorgeuntersuchungen regelrecht wuschig macht....alles ist nur mit vorsicht behaftet und eine wirkliche freude will nicht aufkommen. in der fa praxis komme ich mir auch wie ein sonderfall vor....man(n) fragt mich überhaupt nicht, wie ich mich fühle.....alles reichlich komisch...würde gerne noch von andren erfahrungen hören....ausserdem hab ich das gefühl, ab 40 gehört man schon zu den scheintoten....was geht in den köpfen der menschen rum??? lg kaschy


  8. Registriert seit
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    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Hallo Kaschi,
    das mit den Vorsorgeuntersuchungen (grundsätzlich ja ok,D hatte vor 25 Jahren eine höhere Säuglingsterblichkeit als die meisten EU Länder),kam mir schon vor Jahren,als ich meine Kinder erwartete,reichlich übertrieben vor.Und ich war "eine junge Mutter".Was dein Alter angeht,da würde ich mich in so einer Praxis nicht gut aufgehoben fühlen,höre dich doch mal nach Alternativen um,es gibt auch Hebammen,die diese Untersuchungen machen.Allerdings haben nicht alle Ärzte/innen
    solche Vorbehalte gegen "spätere Mütter",meine Freundin bekam mit 40, 42 und 44 noch Kinder und ihre FÄ hatte damit gar keine
    Probleme,sondern war selber eine relativ "späte" Mutter.
    Ich wünsche dir eine entspannte Schwangerschaft und alles Gute,
    LG,Cella

  9. Avatar von Polarstern
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    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Zitat Zitat von Cherimoyya
    Worüber ich mir manchmal Gedanken mache: mein Partner ist 50 und hat bisher keine Kinder. Er hat sich 100%ig für das Kind entschieden, dennoch weiß er ja nicht, was auf ihn zukommt. Ich hoffe, er wächst in die neue Situation hinein und kann sie genießen - was aber, wenn ihn das alles überfordert?
    Ich weiß ja, dass gerade die ersten Jahre weitestgehend vom Baby bestimmt werden, aber er?
    Was meint ihr denn dazu?
    Ich glaube, Du machst Dir da zu viele Sorgen. Mein Kollege (45) ist gerade zum ersten mal Vater geworden und hat mir gestern mit leuchtenden Augen von seinem Nachwuchs erzählt. Und er hat sich als "vorher Babyhasser" beschrieben.
    Nun ist er völlig von der Rolle und hat nur noch ein Gesprächsthema (hoffentlich ändert sich das bald wieder ).

  10. Avatar von Polarstern
    Registriert seit
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    4.696

    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Zitat Zitat von kaschy
    ....das einzige, was mir zu schaffen macht, ist der arzt, der mich mit seinen vorsorgeuntersuchungen regelrecht wuschig macht....alles ist nur mit vorsicht behaftet und eine wirkliche freude will nicht aufkommen. in der fa praxis komme ich mir auch wie ein sonderfall vor....man(n) fragt mich überhaupt nicht, wie ich mich fühle.....alles reichlich komisch...würde gerne noch von andren erfahrungen hören....ausserdem hab ich das gefühl, ab 40 gehört man schon zu den scheintoten....was geht in den köpfen der menschen rum??? lg kaschy
    Kaschy,
    wenn Du es nicht schon zu spät findest, solltest Du Dir einen anderen Arzt suchen.
    Mein FA findet es überhaupt nicht spät, mit 40 noch ein Kind zu bekommen. Er ist nach zwei Fehlgeburten bei mir immer noch der Optimist und versucht mir mit allerlei Beratungen zur Seite zu stehen, während ich eher zum Aufgeben neige. Im Krankenhaus hat man mich auch nur auf die Möglichkeit ihrer Beratungen hingewiesen, aber keinen Tüt zu meinem "hohen Alter" gesagt.

    Es gibt genug Ärzte, die schwangere Über40erinnen unterstützen!

    Alles Gute
    Polarstern

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