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  1. Avatar von blaueshaus
    Registriert seit
    12.08.2006
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    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Hallo lala,
    ich kann dir zwar nicht aus eigener Erfahrung etwas raten, aber ich schreib einfach mal was dazu.
    Warum hast du bislang kein Kind? Ist der Kinderwunsch erst aufgetaucht, als du deinen jetzigen Freund kennengelernt hast, oder ist er mehr entstanden, weil du das Gefühl kriegst, dass es bald endgültig nichts mehr wird?
    Könntest du denn ein Kind auch allein aufziehen?
    Also, ich selber hatte einen starken Kinderwunsch, habe meine Kinder mit 32 und 34 bekommen, wenn ich mir aber vorstelle, ich wäre 40 und hätte noch keins: ich würde es drauf ankommen lassen! Was sagt denn dein Freund zu deinem Kinderwunsch? Würde er dich deshalb verlassen? Falls er so etwas sagt, würde ich auch ins Grübeln geraten...
    Lass den Kopf nicht hängen!
    Viele Grüße blaueshaus


  2. Registriert seit
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    4

    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Danke für dein Mitgefühl blaues Haus,
    es sind mehrere Umstände der erste ist mein Alter, der zweite das ich an ihm und seiner Tochter sehe das er ein guter Vater ist, der dritte meine beste Freundin ist schwanger und ich bekomme alles live mit. Ja, mein Freund würde mich verlassen wenn ich ihn vor ein Ultimatum stellen würde.

    Ich bin jetzt dann kurz vor dem Durchdrehen und habe gerade mal wieder heulend mit ihm telefoniert. Er versucht mich dann zu trösten, und sagt das mußt einfach du entscheiden. Möchte mich aber nicht von ihm trennen, da ich ihn total lieb habe.

    Es ist echt zum verrückt werden.


  3. Registriert seit
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    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    hallo,

    dass dein freund nicht will und du doch, das ist sehr schlimm. egal wer welches vorleben hat, ich denke in einer guten beziehung achtet man einander seine wünsche - und wenn es das diskrepanzen gibt so wie bei euch, dann gibt es nur zwei möglichkeiten:
    - einer gibt dem wunsch des anderen nach, also dein freund riskiert es dir zuliebe
    - die wege trennen sich.

    das klingt sicher hart, doch du hast nicht mehr ewig zeit. kannst du wirklich mit jemand zusammenleben, der dich weinen lässt ohne dir beizustehen und zu sagen "ich liebe dich, lass es uns gemeinsam versuchen"

  4. Avatar von agios95
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    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Hallo,

    will mich auch mal melden als Kind von einer 37j. Mutter.

    Ich habe immer gelitten, dass ich so eine "alte" Mutter" habe (hatte)
    - Volksschule, etc...- habe immer meine Klassenkameradinnen beneidet um ihre jungen Mütter, die ich nie hatte!
    --leider... ist sie dann auch noch viel zu früh gestorben!

    Darum bin ich soooo froh, dass ich meine To mit 20 J bekommen habe - und total total glücklich, wenn ich mit meinen Enkelkids
    noch bei "bester Gesundheit" herumtollen kann!

    Ich könnte es für mich persönlich nicht vereinbaren, mit Mitte 40 noch ein Kind zu bekommen - denn das Kind leidet 100%

    lg agios95
    ps: war übrigens 43, als ich zum 1.mal Oma wurde!

  5. Inaktiver User

    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    @ agios95,

    ich denke, dass man deine Erfahrungen so nicht verallgemeinern kann. Ich kenne auch viele Fälle, in denen die Kinder älterer Mütter sagen, sie hätten nichts entbehrt. Und junge Mütter können auch früh sterben. Eine Garantie hat man nie im Leben, deshalb mag ich auch Wörter wie "Lebensplanung" nicht; damit macht man sich selbst etwas vor. Meine Mutter war bei meiner Geburt 38, ja, sie erschien mir auch immer alt, aber das hängt auch damit zusammen, dass Mütter in dem Alter damals viel ungewöhnlicher waren als heute und dass sie, seitdem ich acht bin, chronisch krank ist. Aber sie lebt noch (inzwischen 83), während manche Mütter meiner Klassenkameraden, die ihre Kinder mit Anfang, Mitte 20 bekommen hatten, schon seit Jahrzehnten (!) tot sind (z.B. an Krebs gestorben).

    Selbst habe ich leider keine Kinder, weil mein damaliger Freund mich auch (wie hier in einigen Fällen) hinhielt und sich dann, als ich 42 war, wegen einer Jüngeren von mir trennte. Aber ich hätte es mir in dem Alter ohne Weiteres noch vorstellen können. Von irgendwelchen statischen Wahrscheinlichkeiten würde ich mich nie leiten lassen, sondern nur von dem, was ich will und mir zutraue. Selbst wenn ich jetzt, mit fast 45, noch jemanden kennen lernen sollte und Knall auf Fall schwanger werden würde, so würde ich mich sehr freuen und das Kind selbstverständlich auch austragen (dafür könnte ich mir allerdings absolut nicht vorstellen, in meinem Alter schon Oma zu sein ).

    Natürlich muss man die Verantwortung sehen, die man für ein Kind hat. Diese besteht gerade bei älteren Müttern auch darin, schon dem Kind zuliebe nicht "auf alt" zu machen, sondern sich so lange wie möglich jung und gesund zu halten und das Kind finanziell und rechtlich abzusichern für den Fall, dass man doch stirbt, bevor es erwachsen ist. Was aber bei der heutigen Lebenserwartung eher die Ausnahme als die Regel sein dürfte!
    Geändert von Inaktiver User (12.02.2008 um 19:52 Uhr)

  6. Avatar von Nocturna
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    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Zitat Zitat von agios95
    Ich habe immer gelitten, dass ich so eine "alte" Mutter" habe (hatte)
    Wie lucille schon sagte, das lässt sich nicht verallgemeinern.

    Ich war als Kind unglücklich darüber, dass ich die älteste Mutter von meinen Freundinnen hatte. Meine heimliche Befürchtung war immer, sie würde von allen Müttern zuerst sterben. Ich habe auch immer das matronenhafte Aussehen meiner Mutter auf den Fotos vor Augen, so richtig altbacken.

    Heute habe ich zum ersten Mal nachgerechnet: Meine Mutter war 29, mein Vater war 40 bei meiner Geburt. Ich hätte geschworen, meine Mutter wäre weit über 30 gewesen, so wie sie sich benommen und gekleidet hat.

    Du kannst Frauen von heute nicht mehr mit den früheren Generationen vergleichen. Ich erinnere mich als ich (grausam wie kleine Kinder nun mal sind) meine Mutter ausgelacht habe, als sie beim Schlitten den Berg hinaufziehen völlig außer Atem gekommen ist, bis sie schließlich geheult hat. Da war ich vielleicht um die 6 Jahre herum und meine Mutter muss 35 geworden sein. Mit 33 Jahren war ich kurz vor der Dan Prüfung in Karate gestanden, so ändern sich die Zeiten.

    Gegen Schicksal und Krankheit ist keiner gefeit, aber ob man geistig und körperlich jung bleibt, kann man selber zu einem gewissen Teil mitbestimmen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  7. Inaktiver User

    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Zitat Zitat von agios95

    Ich könnte es für mich persönlich nicht vereinbaren, mit Mitte 40 noch ein Kind zu bekommen - denn das Kind leidet 100%
    Unter was denn?????


  8. Registriert seit
    17.09.2007
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    11

    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Und nun mische ich mich auch noch mal in die Diskussion ein.

    Man kann es nicht verallgemeinern, wie meine Vorrednerinnen schon gesagt haben, es hängt auch viel von den Gegebenheiten und der eigenen Persönlichkeit ab.
    Meine Mutter war 42, als ich als erstes Kind zur Welt kam, mein Vater noch mal zwölf Jahre älter. Ich hatte eine wunderbare Kindheit und kann mich nicht daran erinnern, dass ich unter dem Alter meiner Mutter (mein Vater ist früh gestorben, allerdings nicht an Altersschwäche......) gelitten hätte, im Gegenteil, rückblickend, aber auch in der konkreten Situation des Heranwachsens, hatte und habe ich den Eindruck, davon profitiert zu haben (auch das bitte nicht verallgemeinern).

    Mir geht in diesem Zusammenhang aber noch ein anderer Gedanke durch den Kopf, den ich hier gerne einwerfen würde.
    Aufgrund dieser Familienkonstellation hatte ich immer den Eindruck, mir mit dem Kinderkriegen Zeit lassen zu können, das heißt, das mütterliche Vorbild war eines, das Kinder UND Karriere aufeinander aufbauend möglich erscheinen ließ. Mir waren sowohl die tickende Uhr als auch irgendwelche Hektik in dem Zusammenhang eher fremd (nein, ich lebe nicht auf dem Mars, aber ich habe mich unbewusst sehr stark an dem Familienvorbild orientiert, zumal auch meine Großmutter - für ihre Zeit - sehr spät zum ersten Mal Mutter wurde).

    So, und nun bin ich 42 und muss feststellen, dass es wohl nichts mehr wird mit dem Kinderwunsch - wir versuchen es (ohne medizinische Hilfsmittel) seit einigen Jahren, und so langsam fährt der Zug in Richtung Wechseljahre und es geht eben nicht.

    Nun will ich nicht so verstanden werden, dass ich meiner Mutter irgendwelche Vorhaltungen machen möchte ("hättest Du doch mal früher mit dem Kinderkriegen angefangen!" - ich stelle mir gerade das Gespräch vor......), ich kann auch mich nur mäßig kasteien, aber ich stelle eben fest, dass wir auch an familiären Vorbildern hängen, und dass ich das meine irgendwie mal früher hinterfragt hätte. Mit Ende 20 wusste ich nur theoretisch, dass ich Kinder will - tja....

    Das hilft nun all denen, die noch eine reale Chance auf Kinder mit über 40 haben, nicht unbedingt weiter....mein wirklich konstruktiver Beitrag lautet wirklich nur, wie im ersten Absatz schon angedeutet: es kann wunderschön sein, für Eltern und Kinder, und heute noch mal mehr als vor 40 Jahren steht man mit einer solchen Entscheidung nicht alleine da.

    LG

    Cavendel


  9. Registriert seit
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    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    @agios95
    Hallo,
    dein recht frühes Oma werden sei dir von Herzen gegönnt,
    bin auch 43 und bei mir dauerts sicher noch einiges,
    komme damit übrigens super klar ;-)
    Es ist Quatsch das Kinder "älterer Eltern" pauschal irgendwie leiden! Mein Bruder kam (als 3.Kind) als meine Mutter stolze 45 wurde und er zuckt heute die Schultern,nö,gefehlt hat es ihm an gar nichts und Eltern sind eh immer irgendwie "peinlich" in gewissem Alter,Pubertät z.B.Unsere Eltern sind allerdings jung-
    geblieben,meine Mutter wurde sogar erheblich jünger eingeschätzt,das spielt mit Sicherheit auch eine Rolle.Ich hatte übrigens eine Schulfreundin mit ganz jungen Eltern,ein piefigeres
    und alles in allem unfroheres Elternhaus hätte ich mir nicht vorstellen können,bedauere sie noch heute.Dann gab es auch noch die berüchtigten"Discomamas",wäre auch nicht so mein Ding gewesen.Ich selber habe keinen Kinderwunsch mehr,aber wer
    sich in unserem Alter noch ein Kind wünscht,sollte es versuchen,
    was andere darüber denken wäre mir wurscht.
    LG
    Cella

  10. Avatar von agios95
    Registriert seit
    02.01.2008
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    2.811

    AW: Noch ein Kind mit Mitte 40 - wer hat's gewagt?

    Hallo an euch alle,

    puh...habe erst heute gesehen, dass mein Beitrag soviele Reaktionen ausgelöst hat.

    Natürlich soll jede Frau für sich entscheiden - ob (noch) ein Kind mit Mitte vierzig, ja oder nein!
    Ich wollte absolut nichts "verallgemeinern" - wahrscheinlich kams von mir falsch rüber - sorry

    Da ich ja nur von meiner Person und meinem Standpunkt ausgegangen bin, habe ich die Erfahrungen mit meiner "älteren Mutter" geschrieben - wobei auch mein "Kindsein" schön war - für mich war auch meine Mutti immer die beste - da ich ja das Küken in der Familie war, was auch viele Vorzüge hatte.

    Die Schattenseiten, die ich als Kleinkind erfahren habe - Ma konnte nicht mit zum Schlittenfahren, eislaufen etc...- da ihr das alles schon zu anstrengend war - meine Schwester ist 11 Jahre älter als ich - mit ihr konnte sie noch alles machen;
    --und das ist es, was mir so gefehlt hat.
    Diese Gefühle von damals waren vielleicht mit ein Grund, mein Kind so früh zu bekommen - wer weiß? - und heute bin ich froh, dass es so gekommen ist.

    Ich sehe es bei meinen Enkelkindern: ich
    bin absolut nicht mehr so belastbar, wie vor 20 Jahren - zu meinen kids sage ich dann <omi braucht mal eine Pause>
    --wurde auch schon oft für die Mami gehalten

    Ja, es stimmt absolut, Frauen mit 50 von damals kann man mit heute keineswegs mehr vergleichen (Fotos sind das beste Beispiel)

    Vielleicht würde ich auch anders denken, wenn ich noch kein Kind hätte - und mir die Zeit mit den Jahren davonläuft - könnte sein!

    ---sorry nochmal, wenn ich jemandem zu nahe getreten bin,
    wollte das absolut nicht - und ich will wirklich nichts verallgemeinern!

    JEDE Frau soll die Möglichkeit haben - für sich den richtigen Zeitpunkt zu wählen um ein Kind zu bekommen - sei es mit
    20 oder 45!

    liebe grüße und gute nacht
    agios95

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