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    Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Liebe Forumsgemeinde,

    ich lese häufig, dass Menschen / Frauen in der Lebensmitte besser wissen was sie wollen.
    Gibt es eigentlich auch Exemplare, die immer weniger wissen, was sie so genau wollen?
    Ehrlich gesagt, befrüchte ich eine Minderheit zu vertreten.

    Kurz zu meiner Person: Ich bin Mitte 40, habe ein zehnjähriges Kind, einen Mann, einen Halbtagsjob, eine schöne Mietwohnung, ein paar nette Hobbys, leider nur noch sehr wenige aber dafür langjährige Freundschaften.
    Das Leben dümpelt so vor sich hin und ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass sich die Dinge einfach nur wiederholen.

    Wenn man sich zum Beispiel verliebt hat, dann ist das alles am Anfang so unglaublich rosig, so kraftvoll und motivierend. Irgendwann schläft die Liebe aber ein und bestenfalls kommt man irgendwie gut klar.

    Vielleicht bin ich aber auch gar nicht in der Lage, jemanden dauerhaft und ernsthaft zu lieben, denn so war es immer wieder bei mir. Große Liebe und dann irgendwann gähnende Langeweile.

    Ich träume seit knapp einem Jahr davon, mir eine Vollzeitstelle zu suchen, meine Tochter in Ruhe großzuziehen und der Männerwelt zu entsagen, da ich es anscheinend nicht au die Reihe kriege, mit einem Mann zufrieden zu sein.

    Tja und vielleicht liegt es auch daran, dass ich nie wußte, was ich wirklich will. Bin als 18-jährige schon zuhause ausgezogen, weil mir alles zu eng wurde. Ab in die Stadt, Ausbildung gemacht, gejobbt, lange Reisen unternommen, viele Liebschaften gehabt. Abi nachgeholt, Studium begonnen aber leider nicht abgeschlossen. Das ist auch so ein Ding, dass ich immer denke, wenn ich ein Studium hätte, wäre ich zufriedener. Dabei habe ich den schönsten Job der Welt, leider nur halbtags - mehr geht da nicht. Bin im öffentlichen Dienst und die Stelle ist definitiv auf halbtags begrenzt.

    Nun denn, hinzu kommt, dass ich mich in den letzen Monaten beginne, hässlich zu finden. Ich war immer so eine Frau, die gute Chancen bei Männern hatte, das hört jetzt auf. Das Gesicht rutscht runter, die Brüste auch, bin nicht mehr zufrieden und das strahle ich auch aus.

    Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so einen Frust schieben würde. Dass ich mal an einer Midlife Crisis leiden würde, unglaublich.

    Wie kommt man da raus?

    Mein Mann steht leider auf Couching, ich bin eigentlich ständig mit meiner Tochter alleine unterwegs (Schlittschuhfahren, schwimmen, Nachtwanderungen, Märkte besuchen usw.). Mittlerweile habe ich mich zwangsweise daran gewöhnt, denn meinen Mann kriege ich nicht vom Sofa. ABER genau das ist das Ding, ich habe oft das Gefühl, dass ich dann auch mit Kind alleine leben kann, dann muss ich mich auch nicht mehr über einen passiven Schlafsack ärgern.

    Hat eine von euch die Reißleine gezogen und den Sprung ins kalte Wasser gewagt, weil an die Beziehung und Lebensumstände so lähmend waren?

    Ich habe nun schon viele Trennungen hinter mir aber hier ist nun ein Kind im Spiel, andererseits kann ich kaum noch atmen, weil mich das alles nur noch abnervt.

    Viele Grüße
    Hollabackgirl

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Hallo Hollabackgirl,

    da will ich mal den Anfang machen - das ist mein erster Beitrag in diesem Unterforum, obwohl ich mittlerweile auch schon 45 bin.

    Ich kürze deinen Beitrag etwas.

    Zitat Zitat von Hollabackgirl Beitrag anzeigen
    Liebe Forumsgemeinde,

    ich lese häufig, dass Menschen / Frauen in der Lebensmitte besser wissen was sie wollen.
    Gibt es eigentlich auch Exemplare, die immer weniger wissen, was sie so genau wollen?
    Ehrlich gesagt, befrüchte ich eine Minderheit zu vertreten.
    Ich finde überhaupt nicht, dass du nicht weißt, was du willst, dir fehlt nur der Mut, die Dinge umzusetzen.

    Ich träume seit knapp einem Jahr davon, mir eine Vollzeitstelle zu suchen, meine Tochter in Ruhe großzuziehen und der Männerwelt zu entsagen, da ich es anscheinend nicht au die Reihe kriege, mit einem Mann zufrieden zu sein.
    Ich habe auch immer mal wieder Tage, an denen ich denke, dass eine langjährige glückliche Beziehung nicht für mich vorgesehen ist, dass dies einfach nicht meine Bestimmung ist.

    Tja und vielleicht liegt es auch daran, dass ich nie wußte, was ich wirklich will. Bin als 18-jährige schon zuhause ausgezogen, weil mir alles zu eng wurde.
    Ich bin auch mit 18 zu Hause ausgezogen und es war für mich sehr wichtig.
    Ohne Großeltern, ohne andere Bezugspersonen hatte ich nie einen Ausgleich zu meinem nicht unbedingt sehr harmonischen Elternhaus, ich konnte da dann einiges nachholen und habe vieles erst danach gelernt und erkannt.
    Sicher ist mein Elternhaus auch ein Grund für mein eigentlich großes Freiheitsbedürfnis (im Moment AE mit Kind (5)).

    Das ist auch so ein Ding, dass ich immer denke, wenn ich ein Studium hätte, wäre ich zufriedener. Dabei habe ich den schönsten Job der Welt, leider nur halbtags - mehr geht da nicht. Bin im öffentlichen Dienst und die Stelle ist definitiv auf halbtags begrenzt.
    Dann studiere doch nebenbei!

    Nun denn, hinzu kommt, dass ich mich in den letzen Monaten beginne, hässlich zu finden. Ich war immer so eine Frau, die gute Chancen bei Männern hatte, das hört jetzt auf. Das Gesicht rutscht runter, die Brüste auch, bin nicht mehr zufrieden und das strahle ich auch aus.
    So schlimm kann es doch noch garnicht sein.
    Ich denke, es ist die Gesamtsituation, die dich das so sehen lässt.

    ABER genau das ist das Ding, ich habe oft das Gefühl, dass ich dann auch mit Kind alleine leben kann, dann muss ich mich auch nicht mehr über einen passiven Schlafsack ärgern.
    Ich lebe ja auch (gern!) allein und das ziehe ich absolut einer solchen Situation vor, die du da mit deinem Mann beschreibst.

    Hat eine von euch die Reißleine gezogen und den Sprung ins kalte Wasser gewagt, weil an die Beziehung und Lebensumstände so lähmend waren?
    Ich habe das schon gemacht, mal mit mehr oder weniger Erfolg, aber immer authentisch, das ist glaub ich wichtig.

    Das sind meine ersten Gedanken dazu.
    Auch ein Hamster-Rad sieht von innen wie eine Karriere-Leiter aus.

    Es reicht, was du siehst und empfindest. Das Kind muss keinen Namen haben.
    Zitat von Rezeptfrei September 2014

    LG Milk_

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Hallo Milk,

    ich kenn mich hier nicht gut aus, wollte Dich gerade zitieren, jetzt alles zum Teufel;-)

    Du schreibst, Du hättest Die Reißleine bereits gezogen.
    Wie geht es Dir damit? Kommt Dein Kind damit klar, wie ist das Verhältnis zum Ex? Und, wenn die Frage erlaubt ist, wie sieht das mit den Finanzen aus?

    Früher, ohne Kind, habe ich mich immer schnell getrennt. Jetzt eiere ich rum wie die letzte Memme.

    Ja, Studium nebenher habe ich auch schon überlegt ABER ich weiß nicht, was. Habe Interesse an Jura und da auch eine zweijährige kommunale Fortbildung zur Verwaltungswirtin abgeschlossen. ABER Psychologie ist auch gut und Soziale Arbeit auch. Merkst Du? Ich weiß es nicht, es interessiert mich alles, außer Physik, Chemie und Mathe...

    Und das Dilemma mit den Männern. Einen Mann, rein charakterlich, wie meinen, wünschen sich viele betrogene Frauen. Er ist treu, er ist ehrlich, er hat sich für uns entschieden (war vorher 3,5 Jahre Alleinerziehende) und würde uns nie im Stich lassen. Aber er lässt sich auch ganz schön auf die Couch darniedersinken, er arbeitet sehr sehr viel und ist über 50 Jahre. Er zischt sich dann seine Bierchen und ich bin alleine mit Kind unterwegs.

    Ich verstehe ihn, er ist echt fertig aber ich fühle mich immer noch wie eine Alleinerziehende, nur das ich mir keine Sorgen mehr ums Geld machen muss.

    Wenn ich mich wirklich trenne, müsste ich meine jetzige Arbeitsstelle aufgeben und Vollzeit arbeiten. Theoretisch alles gut aber praktisch habe ich bammel. Die jetzige Arbeitsstelle ist leider, wie schon beschrieben, auf halbtags begrenzt und ich fühle mich dort pudelwohl. Leider hatte ich vorher 14 Jahre anderswo gearbeitet und dort schlimmste Mobbingerfahrung sammeln müssen.

    So ein bißchen verstecke ich mich hinter meinem Komfort, weil ich anscheinend nur noch aus Ängsten und Zweifeln bestehe. Früher, wenn mir was nicht gepasst hat, bin ich gegangen.

    Zum Liebesleben schreibst Du , dass Du meinst, es gibt für Dich nicht die eine, langjährige Liebesbeziehung. Ist das nicht frustrierend, festzustellen, dass andere Menschen das können aber man selbst nicht? Woran könnte das nur liegen? Du meinst, es sei vielleicht Deine Bestimmung. Hoffst Du nicht trotzdem, noch den Partner zu finden, der Dich total fasziniert und das dauerhaft?

    Habe mal die Autobio von Michelle Obama gelesen, da dachte ich mir, Mensch habe die ein Glück sich gefunden zu haben. Zwei absolute Powermenschen. Das befruchtet sich doch gegenseitig. Ich suche mir immer so bequeme Männer oder Männer, die man erst im Grunde therapieren muss.

    Einfach nur Spaß haben mit einem Mann wäre auch denkbar, aber ich verknalle mich dann wieder und dann ist doch wieder langweilig.

    Hört sich an, als würde hier eine 20-jährige schreiben.

    Bin wirklich gespannt, ob es mehr Frauen in unserem Alter gibt, liebe Milk, die sich fühlen wie Flipperkugeln.

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Ich stelle hier eigentlich nur fest, dass es Dir zu gut geht und Du
    nicht ausgelastet bist. Hättest Du einen Job der Dich richtig
    fordern würde kämen solche Gedanken nicht auf.

    Vermute mal, dass Dein Mann nach der Arbeit kaputt ist und sich
    freut mal auf der Couch zu entspannen.

    ÖDler sehe ich in vielen Foren die gelangweilt sind und zuviel Zeit haben.
    Ansprüche sind auch hoch an andere aber der Mut fehlt oft über den
    eigenen Schatten zu springen. Schon allei wenns um die Stelle geht
    sehe ich nur Bequemlichkkeit was zu ändern. Bloss nichts riskieren.

    Ich kann Dir nur empfehlen Deine Situation wirklich schätzen zu lernen.
    Viele wären froh, wenn sie so ein Luxusproblem hätten.

    Vielleicht bekommst Du auch immer den Partner den Du verdienst.
    Das wird kein Prinz sein oder der junge taffe Unternehmer, der Dich
    auf Händen trägt. Meine Bekannten sagen "Die Konkurrenz schläft nicht".
    Heisst es gibt genügend die vermutlich mehr bieten.

    Die Welt ist kein Ponyhof und solange Du kein richtiges Ziel hast
    würde ich die Füsse still halten.

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Dein Zitat:

    "Tja und vielleicht liegt es auch daran, dass ich nie wußte, was ich wirklich will."

    dann wäre das das Aller-Allererste, das Du herausfinden musst!

    Zitat Zitat von Piquetor Beitrag anzeigen

    Die Welt ist kein Ponyhof und solange Du kein richtiges Ziel hast
    würde ich die Füsse still halten.
    von mir gefettet-

    stehe also nicht alleine da mit meiner Meinung..

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Ich habe beim Lesen nicht das Gefühl, dass sich deine Ambivalenz verstärkt, sondern sich lediglich die Möglichkeiten (gefühlt oder tatsächlich) verkleinern, einfach davonzulaufen, wenn sich die eigenen Vorstellungen/Ansprüche nicht erfüllen.

    Es gibt eigentlich nur zwei Varianten: Entweder du überwindest deine Angst und Bequemlichkeit und läufst nach wie vor davon, wenn dir etwas nicht passt, oder du lernst, auch mal mit etwas zufrieden zu sein.

    Dabei geht es nicht darum, wirklich unbefriedigende Situationen zu ertragen, sondern darum, dass man meist spätestens in der Lebensmitte begreift, das das Leben tatsächlich kein Ponyhof ist, auf dem man Anspruch hat, dass alle Wünsche erfüllt werden. Natürlich kann und soll man sein Leben immer so (um)gestalten, dass man damit zufrieden ist, aber die Vorstellungen, wie dein Leben sein müsste, damit du endlich mal zufrieden bist, erscheinen mir höchst unrealistisch.

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Zitat Zitat von Azilal Beitrag anzeigen
    aber die Vorstellungen, wie dein Leben sein müsste, damit du endlich mal zufrieden bist, erscheinen mir höchst unrealistisch.

    nicht nur Dir

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Zitat Zitat von Hollabackgirl Beitrag anzeigen
    Hallo Milk,

    ich kenn mich hier nicht gut aus, wollte Dich gerade zitieren, jetzt alles zum Teufel;-)
    Ja am besten bei langen Texten vor dem Abschicken alles kopieren, falls man nicht mehr im Zeitfenster sein sollte....ist mir auch schon passiert.

    Du schreibst, Du hättest Die Reißleine bereits gezogen.
    Wie geht es Dir damit? Kommt Dein Kind damit klar, wie ist das Verhältnis zum Ex? Und, wenn die Frage erlaubt ist, wie sieht das mit den Finanzen aus?
    Bei mir ist alles gut, das Verhältnis zum Ex passt mittlerweile (das war bei meinem Jüngsten allerdings ein langer anstrengender Weg) und finanziell ist auch alles ok.
    Bin aber auch nicht besonders materialistisch, trage auch gute Second Hand Kleidung und habe auch viele Möbelstücke aus zweiter Hand.
    Ich mag das so, hat für mich auch was mit Nachhaltigkeit zu tun, da bin ich etwas öko.
    Dafür schaue ich beim Essen weniger aufs Geld , wie dem auch sei, wir führen ein gutes Leben und ich kann und will mich da überhaupt nicht beklagen.
    Ich denke nicht, dass du vor finanziellen Engpässen Angst haben musst, grade im ÖD.

    Früher, ohne Kind, habe ich mich immer schnell getrennt. Jetzt eiere ich rum wie die letzte Memme.
    Das kann ich gut verstehen, ich wollte meinen Kindern (habe 2) das auch auf keinen Fall antun, grade bei meinem großen Kind habe mich bei der Trennung selbst wie ein Versager gefühlt.
    Aber auch da war es die richtige Entscheidung, wenn die Gründe auch andere waren als beim Vater meines Jüngsten.

    Ja, Studium nebenher habe ich auch schon überlegt ABER ich weiß nicht, was. Habe Interesse an Jura und da auch eine zweijährige kommunale Fortbildung zur Verwaltungswirtin abgeschlossen. ABER Psychologie ist auch gut und Soziale Arbeit auch. Merkst Du? Ich weiß es nicht, es interessiert mich alles, außer Physik, Chemie und Mathe...
    Ja ich merke es , vielleicht solltest du da nochmal genau in dich reinhören.

    Und das Dilemma mit den Männern. Einen Mann, rein charakterlich, wie meinen, wünschen sich viele betrogene Frauen. Er ist treu, er ist ehrlich, er hat sich für uns entschieden (war vorher 3,5 Jahre Alleinerziehende) und würde uns nie im Stich lassen. Aber er lässt sich auch ganz schön auf die Couch darniedersinken, er arbeitet sehr sehr viel und ist über 50 Jahre. Er zischt sich dann seine Bierchen und ich bin alleine mit Kind unterwegs.
    Habt ihr da schon mal drüber gesprochen?
    Ich würde ihm schon erstmal die Möglichkeit geben, sein Verhalten zu ändern.

    Ich verstehe ihn, er ist echt fertig aber ich fühle mich immer noch wie eine Alleinerziehende, nur das ich mir keine Sorgen mehr ums Geld machen muss.
    Das sollte auf keinen Fall der Grund sein, warum man bei einem Mann bleibt.

    Zum Liebesleben schreibst Du , dass Du meinst, es gibt für Dich nicht die eine, langjährige Liebesbeziehung. Ist das nicht frustrierend, festzustellen, dass andere Menschen das können aber man selbst nicht? Woran könnte das nur liegen? Du meinst, es sei vielleicht Deine Bestimmung. Hoffst Du nicht trotzdem, noch den Partner zu finden, der Dich total fasziniert und das dauerhaft?
    Nein für mich ist das nicht frustrierend, ich höre öfter solche Geschichten wie deine und da bin ich ehrlich gesagt lieber allein.
    Ich denke schon, dass bei mir viel durch das Elternhaus kommt und eine einfache Partnerin bin ich sicher nicht , nur den Männern möchte ich da jetzt garnicht die Schuld geben.
    Wenn sich da was tut, ja gerne, aber es ist auch ok, wie es ist.

    Habe mal die Autobio von Michelle Obama gelesen, da dachte ich mir, Mensch habe die ein Glück sich gefunden zu haben. Zwei absolute Powermenschen. Das befruchtet sich doch gegenseitig. Ich suche mir immer so bequeme Männer oder Männer, die man erst im Grunde therapieren muss.
    Ja das Helfersyndrom....kenne ich.
    Vielleicht solltest du es nochmal mit dem Alleinleben versuchen, auch um wieder selbstbewusster zu werden?

    Hört sich an, als würde hier eine 20-jährige schreiben.
    Na und?
    Besser, wie nur noch faul auf der Couch sitzen.
    Auch ein Hamster-Rad sieht von innen wie eine Karriere-Leiter aus.

    Es reicht, was du siehst und empfindest. Das Kind muss keinen Namen haben.
    Zitat von Rezeptfrei September 2014

    LG Milk_

  9. User Info Menu

    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Besser, wie nur noch faul auf der Couch sitzen.
    Der Gatte der TE hockt nicht "nur" noch faul auf der Couch rum, sondern arbeitet den ganzen Tag hart. Deshalb ist er abends müde und chillt gemütlich (und zufrieden!) auf der Couch.

    Ich bin auch alles andere als eine Rumhockerin aber mich macht es fassungslos, wie hier auf einem Kerl rumgehackt wird, der sich abrackert, um seine Frau und ein fremdes (!) Kind finanziell zu versorgen, während die betreffende Dame faul einem Halbtagesjob nachgeht und unausgelastet über ihr Leben meckert.

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Zitat Zitat von Azilal Beitrag anzeigen
    Der Gatte der TE hockt nicht "nur" noch faul auf der Couch rum, sondern arbeitet den ganzen Tag hart. Deshalb ist er abends müde und chillt gemütlich (und zufrieden!) auf der Couch.

    Ich bin auch alles andere als eine Rumhockerin aber mich macht es fassungslos, wie hier auf einem Kerl rumgehackt wird, der sich abrackert, um seine Frau und ein fremdes (!) Kind finanziell zu versorgen, während die betreffende Dame faul einem Halbtagesjob nachgeht und unausgelastet über ihr Leben meckert.
    Also Moment mal....hast du Kinder?
    Das kann durchaus auch harte Arbeit bedeuten.
    Und ein Job im ÖD bedeutet ganz sicher keinen Hungerlohn.
    Ich mache es mir auch abends gern auf meiner Couch gemütlich, trotzdem bin ich geistig noch rege, beschäftige mich gerne mit neuen Dingen, bleibe offen und neugierig - und ich glaube, darum geht es eigentlich.
    Was der Mann beruflich macht, wurde jedenfalls noch nicht erwähnt.
    Auch ein Hamster-Rad sieht von innen wie eine Karriere-Leiter aus.

    Es reicht, was du siehst und empfindest. Das Kind muss keinen Namen haben.
    Zitat von Rezeptfrei September 2014

    LG Milk_

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