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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Zitat Zitat von Hollabackgirl Beitrag anzeigen
    Im Moment sehe ich nicht, wer wo wohnen bleiben wird.
    Wie könntest Du das auch jetzt sehen - ohne mit Deinem Mann darüber gesprochen zu haben??
    Bezüglich der Wohnung hat er auch ein Mitbestimmungsrecht.


    Zitat Zitat von Hollabackgirl Beitrag anzeigen
    In dem man bedürftige Partner sucht, behält man ja vermeintlich die Kontrolle. Denn das ist etwas, was ich gar nicht kann, Kontrolle abgeben.
    Ich persönlich finde, dass Du diese Süchte Deines Mannes bagatellisierst, indem Du sie zu "Bedürftigkeiten" werden lässt.

    Du schreibst zwar viel - aber ich habe immer noch nicht verstanden, wie der Status quo aussieht.

    Dein Mann kann also dem Glücksspiel nicht nachgehen, weil er dafür schlichtweg kein Geld hat, aufgrund Deiner Zuteilung?

    Wie ist es denn für einen Mann mit immerhin ü50, der sein Taschengeld von der Ehefrau bekommt?
    Glaubst Du, er ist glücklich mit diesem sonderbaren Arrangement?

    Wie wirkt sich sein Alkoholproblem im Alltag (und bei seiner Arbeit) denn aus?

    Du machst Dir alle möglichen Gedanken zu Deiner/Eurer Tochter - aber welche Auswirkungen es auf das Kind hat, mit einem Alkoholiker zusammenzuleben macht Dir kein Kopfzerbrechen?

    Ist er denn, per Definition, überhaupt Alkoholiker?
    Falls ja - woran machst Du das fest?
    Du schreibst ja selbst, dass Du Dich (für mich sehr befremdlich) mit der Thematik nicht befasst.


    Zitat Zitat von Hollabackgirl Beitrag anzeigen
    - Gesprächstermine mit einer Familienberatungsstelle

    - Treffen mit einer guten Freundin

    - Telefonat mit bester Freundin
    Alles schön und gut - aber der Fairness halber fände ich es schon angebracht, dass Du über Deine Trennungsabsichten mit Deinem Mann selbst sprichst, bevor Du Dich mit Freundinnen berätst.

    Was möchtest Du bei der Familienberatungsstelle erfahren?

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Viel wichtiger wie die von dir -----Girl genannten Aktivitäten finde ich
    Kontakt mit einer Al-Anon-Gruppe und Gruppenteilnahme
    Kontakt mit einer Spielsüchtigen-Angehörigengruppe und Gruppenteilnahme


    Was ich nicht begreife ist dieses Ehekonstrukt - die Ehefrau ist die Mami die Klein-Bubi ein Taschengeld gibt. Das hat nichts mit "Familienfinanzminister" sein zu tun - das ist die Mutterrolle für einen Fünfjährigen.

    Was ich auch nicht begreife ist der "Tagesarbeitsplan" - da wird der ARbeitsweg mit Null Minuten angesetzt, da ist eine höchstgradig ineffizienten Haushaltsführung drin, da wird nicht gesehen, dass täglich
    von 13.00 bis 15.00 Zeit für sich selbst ist, da wird ein Kind gebraucht um einen Lebenssinn zu haben.

    Anscheinnend war dein Ehemann 1 Jahr lang wg. Depressionen ( mit echter Diagnose - ohne Diagnose ) krankgeschrieben - dienstunfähig bedingt mE eine Krankschreibung - und die Depressionen wurden nie behandelt - die waren einfach da und wo sind sie jetzt. Das ist nicht deine Baustelle- aber das komplette Ignorieren, wie die Binnenstruktur deiner Ehe ist ist dann wiederum deine Baustelle.

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Zitat Zitat von Di-Di-Di Beitrag anzeigen

    Was ich nicht begreife ist dieses Ehekonstrukt - die Ehefrau ist die Mami die Klein-Bubi ein Taschengeld gibt. Das hat nichts mit "Familienfinanzminister" sein zu tun - das ist die Mutterrolle für einen Fünfjährigen.

    Was ich auch nicht begreife ist der "Tagesarbeitsplan" - da wird der ARbeitsweg mit Null Minuten angesetzt, da ist eine höchstgradig ineffizienten Haushaltsführung drin, da wird nicht gesehen, dass täglich
    von 13.00 bis 15.00 Zeit für sich selbst ist, da wird ein Kind gebraucht um einen Lebenssinn zu haben.
    Du musst das Ehekonstrukt nicht verstehen, ich habe es beschrieben, um einen Einblick zu geben. Wäre ich unter normalen Umständen mit anderen Vorbildern aufgewachsen, hätte ich eventuell andere Partner gewählt und würde eine "normale" (was immer das bedeutet) Beziehung leben können.

    Ich denke, dass dieser Strang klar macht, dass ich spät erkenne, warum es so ist, wie es ist.

    Was ich mir allerdings verbitte ist die Behauptung, ich brauche ein Kind um einen Lebenssinn zu haben. Das ist sehr beleidigend.

    Da kann ich nur zurückgeben, dass Di-Di-Di ihren Senf im Forum abgeben muss, um einen Lebenssinn zu haben.

    Schöne Grüße

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Zitat Zitat von Hollabackgirl Beitrag anzeigen
    Wären damals liebende Verwandte im Rücken gewesen, die mich aufgefangen hätten wäre ja gar nicht die Notwendigkeit entstanden alles alleine hinkriegen zu müssen.
    Ich kenne solche Gefühle. Nur zu gut.
    Letztlich ist es aber auch wichtig, diesen Gefühlen zu entwachsen. Sich darüber klar zu werden, dass man erwachsen ist, dass man kein kleines hilfloses Kind mehr ist, dass noch soviel Kümmern von Eltern, Verwandten braucht. Weil, so lange man in diesem Sehnsuchtsgefühl noch drin ist, in diesem "Ach, wenn ich gehabt hätte...dann...", gibt man auf so ungute Art die Verantwortung ab.

    Mir hat es geholfen (mit therapeutischer Hilfe), festzustellen: Ich bin erwachsen, ich brauch gar keinen Trost mehr von einem Erwachsenen, der mich wärmt. Ich wärme mich selbst. (So ungefähr, verstehst du, wie ich es meine?).

    Zitat Zitat von Hollabackgirl Beitrag anzeigen
    Partner haben immer alle meine Kraft gezogen, weil ich mich zu sehr eingebracht habe und gebraucht werden wollte, damit ich bestimmen kann.
    Das ist eine Wahrheit. Ich glaube aber, dass da viel Unbewusstes läuft, so quasi blinde Bereiche, die man selbst gar nicht erkennt (da brauchts halt Zeit und die Hilfe eines Therapeuten). Der blinde Bereich ist, dass dieses sich kümmern, dieses Kontrollieren so fest im eigenen System verankert ist, dass man automatisiert danach handelt. Es ist dann so selbstverständlich, andere zu lenken, andere zu retten, für andere zu denken, ihnen alle Führung aus den Händen zu reißen, sich verantwortlich für sie zu fühlen - dass man gar nicht mehr checkt im Alltag, wie IRRE man sich schon verhält!

    Und "IRRE" verhält man sich, wenn man seinem Kerl, der VZ arbeitet und zuviel säuft, ein Taschengeld vom gemeinsamen Konto für die Kneipentour zuweist.

    Solche "irren" Beispiele, die werden sich durch euer Beziehungsleben ziehen wie ein roter Faden.
    Für dich ist das Leben in so einer Beziehung etwas ganz Natürliches, gewohnt, kennste, weißte.


    Für mich war es damals eine Mischung aus harter Kampf und Faszination, meinen Partner weder zu retten noch seine Probleme zu lösen. Sondern zu denken: "Er ist ein erwachsener Mann. Er löst seine Probleme alleine." Ich habe auch nie geholfen, Probleme zu lösen: Ich habe lediglich, wenn er darum bat, mitgeholfen, eine bereits von ihm gefundene Lösung mit umzusetzen.

    Für mich war das ein ganz wichtiger Schritt in Richtung wahrhaftige Liebe:
    Dass ich fähig bin, bei mir zu bleiben. Meinem Partner "Seins" überlassen kann. Und damit sind nicht nur so praktische Alltagsprobleme gemeint. Sondern auch, wenn der Partner schlechte Laune hat und anfängt, sich einem gegenüber ungut zu verhalten etc. Dass man dann auch ganz anders fähig ist, sich zu distanzieren. Dann lässt man sich nicht ins Schattenboxen ein, wo man sich gegenseitig die Kackhäufchen an die Birne wirft wie die Primaten.

    Ich habe festgestellt, dass es mein Gegenüber stärkt, wenn er sich selbst als Problemlöser erfährt. Das macht Menschen doch auch selbstsicherer, wenn sie merken: "Aha, ich habe gehandelt. Dadurch konnte ich abc eigenmächtig ändern, verbessern, erreichen." Männer brauchen auch dieses Aktive, dieses "Ich löse Probleme", das macht sie stark. Nimmt man seinem Partner viel ab, dann wird er schwach, passiv.

    Der Witz ist aber: Der Passive lenkt die Beziehung. Und dann crasht das ganze Machtgefüge in der Beziehung und rutscht ins Ungute.

    Dann lenkt der Passive den Aktiven (du laberst - er ignoriert / du kümmerst dich um die Finanzen - er kriegt Taschengeld). Er lenkt dich. Er zwingt dich durch seine eigene Passivität ins Handeln. Damit hat er dich im Griff.



    Das wollte ich dir sagen.

    Viel Glück, Liebes, auf deinem Weg.
    Be a voice not an echo.

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Wie könntest Du das auch jetzt sehen - ohne mit Deinem Mann darüber gesprochen zu haben??
    Bezüglich der Wohnung hat er auch ein Mitbestimmungsrecht.
    Ja und mit keinem Wort habe ich was anderes behauptet.




    Ich persönlich finde, dass Du diese Süchte Deines Mannes bagatellisierst, indem Du sie zu "Bedürftigkeiten" werden lässt.
    Stop, ich habe erwähnt, dass ich meinen Mann hier nicht ausschlachten und seine Probleme nicht in den Vordergrund stellen möchte.

    Du schreibst zwar viel - aber ich habe immer noch nicht verstanden, wie der Status quo aussieht.
    Darum schreibe ich hier, wenn ich wüßte wie der Status Quo ist bräuchte ich keine Statements und Anregungen anderer Menschen.

    Dein Mann kann also dem Glücksspiel nicht nachgehen, weil er dafür schlichtweg kein Geld hat, aufgrund Deiner Zuteilung?

    Wie ist es denn für einen Mann mit immerhin ü50, der sein Taschengeld von der Ehefrau bekommt?
    Glaubst Du, er ist glücklich mit diesem sonderbaren Arrangement?
    Er hat das sonderbare Arrangement selbst vorgeschlagen. Glücklich ist er damit sicher nicht aber ansonsten wären wir längst pleite.

    Wie wirkt sich sein Alkoholproblem im Alltag (und bei seiner Arbeit) denn aus?

    Du machst Dir alle möglichen Gedanken zu Deiner/Eurer Tochter - aber welche Auswirkungen es auf das Kind hat, mit einem Alkoholiker zusammenzuleben macht Dir kein Kopfzerbrechen?

    Ist er denn, per Definition, überhaupt Alkoholiker?
    Falls ja - woran machst Du das fest?
    .
    Dazu mag ich nicht mehr allzuviel schreiben. Er hat schwerwiegende Suchtprobleme, dass brauche ich hier nicht zu definieren. Und natürlich mache ich mir einen Kopf, was für Auswirkungen das aufs Kind hat. Wie kommst Du darauf, dass mir das nicht wichtig sein könnte?




    [/QUOTE]

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Meine Kinder auch.
    Mittlerweile habe ich meinen Eltern verziehen (sie sind schon ziemlich alt), sie wussten vieles wahrscheinlich einfach nicht besser.
    Das war auch eine ganz große Befreiung für mich, dies hinter mir zu lassen.
    Ich glaube auch, dass es wichtig ist, zu verzeihen und zwar aufrichtig und endgültig. Gerade ältere Menschen haben noch ganz andere Glaubenssätze. Das kriegt man auch nicht mehr raus. Leider stößt man im Umgang mit dieser Generation oft an seine Grenzen bzw. es gibt Themen, die sollte man tunlichst vermeiden. Kennst Du das bei Deinen Eltern?

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Zitat Zitat von Di-Di-Di Beitrag anzeigen
    ... da wird ein Kind gebraucht um einen Lebenssinn zu haben..
    Solche Kommentare sind sicher wenig hilfreich und dienen der Sache nicht.
    Be a voice not an echo.

  8. Inaktiver User

    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    jetzt lasst sie doch auch mal ne Runde durchatmen, das hat ja fast schon hochnotpeinliches Verhör Charakter.

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    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Zitat Zitat von Hollabackgirl Beitrag anzeigen
    Er hat das sonderbare Arrangement selbst vorgeschlagen. Glücklich ist er damit sicher nicht aber ansonsten wären wir längst pleite.
    Ja, schau. Du hast dir da vermutlich gedacht: "Jo mei, er kann halt nicht so gut mit Geld umgehen. So wird halt ne Grenze gesetzt." In Wirklichkeit hat er damit nicht nur die Verantwortung für seine Probleme an dich "abgedrückt", sondern hat dir (unbewusst) auch mitgeteilt: "Ich bin zu klein, um meine Probleme mit Geld und Sucht anzuerkennen. Deshalb musst du - Mami - mir jetzt helfen, das zu limitieren."

    Dass er das selbst vorgeschlagen hat, weist ihn schon als Mann aus, der keine Verantwortung übernehmen möchte für sich und sein Handeln. Das würde er aber bei jeder anderen Frau auch so machen!

    Ich sag mal bei euch beiden: Arsch auf Eimer (). Das ist echt wie YingYang: Da kommt immer der passende Deckel fürs passende Problem.



    Wie toll, dass du dich auseinander setzt! Wirklich, das ist großartig! Auch, wenns jetzt mal in dir "Autsch" macht: Geh diesen Weg weiter.
    Be a voice not an echo.

  10. User Info Menu

    AW: Ambivalenz verstärkt sich mit dem Älterwerden, Midlife Crisis?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    jetzt lasst sie doch auch mal ne Runde durchatmen
    Ich hatte Hollabackgirl ja auch vorhin extra gefragt, ob ich mehr dazu schreiben soll oder ob es erstmal reicht.
    Aber ich lass jetzt auch erstmal durchschnaufen...
    Be a voice not an echo.

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