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  1. gesperrt

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    AW: 44, stelle mein Leben/Entscheidungen komplett in Frage

    meinst du denn das er im fall einer trennung ( er zieht aus, du behaelst das haus und bleibst da wohnen ) finanziell nochmal zu potte kommt ?
    sollte er nicht bald eine rente erhalten ?
    du hast einen großen vorteil, wenn ich das richtig verstanden habe
    du bist nicht verheiratet, deshalb mußt du ihm nach einer trennung keinen unterhalt bezahlen, und das haus gehoert dir

    da du ihn jahrelang durchgefuettert hast, und er seinen anteil mit hilfe eingebracht hat, wuerde ich hier auch keinerlei verpflichtung deinerseits sehen, ihn nach einer trennung bzw. nach seinem auszug irgendwas zu zahlen
    mach dir da ja kein schlechtes gewissen

  2. gesperrt

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    AW: 44, stelle mein Leben/Entscheidungen komplett in Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er hat ja offenbar viel Eigenleistung erbracht, die kann man ja nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.
    du hast gelesen, das er arbeitslos war ?
    das war meines erachtens sein beitrag zum lebensunterhalt, den er eben nicht in bargeld sondern in arbeitsleistung erbracht hat
    denn sie hat ja zu 100 % sein komplettes leben und das haus finanziert, das sollte man nicht außer acht lassen

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    AW: 44, stelle mein Leben/Entscheidungen komplett in Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, das ist richtig, keine Miete, Auto von mir, Kühlschrank füllen, einige seiner Rechnungen, Fernseher etc. hab ich alles übernommen. Es hatte mir lange nicht soviel ausgemacht. Solange ich das stemmen konnte. Aber als ich dann selber merkte, ich kann mir mittlerweile keine Urlaube mehr leisten (müsste dann immer für 2 oder 3 bezahlen), gehe aus finanziellen Gründen nicht mehr groß aus, kaum Kultur, fast keine neue Kleidung mehr (und wenn nur noch sehr günstig und das Nötigste), etc.
    Da ich einen sehr anspruchsvollen Beruf habe, der mich geistig und körperlich fordert, brauche ich eigentlich diese Erholungen sehr. Ich bin sonst auch immer regelmässig in den Urlaub gefahren. Jetzt bei noch größerer Belastung gar keine Urlaube mehr... das ist für mich kaum zu verkraften, weil die Erholung so notwendig ist, auch oder vielleicht besonders mental.
    Das klingt jetzt schon ein bisschen gruselig. Denk dran, du kannst dein Leben ändern, verglichen mit einer Ehefrau und Mutter sogar ziemlich einfach, das Haus ist deins, du brauchst "nur" den Entschluss und den Mut. Und wenn du die Augen schließt und dir das vorstellst - du bist allein im Haus mit der Option, Urlaub zu machen, dein Geld nur für dich zu verwenden, nochmal jemand anders kennen und lieben zu lernen - was siehst du vor dir?

  4. Inaktiver User

    AW: 44, stelle mein Leben/Entscheidungen komplett in Frage

    Zitat Zitat von Zimmerbrunnen Beitrag anzeigen
    Das klingt jetzt schon ein bisschen gruselig. Denk dran, du kannst dein Leben ändern, verglichen mit einer Ehefrau und Mutter sogar ziemlich einfach, das Haus ist deins, du brauchst "nur" den Entschluss und den Mut. Und wenn du die Augen schließt und dir das vorstellst - du bist allein im Haus mit der Option, Urlaub zu machen, dein Geld nur für dich zu verwenden, nochmal jemand anders kennen und lieben zu lernen - was siehst du vor dir?
    ... was sehe ich vor mir ?

    Zuallererst kommt das Gefühl des Verlassenseins, der Haltlosigkeit und dem Gefühl nicht angekommen zu sein, es "nicht geschafft" zu haben, keine Familie zu haben (durch ihn hatte ich an einer recht großen, netten Familie teilhaben können), in meinem Leben die falschen Ziele verfolgt zu haben, ... all diese negativen Gedanken bzw. Gefühle kommen da in mir hoch.

    Wenn ich dann versuche umzuschalten, Richtung positive Visionen, dann sehe ich mich wieder mehr draussen im Leben, mehr in der Stadt, vielleicht irgendwie kommt dabei auch ein Gefühl des mehr bei mir seins, mehr ich selber seins, aber eben alleine.
    Da ich sehr viel Vertrauen in eine Person haben muss, bevor ich mich Richtung Nähe/Beziehung wage, glaube ich nicht, dass ich schnell/wenn überhaupt eine neue Beziehung finden würde (obwohl es immer recht viele "Interessenten" gab und wahrscheinlich auch noch geben wird, war ich immer ziemlich reserviert und habe fast alle immer abgewiesen. Es hat mir fast niemand auf die Nase gepasst. Da ticke ich sehr seltsam glaube ich.). Irgendwie sehe ich das Leben vielleicht vielfältiger, aber auch viel einsamer und diese Einsamkeit/Verlassensein tut mir immens weh. Das ist dann mitunter kaum auszuhalten. Ich versuche schon diese Trennung hier anzuschubsen, wir schlafen jetzt in getrennten Räumen, aber ich schaffe es noch nicht, mich nicht mehr von ihm umarmen zu lassen. Ich muss weinen, wenn ich daran denke, dass ich diese so liebevollen, vertrauensvollen Umarmungen nicht mehr "haben" darf. Ich habe noch niemandem so sehr vertraut wie ihm, habe mich noch nie so liebevoll behandelt und geliebt gefühlt. Das aufzugeben ist für mich verdammt schwer...

  5. Inaktiver User

    AW: 44, stelle mein Leben/Entscheidungen komplett in Frage

    Ich finde, Du vertust viel Lebenszeit mit diesem Hin und Her. Trennungen sind immer schwer. Voller Zweifel.
    Aber wenn ich lese, was Du bereits im 1. Beitrag über ihn geschrieben hast, dann tut mir das weh.
    Wo bleibst Du denn? Da ist man doch allein glücklicher? So ohne Druck?

    Und wieso sagst Du verreisen wäre eine gute Idde, aber es geht finanziell nicht?
    Es gibt zu dieser Zeit sehr viele billige Fremdenzimmer. Verpflegen kann man sich selbst. Ich gehe dann wandern und komme zur Ruhe. Das ist genial.

  6. Inaktiver User

    AW: 44, stelle mein Leben/Entscheidungen komplett in Frage

    Liebe Adesina

    ich glaube du hast einen gravierenden Fehler in deiner Milchmädchenrechnung.

    Du hast Angst alleine zu sein und auf diesen liebevollen Umgang zu verzichten zu müssen.

    Das alleine darf niemals ein Grund für eine Beziehung sein. Das hat so einen bedürftigen Eindruck auf mich.

    Das zweite was ich in diesem Zusammenhang sehe:
    Dein Partner ist 20 Jahre älter. Er wird mit aller Wahrscheinlichkeit weit vor dir sterben und auch die Pflegebedürftigkeit ist nicht zu Unterschätzen.

    Ich lese aus deinen Zeilen keine Liebe zu ihm. Du vertraust ihm wie keinem anderen.... das ist auch unter Freunden/Geschwistern möglich.

    Die finanzielle Belastung liegt allein auf deinen Schultern - und du verteidigst dies mit seiner liebevollen Art zu dir.
    Musst du wirklich dafür bezahlen das jemand liebevoll zu dir ist?

    Er möchte im Fall einer Trennung auch ein Stück vom Kuchen (Haus), das du völlig allein finanziert hast und ihn dazu auch durchgefüttert hast.

    Sein Argument - die handwerkliche Leistung die er rein gesteckt hat. Das er aber dafür mietfrei gelebt hat......Ich finde es dreist - du aber überlegst wirklich.

    Meine Zeilen klingen wahrscheinlich härter als gewollt..... aber ich bin wirklich fassungslos.

  7. Inaktiver User

    AW: 44, stelle mein Leben/Entscheidungen komplett in Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe Adesina

    ich glaube du hast einen gravierenden Fehler in deiner Milchmädchenrechnung.

    Du hast Angst alleine zu sein und auf diesen liebevollen Umgang zu verzichten zu müssen.

    Das alleine darf niemals ein Grund für eine Beziehung sein. Das hat so einen bedürftigen Eindruck auf mich.

    Das zweite was ich in diesem Zusammenhang sehe:
    Dein Partner ist 20 Jahre älter. Er wird mit aller Wahrscheinlichkeit weit vor dir sterben und auch die Pflegebedürftigkeit ist nicht zu Unterschätzen.

    Ich lese aus deinen Zeilen keine Liebe zu ihm. Du vertraust ihm wie keinem anderen.... das ist auch unter Freunden/Geschwistern möglich.

    Die finanzielle Belastung liegt allein auf deinen Schultern - und du verteidigst dies mit seiner liebevollen Art zu dir.
    Musst du wirklich dafür bezahlen das jemand liebevoll zu dir ist?

    Er möchte im Fall einer Trennung auch ein Stück vom Kuchen (Haus), das du völlig allein finanziert hast und ihn dazu auch durchgefüttert hast.

    Sein Argument - die handwerkliche Leistung die er rein gesteckt hat. Das er aber dafür mietfrei gelebt hat......Ich finde es dreist - du aber überlegst wirklich.

    Meine Zeilen klingen wahrscheinlich härter als gewollt..... aber ich bin wirklich fassungslos.

    Ach Luftistraus... ich glaube, Du hast absolut recht. Leider glaube ich wahrscheinlich nicht daran, dass jemand lieb ist, ohne dass ich ihn dafür bezahle... schrecklich... i know. Würdest Du mich sehen, würdest Du das niemals glauben...
    Möglicherweise habe ich eine "Beziehungsphobie". Habe jetzt einiges darüber gelesen und mich ziemlich darin wiedergefunden.

    Ich schreibe Euch jetzt noch etwas, was ich total furchtbar fand.
    Vor ein paar Tagen sagte er mir, dass er sich mit einem meiner "Freunde" trifft, dies jedoch eigentlich heimlich stattfinden sollte. Er sollte es also gar nicht "verraten". Fängt schon gut an.
    Nach ein paar Tagen habe ich ungewollt ein Gesprächsfetzen aufgeschnappt (I swear ungewollt), dass er sagte es sei "Borderline" Störung die ich habe. Und ja, es sei schwierig aber möglich, mit so einer Person eine Beziehung zu leben.


    Wow.
    Das hat mich erst mal umgehauen. Einerseit wegen meinen "Freunden"... da kann ich nur Danke sagen, dass sie über mich, anstatt mit mir sprechen. Wenn sie wirklich Interesse hätten, dann würden sie das mit mir besprechen, ...finde ich...

    Wow, dass mein Ex das mit meinen " Freunden" bespricht. Nicht mit mir.

    Jetzt fühle ich mich leicht "stigmatisiert". Komisch...
    Komisch auch, dass ich keine Lust hatte auf ein gemeinsames Treffen.


    Einzig positives:
    Ich habe über Borderline gelesen. Habe mich darin nicht wiedergefunden, allerdings in einem Nachbarterrain, der "Beziehungsphobie". Klingt auch richtig gut...
    Allerdings kann ich mich darin wirklich wiederfinden. In meinem stillen Kämmerlein habe ich darüber sinniert und reflektiert und kann wirklich behaupten, dass das zutreffen könnte. Das gibt mir Kraft und Zuversicht und ich versuche jetzt anhand dessen, meine Muster zu erkennen, zu fühlen, zu reflektieren und zuversichtlicher zu werden.

    Ziemlich krank daran finde ich, dass ich das im stillen Kämmerlein mit mir selber ausmache und mein Ex und ein "freund" zusammen über meine pathologien sprechen - ohne mit mir zu sprechen, ohne mir Hinweise zu geben.

    Irgendwie glaube ich, dass ich doch alleine hier durch die Welt zu spazieren habe. Wenn ihr nicht wärt :)

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