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  1. Registriert seit
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    AW: Leben genießen in der Lebensmitte

    Hases_Frau, tolle Einstellung. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und positive Gedanken.

    Mir würde mehr Natur sicher auch gut tun. Aber richtige Natur ist hier in der Stadt / Ballungsgebiet leider schwer zu finden . Aber man könnte sich natürlich auch mal aufraffen und am WE in das teilweise wirklich schöne Umland rausfahren. Aber dafür fehlt dann mit zwei Kindern / Terminen / Aktivitäten auch oft die Muße. Dabei weiß ich doch, dass es mir gut tun würde.. öfter den Hintern hoch kriegen und in die Natur gehen steht aber auf jeden Fall auf der "Bucket List 2020".

    Ich versuche, meine Leben auch aktuell zu genießen / bewusster zu erleben / entschleunigen, auch wenn (oder gerade weil) es anstrengend ist mit zwei ziemlich lebhaften Kindern (Kleinkind + Grundschulkind), 30 h-Job, Pendeln, etlichen Terminen und Verpflichtungen... Aber eigentlich ist es ja auch eine schöne Zeit u ich denke, dass ich es im Nachhinein bereuen werde, wenn wir die Phase nur irgendwie gemeistert haben werden ohne sie auch genossen zu haben. Und echt gesagt, stelle ich mir mein Leben in ein paar Jahren eher schwieriger als einfacher vor (Wechseljahre, Kinder in der Pubertät, die eigenen Eltern werden alt..) - vielleicht kommen mir die Jahre jetzt rückblickend dann wie Kindergeburtstag vor.

    Auch wenn die Genuss-Momente weniger und kleiner sind als früher als man jung und frei und spontan war und wirklich viel erlebt hat - andererseits erlebe ich diese kleinen Momente jetzt umso intensiver und bin dankbarer. Schöne Momente mit den Kindern und vor allem auch alleine / mit meinem Mann. Der Freitagabend-Rotwein wenn die Kinder im Bett sind ist immer ein Highlight, 1 x im Monat ausgehen macht uns glücklich, mal einen Vormittag ganz allein in der Wohnung sein, Sport machen, ein guter Kaffee, die seltenen Abende mit Freunden, etc...
    Geändert von filterkaffee (11.11.2019 um 11:34 Uhr)

  2. Moderation
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    AW: Leben genießen in der Lebensmitte

    Zitat Zitat von karok Beitrag anzeigen
    Was hält euch davon ab, euer Leben in der Lebensmitte zu genießen? Und wie geht ihr mit diesen Herausforderungen um?
    Ist ein bißchen her, aber:
    Nerviger Chef -> einfädeln, in ein anderes Team oder ein anderes Projekt zu kommen.
    Zu lange nichts neues mehr gemacht -> ganz viel neues Zeug anfangen und gucken, ob mir was davon gefällt.
    Für zu viel zuständig/zu viel um die Ohren -> Zuständigkeiten abgeben, Plan ausdünnen ("Ist es schön oder nötig? Ja: tun. Weder/noch: abgeben").
    Knirschende Gelenke -> Physio und passender Sport
    Zu viel Arbeit -> Stunden reduzieren.

    Generell:
    Gucken, was abhält -> gucken, was dem zugrunde liegt/warum es einen abhält -> überlegen, was sich dagegen tun läßt -> effizinentesten Weg finden, etwas dagegen zu tun -> es tun.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  3. Registriert seit
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    AW: Leben genießen in der Lebensmitte

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Statistisch hat wohl die Lebenszufriedenheit in den 40ern einen Tiefpunkt. Ab 50 geht es wieder bergauf.
    Oh. Dann bin ich ein Ausreißer.

    Ich empfinde die Zeit als sehr eng: kleine Kinder, Vollzeitjob, Nebenjob, Haus renovieren, Eltern werden alt, eigene Gesundheit muckt manchmal, alles auf einmal. Zeit für Hobbies bleibt gar nicht, für Freunde selten.

    Gleichzeitig fühle ich mich besser denn je. Ich fühle mich angekommen, weiß, in welche Richtung es geht, genieße die Kinder. Die schlaflosen Nächte werden weniger, die größten Sorgen um die Eltern sind (leider) ausgestanden, beruflich tut sich nicht viel, aber das ist gerade ok so, man beginnt, sich im Chaos langsam wieder zu berappeln. Stück für Stück ganz langsam die liegengebliebenen Dinge aufzubereiten, mal ein Zimmer zu renovieren, den Garten anzulegen, nach einem Sportkurs Ausschau zu halten. Das Leben zusammenzupuzzlen. Ich gräme mich nicht mehr so über die Dinge die ich nicht habe (Natur! Ich bin stadtfern aufgewachsen und vermissen Sterne, Lautlosigkeit, insektenbrummende Sommer, Wind, Ferne, ganz arg), sondern sehe auch dass es, so wie es aktuell ist, passt. Das andere kommt dann später vielleicht wieder. Ich bin zufrieden.

    Mit meinen 20ern uns 30ern konnte ich wesentlich weniger anfangen. Jetzt gerade ist es gut!


  4. Registriert seit
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    AW: Leben genießen in der Lebensmitte

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen

    Mit meinen 20ern uns 30ern konnte ich wesentlich weniger anfangen. Jetzt gerade ist es gut!
    Die 20er waren bei mir recht easy. Die Jahre um die 30 fand ich dann auch schwierig mit holprigem Jobeinstieg und -wechseln, neuer Stadt u dann ab Anfang 30 auch allmählich den großen Fragen nach Zusammmenziehen wann u wo, Kindern etc. Da bin ich auch froh, dass wir das alles hinter uns haben. Es ist auch alles gut jetzt, so wie es ist.

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