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  1. Inaktiver User

    AW: Wechseljahre mit 41....

    Hallo,

    ich weiss nicht ob Dir meine Geschichte weiterhilft ....

    Ich bin mit 45 wissentlich in die Wechseljahre gekommen, wahrscheinlich schon eher.
    Ich habe meine Tochter sehr früh mit 19 bekommen und auch schon meine Regel mit knapp 11. Hormonstörungen haben bei mir immer Auswirkungen auf die Psyche gehabt, so nahm ich dann die Pille Cerazette gegen PMS Beschwerden (Aggressivität, Unausgeglichenheit...etc.) Diese Pille bewirkte das ich keien Regel mehr bekam, ziemlich angenehm war das..

    Dadurch habe ich aber keine Unregelmässigkeiten im Zyklus bemerkt nur meine Probleme mit der Psyche waren wieder da ..aber diesmal anders, ich war depressiv, war weinerlich, ängstlich, hatte Heulanfälle, Weltschmerz, Grübelei über mein weiteres Leben was kommt jetzt noch, fehlende Lebensfreude ganz schlimm waren Aussetzer im Denken, mir fehlten Worte nicht ein beim Telefonieren oder Mails verfassen - da ich einen stressigen Job in einem jungen Team habe, war das nicht tragbar. Ich war nicht mehr belastbar.

    Bin zur Ärztin und habe Hormone verschrieben bekommen, mir geht es damit sehr gut bis auf einer paar Aussetzer ab und zu. Körperliche Beschwerden wie Hitzewallungen habe ich keine.
    Nebenwirkungen und Risiken nehme ich für meine Lebensqualität bewusst in Kauf.

    Ich fühlte mich auch zu jung für diesen Mist, aber wir Frauen müssen da halt durch.
    Meine Ärztin hatte mir erklärt das durch die frühe Regelblutung die Follikel halt früher "aufgebraucht sind " und Frau kommt dann in die Wechseljahre. Das erschien mir logisch.

    Zum Akzeptieren naja ...ich finde das Ganze überflüssig und kann nichts Positives an den Wechseljahren finden. Aber ich aktzeptiere es weil es Unvermeidbar ist.

    Mit Deinem Kinderwunsch ist wirklich tragisch da kann ich Dich verstehen.
    Ich hatte eine Freundin die kam mit 35 in die Wechseljahre, sie war auch sehr traurig und wollte noch Kinder.
    Ich hatte meine Tochter ungeplant bekommen.
    Geändert von Inaktiver User (14.06.2012 um 15:41 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Wechseljahre mit 41....

    Zitat Zitat von aprilmayjune Beitrag anzeigen
    Ich vermisse die Meinung von berufstätigen Frauen ohne Kinder, womöglich alleinerziehende...
    Alleinerziehende OHNE Kinder...?
    Wen oder was sollen die denn erziehen?

  3. Avatar von aprilmayjune
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    AW: Wechseljahre mit 41....

    Oh, Wolkentier, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich meinte Frauen in Vollzeitberufen, oder Alleinerziehende, die eben auch arbeiten müssen. Es interessiert mich, wie diese Frauen damit umgehen Hitzewallungen und Schlafstörungen zu haben, weil ich es momentan nicht mit dem Job vereinbart bekomme und mir diese Kombination nicht für mich vorstellen kann.

    Phyllis, vielen Dank für deine Antwort. So depressive Phasen habe ich bisher nicht so richtig gehabt. Wohl mal Weinerlichkeit, aber seitdem ich die Hormone nehme ist das auch weg.

    Nebenwirkungen und Risiken nehme ich für meine Lebensqualität bewusst in Kauf.
    Sehe ich genauso. Vermeidbar sind die WEchseljahre wirklich nicht, da hast du Recht. Früher oder später treffen sie jawohl alle Frauen.
    Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein.

  4. Avatar von Prinzessdahlie
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    AW: Wechseljahre mit 41....

    ... bist Du sehr dünn, aprilmayjune?

    Meiner Freundin wurde mit Mitte 30 gesagt, dass sie unbedingt zunehmen muss, weil sie sonst zuwenig Fettgewebe hat, das für die Bildung weiblicher Hormone wichtig ist. Die würde, wenn sie nicht zunimmt, unweigerlich in die Wechseljahre kommen, sagte die Ärztin. Sie war aber auch sehr dünn, zu dünn.

    LG
    PD

  5. Avatar von cix
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    AW: Wechseljahre mit 41....

    Hey April,

    ist denn deine Regel jetzt schon weg?
    Wieso bist du so sicher, dass du nicht mehr schwanger werden kannst oder hab ich was überlesen?

    Ich bin - rückblickend gesehen- mit Anfang 40 auch schon mit unregelmäßigen, kürzer werdenden Zyklen konfrontiert gewesen, die ich damals aber gar nicht mit beginnenden WJ in Verbindung brachte.
    Und mit 42 wurde ich schwupps schwanger (habe mit Kondomen verhütet) obwohl ich damit nun wirklich nicht mehr gerechnet hatte.

    Dieses psychische Tief, wenn es auf einmal wirklich sonnenklar ist, dass die Wechseljahre da sind, hat glaub ich fast jeder.
    Ich hab 2 Kinder und es hat mich trotzdem voll erwischt, also das gesamte Programm körperlicher Beschwerden und auch ein Psychotal, das an eine Depression grenzte.

  6. Avatar von aprilmayjune
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    AW: Wechseljahre mit 41....

    @PD: Nö...sehr dünn bin ich nicht. Normal würd ich mal sagen (180 und 68kg). Da hat meine Ärztin auch nichts zu gesagt, das hätte sie sonst bestimmt.

    @cix: Regel vollkommen unregelmäßig. Das letzte Mal im März. Und ein Hormonspiegel, der ziemlich deutlich ist sagt meine Ärztin. Ich muss aber sowieso bald wieder hin, wegen der Hormone die ich jetzt nehme. Die WErte müssen ja kontrolliert werden usw. Da werde ich nochmal die genauen Hormonwerte erfragen.
    Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein.

  7. Avatar von aprilmayjune
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    AW: Wechseljahre mit 41....

    cix, hast du etwas gegen deine Beschwerden getan? Also Hormone genommen oder so? Hitzewallungen sind ja schon blöde, aber wenn da auch noch depressive Gedanken dazu kommen...herrje, du arme
    Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein.

  8. Inaktiver User

    AW: Wechseljahre mit 41....

    Hallo,

    ich bin voll berufstätig und Kinderlos. Die WJ begannen bei mir mit 40, aber ich gehöre
    zu den Glücklichen, die fast keine Beschwerden hatten. Ab und zu Kopfschmerzen sonst
    nichts. Ich war einfach nur froh, daß ich keine Regelblutungen mehr hatte, denn diese
    waren bei mir immer mit Beschwerden verbunden.

    Was den Kinderwunsch betrifft, sah ich das eher pragmatisch: Kommt ein Kind, ok, kommt
    keines, auch ok. Allerdings hatte mein Mann schon eine Tochter aus erster Ehe, so brauchte
    ich in der Beziehung kein schlechtes Gewissen zu haben.

    Ich bin jetzt 49 und es hat sich einiges verändert. Natürlich habe ich etwas zugenommen
    und diese Pfunde wird man nicht mehr so leicht los wie früher. Auch meine Haut braucht mehr
    Pflege und für die Knochen muß ich jetzt Kalzium und Vitamin D nehmen.
    Aber ich sehe eher das Positive. Ich bin viel ausgeglichener als früher, rege mich nicht
    mehr so leicht auf, bin zufriedener.
    Um meinem Leben ohne Kinder einen Sinn zu geben, engagiere ich mich seit einigen Jahren
    in einem Projekt für Obdachlose. Es sind nur einige Stunden meiner Freizeit und trotzdem
    so erreichernd.
    Und Dank der Tochter meines Mannes bin ich mittlerweile sogar 3-fache Oma

    Für mich hat das Leben mit den Wechseljahren nicht aufgehört, sondern erst richtig
    angefangen. Ich bin heute rundum glücklich.

    Also, liebe aprilmayjune, laß den Kopf nicht hängen. Das Leben nach den WJ hat viele gute
    Seiten, und alt bin ich noch lange nicht.

  9. Avatar von cix
    Registriert seit
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    538

    AW: Wechseljahre mit 41....

    Zitat Zitat von aprilmayjune Beitrag anzeigen
    cix, hast du etwas gegen deine Beschwerden getan? Also Hormone genommen oder so? Hitzewallungen sind ja schon blöde, aber wenn da auch noch depressive Gedanken dazu kommen...herrje, du arme
    Ich wollte eigentlich auf keinen Fall Hormone nehmen - so war mein Plan jedenfalls bevor es so richtig heftig wurde.
    Hab dann zunächst Sojaprodukte, dann Hormonpflaster genommen und bin schliesslich bei der 'normalen' Hormonersatztherapie gelandet.
    Ich hab hier im Forum in verschiedenen Threads ausführlicher darüber geschrieben.
    Das hat mir dann ziemlich schnell und gut geholfen, nur dass ich mit der Tatsache, dass ich künstliche Hormone einnehme und das vielleicht über Jahre tun muss, nicht so glücklich war.
    Jetzt hab ich grade gewechselt und versuche es mit natürlichem Östrogen und Progesteron weiter zu führen.

    Ich könnte mir vorstellen (aber ich hab nicht wirklich Ahnung davon) dass bei dir durchaus noch ab und zu ein Eisprung stattfindet und du vielleicht noch schwanger werden könntest.
    Allerdings weiss ich nicht, ob es möglicherweise belastend für dich wäre, darauf zu hoffen und es vielleicht auch zu versuchen, wenn dann vielleicht nichts daraus wird....
    Wenn du damit zurecht kommst, versuche es doch einfach vielleicht klappt es!

  10. Avatar von aprilmayjune
    Registriert seit
    12.06.2012
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    25

    AW: Wechseljahre mit 41....

    Noturs, danke für deine Antwort, das klingt ja toll, wie du damit umgehst. Freut mich für dich, dass sich alles so entwickelt hat für dich. Die Idee mit dem Engagieren klingt eigentlich ganz gut, allerdings hab ich auch einen beruf, in dem man richtig "aufgehen" kann. Aber dass möchte ich eigentlich nicht mehr als ich muss, deswegen finde ich dein Engagement ganz gut. Muss ich mal durch den Kopf gehen lassen diese Gedanken. Würde aber auch ganz gut zu mir passen.

    Ein Problem zur Zeit ist, dass ich kaum jemandem in meinem Freundeskreis habe, der eigen Erfahrung mit dem Beginn der WEchseljahre hat, denn es sind alle gleichaltrig oder jünger, deswegen fühle ich mich auch etwas hilflos. Reden kann ich darüber mit Freunden und sogar Kollegen und ich verstecke es auch nicht - im Gegenteil, aber mit jemandem zu reden, der auch betroffen ist, ist schon was anderes.

    Für mich hat das Leben mit den Wechseljahren nicht aufgehört, sondern erst richtig
    angefangen. Ich bin heute rundum glücklich.
    Das ist ein schöner Gedanke für mich und mein Ziel ich kann mir auch vorstellen, dass es tatsächlich so sein kann, denn ich bin in den letzten 10 Jahren immer selbstsicherer geworden. Warum sollte das aufhören nur weil der Zyklus weg ist?


    @ cix
    Ich hab hier im Forum in verschiedenen Threads ausführlicher darüber geschrieben.
    Das hat mir dann ziemlich schnell und gut geholfen, nur dass ich mit der Tatsache, dass ich künstliche Hormone einnehme und das vielleicht über Jahre tun muss, nicht so glücklich war.
    Jetzt hab ich grade gewechselt und versuche es mit natürlichem Östrogen und Progesteron weiter zu führen.
    Ich glaube, da habe ich zu anfang schonmal reingeschaut, als ich noch nicht angemeldet war. Ich habe aber nicht alles verstanden, wegen der "natürlichen" Hormone. Ich werde da aber auch nochmal intensiver mitlesen.

    Ich könnte mir vorstellen (aber ich hab nicht wirklich Ahnung davon) dass bei dir durchaus noch ab und zu ein Eisprung stattfindet und du vielleicht noch schwanger werden könntest.
    Mein Frauenärztin verneinte dies. Meine Werte waren wohl relativ eindeutig. ich werde nächstes Mal genauer nach den WErten fragen, denn mittlerweile weiß ich auch selber etwas mehr darüber.

    Allerdings weiss ich nicht, ob es möglicherweise belastend für dich wäre, darauf zu hoffen und es vielleicht auch zu versuchen, wenn dann vielleicht nichts daraus wird....
    Ja, genau das wäre es, belastend. Wie ich in einem vorherigen Beitrag schrieb, kann ich auch versuchen, das Positive darin zu sehen, wenn die Natur mir einfach einen Strich durch die REchnung gemacht hat. Dann kann ich mich auf andere Dinge konzentrieren und damit möchte ich jetzt einfach anfangen. Es ist aber trotzdem ganz lieb, dass du mich darauf hinweist, dass es vielleicht noch klappen könnte. Hätte ja auch sein können. Man hört ja immer wieder erstaunliche SAchen. Ich hab mit 38 schon über mehrere Zyklen Chlomifem zur Eisprungauslösung bekommen, hat aber alles nichts genützt. Damals wurde auch schon mal ein Hormonspiegel gemacht, woraufhin mir Chlomifem empfohlen wurde.

    Ich werde bei meinem nächsten TErmin mal genau wegen der Hormonwerte der letzen vier Jahre nachhaken, das habe ich natürlich damals nie getan, wer vermutet auch schon WEcheseljahre?

    Ich will damit jetzt einfach abschließen. Es ist so und nicht anders, den einen trifft es früher und den anderen trifft es später. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Ich will mich auf das Reale und das Zukünftige konzentrieren, das, was ich in der Hand hab und nicht auf das, was seine könnte.

    Die letzen Sätze sind das Fazit meiner Gedanken der letzten Tage. Ich finde es schön, dass ich mich hier angemeldet habe, denn nicht nur eure Beiträge haben bei mir etwas bewirkt, sondern genauso mein eigenes Schreiben darauf. Man denkt beim Schreiben irgendwie strukturierter nach und verinnerlicht seine Gedanken auch anders.....geht jedenfalls mir so.

    Also vielen Dank schon Mal
    Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein.

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