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  1. Inaktiver User

    Ständig erschöpft und alles tut mir weh, ist das normal??

    Hallo ihr Lieben,
    ich weiß nicht, ob das Thema eher in den Bereich "Gesundheit" gehört, aber ich stelle es bewußt hier herein.

    Ich bin 46 und schlage mich seit geraumer Zeit mit zunehmenden körperlichen Veränderungen herum, die nerven und mich einschränken. Ich wüßte gern, ob andere Frauen in meinem Alter das auch kennen und was man evtl. machen kann...
    Ich bin wohl in den Wechseljahren, bekomme meine Regel nur noch sehr unregelmäßig oder mal monatelang gar nicht, die Haare werden dünner und ergrauen, ich nehme unheimlich leicht zu (vor allem am Bauch und Hüften), obwohl ich joggen gehe und nicht mehr esse als zuvor, ich schlafe schlechter und bin näher am Wasser gebaut als früher. Das sind wohl alles Auswirkungen der hormonellen Umstellung, das kann ich mir auch alles noch erklären.

    Was mich aber richtig runterzieht, dass mir bei der kleinsten (Fehl-)Belastung alles weh tut. Liegt das auch am Alter, wird das nach den Wechseljahren wieder besser oder nur noch ärger?

    Wenn ich länger in derselben Haltung sitze (z. B. am PC, oder längere Autofahrten), stehe oder liege, tut mir alles weh, vor allem die Beine, die Hüfte, die Knie sind steif... Ich bin eigentlich immer zerschlagen, kaputt und müde, wache morgens nie erholt auf...
    Miese Matratzen (z. B. Hotelbett) lösen Rückenschmerzen aus; jede zu schwere Tüte, die ich hochschleppe, jede Fehlhaltung büße ich mit tagelangen Nacken- und anschließenden Kopfschmerzen, jeder Stress und Schlafmangel löst irgendwann einen Migräneanfall aus......ich arbeite hauptsächlich am Bildschirm, das geht total auf die Augen...
    Also, ich bewege mich genug, ernähre mich gesund, rauche und trinke nicht...aber ich fühle mich oft wie eine alte Frau bzw. wie ein Wrack. IST DAS NOCH NORMAL??? Bei den üblichen Untersuchungen war ich erst wieder, da waren keine Auffälligkeiten. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass privater Stress dazu beiträgt (langanhaltende Sorgen um mir nahestehende Menschen). Ich kann selten entspannen und abschalten.

    Also, ich will hier nicht rumjammern, ich möchte einfach was verändern, wenn ich es kann, möglichst ohne Medikamente. (Hormone kommen für mich nicht in Frage, aufgrund familiärer Brustkrebsgeschichte) Irgendwelche hilfreichen Tipps oder Trost??

    Dankeschön!

  2. Inaktiver User

    AW: Ständig erschöpft und alles tut mir weh, ist das normal??

    Kein Trost - mir gehts ähnlich.

    Ich hab im März wieder Krebsvorsorge und lasse auch wieder einen Hormonstatus machen - ich bin 49 und bis jetzt nicht in den WJ.

    Diese ständigen Schmerzen in Muskeln und Gelenken gehen mir aber auch auf den Geist.

    Ich werde abwarten was mein Gyn sagt und sonst zum Endokrinologen gehen - es könnte auch mit der Schilddrüse zusammen hängen obwohl ich da gut eingestellt bist...

    Vielleicht weiß aber noch jemand mehr..,.,

    Edit: meine Haare werden dicker statt dünner...hmmm


  3. Registriert seit
    24.01.2008
    Beiträge
    809

    AW: Ständig erschöpft und alles tut mir weh, ist das normal??

    Den Hormonspiegel kontrollieren lassen wäre gut und ausserdem dein Eisenspiegel.

    schoggimaus


    Klein und rund, aber niedlich


  4. Registriert seit
    25.01.2007
    Beiträge
    1.632

    AW: Ständig erschöpft und alles tut mir weh, ist das normal??

    Hallo, MilleGrazie,

    ich bin gerade 50 geworden, und habe schon länger die gleichen Probleme, die Du schilderst

    Einiges davon ist durch meine Arbeit verursacht, da ich vorwiegend am PC arbeite, so wie Du es auch von Dir schreibst, außérdem spiele ich Klavier, was ich aber momentan nicht tue.

    Zitat:
    Wenn ich länger in derselben Haltung sitze (z. B. am PC, oder längere Autofahrten), stehe oder liege, tut mir alles weh, vor allem die Beine, die Hüfte, die Knie sind steif... Ich bin eigentlich immer zerschlagen, kaputt und müde, wache morgens nie erholt auf...
    Miese Matratzen (z. B. Hotelbett) lösen Rückenschmerzen aus; jede zu schwere Tüte, die ich hochschleppe, jede Fehlhaltung büße ich mit tagelangen Nacken- und anschließenden Kopfschmerzen, jeder Stress und Schlafmangel löst irgendwann einen Migräneanfall aus..
    Das kann ich für mich auch alles genau so unterschreiben

    Am Samstag habe ich mir gerade eine neue Brille beim Optiker bestellt, weil ich mit meiner jetzigen nur noch verschwommen am PC sehen konnte, außerdem habe ich mir kürzlich ein neues Kopfkissen besorgt.

    Beim Hausarzt war ich zum Check-Up, und außer einem sehr niedrigen Eisenspielel war alles andere normal, also keine Anzeichung von Rheuma oder anderen Entzündungen, Leber- u. Nierenwerte sowie Cholesterin war ok, er hat auch die Beweglichkeit meiner Gelenke geprüft und meinte, er fände kein Anzeichen einer Arthrose. Mir ist es auch ein Rätsel, woher diese Beschwerden kommen.

    Der Hausarzt predigt mir ständig, ich solle Muskelaufbau betreiben, was ich auch mache, aber oft habe ich davon am nächsten Tag noch mehr Schmerzen, vor allem Kopfschmerzen.

    Seit ein paar Monaten nehme ich auch zusätzliche Hormone, weil ich sehr unter verschiedenen Wechseljahrs-Beschwerden gelitten habe, die mich total geschlaucht haben und die sich dadurch auch gebessert haben, allerdings sind die Muskel- und Gelenkschmerzen geblieben.

    Zitat:
    Ich kann mir allerdings vorstellen, dass privater Stress dazu beiträgt (langanhaltende Sorgen um mir nahestehende Menschen). Ich kann selten entspannen und abschalten.
    Im letzten und vorletzten Jahr war ich länger bei einer Osteopathin in Behandlung, was mir sehr geholfen hat, allerdings nur bis zu einem bestimmten Punkt. Schließlich meinte sie, es wäre der "bestmöglich erreichbare Zustand" erreicht, und als ich sie nach dem Grund fragte, meine sie, die Beschwerden lägen wohl an einer "ständigen emotionalen Anspannung". Die Gründe dafür sind mir bekannt, die meisten davon sind inzwischen nicht mehr akut, aber die Folgen spüre ich noch körperlich...

    Du schreibst selber, dass bei Dir der Grund Stress und Sorgen sein könnten...

    Ich versuche inzwischen, mir öfter selber etwas Gutes zu tun, um diese Anspannung etwas zu lösen, z.B. gehe ich zur Ayurveda-Massage, manchmal in die Therme, usw. Außerdem versuche ich, mich nicht mehr selber ständig unter Druck zu setzen und anzutreiben, und mehr oder weniger regelmäßig ein bisschen zu meditieren...Das hilft mir momentan mehr, als der Muskelaufbau.

    Vielleicht wäre eine osteopathische Behandlung auch für Dich hilfreich?

    Herzliche Grüße
    Harfe
    Wenn Du es eilig hast, gehe langsam!

    Die wahre Achterbahn findet im Herzen statt!

  5. Inaktiver User

    AW: Ständig erschöpft und alles tut mir weh, ist das normal??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,
    ich weiß nicht, ob das Thema eher in den Bereich "Gesundheit" gehört, aber ich stelle es bewußt hier herein.

    Ich bin 46 und schlage mich seit geraumer Zeit mit zunehmenden körperlichen Veränderungen herum, die nerven und mich einschränken. Ich wüßte gern, ob andere Frauen in meinem Alter das auch kennen und was man evtl. machen kann...
    Ich bin wohl in den Wechseljahren, bekomme meine Regel nur noch sehr unregelmäßig oder mal monatelang gar nicht, die Haare werden dünner und ergrauen, ich nehme unheimlich leicht zu (vor allem am Bauch und Hüften), obwohl ich joggen gehe und nicht mehr esse als zuvor, ich schlafe schlechter und bin näher am Wasser gebaut als früher. Das sind wohl alles Auswirkungen der hormonellen Umstellung, das kann ich mir auch alles noch erklären.

    Was mich aber richtig runterzieht, dass mir bei der kleinsten (Fehl-)Belastung alles weh tut. Liegt das auch am Alter, wird das nach den Wechseljahren wieder besser oder nur noch ärger?

    Wenn ich länger in derselben Haltung sitze (z. B. am PC, oder längere Autofahrten), stehe oder liege, tut mir alles weh, vor allem die Beine, die Hüfte, die Knie sind steif... Ich bin eigentlich immer zerschlagen, kaputt und müde, wache morgens nie erholt auf...
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    Also, ich bewege mich genug, ernähre mich gesund, rauche und trinke nicht...aber ich fühle mich oft wie eine alte Frau bzw. wie ein Wrack. IST DAS NOCH NORMAL??? Bei den üblichen Untersuchungen war ich erst wieder, da waren keine Auffälligkeiten. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass privater Stress dazu beiträgt (langanhaltende Sorgen um mir nahestehende Menschen). Ich kann selten entspannen und abschalten.

    Also, ich will hier nicht rumjammern, ich möchte einfach was verändern, wenn ich es kann, möglichst ohne Medikamente. (Hormone kommen für mich nicht in Frage, aufgrund familiärer Brustkrebsgeschichte) Irgendwelche hilfreichen Tipps oder Trost??

    Dankeschön!

    Uii, Du Arme...das klingt wirklich nach Wechseljahren.
    Gelenkschmerzen gehören bei einigen Frauen (mir auch!!) dazu, weil die Gelenke "trockener" werden.
    Ich habe gute Erfahrung damit gemacht, viel Wasser zu trinken, mit Massage, Magnesium (aus der Apotheke) hilft gegen Verkrampfungen und auch gegen Kopfweh. SChüsslersalz Nr. 7 nehme ich öfters, wenn mir die Muskulatur weh tut.
    Wenn der Rücken richtig heftig schmerzt, gehe ich in die Sauna.

    Gewichtszunahme ist in deinem Alter normal - Haarausfall auch, Falten auch, dabei ist all' das so "nötig" wie ein Kropf.
    Da man in dieser Zeit empfindlicher und sensibler wird, nimmt man zu allem Überfluss alles auch noch viel mehr wahr als sonst. Kein Wunder, wenn man da näher am Wasser gebaut hat als sonst...aber ich kann dich trösten, das geht auch wieder vorbei. (hier hilft mir autogenes TRaining - und...mein Bauchtanz :-)) Etwas Wehmut gehört zum Alter, wie Übermut zur Jugend. Solange es in erträglichen Grenzen bleibt...

    Die völlig unnötige, dämliche Gewichtszunahme(war bei mir in ersten Jahr so) - das hört irgendwann zum Glück auch wieder auf.
    Sollte es dich wirklich nerven, iß' nach 15 Uhr keine Kohlehydrate mehr und schränke sie auch sonst ein.

    Wenn Du deine Haare mit 5 mg Biotin und Silicea "von innen" ernährst, sind sie bald wieder dick, nicht mehr so trocken und der Haarausfall lässt nach (aber bitte GEduld haben - es dauert ca. 3 Monate, bis man wirklich was merkt).
    Plantur 39 hilft auch!

    Blöde Zeit, die Wechseljahre - ich bin fast durch, bei mir war das erste Jahr quasi das Schlimmste.
    Schau mal bei der Hormonselbsthilfe.de vorbei, hier bekommst du etliche Tipps, auch wenn Du keine Hormone nehmen darfst.

    Für mich sind die Wechseljahre keine Chance, wie manche behaupten, sondern eine blöde, nervige Zeit im Leben, die aber genauso rumgeht wie die Pubertät. Ich beschönige diese Zeit nicht, sondern gestatte mir, ab und zu mal richtig auf diesen ganzen Mist zu schimpfen und zu fluchen (ist besser als jammern) - und dann geht es mir gleich wieder besser.
    Irgendwann müssen wir es annehmen, das Alter, mit allen "Nettigkeiten", und uns trotzdem nicht davon unterkriegen lassen.
    Übrigens: meine Schwiegermama (82) sagt, nach den Wechseljahren würde alles wieder besser :-))

    Wenn die Natur nicht mehr gut zu uns ist, wir alt& grau werden, dann müssen wir selbst gut zu uns sein.
    Gönn Dir was, verwöhn' dich ein bißchen, du bist mit dieser Phase nicht alleine - und Hilfe gibt es auch!!

    Liebe Grüße sendet Dir Ruby

  6. Avatar von Nocturna
    Registriert seit
    29.09.2005
    Beiträge
    13.258

    AW: Ständig erschöpft und alles tut mir weh, ist das normal??

    Na, ihr könnt einen aber ganz schön erschrecken, zumindest was die Wechseljahr angeht.

    Gibt es denn jemand, der quasi beschwerdefrei über diese Zeit gekommen ist? Und was ist besser, frühe oder späte Wechseljahre? Hat man es mit frühen Wechseljahren eher hinter sich oder dauert einfach noch länger als wenn die Wechseljahre später anfangen?

    Aber um die Ausgangsfrage zu beantworten. Ich denke, dass ein erschöpfter Zustand, Gewichtszunahme und andere Unpässlichkeiten nur dann normal sind, wenn die Hormone sich umstellen. Wer damit noch nicht konfrontiert ist, sollte sich eigentlich genau so wie die ganzen Jahre zuvor fühlen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  7. Inaktiver User

    AW: Ständig erschöpft und alles tut mir weh, ist das normal??

    Die Kopfschmerzen am Tag nach Sport kenne ich auch - bei mir ist es dann Migräne.

    Magnesium nehme ich jetzt auch ein, Schüssler Salze schon einige Zeit.

    Tja diese Gelenk- und Muskelschmerzen machen mir auch zu schaffen. Wobei ich auch weiß, dass meine Wirbelsäule lädiert ist - Lendenwirbel und Nackenwirbel.

    Aber so schlimm wie in letzter Zeit war es nie.

    Wenn das nun der Beginn des Wechsels ist will ich da nicht hin Also werde ich meinem Gyn im März sagen, wir beendet den Wechsel *kicher* Uhr zurückstellen auf 30 wäre schön.

    Soweit ich weiß ist meine Mutter ohne Probleme durch die Wechseljahre und hatte sie spät (um 50 rum)

    Bei mir war bisher auch noch nichts in Sicht - letzter Hormonstatus Januar 2010. Jetzt im März wieder - denn irgendwann muß das bei mir ja auch mal anfangen

    Auf Hitzewallungen warte ich - weil mir immer kalt ist. Aber die Wahl hat frau da wohl eher nicht.


  8. Registriert seit
    25.01.2007
    Beiträge
    1.632

    AW: Ständig erschöpft und alles tut mir weh, ist das normal??

    Oh, hallo, Dharma!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn das nun der Beginn des Wechsels ist will ich da nicht hin Also werde ich meinem Gyn im März sagen, wir beendet den Wechsel *kicher* Uhr zurückstellen auf 30 wäre schön.
    Oh ja, Uhr zurückstellen würde ich auch gern!!

    Die Hitzewallungen fand ich am Anfang ganz angenehm, weil ich sonst auch immer eine "Frostbeule" war...wenn ich morgens im Spaghetti-Top und offener Terrassentür beim Frühstück saß, während mein Mann im Wollpulli dabei saß und fror, dann hat er gewitzelt, dass man mit Hitzewallungen viel an Heizkosten sparen kann

    Irgendwann hatte ich sie aber so häufig, dass es doch sehr geschlaucht hat. Dazu waren meine Haare dauernd feucht, und dadurch kann man sich leicht erkälten, wenn man im Winter mit solchen Haaren draußen herumlaufen muss...Es war immer so, wenn ich morgens geduscht und mich schön angezogen hatte, dann war ich zwei Minuten später wieder ganz nassgeschwitzt, und hätte mich gleich wieder umziehen können, und während des Tages mehrmals dasselbe Spielchen.

    Dazu wurde das PMS immer länger und schlimmer, und zuletzt hat meine Periode jeweils zwei Wochen gedauert, wodurch man viel Eisen verliert...

    Ich hatte auch früher immer eine lange und starke Periode, aber jetzt dazu noch das immer längere PMS, dazu jeweils Migräne während der Periode, das hat mir irgendwann gereicht. ,

    Jetzt geht es wieder dank der Tabletten recht gut, und ich denke, es kann eigentlich nur bergauf gehen! Irgendwann wird wohl wieder Ruhe einkehren im Körper, und dann sollte es hoffentlich wieder stabil sein.

    Ich will hier keinesfalls jemanden erschrecken, denn ich denke, dass die Wechseljahre bei jeder Frau anders verlaufen, und jede muss für sich die Entscheidung pro oder kontra HET treffen. Für mich ist es momentan das beste so!

    Herzliche Grüße
    Harfe
    Wenn Du es eilig hast, gehe langsam!

    Die wahre Achterbahn findet im Herzen statt!

  9. Inaktiver User

    AW: Ständig erschöpft und alles tut mir weh, ist das normal??

    Vielen Dank für Eure Antworten, das ist ja lieb.

    Tja, hängt wohl wirklich mit den Wechseljahren zusammen, da wäre ich bloß nicht drauf gekommen.
    Ich war neulich erst beim Gynäkologen, aber da war ich nur auf Brust und Unterleib fokussiert... Ich hätte auch gar nicht daran gedacht, den Gyn zu fragen, ob mein Aua mit den Wechseljahren zusammen hängt, sondern wäre mit den Beschwerden zum Orthopäden gegangen.
    Aber da war ich erst wegen der häufigen Kopf- und Nackenschmerzen. Es wurden Bandscheibenschäden in der Halswirbelsäule festgestellt, und ich bekam ein Rezept für Krankengymnastik. Der Physiotherapeut machte auch Ostheopathie, das hat gut gewirkt, aber der Effekt hält halt nicht ewig lange an....ich habe ihn auch gelöchert, was ich selbst dazu beitagen kann, um mich wieder beweglicher zu fühlen, aber außer "schwimmen gehen, aber nur Rücken!" habe ich keine Tipps bekommen. Und wie wir alle wissen, kann man in öffentlichen Schwimmbädern kaum auf dem Rücken schwimmen, vor allem wenn es voll ist, weil man nichts sieht und dann ständig mit anderen Leuten zusammenstößt...

    Ich habe demnächst auch einen Termin zur Blutabnahme beim Hausarzt, was man alle zwei Jahre machen lassen kann. Ich denke, es würde ja wohl hoffentlich ins Auge fallen, wenn z. B. die Schilddrüsenwerte nicht stimmen würden, oder?

    Und ich denke, dass Angst und Sorgen auch Verspannungen auslösen, die wiederum Schmerzen und Schlafstörungen bewirken.
    Sicher spielt auch eine Rolle, dass man in diesem Alter oft zuviel am Hals hat, dass man schon allein deswegen zuwenig Zeit für sich hat und ständig erschöpft ist. Die Kinder sind noch nicht aus dem Haus oder stecken in der Ausbildung, Partnerschaften zerbrechen, die eigenen Eltern werden gebrechlich/krank/pflegebedürftig. Stress auf der Arbeit und/oder die Angst vor Arbeitslosigkeit geben einem dann womöglich den Rest. Es wird erwartet, dass man funktioniert, alle möglichen Leute stützen sich auf uns...
    Und all das zu einem Zeitpunkt, wo man an körperlich seine Grenzen stößt und zugleich als Frau die ersten äußerlichen Anzeichen des Älterwerdens bemerkt. In Zeiten des Jugendwahns nicht so einfach hinzunehmen...

    Also, während mein Kind nicht ohne sein Laptop oder seinen MP-3-Player existieren kann, kann ich mittlerweile nicht mehr ohne Kirschkernkissen, Heizkissen und Voltaren-Salbe leben. Und selbst im Kurzurlaub: als wir neulich mal drei Tage weggefahren sind, war die Tasche mit den (hauptsächlich prophylaktisch mitgeführten) Medikamenten fast so groß wie meine Kulturtasche!

    Wo sind die Zeiten geblieben, wo ich morgens erfrischt aus dem Bett hüpfte, nach dem Motto: heißa, was mag der Tag heute bringen? Wo ich noch unbeschwert in die Zukunft blickte, meine Chancen und Möglichkeiten verheißungsvoll vor mir ausgebreitet, wo ich noch nicht wußte, was Kopfschmerzen sind (geschweige denn Migräne!) undsoweiter... heute sehe ich eher die möglichen Probleme, Verluste und Hindernisse und bin verzagt...
    Und manchmal bin ich schwermütig, weil mir einfällt, was ich alles gern gemacht habe, womit ich mich voller Freude beschäftigt habe und was ich seit Jahren aus Vernünftgründen/Zeitmangel/Energiemangel auf Eis gelegt habe... Früher habe ich bei der Hausarbeit ständig gesungen, heute bin ich selbst dazu zu müde.

    Ich glaube, da muß ich mal unbedingt dran arbeiten, denn wenn ich mir das nicht erlaube, wer dann?

  10. Avatar von Nocturna
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    AW: Ständig erschöpft und alles tut mir weh, ist das normal??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auf Hitzewallungen warte ich - weil mir immer kalt ist. Aber die Wahl hat frau da wohl eher nicht.
    Lol, Hitzwallungen würden in Ordnung gehen, wenn sie im Winter kommen.

    *Nocturna, die gestern 20 Minuten mit kalten Füßen aufs Einschlafen gewartet hat*
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

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