Antworten
Seite 12 von 12 ErsteErste ... 2101112
Ergebnis 111 bis 113 von 113
  1. Inaktiver User

    AW: Frauenvorbilder - Männervorbilder

    Zitat Zitat von schoggimaus Beitrag anzeigen
    Danke für eure Worte.

    Für mich gab es eigentlich in der jüngeren Phase nicht wirklich ein Vorbild bei dem ich jetzt gesagt hätte SO WILL ICH AUCH SEIN.
    Nicht eine Person, sondern Charaktereigenschaften nahm ich mir zum Vorbild oder besser gesagt als Maßstab. Und manchmal war ich sicher auch Abbild - zumindest, was Äußeres betrifft, aber das ist ja nicht Ungewöhnliches in jungen Jahren.

    Im Endeffekt aber war es ein Zeitgeist, der mir Vorbild war, der der Peace & Love-Generation. Wie tief mich dies prägte, entdecke ich jetzt in reiferen Jahren, in der ich meine wirkliche eigene Persönlichkeit finde und diese hat sehr viel mit den Werten von 'damals' gemein.

    Zunehmend ist es außerdem schwieriger geworden, Menschen als Vorbild zu nehmen, denn die Erfahrung zeigt, wo Licht ist, ist auch Schatten und manches eine große Show ist.

    Aktuell fand aber gerade ein Banker vor mir Bewunderung, der sich - kaum im Vorstand - weigerte seine Unterschrift unter eine Sache zu setzen, der er nicht traute. Zwar durfte er dann seinen Hut nehmen, aber er blieb sich treu.

    Dies ist für mich Vorbild.

  2. User Info Menu

    AW: Frauenvorbilder - Männervorbilder

    Mit den berühmten Vorbildern hab ich so meine Probleme, denn das sind ja keine Durchschnittsmenschen, sonst hätten sie das nicht geschafft, was sie geschafft haben.
    Diese Menschen kann man toll finden, aber man kann sich höchstens Ausschnitte fürs eigene Leben von ihnen abschauen - wie im übrigens von allen Vorbildern, denn nicht umsonst ist jeder von uns eine Persönlichkeit für sich. Außerdem waren die alle auch nicht gänzlich makellos.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

  3. User Info Menu

    AW: Frauenvorbilder - Männervorbilder

    ich hatte als Teenager auch Marie Curie als Vorbild, später dann auch Jesus.

    Als Studentin entdeckte ich dann durch das Matriarchat, dass ich - frei von gesellschaftlichen Normen - ähnlich Pipi Langstrumpf ( die war aber nie ein Vorbild ) - entscheiden kann, wie ich leben will. Natürlich muss man an verschiedenen Stellen Kompromisse eingehen, so ist das Leben, ich habs aber soweit ganz gut getroffen.

    "Das Matriarchat" hat mir in entscheidenen Situationen kurzerhand die Ursachen meines Scheiterns erklärt und mich daran erinnert, dass es um mich geht, dass ich frei entscheiden darf, kann, muss, will, soll und dass ich dieses Recht habe, dass ich eine mir gemäße Lebensform suchen und leben darf, soll, muss, kann und will.

    Das ist sicher manchmal mühsam und oftmals ungewöhnlich, aber auch die Mutter, die "Königin" in ihrem Reich ( ihrer Familie ) ist eine matrizentrische Lebensform.

    Danke für die vielen Anregungen in diesem Strang. Viele der hier genannten Damen waren wohl auch Ethnologinnen und suchten auf ihren Reisen eine passende Lebensweise. Liebe Grüße Euch allen
    ... living next door to ...

Antworten
Seite 12 von 12 ErsteErste ... 2101112

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •