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  1. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Führerschein-nochmal versuchen mit Ende 30?

    Beim ADAC oder so findest du bestimmt Grundlagen für die Frage, was kostet ein Auto.

    Du hast diverse Fixkosten, die auch von der Art des Autos abhängen.

    - Haftpflichtversicherung (die am Anfang sehr teuer ist, weil du Fahranfängerin bist)
    - Teilkasko oder Vollkasko (dito)
    - KFZ-Steuer
    - alle zwei Jahre TÜV
    - regelmäßige Wartung, Ölwechsel, Bremsen, ggfl Sommer- und Winterreifen, abhängig davon wo du wohnst
    - Unterbringung des Autos, falls du eine Garage brauchst oder Anwohnerparkausweis


    Die jährlichen Grundkosten würde ich mit rd. 1.500 Euro veranschlagen
    Dazu kommen Reparaturen, die auch vom Alter des Autos abhängen, nochmal rd. 500,- Euro, die Summe ist natürlich nach oben offen.


    Dann die Verbrauchskosten, die abhängig sind wie viel du fährst - und ein Auto dass sehr wenig gefahren wird, "steht sich kaputt".
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  2. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Führerschein-nochmal versuchen mit Ende 30?

    Aber nach allem, was du bisher geschrieben hast, steht für dich eigentlich weniger das Autofahren selbst, sondern die Selbstbestätigung daraus den Führerschein zu machen im Vordergrund. Und wenn dir das wichtig ist, dann mach ihn.


    Und vielleicht bist du hinterher total motiviert Auto zu fahren und fängst noch eine eine Autoliebhaberin zu werden, weil du eine Leidenschaft entdeckst, die du bisher nicht kanntest.


    Der Führerschein ist vielleicht ein Symbol für etwas anderes in deinem Leben oder eben ein ganz neuer Weg, der dir völlig neue Möglichkeiten zeigt - vielleicht ändert sich auch nichts, aber das weißt du erst hinterher.


    Also mach es und berichte bei Gelegenheit, was sich getan hat.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
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  3. Inaktiver User

    AW: Führerschein-nochmal versuchen mit Ende 30?

    Zitat Zitat von bittersweet0403 Beitrag anzeigen
    Entweder brauchst du einen Führerschein oder du brauchst keinen. Hier mußt du wirklich abwägen was sinnvoll ist. Berücksichtige bitte auch das kommende Alter. Manch einer ist froh, einen Führerschein zu haben weil es einiges im Leben doch erleichtert.

    Kannst du keine Gelegenheit schaffen regelmäßig zu fahren, solltest du keinen Führerschein machen. Letztendlich ist Übung unendlich wichtig. Routine entwickelt man nicht in den Fahrstunden sondern in den Jahren danach.
    Ich würde sagen: Spar dir das viele Geld und die Mühe. Du brauchst es nicht, also wozu der Aufwand? Autofahren ist teuer, und wenn du nicht regelmäßig fährst, wirst du die wenigen Male, die du dann am Steuer sitzt, auch keinen Spaß daran finden.

    Das Argument mit dem Alter sehe ich anders. Ich hoffe sehr, dass es schärfere Regeln geben wird, denn es gibt immer mehr sehr alte Leute, die Auto fahren und das nicht gerade sicher. Dazu kommt dein Problem mit den Augen, das ja mit den Jahren auch nicht besser wird.

    Und: Es ist doch überhaupt nicht schlimm, keinen Führerschein zu haben. Viele junge Leute haben heute keinen und das aus Überzeugung.

  4. Inaktiver User

    AW: Führerschein-nochmal versuchen mit Ende 30?

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    - Haftpflichtversicherung (die am Anfang sehr teuer ist, weil du Fahranfängerin bist)
    - Teilkasko oder Vollkasko (dito)
    - KFZ-Steuer
    - alle zwei Jahre TÜV
    - regelmäßige Wartung, Ölwechsel, Bremsen, ggfl Sommer- und Winterreifen, abhängig davon wo du wohnst
    - Unterbringung des Autos, falls du eine Garage brauchst oder Anwohnerparkausweis

    Die jährlichen Grundkosten würde ich mit rd. 1.500 Euro veranschlagen
    Dazu kommen Reparaturen, die auch vom Alter des Autos abhängen, nochmal rd. 500,- Euro, die Summe ist natürlich nach oben offen.
    Das ist aber reichlich optimistisch geschätzt. Die monatlichen Kosten dürften doch höher sein, selbst bei recht kleinen Autos.

    Aber egal wie hoch: Die Frage ist, ob man soviel Geld tatsächlich dafür ausgeben will, nur weil man einen Patzer von vor zig Jahren nicht verkraftet hat.

  5. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Führerschein-nochmal versuchen mit Ende 30?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist aber reichlich optimistisch geschätzt. Die monatlichen Kosten dürften doch höher sein, selbst bei recht kleinen Autos.
    Allerdings kann die TE die Kosten abziehen, die bisher durch Fahrten mit Öffentlichen und mit dem Taxi angefallen sind. Wenn sich ihre Fahrzeit zur Arbeit auch noch enorm verkürzt, gibt es auch noch einen Gewinn an Freizeit.

    Ich halte Autofahren für enorm wichtig, nachdem ich es in meiner sehr frühen Jugend auch abgelehnt habe.
    Es ist Unabhängigkeit, Freiheit und Teilhabe.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  6. Inaktiver User

    AW: Führerschein-nochmal versuchen mit Ende 30?

    Ja, für manche ist das so.
    Ich bin mir aber sicher, dass die vielen Leute ohne Führerschein, die ich kenne, sich kein bisschen weniger unabhängig, frei und teilhabend fühlen.
    Und diese Eigenschaften sind es ja auch nicht, die die TE umtreiben.


  7. Registriert seit
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    AW: Führerschein-nochmal versuchen mit Ende 30?

    Ich plaediere auch dafuer, den Fuehrerschein jetzt zu machen - zum einen wuerde ich das teure Sehfaehigkeitsgutachten nicht verfallen lassen, und ich denke, jetzt faellt es Dir vielleicht noch leichter als in 10-20 Jahren.
    Ein Auto wuerde ich mir erstmal nicht anschaffen; wie viele Vorschreiber schon sagten, kann man bei Bedarf dann jederzeit wieder Auffrischungsstunden nehmen (viele Fahrschulen bieten das mittlerweile an), hat dann aber nicht den Druck, auch noch eine Pruefung bestehen zu muessen.

    Ich habe mit Anfang 20 den Motorradfuehrerschein gemacht, bin dann aber aus verschiedenen Gruenden kaum gefahren und in meiner jetzigen Lebenssituation (Familie mit Kleinkindern) ist der Gedanke an ein eigenes Motorrad nochmal in weite Ferne gerueckt. Trotzdem bin ich sehr froh, den Schein gemacht zu haben, da ich so jederzeit die Moeglichkeit habe, wieder einzusteigen (und ich muesste jetzt auch erstmal wieder Stunden nehmen, bevor ich mich mit einem Motorrad auf die Strasse wagen wuerde), haette aber nicht den Druck, in meinem "fortgeschrittenen" Alter wieder eine Pruefung bestehen zu muessen.

    Dazu kommt noch der finanzielle Aspekt - ich habe den Fuehrerschein noch zu DM-Zeiten gemacht, mittlerweile haben sich die Kosten mindestens verdoppelt; wer weiss, wie die Preisentwicklung in Zukunft noch sein wird. Wenn Du es Dir jetzt leisten kannst, mach den Schein jetzt und frische Deine Kenntnisse dann in ein paar Jahren bei Bedarf einfach wieder auf.

  8. Avatar von Sugarnova
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    AW: Führerschein-nochmal versuchen mit Ende 30?

    ... du kannst doch mit sowas wie Carsharing anfangen, wenn du den Lappen dann hast, oder nicht?

    Da hast du dann auch nicht den Druck eines eigenen Wagens, und kannst erstmal verschiedene ausprobieren.

    Nur mal so - ich bin mein ganzes Leben ohne Auto ausgekommen, nun sind wir umgezogen und ich würde gerne mal die Natur entdecken, einen Städtetrip abseits der Öffis machen ... und nun stehe ich da und hätte gerne eine Karre, so ab und an mal, habe zwar den Schein, aber null Fahrpraxis.

  9. Inaktiver User

    AW: Führerschein-nochmal versuchen mit Ende 30?

    Zitat Zitat von Chila1 Beitrag anzeigen
    Ich habe mit 36 Jahren meinen Führerschein gemacht.
    Die schriftliche Prüfung habe ich mit nur zwei Fehlern als beste in meiner Gruppe bestanden jedoch die praktische habe ich zwei mal versemmelt 
    Hier in der Schweiz darfst du nur drei Prüfungen nicht bestehen und dann musst du zum Psychologen der Abklärt ob du überhaupt straßentauglich bist.
    Ich bin also mit großem Druck an die dritte Prüfung gegangen.
    Habe nach 2 nicht bestanden Prüfungen auch den Fahrlehrer gewechselt und habe zwei Wochen später prompt sehr gut bestanden.
    Ich war überaus glücklich dass ich endlich fahren darf.
    Habe übrigens etwa 60 Fahrstunden insgesamt genommen aber dafür fühle ich mich heute um so sicherer auf der Straße.
    Was sehr wichtig ist dass du einen guten Fahrlehrer hast.
    Einer der dich aufbaut und richtig auf die Prüfung vorbereitet.
    Ich glaube wenn ich von Anfang an meinen letzten Fahrlehrer gehabt hätte hätte ich es mit der Hälfte der Fahrstunden geschafft.

    Mach den Führerschein denn danach bist du viel freier und flexibler.
    Heute liebe ich es mit meinem Volvo durch die Gegend zu flitzen und bin immer noch unfallfrei ☺

    Grüsse Chila1
    Kann ich nur bekräftigen. Ein guter Fahrlehrer ist Gold wert. Ich hatte eine Fahrlehrerin, die mir direkt vor der Prüfung sagte: "Also wenn du gleich so fährst, wenn der Prüfer zusteigt, dann fällst du durch!" Das hat mich in dem Moment schon so blockiert, dass ich es dann tatsächlich versemmelt habe. Es hat dann erst beim zweiten Anlauf geklappt. Die Frau war echt falsch im Job.

    Ich fahre immer noch nicht gern.
    Geändert von Inaktiver User (18.03.2016 um 15:12 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Führerschein-nochmal versuchen mit Ende 30?

    Wenn du es dir finanziell leisten kannst, solltest du es noch einmal versuchen, gerade da es für dich wohl wichtig ist diese Prüfung zu schaffen. Und da du keinen Druck hast, von wegen du brauchst den Führerschein unbedingt, kannst du dir jetzt damit Zeit lassen und ganz nach deinem Tempo und Fähigkeiten vorgehen.

    Ich könnte ohne Führerschein nicht klar kommen, da ich die letzten Jahre sehr ländlich wohne und da ist man einfach nicht so mobil. Davor wohnte ich jahrelang in der Stadt und hatte kein Auto. Es war einfach nicht notwendig. Meine Schwester handhabt das immer noch so. Für Reisen oder im Urlaub, bei denen der Zug nicht in Frage kommt, nimmt sie ein Miet- oder Carshare-Auto. Da ist es dann natürlich von Vorteil, doch den Führerschein zu haben.

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