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    AW: Quarterlife crisis

    quarterlife crisis, da könnte ich ein Buch drüber schreiben (mach ich vielleicht auch noch )

    Für mich (heute 41 Jahre alt), war die Zeit um 25 wirklich eine extrem anstrengende und schwierige Zeit.

    Ich hatte damals gerade ein Studium angefangen, von dem ich schon während meiner Ausbildung geträumt hatte.
    Gleichzeitig ging eine Beziehung zu einem Mann, der mir viel bedeutet hat zuende, weil wir uns in unterschiedliche Richtungen entwickelten.

    Ich könnte noch viel erzählen,, weiß aber nicht, ob es euch interessiert.

    Liebe Grüße
    sk
    Geändert von strandkatze (13.08.2008 um 23:37 Uhr)
    Was bleibt sind nicht die Tage und Jahre und Stunden, was bleibt sind die kleinen Augenblicke

    Du wirst keine neuen Meere entdecken,
    solange du nicht den Mut hast, die Küste aus den Augen zu verlieren.

  2. Inaktiver User

    AW: Quarterlife crisis

    Zitat Zitat von strandkatze

    Ich könnte noch viel erzählen,, weiß aber nicht, ob es euch interessiert.

    Ja! Rückblicke von Älteren finde ich immer spannend. Da kann man sooo viel draus lernen...

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    AW: Quarterlife crisis

    Mir ist grad eingefallen, dass ich auch genau 25 war, als ich meinen bisherigen Lebensplan irgendwie ziemlich über den Haufen werfen wollte.

    Vorher wollte ich immer auf Teufel komm raus Karriere machen, die beste sein, reich werden...

    Heute ist mir schön sein lieber Nee, mal im Ernst, Karriere um jeden Preis ist mir irgendwie zu anstrengend. Vielleicht ist man mit dem Alter auch nicht mehr so leistungsfähig...
    Avatar made by Betsi!

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    AW: Quarterlife crisis

    Zitat Zitat von strandkatze
    quarterlife crisis, da könnte ich ein Buch drüber schreiben (mac
    Ich könnte noch viel erzählen,, weiß aber nicht, ob es euch interessiert.
    Gerne doch!

    Ich finde von 20-30 ist es ein total weiter und wichtiger Zeitraum. Anfang 20 war ich noch ganz anders als jetzt mit 27 Jahren. Ich würde sagen, ich bin in der Zeit erwachsen geworden. Nach dem Abi oder mit 18 ist man noch lange nicht erwachsen. Das finde ich aber auch nicht schlimm, eher im Gegenteil.
    In den vergangen Jahren habe ich mein Studium angefangen, bin aus der "wohlbehüteten Familie" ausgezogen, ins Ausland gegangen, dann wieder nach Deutschland, aber trotzdem wieder eine andere Stadt. Während der ganzen Zeit natürlich das Studium, das dann beendet wurde und womit man erstmal ein Ziel erreicht hat. Nach dem Studium/nach der Berufsausbildung kommt die nächste Umbruchphase und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Das ist interessant, aufregend aber auch wieder anstrengend. Und irgendwie stellt man sich immer wieder erneut die Frage: mache ich es richtig?
    Darüber denke ich gerade viel nach.
    Das größte Glück in der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
    Jeanne Julie de Lespinasse

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    AW: Quarterlife crisis

    Also von einer "Krise" kann ich nicht sprechen. Eigentlich fühle ich mich noch ganz jung, am liebsten würde ich die Zeit die nächsten 10 Jahre festhalten, weil ich mich grade sehr wohl fühle.

    Vielleicht fühle ich mich auch noch sehr jung, weil mein Freundeskreis im Schnitt 7 bis 10 Jahre älter ist, als ich.

    Ich bin momentan wirklich zufrieden, ich habe mit 19 meine Ausbildung abgeschlossen, habe seit fünf Jahren einen guten Job, der mir Spaß macht und mich fordert, habe im letzten Jahr eine Fortbildung gemacht, mache viele Reisen, habe gute Freunde, eine tolle Familie, Spaß am Leben und bin gesund. Was will ich mehr? Bei meinen Eltern ausgezogen bin ich mit 20, das war auch gut so, das Verhältnis zu meiner Mutter ist jetzt super und war vorher echt bescheiden...
    Mach es fertig - bevor es dich fertig macht

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    AW: Quarterlife crisis

    Ach, ich weiss nicht ob ich das als Quarterlifekrise bezeichnen würde, was in mir gerade vorgerht. Aber ich fühle mich so im "Stillstand" und irgendwie entscheidungsunfähig. Wie gelähmt irgendwie....
    Schwierig zu erklären...
    "Mitleid ist keine Basis"
    "Geht nicht nach Lust, geht nach Notwendigkeit!" - Shankar-

    -Das Leben ist schön und teuer! Man kann es auch ein bischen billiger haben, aber dann isses nicht mehr ganz so schön!-

    „Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser,
    in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.“
    Marcel Reich- Ranicki

  7. gesperrt

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    AW: Quarterlife crisis

    Hallo,

    habe dieses Unterforum erst heute entdeckt.

    Ich hatte diese Quarterlife-Krise mit 24. Heute bin ich 29 und fühle mich besser als je zuvor. Eigentlich verbessert sich mein Wohlgefühl stetig - mit 17 oder 20 war ich wesentlich unausgeglichener und habe mich in meiner Haut längst nicht so wohl gefühlt.

    Mit 24 ging dann meine erste längere Beziehung zu ende und ich entdeckte mein erstes weißes Haar. Ich hatte "Angst" vor dem 25 Geburtstag, ich kam mir alt vor, weil ich immer noch studierte, keine Beziehung mehr hatte und kein Geld.
    Jetzt werde ich in acht Monaten 30 und lache darüber, auch wenn meine Mutter mit Sprüchen "naja, jetzt wirst du auch schon 30" (mit einem gewissen Unterton) daherkommt.

    Ich bin mit 19 von zuhause ausgezogen, und ebenso lange schon auf eigenen (finanziellen Füßen). Mein Studium habe ich erst letztes Jahr abgeschlossen, ich habe einen guten Job, eine nette Wohnung, aber keine Beziehung. Ich habe auch erst letzte Woche den Führerschein gemacht. Ich habe in vielen Dingen irgendwie die "falsche" Reihenfolge fällt mir gerade auf.

    Von Haus, Mann, Kind und Kegel bin ich meilenweit entfernt.

    Nachdem ich gesehen habe und sehe, dass bei mir Dinge anders, und schon gar nicht linear, verlaufen, sehe ich alles lockerer und habe keinen Stress, irgendwelche Ziele erreichen zu müssen.

    Ja, die Leute, die jünger sind als ich werden immer mehr. Und das war anfänglich hart, weil ich früher in den meisten Jobs die ich machte, immer die Jüngste war.
    Aber mittlerweile hadere ich auch damit nicht mehr - das ist der Lauf der Welt.

  8. Inaktiver User

    AW: Quarterlife crisis

    Hallo Zusammen
    Manchmal hat man gerade als Student das Gefühl nichts oder weniger erreicht zu haben. So ergeht mir das zumindest; Neulich war ich bei meinem Kundenbetreuer in der Bank , der ist genauso alt wie ich 26 und ich habe das Gefühl das er wesentlich weiter ist als ich Dabei denke ich das gerade Studis mehr Risiken eingehen als Leute die nach dem Abi ne Banklehre machen und dann dort hängen bleiben. Das soll jetzt nicht abwertend klingen Das ist einfach so meine Wahrnehmung, mit mitte zwanzig wird dann auf beiden Seiten geschaut wer mehr erreicht hat Dabei kann man die beiden Lebenswege meiner Meinung nach kaum vergleichen, denn jeder bietet Vor und Nachteile.Dabei sollten alle die es geschafft haben ein Studium durchzuziehen stolz auf sich sein. Das war eine Menge arbeit und nicht immer leicht
    Einen schönen Tag

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    AW: Quarterlife crisis

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Promotion wirst du mit dieser Motivation allein wohl auch nicht schaffen ;-), fürchte ich - Selbstmotivation über ein, zwei Jahre hinweg ist schon anstrengend.
    Je nach den Umständen kann eine Promotion deutlich länger dauern. Ich fand die Zeit während meiner Diss nicht besonders erhebend, hatte nie das Gefühl, frei zu haben und war ständig nur als Teilzeitkraft auf dem Arbeitsmarkt. Für mich war es absolut unbefriedigend, mich weder der Diss, noch dem Job voll und ganz widmend zu können. Fühlte mich vollständig unzulänglich und hatte in der Zeit auch keine Partnerschaft. Diss bitte nur, wenn Du danach wirklich eine Perspektive siehst. Von daher schliesse ich mich Tanguera an! Überleg Dir das gut! Es gibt Leute, die mich seit meinen beiden Buchstaben vor dem Namen extrem meiden, sogar in der eigenen Verwandtschaft.

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    AW: Quarterlife crisis

    Hey,

    "Stillstand" passt gut.
    Zur Zeit meiner M.A. wohne ich nach Auslandsaufenthalten und Studium wieder bei Muttern. Kein Mann in Sicht und keine konkrete Ahnung, wo bewerben und als was genau.
    Und um mich rum kommen die "Einschläge" a la
    Hochzeit und Schwangerschaft immer näher.

    Mir steht in unserer Multioptionsgesellschaft quasi die halbe Welt offen, aber anstatt mich auf mich zu konzentrieren schiele ich nach allen Seiten auf die Lebensentwürfe anderer.
    Hab das Gefühl JETZT muss ich die Weichen für eine glückliche Zukunft stellen bevor ich im falschen Job mit dem falschen Typ am falschen Ort lande.
    Klar, soviele Möglichkeiten sind schon toll-aber wenn man nicht genau weiss, was man will, schwierig.
    Ich steh ja schon minutenlang vorm Süßigkeitenregal im Supermarkt, wie soll ich dann genau DEN Weg finden...?
    In meinen schlimmen Tagträumen seh mich dann frustriert im Büro sitzen und denken: "Tja, damals, mit 25, da wärste lieber doch nochmal mit dem Rucksack um die Welt getrampt/hättest eine Ausbildung in deinem Traumberuf gemacht..." Seine Jugend kann man sich aber noch lange erhalten-ich will auch mit 30 noch kindisch sein.

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