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  1. Registriert seit
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    AW: WG-Zeit vorbei? Aus Situationen rauswachsen?

    Es nicht nicht so einfach eine kleine Wohnung zu finden. Ich habe mich aber auch schon auf die Suche begeben und bekomme heute Bescheid, ob ich die eine kleine bekomme. Ansonsten geht die Suche weiter...
    Mein Zimmer los zu kriegen.. dürfte nicht ganz so schwer sein, da es in einem Szeneviertel liegt und der klassische Altbau ist, den alle im Moment haben wollen.

    Wenn mein Bafög ausgelaufen ist, habe ich vor zu arbeiten. Ist eine knifflige Sache natürlich. Ich muss auch bis zum mündlichen Kolloquium zur Masterarbeit eingeschrieben bleiben, kann daher dann auch kein Wohnungsgeld oder so beantragen. Da ich ja aber schon aus dem Bachelor einen Beruf habe, wird sich da ein Job finden lassen.. denke ich. Sobald ich die Masterarbeit abgebe, schätzungsweise August/September, könnte ich Vollzeit arbeiten. Der Träger, bei dem ich derzeit als Honorarkraft arbeite, hat auch immer wieder Stellen offen, sodass ich hoffe, das ich dort erstmal unterkomme (sie wollten mich gern auch schon für Stellen haben, die höhere Stundezahl haben, .. die habe ich bisher aber abgelehnt).
    Von daher hoffe ich sehr, dass sich das alles zurecht läuft. Ich bin definitiv Realist und jemand, der alles 3-4 Mal durch kalkuliert. Ich weiß, dass das ein Risiko ist, was ich eingehe, aber man kann einfach nicht bis zum Ende alles durchdenken... :/
    Und so wie es jetzt ist, kann es auch nicht bleiben. Ich muss also irgendetwas verändern..

  2. Avatar von Horus
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    AW: WG-Zeit vorbei? Aus Situationen rauswachsen?

    Lass dich bloss nicht davon verunsichern, was "alle" machen oder was so genannt "normal" sein soll.
    Du bewegst dich in einem Umfeld, in dem WG-Leben und komatöser Schlaf selbst bei Grossradau offenbar "normal" sind - aber das sind ist nur in diesem ganz kleinen, ganz beschränkten Umfeld so und gilt längst nicht alle Studenten. Es gibt jede Menge Studenten, die NICHT in WGs wohnen (nie gewohnt haben), die NICHT bis nach Mitternacht auf sind, sondern die das Bedürfnis nach eigener Wohnung und Ruhe haben und auch so leben. Das hat nichts mit Spiessigkeit und Älterwerden zu tun, sondern mit Bedürfnissen, die von Person zu Person unterschiedlich sind.

    Ich z.B. habe mit Ausnahme des einen Ausland-Studienjahres in Japan nie in einer WG gelebt, auch während des Studiums nicht. Hätte ich niemals gewollt, wäre mir viel zu stressig gewesen. Ich hab auch nich die Nächte durchgefeiert und konnte ebenfalls noch nie schlafen, wenn ringsherum viel Lärm herrschte. Das ist heute noch so und war schon immer so. Ganz normal.

    Also mach, was dein Bedürfnis ist, und nicht, was andere sagen, was so genannt "normal" sei. Und nein, man vereinsamt in einer eigenen Wohnung nicht zwangsläufig. Man KANN vereinsamen, wenn man nie raus geht. Aber das hat man selbst in der Hand und man kann auch in einer WG vereinsamen, wenn man sich dort in dein Zimmer zurückzieht.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.


  3. Registriert seit
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    AW: WG-Zeit vorbei? Aus Situationen rauswachsen?

    Ich denke auch, dass das mit spießig gar nichts zu tun hat. Es gibt eine Zeit für alles und die ist halt irgendwann auch vorbei.
    Ich fand am WG-Leben nie irgendwas reizvoll und konnte aufgrund der Nähe zu meiner Uni auch während der Studienzeit zuhause wohnen, was mir sehr entgegenkam. Viele meiner Freunde haben aber während des Studiums in WGs gewohnt und haben das Leben und die Partys dort auch in vollen Zügen genossen. Nach dem Studium hat sich das dann aber auch gegeben und bis auf eine Freundin, die derzeit noch studiert, wohnt mittlerweile auch keiner mehr in einer WG. Denke, das WG-Leben mit nächtelangen Gesprächen in der Wohnküche, WG-Partys & Co. ist irgendwie mit dem Studium und dem Studentenleben verknüpft und da ist es doch ganz normal, dass man dann nach dem Studium bzw. zum Ende des Studiums auch etwas anderes will - dieser Lebensabschnitt ist vorbei oder nähert sich dem Ende und ein neuer beginnt - neue Wohnform inklusive.
    Würde mich da jedenfalls nicht verrückt machen, denke das ist ganz normal und "Ja" - aus manchen Situationen wächst man dann halt irgendwann heraus.


  4. Registriert seit
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    AW: WG-Zeit vorbei? Aus Situationen rauswachsen?

    Liebe closeenoughtokiss,
    in deinem Beitrag habe ich mich wieder erkannt:)
    Nach meinem Studium bin ich beruflich in eine für mich unbekannte Stadt weit weg der Heimat und meines Studienortes gezogen, um meinen ersten Job zu beginnen. Für mich war klar: ich ziehe in eine WG, wollte auf keinen Fall allein wohnen, hatte Angst vor der Fremde und Einsamkeit. Mein Gedanke: in der WG habe ich Kontakt und habe Hilfe beim Einleben in der neuen Stadt, in der ich niemanden kennen.

    Schon nach einigen Wochen war ich jedoch unglücklich. Plötzlich hatte ich den Wunsch nach meiner eigenen kleinen Wohnung, wollte unbeobachtet sein, machen und tun was ich will, aufräumen wann ich will, etc. Meine Angst vor Einsamkeit war nicht mehr da. Ich bin dann in eine kleine für mich sehr schöne Wohnung gezogen. Den Schritt habe ich nie bereut. Ich habe MEINE Wohnung richtig genossen. Von daher ist meine Antwort auf deine Fragen: Mach es:-) Da du jetzt in der Masterarbeitsphase steckst, könntest du ja auch eine kleine Wohnung zur Zwischenmiete nehmen. Hier in der Stadt gibt es viele kleine Wohnungen zur Zwischenmiete. Vllt findest du soetwas auch. Dann hättest du keine Verpflichtung, falls du nach dem Master einen Job woanders findest.
    Liebe Grüße

  5. Avatar von Yadira
    Registriert seit
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    AW: WG-Zeit vorbei? Aus Situationen rauswachsen?

    Ist doch schön, wenn du das Gefühl hast deine Bedürfnisse besser zu kennen.

    Und mit "langweilig" oder "spiessig" hat das meiner Meinung nach nix zu tun. (Hoffe ich zumindest ) Ich habe z.B. schon immer lieber ruhig/entspannt gewohnt und meine damalige WG ganz klar danach ausgesucht, dass da abends Ruhe ist und nicht andauernd Party gemacht wird. Das hätte ich keine 3 Monate ausgehalten. So war es aber eine wunderbare Zeit. Und wenn es für dich bisher gut war und jetzt nicht mehr passt, dann haben sich vielleicht wirklich deine Bedürfnisse geändert. Ist doch auch okay.
    Oder gab es in der WG eine Änderung? (Andere Mitbewohner, anderer Putzplan,...) Wenn es eher um sowas "inhaltliches" geht, dann wäre ne andere WG oder ein Krisengespräch vielleicht hilfreich. Aber so wie du es schreibst erscheint mir eher die Zeit reif für eine Veränderung.

    Dazu noch eine Idee: Vielleicht könntest du ja dein Zimmer (inklusive Möbeln?) untervermieten und stattdessen ein (möblierte?) Wohnung zur Zwischenmiete finden? Gibt ja immer wieder Menschen die ein Auslandssemester machen ect. Dann müsstest du dir in der stressigen Abgabenzeit keinen großen Umzug mehr antun...

  6. Inaktiver User

    AW: WG-Zeit vorbei? Aus Situationen rauswachsen?

    Kann das verstehen. Bei mir ist es nur eher umgekehrt. Hab immer alleine gewohnt, bis ich mal wegen eines Jobs in eine andere Stadt musste, und dann bin ich direkt in eine 6er Wg gezogen. Es war am Anfang ganz lustig, aber schon nach zwei Monaten hat es so krass genervt. Ständig gab es Stress und Diskussionen. Glaube ich war nie der Typ dafür und werde es auch nie sein. Ist doch auch schön so eine Erkenntnis.


  7. Registriert seit
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    AW: WG-Zeit vorbei? Aus Situationen rauswachsen?

    Ich kann dich gut verstehen! Ich wohne seit 2 Jahren in meiner aktuellen WG, und meine Mitbewohner nerven mich auch immer mehr...Je älter ich werde, desto mehr wünsche ich mir auch langsam, ein eigenes "Heim" zu haben, bzw mit meinem Freund zusammenzuziehen. Wir haben es auch besprochen, allerdings fällt es uns beiden ziemlich schwer, dieses unbeschwerte Leben, unsere Jugend quasi wegzuwerfen, einen Schritt näher in die Richtung des Erwachsenwerdens zu gehen. Aber es ist wahrscheinlich normal. Es ist dennoch schade. Wünschte, ich würde toleranter werden mit dem Alter und nicht umgekehrt ...

  8. Avatar von Rushlight
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    AW: WG-Zeit vorbei? Aus Situationen rauswachsen?

    Es ist doch ganz natürlich, dass für viele Menschen eine WG irgendwann nicht mehr zum Lebensstil oder zu der Vorstellung von Zukunft passt. Alles hat seine Zeit. In dem Jahrzehnt zwischen 20 und 30 erben wir so viele Entwicklungen und Veränderungen. Irgendwann ist man an dem Punkt, an dem man sich nach etwas mehr Sicherheit sehnt und einem Ort zum "ankommen". Es wäre mein persönlicher Albtraum in einer Wg leben zu müssen.

  9. Avatar von Pupsiline
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    AW: WG-Zeit vorbei? Aus Situationen rauswachsen?

    Ich merke auch immer mehr, dass ich aus dem WG-Leben herauswachse und keine Lust mehr habe und eigentlich nur noch meine Ruhe haben will, kein Getrampel und vor allem eine saubere Wohnung...


  10. Registriert seit
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    AW: WG-Zeit vorbei? Aus Situationen rauswachsen?

    Ich habe gerade drei Leute kennen gelernt, die alle in WGs leben.
    Alter- von 63 bis 35- also alles keine Jungspunte mehr

    Es muss auch eine internetseite geben, bei der man WGs gut findet- für manche Menschen ist es einfach DIE perfekte Art zu leben. Nie ganz alleine und doch mit Rückzugsraum, ich schätze, dass das Modell bei ü50 auch anders gelebt wird als mit 20

    Letztlich doch auch eine tolle Form von Gemeinsamkeit

    lg kenzia

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