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  1. Registriert seit
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    mit 20+ Freundinnen finden - schwerer als im reifen Alter?

    es ist auffällig, dass die meisten Beiträge fürs Freundinnen suchen geschrieben werden.
    Ist es wirklich im realen Leben schwierig, sich unbeschwert zusammen zu finden?

    Ist es zwischen früher und jetzt tatsächlich ganz anders, wenn Menschen aufeinander zugehen?
    Ist es ein Zeitfaktor, dass heute alles - virtuell bedingt - schneller gehen "muss" und Menschen keine Geduld oder Zeit investieren, um eine wirkliche Freundschaft wachsen zu lassen?

    Ich bin drei Mal 20+ und habe gerade durch eine berufliche Fortbildung viele neue Verbindungen gefunden, die auch in der Seminarzeit zu vertrauten Herzensverbindungen gewachsen sind.
    Wäre mal interessant sich mal generationsübergreifend mit den Erfahrungen auszutauschen. Ich würde mich freuen, wenn hier eine Gesprächsrunde entsteht.
    ...die einen kennen mich - die anderen können mich...

  2. gesperrt
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    AW: mit 20+ Freundinnen finden - schwerer als im reifen Alter?

    Ich denke es ist nicht schwerer- dafür sind die Formen der Kommunikation anders. Handy, soziale Netwerke usw. statt Realkontakte nehmen immer mehr zu.

  3. Avatar von Suzie Wong
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    AW: mit 20+ Freundinnen finden - schwerer als im reifen Alter?

    Zitat Zitat von Wattwanderin Beitrag anzeigen
    es ist auffällig, dass die meisten Beiträge fürs Freundinnen suchen geschrieben werden.
    Ist es wirklich im realen Leben schwierig, sich unbeschwert zusammen zu finden?

    Ist es zwischen früher und jetzt tatsächlich ganz anders, wenn Menschen aufeinander zugehen?
    Ist es ein Zeitfaktor, dass heute alles - virtuell bedingt - schneller gehen "muss" und Menschen keine Geduld oder Zeit investieren, um eine wirkliche Freundschaft wachsen zu lassen?

    Ich bin drei Mal 20+ und habe gerade durch eine berufliche Fortbildung viele neue Verbindungen gefunden, die auch in der Seminarzeit zu vertrauten Herzensverbindungen gewachsen sind.
    Wäre mal interessant sich mal generationsübergreifend mit den Erfahrungen auszutauschen. Ich würde mich freuen, wenn hier eine Gesprächsrunde entsteht.
    Ich stehe auf der Leitung wie alt bist du?
    Abgesehen davon finde ich das Thema interssant. Wenn du generationsübergreifend diskutieren willst, ist das 20+ -Forum vielleicht falsch? Und es wäre im Freundschaftsforum besser aufgehoben?

    Ich finde, dass sich die Begrifflichkeit der Freundschaften ändert.
    Ich fange mal mit der späten Teenyzeit an, Anfang 20; da hatte ich immer eine beste Freundin und mehrere gute Freundinnen. So ab 30 und mehr habe ich eher Freundinnen nach Interessen gehabt. Also die Kollegin, die durch gemeinsame Kinobesuche zur Freundin wurde, eine Sportfreundin. Bis Mitte/Ende 30 war ich meist Single und hatte bestimmt 5-7 Freundinnen, mit denen ich viel machte. Jetzt, mit Mitte 40 (und Mr wong), treffe ich mir nur noch ab und zu mit Freundinnen, wobei es da nicht mehr diese "Enge" gibt. Was ich durchaus schade finde. Kennenlernen würde ich jetzt wahrscheinlich am ehesten jemanden über den Job.

    suzie
    Meine Hobbies:

    (lesen, essen/backen/kochen/reisen/walken (ohne Hund))

  4. Avatar von Minella
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    AW: mit 20+ Freundinnen finden - schwerer als im reifen Alter?

    Ich bin 23 Jahre alt und ich hatte nie viele Freunde.
    Erst als cih 2007 angefangen habe mich in der evangelischen Kirche ehrenamtlich zu engagieren, hab ich mehrere Freunde gefunden.
    Doch jetz bin ich umgezogen, ich wohne seit 2 Monaten in Hessen.
    Und ich muss ehrlcih sagen, es fällt mir schwer hier jemanden kennen zu lernen. Ich weiß nciht wirklich wie man Freundschaften schließt.
    Klar werde ich mich wieder an die Kirche wenden, vielleicht kann ihc hier wieder eine Jugendgruppe gründen, in der man sich regelmäßig trifft. Aber leider ruft mich die Pfarrerin nicht zurück, deshalb steht das noch in den Sternen.

  5. Inaktiver User

    AW: mit 20+ Freundinnen finden - schwerer als im reifen Alter?

    Hallo Zusammen,

    ich finde das Thema auch sehr interessant. Aber jetzt nicht unbedingt "altersbezogen", sondern allgemein.
    Vielleicht wäre das Thema wirklich besser im Freundschaftsforum aufgehoben? (Eine Frage an die Moderatoren ).

    Persönlich glaube ich, dass einige Menschen einfach schon "voll" mit Freundschaften sind.
    Selber lerne ich eigentlich unheimlich gerne neue Leute kennen und bin oder würde sofort laut sagen: JA, ich bin offen für neue Freundschaften.
    Wenn ich dann nochmal genauer darüber nachdenke, wird es zeitlich dann noch eng: VZ-Job, Partner, Haushalt, Familie, Freunde/Bekannte.
    Da bleibt nicht mehr viel Zeit und Zeit ist genau das, was eine Bekanntschaft/Freundschaft braucht.
    Was jetzt aber nicht heißen soll, dass, wenn ich einen interessanten Menschen kennenlerne mir dafür nicht auch die Zeit frei schaufele.

    Dann denke ich auch, dass es einfach auch eine Typsache ist. Ich kenne z. B. Frauen, denen es reicht, wenn sie Partner und Kinder haben und mal mit der Verkäuferin in der Bäckerei oder vielleicht Arbeitskollegen ein Schwätzchen halten Wäre mir (!) zu wenig.
    Dann kommt vielleicht doch mal so ein einsamer Moment bei den oben besagten Frauen und sie wünschen sich Freunde, aber sobald es daran geht auch etwas Zeit, Vertrauen etc. zu investieren, ist es auch schon wieder vorbei.

    Meine Gedanken hierzu.


  6. Registriert seit
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    AW: mit 20+ Freundinnen finden - schwerer als im reifen Alter?

    Ich finde es ziemlich schwer, Freunde zu finden (ich mach das mal geschlechtsneutral, da ich schon immer besser mit Männern konnte als mit Frauen).
    Durch mehrere Brüche in meinem Leben (Studienwechsel, Umzüge, Trennungen bei gemeinsamen Freundeskreisen) habe ich keine engen Freunde mehr vor Ort. Die, die ich noch habe, wohnen am andere Ende Deutschlands oder im Ausland. Ich hätte gerne welche hier in der Nähe, aber irgendwie komme ich über Bekanntschaften nicht hinaus. Man findet sich sympathisch, unternimmt gern was in einer Gruppe, aber mehr nicht. Ich weiß nicht, was erforderlich ist, um diesen... Schritt zu machen von Bekanntschaft zu Freundschaft. Früher hat sich das irgendwie ganz von selbst entwickelt, inzwischen eben einfach nicht mehr.

    Die Tatsache, dass es vor einer Weile geklappt hat, und ich dann von der Person ohne ein Wort "verlassen" wurde, hilft nicht grade dabei, das locker zu sehen.

    Ich leide allerdings auch nicht unter der aktuellen Situation. Mehr ein leises Bedauern von Zeit zu Zeit. Ich habe eine tolle Beziehung, einen sehr netten Bekanntenkreis und gute Freunde auf Entfernung. Und wenn ich meine Eltern anschaue, sehe ich, dass fast alle ihre Freunde aus der Zeit nach meiner Geburt sind, die sie durch die Kinder oder die Arbeit kennengelernt haben. Und denk mir dann, dass sich alles ändern kann und nichts in Stein gemeißelt ist.


  7. Registriert seit
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    AW: mit 20+ Freundinnen finden - schwerer als im reifen Alter?

    Ich finde es unglaublich schwer, neue Freunde zu finden.

    Da ich nach der Schule mit allen gebrochen habe, habe ich aus der Zeit niemanden mehr. Lediglich ein paar Freunde aus dem Studium sind geblieben, die aber in ganze Deutschland verteilt sind.

    Seit knapp 1,5 Jahren lebe ich des Jobs wegen in einer neuen Stadt und habe immer noch keinen richtigen Anschluss gefunden.

    Ich habe zwar ein paar Bekannte gefunden, mit denen ich ein Hobby teile und wir treffen uns so zweimal im Monat.
    Allerdings sind das alles junge Männer und ziemliche Nerds

    Aber ich hätte gerne eine oder zwei oder auch drei enge Freundinnen, mit denen ich mich regelmäßig treffe. Da ich nach wie vor eine Fernbeziehung führe, bin ich oft am Wochenende alleine und fühle mich dann auch sehr, sehr einsam.

    Ich denke, dass meine Vergangenheit und mein Charakter da nicht unbedingt hilfreich sind. Viele schlechte Erfahrungen mit Freundschaften, ein durch einen miesen Exfreund zerstörtes Selbstwertgefühl und extreme Schüchternheit und Introvertiertheit. Ich hasse Smalltalk und kann es auch nicht sonderlich gut und ich finde auch nicht, dass ich besonders interessant bin, weswegen ich nicht unbedingt viel von mir erzähle. Bei vielen wird das als Arroganz verbucht. Als Kind hatte ich meine Geschwister, mit denen ich gespielt habe, da habe ich Notwendigkeit einer Freundin oder eines Freundeskreises nicht wirklich gesehen. Ich mochte mich auch gern selbst mit mir beschäftigen.

    Man wird ja auch vom Fernsehen viel beeinflusst. Wie gerne hätte ich einen Freundeskreis wie bei Sex and the City, Big Bang Theory, Friends oder HIMYM. Aber kann es soetwas im realen Leben wirklich geben? Und wie findet man das?

    Ich finde es sehr schwer, jenseits der 20 neue Freundschaften zu knüpfen.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Leute entweder noch voll im Studentenmodus sind, bereits Familie gegründet haben oder gerade gründen oder bereits selbst einen großen Freundeskreis haben und da ist es schwer reinzukommen.

    Vielleicht mache ich es mir aber auch selbst einfach zu schwer? Ich weiß es nicht.

  8. Avatar von Amelie63
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    AW: mit 20+ Freundinnen finden - schwerer als im reifen Alter?

    Zitat Zitat von Seelenmond
    Ich finde es sehr schwer, jenseits der 20 neue Freundschaften zu knüpfen.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Leute entweder noch voll im Studentenmodus sind, bereits Familie gegründet haben oder gerade gründen oder bereits selbst einen großen Freundeskreis haben und da ist es schwer reinzukommen.
    das habe ich auch schon im Prä-Internetzeitalter so erlebt. Es wird mit zunehmenden Alter aber nicht einfacher. Die Lebensumbrüche in den 20ern (Ausbildung, Umzug, Beruf u.ä.) bringen es immerhin mit sich, dass man viele Menschen um sich hat, die in den selben Lebensthemen stecken. Viele Freundschaften werden deshalb in dieser Zeit geschlossen und manche halten dann auch in anderen Lebenphasen.

    Ich fand es später schwieriger, Leute zu finden. Denn die sind i.d.R. durch Verpartnerung und Familie, durch die damit verbundene Besitzstandsanhäufung und -Wahrung meist in viel mehr Verpflichtungen drin und daher unflexibler (auch geistig) und auf den engsten Kreis konzentriert.

    Es dürfte eine Typsache sein, die sich durchs ganze Leben zieht. Entweder die Leute sind generell offen und entsprechend aktiv, dann dürften sie das ihr Leben lang in unterschiedlichen Formen auch bleiben, oder sie privatisieren sich grundsätzlich lieber, und das fällt in jungen Jahren nur noch nicht so auf, weil, wie gesagt, die Begegnungen schon aufgrund der Lebensschritte, die da anstehen, zahlreicher sind.

    Die Möglichkeiten der neuen Medien dürften die ganze Sache nicht gerade erleichtern. Sie haben ihre Licht- und Schattenseiten. Ich finde die Möglichkeiten jetzt im reiferen Alter sehr gut, weil es mir ermöglicht, Interessensgruppen in allen Regionen der Welt zu finden. ich habe dadurch schon Menschen (in Folge auch im RL) kennen gelernt, denen wäre ich ohne Inet nicht übern Weg gelaufen.

    Die Schattenseite ist aber die, dass man in der Zeit, in der man vor sich hindaddelt, auch wenns am Smartphone aufm Weg oder im Cafe ist, vieles gar nicht wahrnimmt, was unmittelbar an einem (wortwörtlich) vorüber geht. Diese Smartphoneautisten sind heute zahlreicher Alltag und ich finde das einfach nur noch gruslig. Aber ich werde eben alt und geistig unflexibel...
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.


  9. Registriert seit
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    AW: mit 20+ Freundinnen finden - schwerer als im reifen Alter?

    Ich habe den Eindruck, dass es für Leute zwischen 20 und 30 unheimlich leicht ist potenzielle Freunde kennen zu lernen. Durch die häufigen Umzüge (Studienbeginn, Auslandsjahr, erster Job, zweiter Job...) ist es aber schwierig dauerhafte Freundschaften aufzubauen. Dieses Gefühl von "bald bin ich hier eh wieder weg" schwingt eben doch immer mit. ;-)
    Geändert von Zuza. (23.06.2015 um 08:46 Uhr) Grund: Werbesignatur ausgeblendet


  10. Registriert seit
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    AW: mit 20+ Freundinnen finden - schwerer als im reifen Alter?

    Wow, ich habe eben erst gesehen wie alt dieser thread ist :D ich versuche es trotzdem mal.
    Mir macht diese Freundschaft Sache auch sehr zu schaffen... Ich bin für meinen mann umgezogen und wohne nun seit in paar Monaten in einem komplett fremden Umfeld (davor in Stuttgart gewesen, jetzt in münster gege d..) und ich hätte so gerne freunde/freundinnen aber ich weiß gar nicht wie ich so wirklich anfangen soll... Und wo...
    Und Hinzu kommt, dass ich eigentlich ein echt netter /toller Mensch bin (auch wenn das sehr stolz rüber kommt) aber ich bin teilweise so "unfähig" in sozialen Sachen, bin schüchtern, red nicht laut genug, mir fällt nichts ein, was ich sagen kann /sollte etc...
    Naja, keine ahnung, ob das hier überhaupt noch gelesen wird :D aber so zum "auskotzen" tats mal ganz gut :)
    Lg

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