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  1. Registriert seit
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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit Einfamilienhäuschen, Familienkutsche, Mann und Kinder und ein paar vierbeinigen Mitbewohnern könnte ich mich schon anfreunden. Auch wenns für viele der Inbegriff der Spießigkeit ist. Man kann doch trotz dieser Spießigkeit Spaß am Leben haben
    Hehe, bis auf das Häuschen und die Vierbeiner leben wir diesen Traum der Spießigkeit Allerdings würde glaub keiner unserer Freunde uns ernsthaft spießig nennen - dafür sind wir ansonsten zu durchgedreht

  2. Avatar von kuscheltigerin84
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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Crazy,
    wenn man es genau nimmt, kann man sowieso nur nach außen auf fremde Leute spießig wirken, ansonsten ist es doch so, dass man seine Individualität hat und auch nahestehende Menschen einen als etwas Besonderes schätzen!
    Ich persönlich habe, was Spießigkeit angeht, eigentlich nur mit einer Sache ein Problem: diese Aufkleber hinten auf der Heckscheibe der Familienkutschen mit Aufschriften wie z.B. "Baby an Bord" oder Name des Kindes! (Solltest ihr sowas auf dem Auto haben, sorry )

    Zitronensonne,
    zu der Sache mit dem Elterngeld und den befristeten Verträgen: geht man in Elternzeit, läuft der Vertrag einfach aus, man muss sich womöglich während der Elternzeit wieder arbeitslos melden (das ist mein Wissensstand!)
    Ich ärgere mich eigentlich auch weniger über den Gesetzgeber, sondern hauptsächlich über die neue Mode auf dem Arbeitsmarkt, gerade jungen Leuten, die sogar sehr gut ausgebildet sind und sich altersmäßig eben gerade in der Familiengründungsphase befinden, fast nur noch befristete Verträge anzubieten! Da würde ich lieber etwas weniger verdienen, dafür aber etwas mehr Sicherheit haben!


  3. Registriert seit
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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Liebe Mittzwanzigerinnen,

    ich gehe langsam auf die 26 zu, habe mein Studium in der Tasche und suche nach einem Job. Ich würde sagen, meine beste Zeit erlebte ich mit Anfang 20 und finde, dass sie noch andauert, obwohl ich seit Längerem Single bin.
    Wenn ich zurück blicke, dann möchte ich manchmal schon ein wenig weinen: Vor etwa zehn Jahren, mit 16, dachte ich, dass ich mit 25 einen guten Job, einen Ehemann und bereits ein Baby haben würde. Tja, nichts von dem ist bisher eingetreten. Aber gut - ich war 16 Jahre alt. Da hat man ganz andere Vorstellungen.
    Aber die beste Zeit erlebe ich vermutlich jetzt, und zwar, weil ich mir im Laufe der Jahre nützliche Fähigkeiten angeeignet, weil ich gelernt habe, weil manche Träume in die Nähe gerückt sind, und vor allem, weil ich viel selbstbewusster bin, als damals. Ich habe keine Ahnung, was die Zukunft bringt, und habe schon vor langer Zeit aufgehört, Pläne zu schmieden. Denn das Leben schmeißt ohnehin alle Pläne über Bord. Natürlich habe ich manchmal Angst, dass ich keinen Seelenverwandten, keinen Mann finde, mit dem ich eine Familie gründen könnte. Aber ich suche auch nicht. Ich konzentriere mich auf andere Dinge. - Und bin meistens glücklich.


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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Zitat Zitat von kuscheltigerin84 Beitrag anzeigen
    Crazy,
    ..diese Aufkleber hinten auf der Heckscheibe der Familienkutschen mit Aufschriften wie z.B. "Baby an Bord" oder Name des Kindes! (Solltest ihr sowas auf dem Auto haben, sorry )
    Nee, Aufkleber kommen uns nicht auf die Karre!!! Reicht, dass wir einen Windelbomber brauchen Wir haben sogar extra die Scheiben verdunkeln lassen, damit wir nicht diese tollen Saugnapf-Spongebob-Dinger in die Scheiben pappen müssen... So ein bisschen Eitelkeit ist doch noch da

    Mallina, das mit dem auf-dich-zukommen lassen ist meiner Erfahrung nach das Beste, um das Leben genießen zu können.
    Es stimmt doch: Leben ist das was passiert, während wir Pläne für morgen schmieden!

  5. Avatar von kuscheltigerin84
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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Hi Mallina

    Das, was du da beschreibst, kenne ich sehr gut. Vor 10 Jahren hat man sich sein Leben mit Mitte 20 ("so alt!") auf eine bestimmte Art vorgestellt. Mittzwanziger wirken ja auf eine 16 jährige auch schon so, als ob sie mitten im Leben stehen und schon alles unter Dach und Fach ist. Und dann wird man immer ein Jahr älter und die Monate vergehen immer schneller und es läuft im Leben nun mal nicht alles perfekt und es kommen auch immer wieder Rückschläge, von denen man sich erstmal wieder aufrappeln muss.

    Zur Suche nach dem Traummann: es ist echt viel entspannter, nicht "aktiv" auf Partnersuche zu sein, und ich glaube, den Mann, bei dem wirklich alles passt, findet man dann, wenn man es nicht erwartet!

    Die Sache mit dem Kind allerdings hatte ich mir damals noch nicht wirklich ausgemalt - das kam bei mir eher sehr plötzlich vor ein paar Monaten. Meine ehemals beste Fraundin (mit der ich nur noch sporadisch was unternommen habe), war plötzlich schwanger (gewollt, wie sie später erzählte), aber vorher hatte sie mir von diesen Plänen nichts erzählt. (Das kam mir wie eine Art "Vertrauensbruch" vor - ist das paranoid von mir??)
    Naja - jedenfalls merke ich seit ein paar Monaten, dass ich reif genug bin für so eine Veränderung im Leben und nach einem Gespräch mit Herrn Kuscheltiger war auch klar, dass er auch nicht gerne bis ü 30 mit dem Thema Kinder warten will. Nun bin ich, wie ich ja schon geschrieben habe, aufgrund der vorangegangenen Ausbildung erst in 1,5 Jahren mit dem Studium fertig. Manchmal denk ich mir fast schon: was solls - ich lass es einfach drauf ankommen....


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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Tigerin, nimm das nicht als Vertrauensbruch! Vielleicht ging es bei deiner Freundin einfach superschnell... Kaum entschlossen schwanger zu werden, schon passiert Kommt übrigens öfters vor als man glauben mag! Ich kenn 5 Frauen (mich inklusive ), die im ersten unverhüteten Zyklus schwanger wurden...
    Oder (die andere Alternative): sie wollten ihre Versuche nicht öffentlich machen (verbal!!), um Nachfragen und Mitleid zu entgehen, falls es nicht sofort klappt! Beides kann ich absolut nachvollziehen!
    Freut mich aber für dich, dass ihr beide euch bei dem Thema einig seid, auch was das Alter angeht!

  7. Avatar von kuscheltigerin84
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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Hi Crazy,
    ja, mir ist klar, dass ich meiner Freundin natürlich damit Unrecht tun würde und ich (objektiv betrachtet) keinen Grund habe, ihr einen "Vertrauensbruch" vorzuwerfen. Aber auch, wenn mir das durchaus bewusst ist, hat man nun mal eine emotionale Reaktion auf so etwas.
    Jedenfalls war es bis dahin so, dass sie (Realschulabschluss) im Schichtdienst in einem Job gearbeitet hat, in dem sie schlecht verdient, der ihr keinen Spaß macht und zusätzlich noch ätzende Arbeitskolleginnen hatte. Von dem Stress auf der Arbeit hat sie mir sehr oft erzählt und ich hab ihr immer wieder Mut gemacht, sie ist noch jung, es ist doch noch nicht zu spät für eine andere Berufsausbildung. Sie hat da schon immer so uninteressiert reagiert und da denk ich mir jetzt: da hätte sie mir doch auch erzählen können: nee, ich fang jetzt erstmal keine neue Ausbildung an, ich will bald ein Kind!
    Mich stört einfach ein bißchen, dass sie scheinbar der Auffassung war, mit mir könne man über sowas nicht reden.

    Irgendwie hab ich, mal abgesehen davon, generell den Eindruck, dass die sogenannten studierten oder studierenden "Karrierefrauen" (das ist eh schon so ein blödes Wort) (zu denen ich als Studentin demnach auch gezählt werde), beim Thema Kinderwunsch außen vor gelassen werden, sie "dürfen" sich vor Ende 20/Anfang 30 mit diesem Thema gar nicht befassen, sollen erstmal ihr Studium beenden und nen festen Job finden. (Naja, wenn irgendwann mal alles gesichert und in trockenen Tüchern ist, dann bin ich wahrscheinlich schon in den Wechseljahren!! (überspitzt formuliert!) Ein Kinderwunsch mit Anfang / Mitte 20 scheint nach Ansicht vieler Leute nur Frauen ohne Abitur vorbehalten zu sein, so kommt es mir manchmal vor!

    Nun ja, das waren mal so meine Gedanken zum Dienstagabend - wer das alles zu kompliziert und verwirrend findet, das kann ich gut verstehen!

    LG, KT84

  8. Avatar von kuscheltigerin84
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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Crazy,
    ach so, Herr Kuscheltiger und ich, wir sind uns schon einig, noch vor 30 ein kleiner Kuscheltiger, aber da ist ja noch ein bißchen Spielraum. Und da wäre mir dann etwas früher lieber, ihm allerdings etwas später. Manchmal sagt er aber auch Sachen wie z.B. "naja, wir müssen es ja jetzt noch nicht drauf anlegen, aber wir müssen ja mit der Verhütung auch nicht mehr sooo extrem aufpassen wie bisher..."

    Wie war das eigentlich bei euch? Wart ihr euch gleich einig?


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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Hmm, also... Wir sind ja noch nicht sooo ewig zusammen (3 Jahre jetzt), haben das Thema von Anfang an immer wieder angesprochen. War uns auch klar, dass es keine 10 Jahre mehr dauert Die Kommentare von meinem Mann wurden immer deutlicher (er wollte eher früher, ist ja auch schon 33 ), wenn ich ihn dann aber "festnageln" wollte auf eine Aussage wie "okay, dann lass die Pille weg" hat er immer wieder einen Rückzieher gemacht. Dann, kurz nach seinem Heiratsantrag, hab ich ihn einfach gefragt, ob wirs jetzt drauf ankommen lassen sollen - und er meinte nur "ja". Tja, zwei Wochen später kam der "goldene Schuß"
    Dein Herr Kuscheltiger ist sich aber schon im klaren, dass es "ein bisschen verhüten" genauso wenig gibt wie "ein bisschen schwanger"? Vielleicht hilft es ja schon beim klar werden, erst noch ein letztes mal die jeweiligen Vorstellungen auszutauschen, dann das Thema mal eine Weile ruhen zu lassen und dann nochmal mit einer konkreteren Ansage zu kommen? Auf jeden Fall wünsch ich euch viel Spaß beim "üben"

    Ich glaube, bei deinem anderen Punkt ("ab wann darf man über Kinder nachdenken") hängen einfach ein paar Vorurteile im Kopp der anderen - und du bist eben anders als die große Masse der Studentinnen, die eben wirklich erst arbeiten und dann Kinder wollen... Das ist für viele nicht so leicht zu verstehen... Alles Gute für euch

  10. Avatar von kuscheltigerin84
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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Hey Crazy,
    klar gibt es "ein bißchen schwanger" nicht !

    Ich meine nur, es gibt einen Unterschied zwischen "extra versuchen den richtigen Zeitpunkt zu treffen" und "nicht richtig aufpassen und es drauf ankommen lassen"! Und so, wie du es bei euch beschrieben hast, Männer sind da so ein bißchen Entscheidungsmuffel, auch wenn sie grundsätzlich schon wollen, sagen sie nicht "so, jetzt fangen wir mal an"
    Gerstern bei der Arbeit hab ich mich mit einer Freundin (& Kollegin & Kommilitonin) über das Thema Kinder unterhalten, und sie meinte (irgendwie hat sie da recht), dass das Studium eigentlich gut geeignet ist, um ein Kind zu bekommen, gerade gegen Ende, da kann man sich die Zeit gut einteilen. Wenn man dann mitten im Berufseinstieg ist, wird es nicht unbedingt einfacher. Da ist schon was dran!
    Das Problem ist einfach das, was ich schon mal ganz am Anfang geschrieben habe: diese Rush hour des Lebens zwischen 20 und 30, wo man so viele Weichen stellen muss. Und leider ist nun mal das auch genau die beste Zeit, um Kinder zu bekommen! Und das macht es eben auch gerade für Akademikerinnen schwer, alles unter einen Hut zu bekommen. Hinzu kommt noch, dass viele gut ausgebildete, selbstbewusste Frauen sehr gern Kinder hätten, aber keinen Partner für die Familiengründung finden. OK, das führt jetzt zu weit und trifft auf uns beide nicht zu , aber den bösen Karrierefrauen wird die Schuld in die Schuhe geschoben, warum sie denn keine Kinder bekämen!
    (So, das war das Wort zum Sonntag )

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