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Thema: kampfsport

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    AW: kampfsport

    Kendo und Degenfechten (letzteres schon länger kaum mehr)
    Beides zu Selbstverteidigungszwecken kaum zu gebrauchen, im Ernstfall hat man weder einen Degen noch ein Katana zu Hand (okay, vielleicht einen Stock)

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  2. Moderation

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    AW: kampfsport

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Was hat es mit den acht Wochen (die erwähnst du oben ja auch) auf sich?
    Das ist nach meiner Einschätzung die Zeitspanne, nach der man auch als nicht besonders begabter Anfänger Fortschritte sehen sollte. Wenn nicht, dann ist entweder die SAche falsch für einen (-> andere Sache), oder die Art, wie man rangeht (-> anderer Lehrer). Lang genug, um die erste und vielleicht die zweite Sinnkrise auszuhalten, und Schwankungen der Tagesform auszugleichen, kurz genug, um überschaubar zu sein.

    Das kann für andere Leute ein anderer Zeitrahmen sein, aber ich denke, für niemanden sind "acht Tage" oder "acht Monate" realistisch. Kurse oder Trainingsprogrammeinheiten haben oft so größenordnungsmäßig diese Länge, 6-12 Wochen. Es würde mich nicht wundern, wenn da auch Erfahrungswerte über das körperliche Lernen hinter stecken.

    Man kann natürlich viel früher sagen, "macht keinen Spaß, kriege ich nicht hin, tut weh, hab ich keine Zeit mehr für, ..." -- alles gute Gründe und eine sinnvolle Kosten/Nutzen-Rechnung. Aber wenn man etwas wirklich machen will, hat man sich damit vielleicht nicht genug Chance gegeben.

    Zitat Zitat von ivandrago666 Beitrag anzeigen
    darf ich fragen, wie alt du bist? wie oft machst du noch den sv kurs?
    Ich bin Ü50. Den Kurs mache ich alle paar Jahre, je nachdem, ob er angeboten wird, und ob ich da Zeit habe.

    Zitat Zitat von ivandrago666 Beitrag anzeigen
    tkd würde mich sicher am besten spass machen. wie fandest du die kicks? irgendwie reizen die mich am meisten :)
    Das war der Grund, warum ich's machen wollte -- das ist eine Bewegung, in der ich gut bin, das wollte ich ein bißchen nutzen. Aber, wie gesagt, die Probleme lagen woanders...

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Beides zu Selbstverteidigungszwecken kaum zu gebrauchen, im Ernstfall hat man weder einen Degen noch ein Katana zu Hand (okay, vielleicht einen Stock)
    Ich eine Weile historischen Schwertkampf gemacht, in einer "nachmittags spielen wir Turnier und abends machen wir Party"-Gruppe. Das ist aber ein ziemlich ausrüstungsintensiver Sport, da man quasi eine Vollplatte-Rüstung und eine Metallhelm braucht. Muß nicht authentisch sein (eine äußere Schicht von Leder und ein Waffenrock lassen vieles verschwinden), aber funktional gegen als Schwert geführte Stangen. Und dann meist noch einen großen Schild. War eine Mordsgaudi.

    ---

    ivandrago, wenn du Taekwondo machen willst, probier's! Anders weißt du nie, ob das was für dich ist.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: kampfsport

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Das ist nach meiner Einschätzung die Zeitspanne, nach der man auch als nicht besonders begabter Anfänger Fortschritte sehen sollte. Wenn nicht, dann ist entweder die SAche falsch für einen (-> andere Sache), oder die Art, wie man rangeht (-> anderer Lehrer). Lang genug, um die erste und vielleicht die zweite Sinnkrise auszuhalten, und Schwankungen der Tagesform auszugleichen, kurz genug, um überschaubar zu sein.

    Das kann für andere Leute ein anderer Zeitrahmen sein, aber ich denke, für niemanden sind "acht Tage" oder "acht Monate" realistisch. Kurse oder Trainingsprogrammeinheiten haben oft so größenordnungsmäßig diese Länge, 6-12 Wochen. Es würde mich nicht wundern, wenn da auch Erfahrungswerte über das körperliche Lernen hinter stecken.

    Man kann natürlich viel früher sagen, "macht keinen Spaß, kriege ich nicht hin, tut weh, hab ich keine Zeit mehr für, ..." -- alles gute Gründe und eine sinnvolle Kosten/Nutzen-Rechnung. Aber wenn man etwas wirklich machen will, hat man sich damit vielleicht nicht genug Chance gegeben.
    Danke für die Erklärung. Ich finde den Ansatz gut. Auch die Überlegung, es so lange durchzuziehen, auch wenn man zwischendurch schon mal Zweifel hat. Streng genommen sind "acht Wochen" aber oft "acht Trainingseinheiten", weil viele doch nur einmal in der Woche zum Training kommen. Bist du damals gleich mehrmals wöchentlich zum Training gegangen? Bei acht Wochen kann man halt nicht mehr nur "schnuppern". Man muss normalerweise in einen Verein eintreten. Bei Schulen mag das anders aussehen, da sind die Preise allerdings auch andere.

  4. Moderation

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    AW: kampfsport

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Bist du damals gleich mehrmals wöchentlich zum Training gegangen? Bei acht Wochen kann man halt nicht mehr nur "schnuppern". Man muss normalerweise in einen Verein eintreten. Bei Schulen mag das anders aussehen, da sind die Preise allerdings auch andere.
    Ja, und dann muß man dran denken, wieder auszutreten... Das ist ein gewisses Problem. Manchmal kann man verhandeln.
    Oder es werden eben Einsteigerkurse angeboten, die dann aber meist nur eine Einheit die Woche haben, wenn zwei besser wären.

    Deswegen ist das nur ein Richtwert. Wenn's nicht geht, geht's nicht. Aber wenn's geht, ist es hilfreich, und wenn nicht, hält es einen vielleicht zumindest davon ab, nach zwei Mal einzuschmeißen, oder sich ein halbes Jahr an etwas abzurackern, daß man *so* nicht lernen kann.

    Wie viele Einheiten ich jeweils tatsächlich machen konnte, war unterschiedlich. Für Muckibude habe ich z.B. erst den sehr hohen "Monatspreis" oder eine Zehnerkarte gekauft, bei Capoeira war es ein 10-Einheiten-Kurs über 10 Wochen, bei Taekwondo und Aikido habe ich den Vereinsbeitrag für ein Jahr bezahlt. Ich habe den Eindruck, daß der Trend heute zu mehr Flexibilität geht.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: kampfsport

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich habe den Eindruck, daß der Trend heute zu mehr Flexibilität geht.
    Oder Unverbindlichkeit, je nach Blickwinkel. Zweimal pro Woche stattfindende Anfängerkurse dürften extrem selten sein, weil die personellen (und räumlichen) Voraussetzungen dafür, zumindest bei den Vereinen, nur selten gegeben sein dürften.

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    AW: kampfsport

    Zitat Zitat von ivandrago666 Beitrag anzeigen
    was ist das beste für mich als eher kleine frau?
    Größe ist da nicht so entscheidend würde ich mal sagen

    Du musst etwas finden, was dir persönlich zusagt: Boxen ist halt etwas anderes Capoeira; Karate anders als Judo und so weiter.

    Ich habe als Teenager mal beim Judo reingeschnuppert, weil Freunde das machten; aber irgendwie war das nicht so mein Ding. Zu Studienzeiten gab es einen Ausflug zum Shotokan Karate, weil der Liebste trainierte, ich mal mit ging und das dann auch beim Unisport kurz machte. Hat mir Spaß gemacht, aber irgendwie reichte dann die Zeit nicht mehr, alles unter einen Hut zu bekommen.

    Heute bin ich über Tai Chi Chuan beim Qi Gong gelandet. Meine intensivsten Trainingszeiten waren als ich noch in Berlin lebte und dort im Shaolin Tempel trainieren konnte. Der Abt des Tempels scheuchte mich auch öfter zum Kung Fu Training in die andere Halle, wenn zum Qi Gong nur 1-2 Leute da waren. Kung Fu Training fand ich anstrengender als früher Karate...aber als Anfänger geht einem egal bei welchem Sport ja öfter mal die Puste aus und man staunt, wie andere das schaffen. Ich mag Kung Fu...hätte aber aktuell gar keinen Freiraum, das noch irgendwo unter zu bringen, weshalb ich derzeit nur Qi Gong praktiziere.

    Die Frage ist auch immer: Welcher Kampfsport wird vor Ort angeboten? Hier in meiner Stadt gibt es da alle möglichen Varianten in Sportvereinen, aber auch in eigenen Kampfsportschulen/Kampfsportvereinen. Die Teine eakwondo-Schule bietet sogar Unterricht von Mo-So auch jetzt im Lockdown, dann halt online angeleitet. Der eine Aikido Verein trainiert dort, wo auch mein Qi Gong Kurs stattfindet. Die haben auch von Mo-Fr tägl. Trainingszeiten, so dass Anfänger auch öfter als nur 1x die Woche üben können.

    Allerdings ist es aktuell gerade schwierig mit irgend etwas zu starten, da live Training immer wieder wegen Corona pausieren muss.

    Wenn das Ziel ist, sich im Notfall verteidigen zu können, dann würde ich auf jeden Fall zu speziellen Selbstverteidigungskursen raten.
    LG WhiteTara

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