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  1. Moderation

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    AW: Austausch zu Sportverletzungen: der lange Weg zurück

    Zitat Zitat von Chaoskaiserin Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren wie ihr mental mit dem Wiedereinstieg umgeht? Habt ihr Sorgen dass ihr euch wieder ramponiert? Was macht ihr dann?
    Hängt davon ab, was es ist. Wenn es ein Sportunfall war, überlege ich, was den ausgelöst hat, und wie ich das in Zukunft vermeide. Mein Boulderunfall, an dem ich ein Jahr laboriert habe (und dann hatte ich Sturzangst, die auch noch weg mußte) war Unaufmerksamkeit und schlechte Falltechnik. Wenn ich den Verdacht schlechter Technik habe, ist es ein Fall für eine Trainerstunde oder ähnliches. Wenn es sich nach Überlastung anfühlt, paßt wahrscheinlich was im Trainingsprogramm nicht. Vielleicht fehlt unterstützendes Training, oder das Programm ist für jemanden, der 30 Jahre jünger ist als ich, oder mehr natürliches Talent hat. (Generell ändere ich nach einem Unfall oder einer Überlastung das Programm.) Wenn etwas wieder zwickt, gebe ich ihm etwas Ruhe. Ich habe Zeit.

    Nach dem Boulderunfall habe ich Falltechnik geübt, und eine andere Aufmerksamkeit entwickelt. Gegen die Sturzangst habe ich Trainerstunden genommen, da brauchte ich gar nicht so viele, dann wußte ich, wie ich weitermachen konnte. Und ich bin dazu übergegagangen, öfter mal leichte Routen in guter Form zu klettern, oder bestimmte Maneuver konzentriert zu üben, statt zu gucken "schaffe ich den auch noch?"

    Gegen externe Einflüsse hilft nur auskurieren -- dabei kann ich durchaus früh und sanft wieder reingehen, damit Kraft und Beweglichkeit nicht mehr leiden als sie müssen. Ich laß mir bei Physio auch immer Tipps geben, was ich zuhause tun kann, und mach das dann auch. (Das hab ich auf die harte Tour gelernt, nachdem ich's mal nicht gemacht habe und 14 Jahre damit "Spaß" hatte.)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    smile AW: Austausch zu Sportverletzungen: der lange Weg zurück

    Hallo zusammen,
    ich bin jemand der leider schon ein neues Knie und eine neue Hüfte hat. Daher weiß ich was es heißt, zurück ins Leben zu kommen. Es ist sehr mühsam, aber man findet den Weg immer! Da kann ich jedem Mut zusprechen. Wenn man es mal geschafft hat, ist man auch wieder voller neuer Energie und Lebensfreude.
    Mein Genesungsweg war stehts in Verbindung mit meinem Arzt und leichten Übungen, also meiner Physiotherapeutin. Unterstützend habe ich [editiert] empfohlen bekommen, weil dort das Vitamin K und Vitamin D enthalten ist, was den Knochen wieder aufbaut. Sobald die Physio langsam zu Ende war, habe ich zuhause weiter gemacht, dadurch habe ich auch einen größeren Fundus an kleinen sportlichen Hilfsmitteln zuhause, beispielsweise ein Theraband und eine Faszien rolle. Auch Übungen mit dem eigenen Körpergewicht helfen schon. Das wichtigste hier ist: langsam und kontrolliert.
    Ich hoffe Euch hat mein Beitrag geholfen.
    Sonnige Frühlingsgrüße
    Magda
    Geändert von Orange (26.04.2020 um 17:46 Uhr) Grund: Werbung entfernt. Bitte AGB beachten!

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    AW: Austausch zu Sportverletzungen: der lange Weg zurück

    So, langsam gibt's Licht am Ende des Tunnels. Das Knie ist immer noch ein bisschen zickig, und so ganz die alte Form habe ich nicht wieder. Trotzdem geht's ganz gut und halbwegs schmerzfrei.

    Ich habe mir jetzt erst mal Hilfe bei einem Trainer geholt und bin schon daran gescheitert, dass ich keinen Brustgurt für die Pulsmessung hatte; also war der Laktatschwellenlauf unbrauchbar, da die Pulsmessung am Handgelenk versagt hat. Naja, macht nix, Amazon macht's möglich - nächste Woche neuer Versuch.

    Jetzt müssen erst mal die Corona-Rettungsringe wieder runter, und dann kann man ab Ende Mai in unserem Bundesland mal wieder über schwimmen nachdenken. Das ist doch schon mal was!
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
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    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

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    AW: Austausch zu Sportverletzungen: der lange Weg zurück

    Zitat Zitat von Chaoskaiserin Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren wie ihr mental mit dem Wiedereinstieg umgeht? Habt ihr Sorgen dass ihr euch wieder ramponiert? Was macht ihr dann?
    Kommt auf die Art der Verletzung an. Ich hab vor ein paar Jahren das Krafttraining übertrieben, meine linke Schulter hat angefangen zu schmerzen, was ich aber ignoriert habe. Das Resultat war eine frozen shoulder, und die hat ewig gebraucht, um abzuheilen. Selbst mit Physiotherapie hat's mehrere Monate gedauert, und während der Zeit war ich außer Gefecht. Dann habe ich ganz langsam wieder angefangen, reduziere seither im Zweifelsfall die Gewichte und mache notfalls auch mehrere Tage Pause, wenn ich merke, dass es der Schulter wieder zuviel wird - die ist seither nämlich nicht mehr so belastbar wie früher.

    Was mir extrem geholfen hat, war, das Workout, bei dem ich mich damals verletzt hatte, einmal komplett durchzuziehen. Es handelt sich dabei um ein HIIT-Workout mit vier unterschiedlichen Leveln, bei Level 3 hatte ich mich verletzt und war entsprechend ängstlich, als ich das dieses Jahr endlich mal wieder in Angriff genommen hab (die letzten Jahre hab ich einen Bogen drum gemacht und andere Workouts gemacht). Ich hab die vollen 30 Tage geschafft und mein Angstlevel ohne Verletzung überstanden :) Es war etwas Überwindung dabei, aber wie gesagt - wenn ich merke, dass die Schulter zu zicken anfängt, dann gönne ich ihr eine Pause. Oder anders gesagt: Ich höre mehr auf die Signale meines Körpers. Das klappt eigentlich ganz gut :)

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    AW: Austausch zu Sportverletzungen: der lange Weg zurück

    Ich habe mir vor etwas ueber einer Woche einen Muskel an der Innenseite vom Oberschenkel gezerrt. Nicht vom Dehnen sondern vom Aufstehen nach dem Dehnen Meine Flexibilitaet verbessert sich ordentlich, aber bestimmte Dinge kann ich zur Zeit einfach nicht tun.

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    AW: Austausch zu Sportverletzungen: der lange Weg zurück

    Brustgurt für die Garmin-Uhr ist mittlerweile eingetroffen, Test-Läufe für's Coaching sind absolviert, und der Wiedereinstiegs-Trainingsplan steht.

    Gut für die Seele: der Trainer hat sich die gesamten Daten der letzten drei Jahre angeschaut (so lange logge ich mit Garmin, davor hatte ich ein anderes System) und mir eine Karotte in Form einer möglicherweise erreichbaren neuen Bestzeit vor die Nase gehängt. Im Sinne von: da geht trotz fortgeschrittenen Alters bestimmt noch was. Das wäre natürlich phänomenal-oberklassen-toll. Der neue Trainingsplan setzt auch andere Schwerpunkte, insofern bin ich gespannt, was sich da tut. Wir haben auch bei der Analyse rausgefunden, dass das die ständigen Verletzungen auslösende Problem eigentlich nicht "Übertraining" (im Sinne von: zu viel) war, sondern eher "Training im falschen Belastungsbereich" - die schnellen Einheiten nicht schnell genug, dafür die langsamen Einheiten "zu schnell",so eine Art Einheitsbrei, sozusagen. Ich stelle jetzt auf pulsgesteuertes Training um und bin mal gespannt, was sich da tut. Allerdings geht das eben nur mit einer Pulsmessung mit Gurt, Puls am Handgelenk ist viel zu ungenau, das habe ich jetzt auch begriffen. Nun ja, mein Solarplexus wird sich freuen - wird in ein paar Wochen bestimmt komplett durchgerubbelt sein, hatte da schon immer mit den Sport-BHs Herausforderungen.
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    AW: Austausch zu Sportverletzungen: der lange Weg zurück

    Sag mal Kara, ich dachte schon ich hätte eine Doppelgängerin: Verletzung, ITBS; Pulsgurt, Grundlagenausdauer....

    das habe ich auch durch in den letzten Monaten!

    Es fing an mit Schmerzen unter dem Vorfuß, ich befürchtete schon einen Ermüdungsbruch- was es zum Glück nicht war! Irgendwie eine Überlastung der Zehengrundgelenke bei zu flachem Fußgewölbe. Nun gut, langsam wirder angefangen mit kleinen Trainingsumfängen. Als das wieder haöbwegs ging, kam das Läuferknie zurück, dass ich vor einem Jahr scjon hatte. Zum Glück kannte ich das und war so vernünftig, es nicht überzustrapazieren und so ging es einigermaßen schnell vorbei.

    Zu dem Zeitpunkt war das Ziel Freiburg Halbmarathon eh abgesagt und keine Wettkämpfe in Sicht, so dass ich mich recht gelassen meinem Schicksal fügen konnte und dacht: gut, dann nehme ich mir nun die Zeit die es braucht zum vernünftig aufzutrainieren.

    Dann kamen noch ähnliche Fußschmerzen am anderen Fuß... da habe ich schon den Glauben verloren: jedes Mal wenn ich wieder etwas mehr laufe, streikt irgendwas.

    AUßerdem habe ich mich, wie schon länger vor gehabt, einem Lauftrainings-Kurs angeschlossen, der mit einer Leistungsdiagnostik und individuellem Trainingsplan begann.

    Das war für mich die ähnliche Erleuchtung (ok eigentlich wusste ich es ja schon, aber eben nicht ausgemessen): ich laufe viel zu schnell bzw. zu hoher HF für Grundlagenausdauer. Die Handgelenksmessung mit Garmin war auch Mist, so dass ich mir den Brustgurt besorgt habe und nun seit 2 Wochen damit trainiere.

    Es ist Gewöhnungssache, nun auf den Puls und nicht auf die Pace zu schauen, aber es tut mir gut. Sonst hatte ich immer den Drang schneller zu laufen. Etwas komisch ist es schon, heute die gewohnte Lange Strecke zu laufen mit ca. 30 sec. langsamerer Pace und trotzdem ist es anstrengend,. Da denke ich schon: wie soll ich jemals wieder schneller laufen. Aber es hilft mir zu wissen: der Trainier hat auch schon Leute vorbereitet, die wesentlich schneller sind als ich. Ich brauche mich nur an den Plan zu halten und nicht mehr oder schneller laufen. Dazu 3 mal in der Woche laufspezifisch Krafttraining, zur Zeit über Zoom- dann wird es schon werden.

    Bisher jedenfalls beschwerdefrei.


    Hör dir die vorletze Folge vom Achilles-Podcast mit dem Sportarzt an- der hat einige sehr eindrückliche Sachen über Verletzungsprophylaxe gesagt.

    Gutes Laufen!

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    AW: Austausch zu Sportverletzungen: der lange Weg zurück

    Zitat Zitat von Kleiner_Vogel Beitrag anzeigen
    Sag mal Kara, ich dachte schon ich hätte eine Doppelgängerin: Verletzung, ITBS; Pulsgurt, Grundlagenausdauer....

    das habe ich auch durch in den letzten Monaten!
    Ahoi!

    Tja, bislang war ich immer zögerlich gewesen, mal zu einem Spezialisten zu gehen. Ich wohne ja in der Heimat des Lauf-Docs - das, was ich bislang von ihm an individuellen Trainingsplänen gesehen habe, hat mich nicht so wahnsinnig überzeugt; bei Lokalmatador Nr. 2 hier in der Gegend war es ebenso. Den jetzigen Trainer habe ich von einem recht ambitionierten Vereinskollegen empfohlen bekommen, der Trainer wohnt ganz woanders. Sehr angenehm war mir, dass da nicht so völlig absurde Sachen rauskamen wie "ab jetzt nur noch in Pace 7:00 laufen...", das hatte ich nämlich von anderen schon gehört, und es war mir immer sehr suspekt. Auch sehr überzeugend war, dass der Trainer sich wirklich gut mit frauenspezifischen Besonderheiten im Training auskannte. Ich glaube, das ist nämlich eine häufige Ursache für Trainingsfehler.

    Das pulsgesteuerte Training passte jetzt eigentlich ziemlich gut zu bestimmten Tempo-Korridoren, die ich für mich schon als optimal herausgefunden hatte (auch, wenn ich mich nicht dran gehalten hatte ), nur die Intervalle sind noch mal deutlich knackiger.


    Zitat Zitat von Kleiner_Vogel Beitrag anzeigen
    Bisher jedenfalls beschwerdefrei.


    Hör dir die vorletze Folge vom Achilles-Podcast mit dem Sportarzt an- der hat einige sehr eindrückliche Sachen über Verletzungsprophylaxe gesagt.

    Gutes Laufen!
    Sehr gut, da höre ich noch mal rein... Dir auch toi, toi, toi, dass alles so bleibt!
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    AW: Austausch zu Sportverletzungen: der lange Weg zurück

    Kara, ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Massagetechniken bzw. Reflexology.

    Vielleicht hilft dir das?

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    AW: Austausch zu Sportverletzungen: der lange Weg zurück

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Kara, ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Massagetechniken bzw. Reflexology.

    Vielleicht hilft dir das?
    Tja, wäre einen Versuch wert. Bislang habe ich immer nur sporadisch blackroll gemacht...

    Im Prinzip ist nach drei Wochen Trainingsplan die Grundlagenausdauer wieder ganz gut da, aber die Schnelligkeit noch nicht. Ich habe auch das Gefühl, dass mich die schnellen Einheiten gerade überproportional anstrengen. Was aber vielleicht auch daran liegt, dass ich mich viel genauer an die Intervall-Vorgaben halte als früher (Stichwort „lohnende Pause“) .
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