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  1. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Wie nach Knie-OP wieder einsteigen?

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Wäre für mich ein zwingender und dringender Grund, den Hausarzt zu wechseln.
    Physio ist das A und O für die Rehabilitation nach Verletzungen, Erkrankungen und Operationen am Bewegungsapparat.
    Stimmt, bisher war ich ja zufrieden, nur ist sowohl mein Stammhausarzt, als auch meine Orthopädin im Urlaub, der Hausarzt wird vertreten, die Vertretung hat mir den Krankenschein nach der OP ausgestellt und ein Rezept. Heute habe ich einen Termin bei der Vertretungsorthopädin.
    Ich habe die OP extra in die Ferienzeit gelegt, weil ich zwischen 3.7. und 2.9. keine Azubis habe, im Nachhinein ne doofe Idee, weil halt meine Ärzte auch Urlaub haben. Nun gut, sie wird ja heute hoffentlich was verordnen.
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!

  2. Avatar von Pinguine-haben-Knie
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    AW: Wie nach Knie-OP wieder einsteigen?

    Meine erste Physio hat schon mit mir gemeckert, warum ich "so spät" komme (10 Tage nach OP, weil der behandelnde Orthopäde meinte, wir würden dem Knie erstmal ne Woche Schonfrist geben und das würde früher eh mehr Schmerzen als Nutzen haben). Lass dir notfalls ein Privatrezept ausstellen, bevor du gar keine bekommst! Eine Physiositzung auf Privatrezept kostet irgendwas um die 20 Euro... aber eigentlich sollte auch der Vertretungsorthopäde sich da nicht quer stellen. Physio ist wirklich das A und O!

    (Und ich mecker bis heute über die Heilmittelverordnung, weil ich mindestens eine Verordnung mehr gebraucht hätte, die ich mir dann eben ein Vierteljahr später als Privatrezept geholt habe, weil meine Orthopädin sich quergestellt hat)
    Ich und mein Körper wollen schlafen. Aber mein Kopf will wissen, ob Pinguine Knie haben.

  3. Moderation
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    AW: Wie nach Knie-OP wieder einsteigen?

    Ich habe das kürzlich von einer Freundin gehört, da zahlt die Kasse zwar eine komplikationsbehaftete große Operation mit Vollnarkose, aber nicht die 6 Einheiten Physio für 120 Eu die der Arzt gerne verschrieben hätte.

    Meine Ärzte (und Kasse) verteilen Physio wie ein Karnevalszug Kamelle. Bin ich sehr zufrieden mit.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. Avatar von Pinguine-haben-Knie
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    AW: Wie nach Knie-OP wieder einsteigen?

    Mäh. Ich darf eigentlich echt nicht meckern. Ich hatte alle Termine, die ich nach Heilmittelkatalog haben durfte (EX3 - also 30 Termine - gelenknahe Fraktur). Wäre alles glatt gegangen, hätte das sicherlich auch gereicht. War halt blöd, das die ersten 16 Sitzungen quasi für den Teich waren (die haben wir gebraucht um mich wieder auf 45° Beugung zu bringen - dann ist nachoperiert worden, ab da lief's) und die Verordnung außerhalb des Regelfalls wollte meine Orthopädin dann nicht (weil Papierkram, teuer und es war definitiv wesentlich besser - nur "ausreichend" fand ich mit Ende 30 halt nicht adäquat) und auf Privatrezept bin ich nicht gekommen und sie hat's nicht angeboten (ich hatte die 120 Euro mit Kusshand bezahlt).
    Nach nem Vierteljahr Pause fand sie es dann "zu gut" für mehr Physio - wenn ich mir anschaue, was mir die sechs Sitzungen auf Privatrezept (von denen ich mir 2x für den Nacken abgeknappst habe) gebracht haben... die waren definitiv nötig.
    Ich und mein Körper wollen schlafen. Aber mein Kopf will wissen, ob Pinguine Knie haben.


  5. Registriert seit
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    AW: Wie nach Knie-OP wieder einsteigen?

    Naja, ein bisschen kann ich schon verstehen, dass die Kassen nicht gar so freigiebig mit Physio sind. Meine Erfahrungen waren da sehr gemischt- jeder Therapeut hatte völlig andere Ansätze, um die gleiche Sache zu behandeln, da war keine Logik drin. Hatte was von Homöopathie ...
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  6. Moderation
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    AW: Wie nach Knie-OP wieder einsteigen?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Naja, ein bisschen kann ich schon verstehen, dass die Kassen nicht gar so freigiebig mit Physio sind. Meine Erfahrungen waren da sehr gemischt- jeder Therapeut hatte völlig andere Ansätze, um die gleiche Sache zu behandeln, da war keine Logik drin. Hatte was von Homöopathie ...
    Physio ist aber ein ziemlich preisgünstige Abchecken, ob ob alles da ist, wo es hingehört und sich bewegt, wie es soll. (könnte der Arzt vermutlich auch machen, aber 20 Minuten Arzt kostet mehr als 20 Euro), und ob besseres Bewegen helfen würde. (Besseres Bewegen hilft nmE oft...)

    Vor allem, da die Alternativen häufig nur sind a) weiter leiden und sich immer weiter einschränken lassen, oder b) operieren.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  7. Registriert seit
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    AW: Wie nach Knie-OP wieder einsteigen?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen

    Vor allem, da die Alternativen häufig nur sind a) weiter leiden und sich immer weiter einschränken lassen, oder b) operieren.
    Oder c): Zeit und Geld mit Physio verbringen für Dinge, die eigentlich von selbst besser werden würden, wenn man Geduld und IBU mitbrächte.

    Von den Physios, die ich damals hatte, hatte es nur grob ein Viertel ansatzweise „drauf“. Der Rest machte einfach irgendwas und plauschte dabei über‘s Wetter. Die letzten Rezepte habe ich dann meist nicht mehr eingelöst, weil es irgendwie sinnlos war.
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  8. Moderation
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    AW: Wie nach Knie-OP wieder einsteigen?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Oder c): Zeit und Geld mit Physio verbringen für Dinge, die eigentlich von selbst besser werden würden, wenn man Geduld und IBU mitbrächte.
    Meine Erfahrungen sind generell sehr gut -- die einzige richtig schlechte war, als ich gedacht habe, es hilft nichts und mich nicht drum gekümmert habe. Die zweitschlechteste war, daß ich nur ein halbes Jahr schmerzfrei war und es dann wieder reingeschlichen ist. Solche Erfahrungen beeinflussen natürlich meine Einschätzung.

    Die Docs haben auch Physio immer ergänzend verschrieben, oder mit einem "ehe wir operieren, versuchen wir's mal damit".
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  9. Registriert seit
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    AW: Wie nach Knie-OP wieder einsteigen?

    Also ich war damals zB erstaunt, auf wieviel unterschiedliche Weisen man eine Lymphdrainage so durchführen kann, dass sie überhaupt nichts bringt. Die einen kneteten, die anderen kreisten, manche strichen... die einzige Ausnahme war ein Typ, der im zweiten Leben Ostheopat war. Der drückte die Flüssigkeit mit Bärenkräften ins Nirvana, und das Gelenk danach zumindest ein paar Stunden lang nicht wie ein Klumpfuss aus...
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  10. Registriert seit
    03.07.2005
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    AW: Wie nach Knie-OP wieder einsteigen?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Naja, ein bisschen kann ich schon verstehen, dass die Kassen nicht gar so freigiebig mit Physio sind. Meine Erfahrungen waren da sehr gemischt- jeder Therapeut hatte völlig andere Ansätze, um die gleiche Sache zu behandeln, da war keine Logik drin.
    Das muss ja nicht per se schlecht sein, es führen viele Wege nach Rom.

    Solang jeder ein in sich kohärentes Konzept hat und erklären kann, warum was wie wieso - muss das ja nicht bei der nächsten Person genau gleich sein.

    Standardisierung hilft mehr den Statistikern als den Patienten.

    und erst mal niederschwellige günstige Dinge versuchen, die grösstenteils reversibel sind, ist grundsätzlich besser, als gleich zu Anfang irreversible ernsthafte Änderungen durchzuführen. und auch wenn sich herausstellt, dass eine Therapie nichts nützt - solang sie immerhin nicht schadet, ist noch nichts Schlimmes passiert.

    Eskalieren kann man immer noch, wenns sein muss. Zurückgehen aber oft nicht, wenn man merkt ,die Eskalation hat auch nicht funktioniert - geschnitten ist geschnitten.

    Wenn ich je zum Arzt gehe, ist "warten, bis es von selbst besser wird" schon hinter mir. und logischerweise ohne Schmerzmitttel, da ja Schmerz die Information liefert, welche Art Belastung bitte jetzt gerade nicht geht. ich will ja nicht mehr kaputt machen, als schon kaputt ist.

    Des Weiteren bedeutet auch "OP" nicht unbedingt, dass danach dann alles gut ist, oder dass da nur Leute am Werk sind, die das bestmögliche für den Patienten erreichen.

    "langsam und vorsichtig" scheint mir generell ein gutes Motto sein bei fast allen Gesundheitsproblemen, abgesehen von schnellen Reaktionen bei Unfällen.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

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