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  1. gesperrt
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    AW: Kraul-Schwimm-Frust

    ich nehme an, es hat sich auch nicht gleich "natürlich" angefühlt. Beim Kraulschwimmen kommt das auch mit der Zeit

  2. Moderation
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    AW: Kraul-Schwimm-Frust

    Ein halbes Jahr wöchentlicher Schwimmunterricht in der Schule hat bei mir nicht ausgereicht, um auch nur vier Züge zu schaffen... Hast du die Atmung im Prinzip im Griff, also weißt du, wie du das richtige Maß an Luft kriegst, oder versuchst du zuviel oder kriegst zu wenig?
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Avatar von Horus
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    AW: Kraul-Schwimm-Frust

    Guter Punkt - Atmung.
    Ich atme für längere Schwimmausdauerstrecken 2er Atmung. Also jedes Mal, wenn der linke Arm vorne ist, atme ich zur rechten Seite ein. Der Trainer hat das zwar oft kritisiert und mir 3er-Atmung ans Herz gelegt, aber dabei passt der Rhythmus für mich einfach nicht mehr. Ich atme ein, denn linke Arm vorne ist, und ins Wasser aus, wenn der rechte von vorne nach hinten zieht. Das ist der Rhythmus, der meinem natürlichen Laufrhythmus am nächsten kommt, für mich also ganz natürlich ist. Bei diesem Rhythmus halte ich nie die Luft an, sondern bin im Ein-Aus-Atmungsrhythmus wie beim Laufen.

    In der Regel bekommt man nicht zu wenig Luft. Sondern zu viel. Man atmet mehr ein, als man beim Laufen würde, aus dem Reflex heraus, dass man den Kopf ja unter Wasser dreht, und man atmet nicht aus. Das führt zu einer CO2-Erhöhung im Blut und das macht sofort schlapp.
    Daher: Nicht tiefer/krampfhafter Einatmen, als man es beim Laufen würde. Nicht die Luft anhalten, sondern ins Wasser genauso viel ausatmen, wie man das beim Laufen würde. Wenn das mit 3er-Atmung nicht funktioniert, dann auf 2er-Atmung wechseln, egal, was der Trainer sagt.

    (Für Kurzstrecken mit höherer Geschwindigkeit ist das anders, da atme ich 3-er oder 4-er oder 5-er - und bei Sprints über 25 Meter manchmal die ganze Länge gar nicht oder höchstens 1x

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  4. gesperrt
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    AW: Kraul-Schwimm-Frust

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Guter Punkt - Atmung.
    Ich atme für längere Schwimmausdauerstrecken 2er Atmung. Also jedes Mal, wenn der linke Arm vorne ist, atme ich zur rechten Seite ein....3er-Atmung ...aber dabei passt der Rhythmus für mich einfach nicht mehr.
    Beim Schwimmen (auch beim Kraulen) atme ich wie beim Gehen oder Walken: im Rhythmus der Bewegung, schneller, je schneller ich mich bewege und dabei könnte ich natürlich an meine Grenzen kommen, aber das mache ich selten. Also gibt es auch keine Atemprobleme

  5. Avatar von Horus
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    AW: Kraul-Schwimm-Frust

    schneller, je schneller ich mich bewege
    Beim Sprint nicht mehr - Sprint ist anaerob, da atmet man gar nicht mehr gross. (gilt für 25-Meter-Kraul-Sprint wie für 100-Meter-Laufsprint)
    Dafür nachher umso mehr ...

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  6. gesperrt
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    AW: Kraul-Schwimm-Frust

    ja, mach ich aber -wie geschrieben - sehr selten. wechselndes Tempo, durchaus mal fordernd, reicht mir

  7. Avatar von Bisasam
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    AW: Kraul-Schwimm-Frust

    Mein Schwimmtrainer sagt, dass nur Übung hilft und es nicht jeder gleichermaßen schnell lernt. Und natürlich ist Krafttraining, speziell für die Körperspannung wichtig.

    Ich hatte Ende letzten Jahres einen dreimonatigen Schwimmkurs besucht. Zu Beginn konnte ich auch so maximal zwei, drei Züge kraulen, am Ende des Kurses konnte ich - mit Unterbrechungen durch Brustschwimmen - zwei bis drei 25-Meter-Bahnen kraulen. Dann folgten drei Monate, in denen ich einmal pro Woche zum Frühschwimmen gegangen bin. Schließlich konnte ich von vier 25-Meter-Bahnen drei Brustschwimmen und eine kraulen. Während dieser Zeit habe ich keine Übungen für die Technik gemacht. Nun bin ich wieder im Kurs und dort wird viel für Technik und Körperspannung geübt ... nun vermisse ich das reine Bahnenschwimmen. Optimal wäre es wohl, ich würde einmal wöchentlich allein schwimmen gehen und einmal in den Kurs, aber dafür reicht die Zeit nicht. Ich sehe das aber locker, möchte eigentlich nur Kraulen lernen und mit der Mischung 1/3 Kraulen, 1/3 Brustschwimmen war ich schon ganz zufrieden. Triathlon ist definitiv nicht mein Ziel.
    Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.

  8. Avatar von Horus
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    AW: Kraul-Schwimm-Frust

    Ja, im Gegensatz zum Training der Disziplinen Laufen und Radfahren, bei denen man mit Blick auf die Triathlondistanzen v.a. die Grundlagen- und Distanzausdauert trainiert, also Kilometer abspult (natürlich nicht ausschliesslich, aber doch hauptsächlich), geht es beim gezielten Schwimmtraining nicht in erster Linie darum, möglichst viele Bahnen, also Distanz, abzuspulen, sondern eine Trainingseinheit besteht fast zur Hälfte aus Technikübungen, Intervallspielen, Lagenwechseln*. Meine Erfahrung ist: wenn man den ersten Kilometer drauf hat, also einigermassen locker 1000 Meter Kraul schwimmen kann, hat man auch 2 oder 3 Kilometer drauf.

    *Lagenwechseln: ich habe die Erfahrung gemacht, dass Training in der Lage "Rücken" einen massiv positiven Einfluss aufs Kraulschwimmen hat (insb. wegen Körperspannung/Wasserlage) und Training in der Lage "Delfin" für die Atmung und wiederum für Körperspannung sowie Beinschlag hervorragend ist

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  9. Registriert seit
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    AW: Kraul-Schwimm-Frust

    Hallo Kara_Thrace,

    Ich sehe beim Schwimmen immer Triathleten, denen die Körperspannung beim Schwimmen fehlt. Genauer gesagt gehe ich davon aus, dass sie die wohl haben, aber einfach nicht wissen, wie sie die Körperspannung "ins Wasser bringen" können.

    Versuche einfach mal, Deinen Rumpf während des Schwimmens richtig zu strecken. Mach' Dich so lang wie Du kannst! Und spanne dabei Deine Bauchmuskeln leicht an.
    Durch das Strecken hast Du automatisch mehr Körperspannung, und durch das leichte Anspannen der Bauchmuskeln hängen die Beine nicht mehr tief im Wasser - Deine Beinmuskeln sind ja mit den Bauchmuskeln verbunden, die Beine können also gar nicht nach unten "hängen".
    Der Kopf ist leicht nach vorne ausgerichtet, Du guckst also nicht auf den Boden, sondern leicht nach vorne.
    Du wirst feststellen, dass Du nicht mehr im Wasser "hängst", sondern auf dem Wasser liegst.

    Zum Beinschlag:
    Die Bewegung kommt nicht, wie ich es häufig sehe, nur aus dem Unterschenkel, sondern zu ziemlich gleichen Teilen aus dem Unterschenkel und dem Oberschenkel.
    Die Füße sind zwar gestreckt, aber nicht zu 100%. Beim Beine-Schwimmen mit Brett kannst Du das gut ausprobieren, natürlich mit gestrecktem Rumpf : ). Du wirst den Unterschied sofort merken.
    Das Geräusch, das Deine Füße dann im Wasser machen, wird sich auch völlig anders anhören, es wird kein "platschen" mehr sein, sondern eher ein "gurgeln".

    Was ich auch bei fast allen Triathleten sehe, ist die fehlende Beweglichkeit in den Schultern. Das hat zur Folge, dass die Arme zu sehr seitlich nach vorne gebracht werden.
    Die Beweglichkeit in den Schultern kannst Du üben, indem Du beide Arme nach oben streckst, und dann Deine Hände verschränkst. Oder mit fast durchgestreckten Armen Deine Hände hinter dem Rücken verschränkst, Deinen Oberkörper nach vorne beugst und die Arme mit den verschränkten Händen über den Kopf nach vorne führst.
    Es gibt aber noch viele andere Dehnübungen.

    Vom Delphin-Schwimmen rate ich erstmal ab, die Bewegung ist die komplexeste der Lagen. Ob Dir Rücken-Schwimmen beim Erlernen der Kraul-Technik hilft, würde ich auch nicht unbedingt sagen, aber Rücken war und ist die Lage, die ich am Wenigsten gerne schwimme.



    Viel Spaß beim Training! : )
    Lola

  10. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Kraul-Schwimm-Frust

    Ich klicke mich mal ein - ich hatte gerade meine erste Stunde "Grundkurs Kraulen für Erwachsene".
    Da hat noch nichts geklappt - erst einmal muss ich üben unter Wasser auszuatmen u.ä.
    Dummerweise konnte ich diese Woche kein zweites Mal schwimmen gehen - aber mit einmal in der Woche Schwimmkurs alleine wird das wohl nix.

    Mein Ziel ist alleine, kraulen - also den Bewegungsablauf - zu lernen. Das habe ich in Kindheit und Jugend verpasst.

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