Hallo, ich weiß gar nicht, ob ich hier richtig bin, aber vielleicht kann mir doch jemand helfen und sei es nur durch einen Hinweis auf die richtige Rubrik.
Also, ich bin nicht mehr die Jüngste (64 Jahre), hab' in meinem Leben manches falsch gemacht und vor allen Dingen meinen Körper gnadenlos vernachlässigt.
Und jetzt habe ich einges abgenommen und die Haut an den Armen und Oberschenkeln schlabbert.
Gibt es eine Chance (Übungen), mit denen ich das in den 'Griff bekommen könnte?
Habe mir schon regelmäßiges Schwimmen und Fittnesstudio vorgenommen, scheitert aber momentan noch daran, dass ich elend viele Arzttermine habe.
Gibt es evtl. Übungen, die ich zu Hause machen kann?
Danke für Eure Antworten
Langohrhase
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Thema: Wabbelige Arme und Beine
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18.07.2018, 10:34
Wabbelige Arme und Beine
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18.07.2018, 10:58
AW: Wabbelige Arme und Beine
Dass die Haut zu gross ist, ist nicht unbedingt etwas, das mit Sport behoben werden könnte. So viel Muskel aufzubauen, wie vorher an Fettvolumen da war, geht eigentlich nie.
Wechselduschen könnten vielleicht helfen, auf lange Frist - erst warm duschen dann kalt. Das hilft dem Gewebe, sich zusammen zu ziehen.
Was sportliche Übungen betrifft, wäre noch die Frage, was ist dein Ziel darin? stärker werden? beweglicher? ausdauernder? schneller? geschickter?
gruss, barbara
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18.07.2018, 11:19
AW: Wabbelige Arme und Beine
mein Ziel - ja schon: stärker werden, ausdauernder. Momentan bin ich einfach irgendwie kraftlos.
lg
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18.07.2018, 11:32Inaktiver User
AW: Wabbelige Arme und Beine
Also, Sport ist immer gut.

Er hilft, die Muskeln aufzubauen bzw. zu erhalten, so dass du weiterhin laufen, tragen, aufstehen etc. kannst bzw. die Beweglichkeit zu fördern und zu erhalten, damit du weiterhin deine Schuhe selbst zubinden, die Frisur richten und einige weitere, intimere Dinge selbst erledigen kannst.
Er unterstützt die Denkleistung und beugt so dem Nachlassen des Gehirns vor. Er macht ausdauernder, man schläft besser etc. pp.
Für die Haut hat Sport allerdings so gut wie keine Auswirkungen, abgesehen davon, dass sie rosiger wird, weil besser durchblutet.
Fazit: Sport ist gesund und hält fit, aber hängende Haut lässt sich dadurch leider nicht wegtrainieren.
Lösung: Vorteilhafte Kleidung.
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18.07.2018, 11:37
AW: Wabbelige Arme und Beine
Bei mir hat Yoga geholfen, jeden Tag eine Stunde.
Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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18.07.2018, 12:20
AW: Wabbelige Arme und Beine
Danke Euch
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18.07.2018, 14:45Inaktiver User
AW: Wabbelige Arme und Beine
Liegestütz. Die beste Arm-, Schulter- und Rumpfübung überhaupt. Für den Anfang nicht mit durchgestreckten Beinen und auf den Zehenspitzen, sondern auf den Knien.
Schaff dir ein Theraband an, google nach „Armübungen Theraband“ und du wirst fündig, gerade der Trizeps (Muskel hinten am Oberarm) lässt sich mit dem Band gut trainieren.
Und für die Oberschenkel: die beste Übung ist immer noch Treppenraufrennen und Bergaufrennen. (Oder gehen, das aber so schnell wie möglich und mehr als nur 50 Stufen.
Ja, es MUSS anstrengend sein. Ja, man MUSS ins Schwitzen und Schnellatmen kommen. Ja, man MUSS das eisern regelmässig tun (jeden zweiten Tag) und über einen langen Zeitraum. Aber es lohnt sich.
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18.07.2018, 16:40
AW: Wabbelige Arme und Beine
Horus, ich finde Deine Ratschläge zu anspruchsvoll für eine 64 jährige, die von sich schreibt, sie habe ihren Körper vernachlässigt und viele Arztbesuche.
Du meinst es sicher gut, aber wenn etwas nur weh tut oder einen an den Rand des Herzinfarkts treibt, macht es keinen Spaß und dann macht man es nicht ausdauernd.
Ich weiß auch, Du bist superfit trotz Rheuma, aber Deine Fitness hast Du Dir über viele Jahre aufgebaut.
Langohrhase, ich finde Schwimmen eine gute Idee - Du kannst selbst dosieren, wie sehr Du Dich verausgaben möchtest und das kalte Wasser wirkt auf jeden Fall tonisierend.“You are the sky. Everything else- it’s just the weather.”
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18.07.2018, 17:05Inaktiver User
AW: Wabbelige Arme und Beine
Treppensteigen bzw Bergaufgehen kann man auch gut dosiert. Therabandübungen sind auch daher gut geeignet, weil man sehr gut dosieren und den Widerstand problemlos mit „sehr leicht“ wählen kann, ganz einfach, indem man das Band weiter aussen greift. Die Verletzungsgefahr ist mit dem Band wesentlich geringer als mit 1-kg-Hanteln, daher wird das Band auch gerade in der Reha und Physio eingesetzt.
Mit „zügig“ und „man muss sich anstrengen“ meine ich: gemäss der individuellen Möglichkeiten. So, dass die Person, die Treppen steigt, findet, das sei jetzt anstrengend - auch wenn es das für dich und mich wohl noch wäre.
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18.07.2018, 17:18
AW: Wabbelige Arme und Beine
Es gibt keinen Sport, mit dem du die Haut schrumpfen läßt und das Bindegewebe erneuerst.
Entweder, du gehst das ehrgeizige Projekt an, deinen vorherigen Umfang durch Muskelaufbau wieder herzustellen (das ist meistens nicht möglich), oder du sitzt eben locker in deinem Fell und mußt warten, bis dein Körper sich von selber den geänderten Gegebenheiten anpaßt. Muskelaufbau wird generell nicht schaden, weil dann zumindest die "Unterlage" fest hält.
Zur Oberschenkeldefinition bieten sich Kniebeugen aller Arten an, Treppensteigen, wie Horus sagt, auch. Für Oberarmdefinition Liegestützen, Klimmzüge und Überkopfheben von Eisen. Achte auf deine Stützmuskulatur in Bauch und Rücken, die darf beim Training nicht das schwächste Glied der Kette sein. (Herz-Kreislauf auch nicht. Schweres Heben tut interessante Dinge mit dem Blutdruck. Laß dich durchchecken ehe du in Eigenregie was anfängst.) Also ein anspruchsvolles Programm mit klassischen Übungen. Vorteil: Es ist nicht materialintensiv.
Wenn du sicher bist, daß du nicht wieder zunimmt, kann ein "zu viel Haut"-Problem auch vom Schönheitschirurgen gelöst werden. Ob man aus rein ästhetischen Gründen so verzweifelt ist, das zu machen, sei dahingestellt. Wenn die Falten ein gesundheitliches Problem werden (Hautreizungen, Wundsein...), kann man vielleicht drüber nachdenken.
Mit 64 stößt man auch auf gewisse natürliche Grenzen. (Mit *40* stößt man auf gewisse natürliche Grenzen. Mir sitzt nach 9 Jahren immer noch das Fell locker.) Der Vorteil ist, alle anderen stoßen auf die gleichen Grenzen!** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **


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