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  1. Avatar von Hair
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    AW: (Kleiner) Erfahrungsaustausch für Yoga(Anfänger)

    Den Hund,finde,ich auch sehr entspannend. Vor allem, seit,ich meinem Kopf baumeln lasse. Den hatte ich anfangs immer irgendwie angespannt.

    Überhaupt habe ich mich sehr gefreut den Morgengruß zu lernen. Das wollte ich schon immer mal machen, aber so ohne Anleitung nicht.

    Auch eine andere Abfolge, für die Wirbelsäule gefällt mir gut.

    Durch puren Zufall habe ich heute meine Yogalehrerinmgetroffen und es als Zeichen genommen, mich nun doch für das nächste Semester anzumelden. Die Gebühren, 125€ und der späte Start, erst um 20 Uhr, haben mich abgehalten. Außerdem brauche ich noch eine rutschfeste Matte. Geht alles mehr alsvon mir gewünscht ins Geld.
    Joggen nach Lust und Laune finde ich deutlich entspannter. Das habe ich im Frühjahr wieder angefangen und immerhin einmal in der Woche ziehe ich es durch. Bei schönem Wetter auch öfter.
    Geändert von Hair (26.08.2017 um 17:17 Uhr) Grund: Komische Kommas entfernt


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    AW: (Kleiner) Erfahrungsaustausch für Yoga(Anfänger)

    Zitat Zitat von Suzie Wong Beitrag anzeigen
    Ich wollte mal hören, wie so für euch die Anfänge waren. Kommt euch das bekannt vor? Je nachdem was wir machen, denke ich schon: oh, schaffe ich das?

    suzie
    Yoga wird üblicherweise unterschätzt. Ich selbst bin eigentlich schon sportlich, mache bspw. seit 35 Jahren Ballett mit 2x die Woche Training plus Ausdauersport. Ich habe mal 1,5 Jahre Poweryoga gemacht, weil meine damalige Ballettschule das anbot. Während das normale Balletttraining anspruchsvoll, aber machbar war, bin ich nach der Poweryoga-Klasse regelmäßig aus dem Saal gekrochen, weil ich so fertig war. Trotzdem hat es Suchtpotenzial - ich würde es sofort wieder machen, wenn ich die Zeit hätte und dadurch den anderen Sport nicht einschränken müsste. Yoga lebt aber vor allem von der Wiederholung. Wenn du einigermaßen schnell Erfolge sehen willst, solltest du jeden Tage mindestens 2-3 Übungen machen. Da Yoga ja nicht so sehr auf die Gelenke geht, spricht da auch nichts dagegen, täglich was zu tun. Es gibt für wenig Geld Yoga-DVDs, da kann man sich ein paar verschiedene gönnen und dann schauen, welches Programm zusagt.

  3. Moderation
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    AW: (Kleiner) Erfahrungsaustausch für Yoga(Anfänger)

    Suzie, du hast einen viel vernünftigeren Kurs als ich!

    Ich habe aus, "die anderen sind älter und moppeliger als ich" und aus der Ansage "das hier ist der Anfängerkurs" (Ich hatte die Trainerin nach dem Anfängerkurs gefragt) geschlossen, daß ich einfach mache, was angesagt wird, und das schon klappen wird. Ergebnis: Hat es nicht! (Ich habe dann aufgehört, um mich auszukurieren.) Ich habe heute und hatte zu meinen besten Zeiten nie die Kraft, die Übungen zu machen.

    Mein Tipp: Ruhig angehen, langsam annähren (erst mal "so etwa" und schwankende Sträucher), nicht blind vertrauen. (Das ist so eine Schulsport-Angewohnheit, einfach zu machen, was einem gesagt wird auch wenn es nicht kapiert. Eine ganz schlechte!)

    Ich kann besser nach Buch üben als in einem Kurs.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. Avatar von Juulia
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    smile AW: (Kleiner) Erfahrungsaustausch für Yoga(Anfänger)

    Ich habe im Urlaub erstmalig Yoga gemacht und fand es klasse. Die Teilnehmer waren bunt gemischt ich versuchte, mich nicht zu vergleichen. Das fällt mir auch schwer. Wieder daheim, habe ich jetzt auf YouTube verschiedene Übungen für Anfänger "nachgemacht". Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Für mich ist es die angenehmere Art, es hier zuhause für mich alleine zu üben. Sicher ist es oft sinnvoll, von einem Lehrer korrigiert zu werden. Aber vielleicht mache ich irgendwann einen einen Kurs. Momentan bin ich sehr zufrieden mit den Übungen, die ich für mich allein mache.
    Ebenso habe ich angefangen zu meditieren. Auch hier tue ich mich sehr schwer. Doch ich merke, wie mir dieses in mich hineinfühlen gut tut. Das ist mir wichtiger als Perfektion. Und ich kenne meine Grenzen und tue nur, was mir auch gut tut.
    Also insgesamt bin ich sehr zufrieden mit mir und meinen Übungen und dem neu entstehenden Körpergefühl.


    Nimm dir Zeit, glücklich zu sein.



  5. Avatar von Alaska
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    AW: (Kleiner) Erfahrungsaustausch für Yoga(Anfänger)

    Ich habe vor über fünfundzwanzig Jahren mit Yoga angefangen und seitdem an verschiedenen Orten in verschiedenen Schulen geübt. Und es waren immmer Schulen, in denen die Auffassung vertreten wurde, dass Yoga keine Sportart ist, bei der man im Wettbewerb mit anderen steht und dass es beim Yoga also nicht darauf ankommt, wer ein Asana am perfektesten ausführen kann.

    Die Aufmerksamkeit sollte beim Yoga so sehr nach innen gerichtet sein, dass man eigentlich gar nicht bewusst wahrnimmt, wie die anderen Teilnehmer es machen. Meistens habe ich sogar die Augen geschlossen, bis auf bei einigen Asanas im Stehen, wo ich den Blick nach außen für das Gleichgewicht benötige.

    Beim Yoga ist der Weg viel bedeutsamer und wertvoller, als das Ziel. Wenn man sich anfangs schwer tut, dann kann man sich also auf viel mehr Erlebnisse freuen, die mit einer Verbesserung einhergehen, als wenn man von Anfang an perfekte Gymnastik betreibt, aber den eigentlichen Sinn und Nutzen von Yoga dabei gar nicht mit bekommt:

    Die Aufmerksamkeit auf die Körper- und Atemwahrnehmung zu lenken und dann bei den kleinsten Veränderungen der Bewegungsabläufe und des Atemrhythmus zu spüren, welche Auswirkungen dies auf Gemüt, Konzentration und Wohlbefinden hat.
    "But time makes you bolder."
    (Stevie Nicks, Landslide)
    Geändert von Alaska (27.08.2017 um 15:32 Uhr)

  6. Avatar von Zuza.
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    AW: (Kleiner) Erfahrungsaustausch für Yoga(Anfänger)

    Suzie, ich habe deine Thread gerade gesehen und will nur kurz was schreiben, ich falle gleich ins Bett.
    Was du über deinen Kurs und deinen Yogalehrer schreibst, klingt gut, finde ich. Ich übe Yoga seit einigen Jahren, privat und auch in Kursen. Meine Yogalehrerin sagte vor einiger Zeit zu einer neueren Teilnehmerin der Gruppe, die anfangs immer etwas Angst hatte, nicht mithalten zu können, weil sie (noch) nicht so gelenkig war, wie einige andere, weil sie (noch) so viel Kraft hatte wie einige andere, weil sie sich ständig irgendwie unzureichend fühlte.

    "Du musst nichts für dein Yoga tun, sei aber achtsam mit dir und respektiere deinen Körper. Yoga tut etwas für dich."

    Mittlerweile hat sie schöne Fortschritte gemacht, nur dadurch, dass sie regelmäßig auch außerhalb des Kurses übt. Sie hatte anfangs z. B. überhaupt keine Spannkraft und Kraft in Bauch und Rücken. Übungen wie die Bretthaltungen schaffte sie überhaupt nicht - heute kein Thema mehr.

    Wenn z. B. dein Baum eher wie ein schwankender Strauch aussieht, ist das vollkommen in Ordnung. Das kommt. Und auch bei erfahreneren Yogaschülern wackelt es immer mal; da geht eine Seite Seite, die andere geht nicht und mal steht ständig vor dem Kippen und tut es dann auch. Ja nun, das ist dann eben so. Ich stehe manchmal wie eine Eins und könnte eine halbe Stunde auf einem Bein rumstehen und einfach friedlich vor mich hin atmen, an einem anderen Tag falle ich nach 5 Sekunden um, weil ich keine Balance habe. Da spielt auch oft die Tagesform, die innere Ausgeglichenheit und Ruhe eine große Rolle.

    Und ansonsten schließe ich mich Alaska an. Der hat es so schön formuliert, dass man gar nicht viel mehr sagen muss, finde ich.
    .
    Glück ist ein Tuwort.

  7. Avatar von linsemo
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    AW: (Kleiner) Erfahrungsaustausch für Yoga(Anfänger)

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Ich habe vor über fünfundzwanzig Jahren mit Yoga angefangen und seitdem an verschiedenen Orten in verschiedenen Schulen geübt. Und es waren immmer Schulen, in denen die Auffassung vertreten wurde, dass Yoga keine Sportart ist, bei der man im Wettbewerb mit anderen steht und dass es beim Yoga also nicht darauf ankommt, wer ein Asana am perfektesten ausführen kann.

    Die Aufmerksamkeit sollte beim Yoga so sehr nach innen gerichtet sein, dass man eigentlich gar nicht bewusst wahrnimmt, wie die anderen Teilnehmer es machen. Meistens habe ich sogar die Augen geschlossen, bis auf bei einigen Asanas im Stehen, wo ich den Blick nach außen für das Gleichgewicht benötige.

    Der Baum ist eine Übung für das innere Gleichgewicht. Zu Anfang habe ich mich nah an einen Türrahmen gestellt, wo ich bei Wackeln eine leichte Stützte erhalte. Das hat gut funktioniert. Mittlerweile geht es öfter ohne Türrahmen.

    Beim Yoga ist der Weg viel bedeutsamer und wertvoller, als das Ziel. Wenn man sich anfangs schwer tut, dann kann man sich also auf viel mehr Erlebnisse freuen, die mit einer Verbesserung einhergehen, als wenn man von Anfang an perfekte Gymnastik betreibt, aber den eigentlichen Sinn und Nutzen von Yoga dabei gar nicht mit bekommt:

    Die Aufmerksamkeit auf die Körper- und Atemwahrnehmung zu lenken und dann bei den kleinsten Veränderungen der Bewegungsabläufe und des Atemrhythmus zu spüren, welche Auswirkungen dies auf Gemüt, Konzentration und Wohlbefinden hat.
    So ist es.

    Ich mache Yoga, weil es mir seelisch gut tut. Ob ich die Übungen perfekt hinbekomme, ist mir egal. Jeden Tag geht es einen Millimeter besser. Übungen, die mir nicht gut tun, mache ich nicht. Das sind z. B. die Drehübungen oder Übungen wie z. B. der Pflug. Ich habe Probleme mit dem Kreuzbein und bei Drehübungen rutscht es mir raus. Aus dem Grund habe ich auch keine Kurse besucht und mir Yoga mit DVDs, Büchern, YouTube selber beigebracht. Mittlerweile habe ich gelernt, worauf es ankommt. Ich brauche bei den Übungen absolute Ruhe, die ich nur in meiner Wohnung habe.

    Seit Dez. 2015 mache ich Yoga jeden Tag. Ich war steif wie ein Stock, mittlerweile bin ich viel gelenkiger geworden. Mein Rundrücken ist fast weg, mein Hohlkreuz auch und seelisch haben sich einige Knoten gelöst, an die ich nie herangekommen wäre.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

  8. Avatar von Suzie Wong
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    AW: (Kleiner) Erfahrungsaustausch für Yoga(Anfänger)

    Was ich so toll finde - jedes Mal, wenn ich beim Yoga war, komme ich mit einem Lächeln zurück nach Hause. Ich werde mir auf jeden Fall eine Zehner-Karte besorgen und mir verschiedene Stile angucken.
    Ihr macht - so erscheint es mir - vor allem und gerne auch Yoga zu Hause allein, mir gefällt auch das Gruppenfeeling. Aber ich bin eh relativ kommunikativ.

    suzie
    Meine Hobbies:

    (lesen, essen/backen/kochen/reisen/walken (ohne Hund))

  9. Avatar von Juulia
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    AW: (Kleiner) Erfahrungsaustausch für Yoga(Anfänger)

    Ja das hat mich auch überrascht. Ich dachte, ich sei die einzige, die etwas schrullig ist
    Ich mag keine Kurse. Meine Intention ist es, mich gut zu fühlen, mein Körpergefühl zu verbessern, zu intensivieren. Mein Ziel sind nicht die perfekten Übungen. Das ist vielleicht der Grund dafür. Ich möchte es nur für mich.
    Und auch ich mache nur die Übungen, die mir wirklich gut tun. Ich habe auch drei Bandscheibenvorfälle und will mich nicht zu Übungen verleiten lassen, die mir widerstreben. Deshalb fühle ich mich daheim einfach besser aufgehoben. Aber auch lächle danach gerne. Ganz für mich allein. Ein schönes Gefühl.


    Nimm dir Zeit, glücklich zu sein.



  10. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: (Kleiner) Erfahrungsaustausch für Yoga(Anfänger)

    Ich mache Yoga gerne zuhause. Ich bin dann ganz fokussiert und genieße auch, mir das frei und spontan einrichten zu können.

    Perfektion strebe ich nicht an, sondern Konzentration und Körperwahrnehmung. Wenn ich merke, es geht über meine Möglichkeiten, sage ich "no thanks, Steven" (zum online-Lehrer) und mache eine Variante, die mir gemäß ist.

    Ich mach das auch gerne am Wochenende vor dem Frühstück, wenn ich früh aufgewacht bin.
    that was the river - this is the sea


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