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Thema: Yoga?

  1. Inaktiver User

    AW: Yoga?

    Hallo,
    es gibt dermaßen viele Yogastile, da wäre ich ganz vorsichtig mit Aussagen "ist nix für Dich", bei Hatha frag ich mich auch die ganze Zeit, was ich da soll.

    Habe vor gut einem Jahr Vinyasa Yoga für mich entdeckt, da wird man so gefordert, daß der Schweiß auf die (eigene!) Matte tropft, obwohl der Raum normal temperiert ist. Allerdings soll man für Vinyasa keine körperlichen Einschränkungen haben....Das Meditative ist nicht so meins, da komme ich mit Stricken schneller runter....

    VG NNMi

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    AW: Yoga?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich hab jetzt den Krieger mal im Internet (auf asanayoga.de) nachgesehen, und die Variation I und II kriege ich in der Hüfte absolut nicht hin, das zieht so brutal, daß ich Angst habe, es kracht, lange bevor die Hüfte in Position ist. Variation III ist kein Problem. (Alles unter dem Vorbehalt, daß das mit dem Nachmachen von Yoga-Postionen, die man im Internet nachgeschlagen hat, so eine Sache ist.)

    Carolly, falls meine Interpretation der Übung stimmt, und falls du in der Hüfte relativ beweglich bist, ist es durchaus möglich, daß die Übung für dich leicht war - und für andere (wie mich) als Anfänger nicht zu bewältigen.
    Ja, ich bin fast ueberall ziemlich beweglich und konnte alle Uebungen problemlos mitmachen. Das einzige was sich schon immer beharrlich weigerte flexibler zu werden ist die Rueckseite meiner Oberschenkel, und da vor allem Richtung Knie. Wenn ich mich dehne brauche ich immer recht viel Zeit eine Dehnung echt zu finden. Also wenn ich 30 Sekungen dynamisch in einer Stellung verharre dann haben zwar meine Muskeln was zu tun aber der Dehneffekt ist eher minimal. Ist gut moeglich dass die Gruppe zu gross war um individuell auf Leute einzugehen und schwerere Uebungen zu zeigen. Die Lehrerin hat mich danach jedenfalls gefragt ob ich schon laenger Yoga mache.

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    AW: Yoga?

    Zitat Zitat von Carolly Beitrag anzeigen
    Burpees machen, keine Sprungsquats, Turkish Getups, Sprung-Lunges, einbeinige Squats ueben, Pushups mit Haende klatschen usw. Meine ueblichen Trainingseinheiten sind auch eher eine Stunde lang, und keine 15 Minuetchen. Fuer mich ist Kraftsport, egal ob mit Langhantel oder Eigengewichtsuebungen halt richtig auspowern.
    Yoga ist was anderes wie obiges...
    wenn du ein Programm wie oben beschrieben magst, wirst du auch bei sehr physischen Yogastilen nicht happy werden.
    Yoga ohne Atem(-meditationen) und Tiefenentspannung ist einfach kein Yoga!

    gute, dünne laufjecke: schöffel paclite mit goretex
    kostet einiges
    ist aber sehr sehr gut und manchmal findet man eine reduzierte bei amazon oder so...
    Geändert von Laura_Palmer (16.12.2015 um 13:00 Uhr)

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    AW: Yoga?

    mich interessiert es einfach, okay ?

    wieso macht man yoga, wenn man mit der Philosophie (sprich: Ideologie) nix anfangen will?
    wieso dann nicht pilates, hot iron, klass. Gymnastik/ work out?

    ist das nicht so wie wenn man regelmäßig ans Meer in Urlaub fährt und man eigentlich Berge besser findet?

    weil: yoga ist halt keine gymnastik

    bei carolly ist es evtl. derzeit alternativlos mangels Angebot.
    Aber in Deutschland gibts doch zig andere Sportvarianten

    Warum also "ausgerechnet" Yoga, wenn man das typische daran nicht mag?

  5. Inaktiver User

    AW: Yoga?

    Versteh ich persönlich auch nicht. Hab aber Theorien dazu:
    - weil es "in" ist.
    - weil man zwar "etwas Sport" machen sollte/möchte, aber sich bloooooossssss nicht allzu stark anstrengen möchte.
    - weil man "etwas Sport" machen sollte/möchte und von der Nachbarin gehört hat, wie seeeeeeehr man dabei ins Schwitzen kommt und welch gewaltige sportliche Anstrengung es ist
    - weil "sanft" immer ein gutes PR-Wort ist



    Ernsthaft:

    Ich selbst kann mit Yoga auch nicht viel anfangen. Wenn ich meditieren will, dann meditiere ich. Täglich, Zazen. Da sitze ich und fertig. Oder praktiziere Kinhin (die Geh-Mediation im Zen).

    Wenn ich mich hingegen bewegen will, dann bewege ich mich. Da können durchaus auch "Konzentrationsmomente" dabei sein (auch Klettern kann eine zutiefst spirituelle Erfahrung sein) bzw. eine grosse Achtsamkeit auf jede Bewegung, die man tut, egal ob langsam, gehalten oder schnell. Bei den Kampfsport-/Kampfkunstarten ist das spirituelle Element ebenfalls Teil der "Sportart", ich bin da in mehreren mit drin. Da kann ich mich sehr gut drauf einlassen - beim Yoga hingegen nicht.
    Ich habe Yoga-Elemente in meinen täglichen Dehnübungen, der Rücken-Pilates-Kurs, den ich besuche, arbeitet manchmal auch mit bestimmten Yoga-Elementen (und mit der Pilates-Atmung - die ich bescheuert finde und deshalb nicht praktiziere, aber Pilates mach ich trotzdem, weil die Übungen an sich gut sind). Aber Yoga als umfassende Bewegungsphiliosophie und -spiritualität ist nichts für mich. Da nehm ich den Platz nicht jemandem weg, der damit viel mehr anfangen kann als ich.

    Hier tickt halt jeder anders.

  6. Moderation

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    AW: Yoga?

    Zitat Zitat von Laura_Palmer Beitrag anzeigen
    wieso macht man yoga, wenn man mit der Philosophie (sprich: Ideologie) nix anfangen will?
    Man kann ja einen Sport machen, ohne eine Religion draus zu machen. Sogar Fußball.

    Ich hab mir von Yoga eine bessere Balance, mehr Beweglichkeit und eine gute Ergänzung zum reinen Krafttraining versprochen (und ich wollte schon immer mal einen sauberen Handstand hinkriegen!), hat aber nicht geklappt.
    Geändert von wildwusel (16.12.2015 um 15:09 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Yoga?

    Was hatte ich mir versprochen? Wieder mehr Muskelkraft und mehr Beweglichkeit. Ich haette allerdings nicht erwartet dass z.B. Uebungen fuer den Core aus nur 3 langsamen Wiederholungen bestehen, und dass ich scheinbar doch beweglicher bin als die meisten anderen Teilnehmer (fuehle mich aber z.Z. recht steif).

  8. Moderation

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    AW: Yoga?

    Zitat Zitat von Carolly Beitrag anzeigen
    Ich haette allerdings nicht erwartet dass z.B. Uebungen fuer den Core aus nur 3 langsamen Wiederholungen bestehen, und dass ich scheinbar doch beweglicher bin als die meisten anderen Teilnehmer (fuehle mich aber z.Z. recht steif).
    Wie intensiv die Übungen gemacht und wie oft sie wiederholt werden, hängt stark vom Kurs(leiter) ab.
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
    Erich Kästner

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    AW: Yoga?

    Zitat Zitat von Carolly Beitrag anzeigen
    Also ich hatte nach der Stunde das Gefuehl kaum was getan zu haben.

    Wird das noch besser mit der Zeit oder war das einfach nicht der richtige Sport/richtige Art Yoga fuer mich?
    Wenn es nicht viele Möglichkeiten für dich gibt, in einer Gruppe unter Anleitung Sport zu treiben und du das aber gern möchtest, würde ich an deiner Stelle noch zwei, drei Mal hingehen, um zu sehen, ob du nicht doch davon was mitnehmen kannst. Neues ist immer gewöhnungsbedürftig... Wenn der Eindruck bleibt, dass es nicht das Richtige ist, hast du vermutlich mehr davon, in der Zeit Krafttraining zuhause zu machen.
    In einem Kurs geht man meist Kompromisse ein: da sind die Bedürfnisse der anderen Teilnehmer, die Ambitionen des Kursleiters bzw. dessen Wissen, Können, Neigungen, evtl. Spezialisierungen... klar kann man Glück haben, dass alles einigermaßen passt.

    Mir ging es beim ersten Mal im Yoga-Kurs ganz anders: mir war das viieel zu anstrengend und ich dachte: wie halte ich bloß die 1 1/2 Stunden aus. Gewünscht hatte ich mir ein ruhiges Yoga mit Zwischenentspannungen, aber es war ein Power-Yoga-Kurs. Dass es da beträchtliche Unterschiede gibt, war mir nicht so bewusst. Die Alternativen wären immer mit umständlicher Fahrerei verbunden gewesen und außerdem viel teurer. Deswegen ging ich lange Zeit in einen Kurs, mit dem ich nicht hundertprozentig glücklich war. Gut getan hat es trotzdem. Um öfter mal ruhiger und langsamer sein zu können, hatte ich mir dann meine Yoga-Übungen für zuhause zusammen gestellt.

    Inzwischen hat die Kursleiterin mehrere Fortbildungen gemacht und sich mehr und mehr auf Hatha spezialisiert, was tatsächlich das Richtige für mich ist. Dennoch passiert es immer mal wieder, dass ich mir gerade was Anderes vorgestellt habe als das, was die Kursleiterin konkret macht: so wollte ich mal etwas mehr gefordert sein und dachte an viele kraftvolle Übungen, aber für diesen Abend hatte sie intensive Lockerungs- und Dehnungsübungen fürs Bindegewebe vorbereitet.
    Sowas passiert, wenn man angeleitet wird, aber bisher habe ich es letztlich immer als Gewinn empfunden.
    Sehr geholfen hat mir Yoga in Einstellungsfragen, da hatte es eine beinahe therapeutische Wirkung, aber das hat seine Zeit gedauert. Heute wende ich Erfahrungen aus Yoga auch in anderen Sportarten an, genauso aber lerne ich vom Ausdauersport beispielsweise für andere Aufgaben.
    Übermäßig spirituell ist unsere Kursleiterin übrigens auch nicht - wie vermutlich die meisten Yoga-Lehrer, die in Fitness-Studios beschäftigt sind. Viele Erfahrungen erwirbt man durch die achtsame Arbeit mit dem Körper, wenn man entsprechend ermutigt wird. Ermutigt wurde ich eigentlich fast ausschließlich nur im Yoga-Kurs.
    Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.

  10. gesperrt

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    AW: Yoga?

    Zitat Zitat von Laura_Palmer Beitrag anzeigen
    mich interessiert es einfach, okay ?

    wieso macht man yoga, wenn man mit der Philosophie (sprich: Ideologie) nix anfangen will?
    wieso dann nicht pilates, hot iron, klass. Gymnastik/ work out?

    ist das nicht so wie wenn man regelmäßig ans Meer in Urlaub fährt und man eigentlich Berge besser findet?

    weil: yoga ist halt keine gymnastik

    bei carolly ist es evtl. derzeit alternativlos mangels Angebot.
    Aber in Deutschland gibts doch zig andere Sportvarianten

    Warum also "ausgerechnet" Yoga, wenn man das typische daran nicht mag?
    Weil es mir von mehren auch ärztlichen Seiten empfohlen wurde. Weil ich annahm (was sich bestätigte) das sich damit der Blutdruck senken läßt. Und weil ich annahm, wenn das so viele machen, kann das so schlecht nicht sein. War aber ein Irrtum. Es war schlecht für mich.
    Und um meinen Blutdruck zu senken, verkaufe ich nicht mehr meine Seele.

    Yoga ist für mich nur noch Gymnastik, mehr nicht.
    Will ich Spiritualität, geh ich in die Kirche. Will ich Meditation, kann ich eine Rosenkranz beten,
    denn ich bin Christ und kein Hindu und will auch kein Hindu werden.

    Grüße
    Luftpost

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