+ Antworten
Seite 6 von 89 ErsteErste ... 456781656 ... LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 890

Thema: Krafttraining

  1. Moderation
    Registriert seit
    20.08.2010
    Beiträge
    34.899

    AW: Krafttraining

    Zitat Zitat von Schnurpsel Beitrag anzeigen
    Vom Gefühl her erscheint es mir auch eher kontraproduktiv oder aber man macht dann beides irgendwie nciht richtig.
    Ich denk mal, Triathlon-Training soll für Triathlon trainieren , und da macht "immer noch eins drauf" durchaus Sinn. Es geht ja um eine recht extreme Ausdauerleistung in sehr unterschiedlichen Kategorien. Wenn man für etwas anderes trainieren will, eher nicht so.

    Zitat Zitat von ninatschl Beitrag anzeigen
    Ich würde jetzt nicht sagen, dass 5 km zu richtig laufen zählt. Bei mir zumindest nicht und in dem Tempo, in dem ich gelaufen bin, schon gar nicht.
    Heh. Bei Laufen ist bei mir nach 400 Metern Schluß. Wenn ich langsamer laufe als ich mit Gepäck gehe, schaffe ich vielleicht 800.

    Zitat Zitat von Tsts Beitrag anzeigen
    Nur von der erhöhten Verletzungsgefahr bin ich überzeugt (vielleicht auch zu Unrecht, aber nun gut...)
    Naja, beim Laufen, Schwimmen und Radfahren kann zwar auch viel passieren, aber ich empfinde das generell als weniger unfallträchtig als mit irgendwelchen Eisenteilen über dem Kopf herumzufuchteln

    Nach meiner Erfahrung mit Kraft und Ausdauer: Es reißt immer das schwächste Glied der Kette. Wenn ich mir an einer Bücherkiste schon einen Bruch hebe, krieg ich maximal eine in den vierten Stock, egal wie gut ich im Treppensteigen bin. Wenn ich Bücherkisten leicht finde, kann ich immer noch elend japsen nach vier Treppen. Aber wenn ich sie leicht finde und den ganzen Nachmittag geruhsam Treppen rauf- und runterlatschen kann, kann ich auch den ganzen Nachmittag Bücherkisten tragen. Das ist das, wo ich versuche, hinzukommen, und das tue ich, indem ich mich generell viel bewege (Ausdauer), und zusehe, daß ich stärker werde, als ich es im Alltag brauche.

    Den ganzen Nachmittag eine Handtasche herumzuschwingen (übertrieben gesagt) bringt mir dagegen gar nichts....
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  2. Registriert seit
    18.07.2003
    Beiträge
    1.899

    AW: Krafttraining

    Zitat Zitat von ninatschl Beitrag anzeigen
    Aber dann wäre ja Koppeltraining auch nicht sinnvoll.

    Die ist aber auch da, wenn ich nach einem stressigen Tag einen langen Lauf mache. Körperlich fit, aber geistig umnachtet.
    Koppeltraining ist m.E. etwas ganz anderes, denn das ist beides Ausdauertraining, nur eben unterschiedliche Sportarten hintereinander. Und genau das soll ja für einen Wettkampf trainiert/geübt werden. Und im Training macht man das doch eher im langsameren Bereich und nicht im Power-Wettkampf-Tempo.

    Wir haben doch aber über eine direkte Kombination von Krafttraining (was ich eben mit Hanteln & Co. angenommen hatte) und anschliessendes Ausdauertraning gesprochen. Und DAS erscheint mir irgendwie nicht sinnvoll; genauso wenig übrigens wie manche Läufer mit Mini-Hanteln oder Gewichtsmanschetten laufen. Erhöht einzig und alleine das Verletzungsrisiko. Steht m.E. auch in keinem Trainingsplan so drin - Krafttraining ist immer nur eine einzelne Einheit für sich alleine.

    Und Sport machen, wenn man im Kopf nicht klar ist, geht jedenfalls bei mir auch immer voll auf die Leistung.

  3. Moderation
    Registriert seit
    20.08.2010
    Beiträge
    34.899

    AW: Krafttraining

    Zitat Zitat von Schnurpsel Beitrag anzeigen
    Steht m.E. auch in keinem Trainingsplan so drin - Krafttraining ist immer nur eine einzelne Einheit für sich alleine..
    In meinen Plänen ist oft nach dem Krafttraining noch Intervalltraining "damit der Kreislauf was zu tun kriegt". Rennen, Burpees, Kettlebells, immer so 10 bis 15 Minuten. Hat mir ganz gut getan, aber zur Zeit kann ich mich nicht aufraffen. Statt dessen habe ich einen "Baustein" mit Grundübungen mit schweren Gewichten drin, das gibt mehr Glücksgefühle.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  4. Registriert seit
    05.02.2010
    Beiträge
    659

    AW: Krafttraining

    Ich hatte auf meinen Trainingsplan für die Olympische Distanz des öfteren Beinpresse 3x12 WH oder Kniebeugen mit Langhantel als letzte Übung, letzte Serie mit maximal möglichen Gewicht und danach noch 45 min Radfahren. Genau um die Ermüdung der Beine zu simulieren. Mag sein, dass das Radfahren gewählt wurde, weil Verletzungsgefahr bei müden Beinen geringer war, als wenn ich noch laufen gegangen wäre.
    Ich muss auch ehrlich zugeben, ich habe diese Trainingseinheit nur ein einziges Mal gemacht und dann durch Koppeln ersetzt. War nämlich richtig schlimm und hat wehgetan und ich hab fast geweint.

    wieder off-topic:
    beim (einmaligen) Koppeln bin ich beim Laufen die ersten 3 min öfters Wettkampftempo gelaufen (stand so am Plan) und dann reduziert. War auch immer dem Weinen nahe.

    Ich bin noch immer der Meinung, dass alles, was Spaß macht, nicht schlecht sein kann. Ob es effektiv ist, ist ne andere Frage. Die interessiert mich aber auch nicht. Und dass eigentlich zwischen Kraft und Ausdauer mindestens ein paar Stunden liegen sollten, weiß ich. Aber mein Tag hat im Normalfall 24 Stunden, wovon ich derzeit leider mehr als 8 Stunden Schlaf brauche.
    Wenn es um Problemzonen geht, warum reden alle nur über Hintern und nie über den Kopf.


  5. Registriert seit
    05.02.2010
    Beiträge
    659

    AW: Krafttraining

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    In meinen Plänen ist oft nach dem Krafttraining noch Intervalltraining "damit der Kreislauf was zu tun kriegt". Rennen, Burpees, Kettlebells, immer so 10 bis 15 Minuten. Hat mir ganz gut getan, aber zur Zeit kann ich mich nicht aufraffen. Statt dessen habe ich einen "Baustein" mit Grundübungen mit schweren Gewichten drin, das gibt mehr Glücksgefühle.
    Puuuh, das ist heftig. Ich kenne es als HIIT zwischendurch. Also, Hantel/Gerät - Burpees - next Hantel/Gerät - Mountainclimber - next Hantel/Gerät - Seilspringen etc. Sowas macht mich echt fertig. Aber nach einem Krafttraining noch Burpees oder ähnliches. Da könnte man nachher mit mir meinen eigenen Schweiß vom Boden aufwischen.
    Wenn es um Problemzonen geht, warum reden alle nur über Hintern und nie über den Kopf.


  6. Registriert seit
    28.09.2011
    Beiträge
    3.589

    AW: Krafttraining

    Zitat Zitat von ninatschl Beitrag anzeigen
    Ich hatte auf meinen Trainingsplan für die Olympische Distanz des öfteren Beinpresse 3x12 WH oder Kniebeugen mit Langhantel als letzte Übung, letzte Serie mit maximal möglichen Gewicht und danach noch 45 min Radfahren. Genau um die Ermüdung der Beine zu simulieren. Mag sein, dass das Radfahren gewählt wurde, weil Verletzungsgefahr bei müden Beinen geringer war, als wenn ich noch laufen gegangen wäre.
    Aua. Das ist heftig. Aber es ergibt schon Sinn. In gewisser Weise ist das Bergtraining mit anschließendem schnellen Fahren im flachen Gelände.
    Ich kannte diese Kombination bisher nicht.

  7. Avatar von Bisamratte
    Registriert seit
    02.10.2009
    Beiträge
    903

    AW: Krafttraining

    'schhabdamanefrage....

    hallo ihr experten,

    nachdem ich mir jetzt mal angeguckt habe, was ein burpee überhaupt ist (ich denk da ja lautmalerisch eher an rülpsen... ), habe ich mich gefragt: was ist denn besser, bzw. was spricht für/gegen training mit dem eigenen körpergewicht vs. training mit maschine/fremdgewicht?

    stichwort zum beispiel liegestütz: davon kann ich seit jahren, egal in welchem trainingszustand, IMMER 20 stück machen. schwimme (kraule) ich regelmäßig, wird's leichter, wenn nicht, wird's etwas schwerer. (gilt auch umgekehrt.) einen zweiten satz mache ich allerdings nie, finde ich langweilig.

    im gegensatz dazu klimmzug: kann ich nicht. probier ich alle schaltjahr mal, geht einfach irgendwie nicht (möglicherweise falsche technik?).

    stichwort zum beispiel yoga/reiten/voltigieren: hab ich alles ne zeitlang gemacht. reiten war irgendwie mega-krafttraining (lag auch an den pferden... ), voltigieren: muss grandioses core-training gewesen sein - und ein paar der übungen ("fahne" zum beispiel) sind mir beim yoga wiederbegnet. und hier, zumindest beim yoga - so ein sonnengruß ist ja nichts anderes als ein liegestütz mit erschwerten bedingungen (ellenbogen am körper, hände unter den schultern) - ist ja vor allem das eigengewicht maßgeblich. beim pferdesport kommt noch der bewegungsausgleich (und je nach bewegungsfreudigkeit/kooperationsgrad des pferdes kraftaufwand) dazu.

    habt ihr da meinungen? hinweise?

    hintergrund auch: ich bin ja gerade das erste mal im studio und trainiere da so einen zirkel. fand ich zunächst ganz schlüssig, das konzept, habe mich jetzt mal im netz durch kommentare gelesen und sehe SEHR geteilte meinungen über die effizienz des spaßes. was ein bisschen zu meinem erlebnis passt, dass ich fast jedes training noch ne schippe drauflege, bei irgendeinem der geräte. das kann ja noch kein trainingseffekt sein, nach gerade mal 9 mal (2x, 3x, 4x...)...? oder? zumal ich ansonsten nix bemerke. (also: weniger schmerz im rücken/schulterbereich und eine möglicherweise auch eingebildetes "leichteres tragen" an mir selbst. vielleicht muss ich alle zwei wochen mal eine bierkiste anheben, um einen vergleich zu bekommen...)

    dankeschön und schönen tach,
    lg von
    der ratte
    ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer

    tippfehler gibts von mobile devices gratis. wer sie findet, darf sie behalten.

  8. Avatar von briony
    Registriert seit
    04.04.2010
    Beiträge
    397

    AW: Krafttraining

    Zitat Zitat von Bisamratte Beitrag anzeigen
    was ein bisschen zu meinem erlebnis passt, dass ich fast jedes training noch ne schippe drauflege, bei irgendeinem der geräte. das kann ja noch kein trainingseffekt sein, nach gerade mal 9 mal
    Trainingseffekt definitiv. Bestimmt ist nach 9 mal trainieren ein bißchen Muskulatur hinzu gekommen. Was aber viel entscheidender ist (und oft unterschätzt wird) ist die dazugewonnene Koordination der Bewegung. Der Körper stellt sich erst allmählich auf die Übungen ein, und erst wenn die Koordination sitzt, ist das "Schippe drauflegen" auf verbesserte Muskulatur zurückzuführen.

    Schippe drauflegen ist immer gut!

    Aber was genau war jetzt deine Frage? ;-)
    Garstige Bratkartoffeln! (Gollum)

  9. Avatar von Bisamratte
    Registriert seit
    02.10.2009
    Beiträge
    903

    AW: Krafttraining

    @briony: eigenwichtsübungen vs. gerätetraining, was ist "besser", bzw. welche vor- und nachteile gibt es jeweils?
    ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer

    tippfehler gibts von mobile devices gratis. wer sie findet, darf sie behalten.

  10. Avatar von Horus
    Registriert seit
    08.04.2005
    Beiträge
    44.192

    AW: Krafttraining

    Ich glaub, die hier wars:

    was ist denn besser, bzw. was spricht für/gegen training mit dem eigenen körpergewicht vs. training mit maschine/fremdgewicht?


    Ich persönlich - aber andere sehen das wohl anders - halte Training mit dem eigenen Körpergewicht für effizienter/besser/praxisnäher als Training an Geräten. Weil beim Training mit dem eigenen Körpergewicht in der Regel mehr Muskeln benötigt werden für die Stabilisierung. Und die Bewegungen sind naturnäher, also ist die so trainierte Kraft besser anwendbar in der Praxis.
    Gerätetraining hingegen geht eher auf einzelne Muskeln isoliert los, vor allem auf die grossen, oberflächlichen. Will man vor allem die aufbauen und schön vorzeigen können, ist Gerätetraining wohl das Training der Wahl. Oder wenn es darum geht, sehr gezielt einzelne Muskeln nach einer Verletzung oder einer erkannten, starken Disbalance aufzubauen.

    Ich seh manchmal so Muskelmänner in der Kletterhalle, die sich an Geräten den Bizeps und das Sixpack aufgebläht haben - aber denkst du, die bekommen eine einzige überhängende Route schlau hin? Dafür braucht es eben viel mehr als grosse Oberflächenmuskeln - nämlich vor allem ein gutes Zusammenspiel und ausgeprägte Tiefen-Stabilisationsmuskulatur. Und Bewegungsintelligenz, was die Geräte-Muskelmänner meistens auch nicht wirklich mitbringen...

    Freihanteln sind diesbezüglich besser, also näher an den Eigengewichtsübungen, da auch hier viel mehr stabilisiert werden muss.

    Dass du Liegestütz "einfach so" immer kannst, wundert mich nach deiner Reitschilderung nicht. Liegestütz sind weniger eine Frage der Arm- und Schulterkraft, als vielmehr eine Frage der Rumpfkraft (Bauch, Seite, Rücken,Hüfte) und Körperspannung. Und die wird natürlich beim Reiten gut aufgebaut. Die hast du vermutlich durch das langjährige Training einfach so nebenbei, jederzeit abrufbar.
    Bei Klimmzügen hingegen spielt die (Bizeps-)Armkraft eine viel grössere Rolle. Die ist bei dir wohl nicht "einfach da" und jederzeit abrufbar, weil du ja in diese Richtung wesentlich weniger gemacht hast.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

+ Antworten
Seite 6 von 89 ErsteErste ... 456781656 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •