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  1. Avatar von frankeguben
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    AW: Wandern: Tourenvorschläge und Routenbeschreibungen

    Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meinem Bericht? Aber egal, vielleicht interessiert`s ja manchen Leser. LG Bärbel

    Erlebnis Wimbachtal

    Es ist der 26.Juli 1994. - Vom Vortag noch die Bergtour zum Watzmannhaus ( 1930 m) in den Beinen,soll es heute eine gemütliche Wanderung werden. Wir frühstücken gut, machen die Brotzeit fertig, packen den Rucksack und verstauen alles im Auto. Trotz Sonnenschein und super Wetterbericht wird die Regenausrüstung mitgenommen. Auf geht`s zum Parkplatz an der Wimbachbrücke (etwa 5 km von Berchtesgaden ). Parken mit Gästekarte ist kostenlos ! Wanderschuhe an - und los in Richtung Wimbachtal.
    Zuerst kommen wir zum Eingang der Wimbachklamm. Zwischen den Felsenausläufern des Watzmann und des Hochkalter rauscht das Wasser durch enge Spalten in die Tiefe. Danach öffnet sich das Tal in weiter Schönheit. Links plätschert der Wimbach zwischen Geröllsteinen dahin - dann wird es plötzlich still und wir sehen ein breites , nur aus Steinen bestehendes Bachbett --
    Aber --wo ist der Wimbach ? - Er fließt unterirdisch. Wir staunen - sammeln Steine in allen Farben und Formen.
    Der Weg, sehr langsam ansteigend, führt unter Bäumen an den steil aufragenden, bizarren Felsen entlang. Etwa 50 Minuten später - die erste Einkehrmöglichkeit - das Wimbachschloß. Wir rasten dahinter, auf abgestürzten Felsbrocken sitzend und dann geht es noch 90 Minuten weiter in Richtung Wimbachgrieshütte - kurz vor dem Aufstieg zum Steinernen Meer.
    Wir haben gerade die Brotzeit beendet, da beginnt mit leichtem Regen ein Gewitter, das uns hier festhält. Viel mehr bekommen wir vom "Draußen" nicht mit.
    Regen und Hagel treiben Bergsteiger in Scharen in die Hütte - man beobachtet eine Mure - es ist heiß und riecht nach Schweiß - der Baudenwirt zwängt sich mit 20 Radlern durch die laute Menge - alle warten auf Wetterbesserung - und trotzdem fühlt man sich geborgen und fragt sich, was machen die Bergsteiger, die es nicht bis hierher geschafft haben.
    2 Stunden später - es regnet noch immer - machen wir uns auf den Heimweg. Das sonst nur aus Steinen bestehende Bachbett hat jetzt viele kleine Bäche, die nach unten stürzen, genau wie wir. Nach 90 Minuten ( also in der halben Zeit ) sind wir am Auto. Völlig naß und abgekämpft!
    !!! Ein unvergeßliches Erlebnis !!!

  2. Avatar von virava
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    AW: Wandern: Tourenvorschläge und Routenbeschreibungen

    Hallo Frankeguben, schön geschrieben , ich liebe diese Region, Watzmann, herrlich dort.


    Kennst Du die Wasseralm ? Wellness-Bereich im kleinen Flussbett und am Trog vor der Minihütte ? Toll dort, abends entweder Suppe für die Vegetarier oder für die Normalos Suppe mit Würstchen…. Morgens ein gigantisches selbstgerechtes Müsli, danach kannst du dann zum Steinerne Meer aufsteigen. Wir haben damals bei der Hütte am Funtensee übernachtet bevor wir dann zum Königssee abgestiegen sind.

    Herrliche Touren sind dort möglich, schärm

    Grüße, V
    "das habe ich getan" sagt mein Gedächtnis.
    "das kann ich nicht getan haben" sagt mein Gewissen.
    Schließlich gibt das Gedächtnis nach.

  3. Avatar von virava
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    AW: Wandern: Tourenvorschläge und Routenbeschreibungen

    ich habs mit der Tastatur: ein super selbstgemachtes frisches Müsli sollte das heißen
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  4. Avatar von frankeguben
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    AW: Wandern: Tourenvorschläge und Routenbeschreibungen

    Hallo virava,
    Danke erst einmal,dass du meinen Bericht gelesen hast und du ja auch genauso wie wir von dieser Region begeistert bist.

    Also kennen ist zu viel gesagt aber ich weiß,wo sie liegt.
    Zu Beginn unserer Erkundungen haben wir erstmal alles was bekannter und für uns "Flachländer" einfacher zu erreichen war unter die Füße genommen.Dazu zählte z.B. ein Aufstieg vom Schneibsteinhaus zum Schneibstein.Dort oben angekommen, mit herrlicher Aussicht bis zum Dachstein, hatten wir eigentlich vor, wieder zurück abzusteigen.Aber da einige " Wanderer " weitermarschierten, sind wir hinterhergegangen und haben dadurch die "Kleine Reib´n" absolviert (am Rande des Steinernen Meeres über Seelein See),zurück zur Jenner Mittelstation. Es war strapaziös aber auch ein unvergessliches Erlebnis und sollte mit 5 1/2 Std.auch unsere längste Tour bleiben. Später haben wir dann noch mal den Versuch unternommen, zum Kärlinger Haus am Funtensee zu gehen.Die Saugasse von Bartholomäe aus hat uns aber so geschafft und Zeit geraubt,dass wir nach circa 3/4 der Strecke umgekehrt sind.
    Naja,man kann eben nicht alles sehen und trotzdem bleibt Schönau unser Lieblingsplatz mit all seinen wunderschönen Gipfeln und Tälern.
    Wir waren auch schon in anderen Alpenregionen aber die Vielfalt an Wandermöglichkeiten sind doch rund um den Königssee unübertroffen.
    LG Bärbel

  5. Avatar von virava
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    AW: Wandern: Tourenvorschläge und Routenbeschreibungen

    Hey Bärbel,

    .... ja, das war das Karlinger Haus .... dort haben wir übernachtet. Wir gingen damals von der Wasseralm über das Steinerne Meer zum Funtensee, und am nächsten Morgen dann die Saugasse runter zum Königsee.

    Steinernes MEer war im Hochsommer schon ne Tortour .... aber rückblickend hat es sich absolut gelohnt !

    Wir sind 4, 5 Frauen und machen jedes Jahr eine Tour - meist mit Klettersteigen. Wir gehen von Hütte zu Hütte und dieses Erlebnis möchte ich nicht missen.

    Dieses Jahr wandern wir im Lechgebirge . Werde dann berichten. Davor geht's aber noch mit meiner Tochter auf die Azoren, dort sind es allerdings Tagestouren , wir nächtigen im Hotel. HAbe hier auch schon von einigen Usern Tipps erhalten - Danke.

    LG, V
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  6. Avatar von frankeguben
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    AW: Wandern: Tourenvorschläge und Routenbeschreibungen

    Liebe virava,
    da hätte ich noch einen Vorschlag,weiß aber nicht,ob du den schon kennst. Wenn ihr mal wieder Berchtesgaden/Schönau ansteuern solltet dann wäre das Blaueis am Hochkalter so ein Tipp.

    Nach Ramsau - Pfeiffenmacherbrücke und dann ein Stück an der Ache bis zum Abzweig Richtung Blaueis/Blaueishütte über die Schärtenalm (Pause möglich).In der Blaueishütte ist auch Übernachtung möglich.
    Dann kann man weiter über Hochalm zum Wimbachtal.Die Schärtenspitze ist auch erreichbar aber wie schwierig die ist, weiß ich nicht.
    Auf jeden Fall gibt es von verschiedenen Stellen herrliche Aussichten.
    Was sehr schön ist, in der ganzen Region kann man mit der Gästekarte kostenlos die Busse benutzen und man muß dadurch nicht immer zum Ausgangspunkt(weil Auto dort steht)zurück.
    Für deine geplanten Reisen wünsche ich schon jetzt
    viel Freude,Spaß und immer schönes Urlaubswetter.
    Grüße Bärbel

  7. Avatar von Amelie63
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    AW: Wandern: Tourenvorschläge und Routenbeschreibungen

    letzten Samstag haben wir hier im "Ländle" eine tolle Tour gemacht: Bad Urach, Höllenlöcher, dann am Alb-Trauf entlang und über die Gütesteiner Wasserfälle zurück zum Parkplatz. Insgesamt ca 13 km. Knackiger Auf- und Abstieg. Die Tour kann natürlich auch andersrum gemacht werden. Wir fanden es aber schöner im Abendlicht an den Wasserfällen zu sein. Die Höllenlöcher sind sowieso schon dunkel. Hier eine genauere Beschreibung.

    Ich kann die Tour nur empfehlen, weil sie von allem was enthält: "dramatische" Felslandschaft (Höllenlöcher, Albtrauf), liebliche und einsame Wiesenwege, Waldpfade und die tollen Wasserfälle. Ich hab ein paar Bilder hochgeladen.

    An die Tour grenzt der Wasserfallsteig an, falls man dann noch nicht genug hat.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  8. Avatar von frankeguben
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    AW: Wandern: Tourenvorschläge und Routenbeschreibungen

    Tourenvorschlag für Radwanderer mit Hinweisen auch mal "per pedes" unterwegs zu sein:
    Wie wäre es, mal auf dem ODER - NEISSE - RADWEG unterwegs zu sein?
    Normalerweise führt er von Zittau bis an die Ostsee, hier mal umgekehrt, zuerst an der Neisse (heißt Lausitzer Neisse, die im Isergeb.Tschechien beginnt) und dann an der Oder entlang.
    Zittau als Ausgangspunkt, eine kleine Stadt mit schönen alten Bürgerhäusern, und einem besonderen Museum (Zittauer Fastentuch).
    FOTO-ZITTAU
    Die 1. Etappe wäre dann über Ostritz nach Görlitz(ca 32 km).
    Kurz vor Ostr. kommt man am Zisterzienserinnen Kloster Marienthal vorbei, eine Einkehr lohnt sich.
    Görlitz (bietet sich Übernacht. an) ist eine wunderschöne Stadt mit Gebäuden verschiedenster Zeiten und Architekturen. Inzwischen "berühmt" (selbst von Hollywood) als Filmkulissenstadt. Ein ausgiebiger Stadtbummel lohnt sich auf jeden Fall, event. ein Ausflug auf die Landeskrone ("Stadtberg") mit Aussicht.
    FOTO-GÖRLITZ
    Die 2.Etappe nach Bad Muskau (kurze Pause an der Kulturinsel Einsiedel - Baumhausanlage) mit seinem wunderschönen Schloss + Landschaftspark( Fürst Pückler). Das Schloß war durch einen Brand(1945) völlig zerstört, es standen nur noch die Außenwände und erstrahlt(ehrlich gemeint) nun wieder wie in alter Zeit. Der Park verläuft über die polnische Grenze und ist auf der p.Seite sogar noch etwas weitläufiger (nennt sich Muskauer Faltenbogen) und hat seit kurzem einen tollen neuen (alten)Aussichtsturm. Hier würde sich auch eine Ü.-nacht. anbieten, da nicht weit entfernt (ca 5km) ein weiterer interessanter kleiner Park (Kromlauer Park) ist. Hier kann man auch mit einer kleinen "Waldeisenbahn", ehemalige Grubenbahn, fahren.
    FOTO-SCHLOSS MUSKAU
    Von Bad Muskau geht es auf die 3.Etappe nach Forst und dann Guben(an einem Tag machbar). In Forst befindet sich der größte "Ostdeutsche Rosengarten", der im vergangenen Jahr 100 Jahre alt geworden ist und dazu auch in fast allen Teilen wieder in den Originalzustand gebracht wurde. Es ist kein Rosarium sondern eher ein Rosenpark, ergänzt durch einige "Inseln" mit anderen interessanten Blumen/Pfanzen.
    FOTO- ROSENGARTEN FORST
    Weiter nach Guben. Während die bisher genannten Orte ihre Stadtzentren auf der westlichen Neisseseite (behalten) haben ist von Guben das Stadtzentrum auf der östlichen Seite gelegen, nun die polnische Stadt Gubin. Die damals größte Stadt - und Hauptkirche der Niederlausitz ist heute eine Ruine. Initiativen beiderseits arbeiten seit mehreren Jahren an einem Projekt, die Ruine zu einem kulturellen Zentrum auf-bzw. umzubauen. Der große Turm ist inzwischen schon wieder für Besteigungen zugänglich. Auch sonst sind noch einige mittelalterliche Anlagen zu sehen, wie z.B. einen Turm der Stadtmauer, wurde (wird heute noch) von den "alten" Gubenern liebevoll der "Dicke Turm" genannt (kann auf Anfrage auch bestiegen werden).
    FOTO-GUBEN
    Auf der nächsten Etappe nach Frankfurt/Oder (ca 50km) liegt das Örtchen Neuzelle mit der barocken Klosterkirche (Stiftskirche St.Marien,15.Jahrh. mit ehemaligem Kloster - heute Gymnasium). Vor Neuzelle kommt man nach Ratzdorf, (Mündung der Neisse in die Oder.)
    FOTO- KLOSTERKIRCHE NEUZELLE
    Über Eisenhüttenstadt dann nach Frankfurt/Oder.
    Damit ist mein Tourenvorschlag beendet aber der Radwanderweg geht ja noch weiter.
    (Alle Fotos von mir - ist meine Region).

  9. Avatar von frankeguben
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    AW: Wandern: Tourenvorschläge und Routenbeschreibungen

    Vorschlag für eine Radwanderung auf der Halbinsel Wittow (Rügen)-(für Mutige Teilstrecken auch "per pedes"):
    Start kann z.B. Drewoldke(Ortsausgang Juliusruh) sein.
    Der Weg führt immer an der Steilküste entlang und bietet zwischendurch auch Ausblicke auf die Ostsee. Dieser 1. Abschnitt führt nach Vitt, einem sehr kleinen Fischerort (25 Einwohner,fast jedes Haus eine Gaststätte oder Imbiss an der See. Bis hier sind es ca 9-10 km.
    Von hier aus gibt es 2 Möglichkeiten: direkt von Vitt zum Kap Arkona (etwa 2 km)oder über Putgarten zum Kap (ca 3 km). Auf dem Weg von Vitt direkt zum Kap gibt es Aussichtspunkte und eine Treppe (Veilchentreppe) zum Strand.
    Übrigens sind alle verfügbaren Treppen immer auf eigene Gefahr zu benutzen!!!
    Auf dem Kap - Plateau können die Leuchttürme und der etwas abseits liegende "Funkfeuerturm" bestiegen werden. Außerdem ist die Besichtigung der ehemaligen Bunkeranlagen der NVA möglich - ist schon interessant.
    Der Rundweg ums Kap führt zur nördlichsten Spitze der Insel Rügen.
    Von dort kann man dann den Steilküstenweg (Hochuferweg) weiter wandern und kommt nach ca 4 km wieder zu einer Treppe, die zum Nordstrand runter führt - Badestrand, auch für FKK.
    Wieder oben verläuft der Weg weiter an der Küste entlang, bei Varnkevitz kann man nun Richtung Altenkirchen(über Mattchow/Wollin),weiter Richtung Ausgangspunkt Juliusruh, abbiegen oder "geradeaus" weiter, um eventuell die Küste über Nonnevitz (oder mit Umweg über Bakenberg/Dranske - Sicht auf Hiddensee) nach Wiek abzufahren.
    Die Gesamtstrecke, wie beschrieben, wäre etwa 23-25 km.
    Wenn noch Kraft und Zeit vorhanden sind, könnte man die Strecke Wiek - Juliusruh = 11km auch noch schaffen.
    Kann leider nicht aus Erfahrung eines Radfahrers schreiben, da wir nur Wanderer sind und mehrere Teilstrecken "unter die Füße" genommen haben.
    Es gibt dort auch Busse mit Fahrrad-Transportanhänger ( Motto: Radzfatz über die Insel), Fahrplan muß man sich beim
    "I - Punkt" o.ä. besorgen.


  10. Registriert seit
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    AW: Wandern: Tourenvorschläge und Routenbeschreibungen

    Bischen Süd- und Südwestlastig die ganzen Vorschläge?

    Was ist mit dem Westen, Nordwesten? Hermannsweg, Eggeweg - von Rheine bis Marsberg. Münsterland, Deister. Kammweg Wiehengebirge ... das Lippische Bergland, die Senne.

    Wege über Wege ....

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