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  1. Avatar von Vogalonga
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Vogalonga, so langsam mutierst du zur begeisterten Langstreckenwanderin
    Begeistert auf jedem Fall, Langstrecken - naja. Ich habe ja die Tagesetappen des Kerry Ways vor Augen, auf den wir hintrainieren, da ist eine 17km-Wanderung die mit Abstand kürzeste Etappe. Aber es muss ja nicht alles sofort sein, wir haben ja noch anderthalb Jahre Zeit. Und ja, ich genieße es sehr, diesen Wander-Flow...

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Das Wetter ist hier gerade sehr zuverlässig: Es gibt Nässe mit mehr oder weniger Regen unterbrochen von feuchtem Nebel und ganz ganz ganz selten lugt für kurze Momente die Sonne mal durch ..... das wird auch die nächste Zeit noch so bleiben. An vielen der vergangenen Tage wurde es nicht früh duster sondern den ganzen Tag gar nicht richtig hell...das ist schon eine gewisse Herausforderung für die Menschen hier in meiner sonst sonnenverwöhnten Ecke!
    Auch eine Art von Zuverlässigkeit! Trotzdem sehr schade, ist ja auch nicht gerade stimmungssteigernd, wenn es nur graduelle Helligkeitsunterschiede zwischen Tag und Nacht gibt.

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Ich mag Touren vor der Haustür: da vertrödelt man nicht die kostbare freie Zeit mit Fahrerei zu entfernten Startpunkten. Gerade jetzt mit kürzer werdenden Tagen, ist es von Vorteil, wenn man daheim auch schöne Wege laufen kann.
    Genau das finde ich eben auch toll. Ich schaue auch immer, wo sich eine Wanderung mit irgendwelchen anderen geplanten Aktivitäten verbinden lässt: Demnächst hat mein Patenkind Geburtstag, ich werde den ganzen Tag frei nehmen und auf der Fahrt zu ihr einen Zwischenstop einlegen, um im Teutoburger Wald zu wandern. Oder am Freitag werden nach der Arbeit (=mittags) die Wanderschuhe geschnürt, um in der Nähe des Arbeitsortes noch eine Tour zu machen.
    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Mit den undichten Wanderschuhen ist echt blöd, nasse Füße will man ja nicht haben. Dann drücke ich mal die Daumen, dass du ein neues Paar findest.
    Danke! Da mein Mann sowieso ein neues Paar braucht, werden wir am Samstag mal in den Outdoorladen gehen, den er ausgemacht hat, und für mich werden es dann wohl auch neue. Die alten sind ja aber noch nicht wirklich kaputt, die werde ich dann verwenden, wenn ich weiß, dass wir auf trockenen Pfaden wandern.

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Wir - meine Freunde er+sie+Gasthund und ich - hatten am Samstag die Gegentour zu eurer:
    Wir sind von Bleibach im Elztal (S-Bahn Verbindung) auf den Kandel gestiegen und auch wieder hinunter ins Elztal nach Waldkirch (S-Bahn). Insgesamt ca. 18-19km, 950 Höhenmeter rauf und 980 Höhenmeter wieder runter
    Das ist keine Gegentour, das ist eine Tour, die ich mir so überhaupt noch nicht zutrauen würde. Dein Bericht und deine Bilder sind aber toll! Geht es deinen Knien inzwischen besser? Bei dem Auf und Ab haben sie ja wirklich ordentlich arbeiten müssen.

    @Spadina, auch dir danke für deinen Bericht! Ist doch prima, wenn das Training schon dafür sorgt, dass man die höchsten Berge der Region ohne Sauerstoffgerät schafft.

  2. Avatar von Bisasam
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    @ Bisasam

    War Ende April/Anfang Mai auf Lanzarote. War 10 Tage wandern dort.... Da kommen Erinnerungen hoch.

    War ebenfalls auf La Graciosa, Playa de las Conchas. Wanderung dorthin. Traumhaft.

    Ansonsten habe ich auch an Kraterrändern den zaghaftem Blick nach unten gewagt, also eher Wanderungen im Landesinneren.

    Will das im April 2020 wiederholen....
    April ist sicher auch ein guter Zeitraum. Ich würde mich freuen, von deinen Wanderungen zu hören.
    Am Playa de las Conchas waren wir nicht, das haben wir nicht mehr geschafft. Aber ich würde gern mal ca. drei Tage auf La Graciosa verbringen und dann wäre das natürlich drin.
    Ich möchte auch mal wieder nach Lanzarote und am besten mit reichlich Zeit (wahrscheinlich dann nicht während meiner Berufstätigkeit).
    Die Touren im Landesinneren locken uns sehr und wir würden gern noch mehr dort wandern.

    Fakt ist, dass unsere Lieblingsinseln - Lanzarote und Madeira - von Dresden derzeit nicht angeflogen werden.
    Leipzig ist ein schlechter Ersatz ... wir mussten bei An- und Abreise Hotelzimmer buchen und die Verbindung nach L. war nicht gut.
    Eventuell wird es mal eine Woche auf Fuerteventura, um nochmal nach Lobos fahren zu können.
    Lanzarote, wie gesagt, nur mit viel mehr Zeit.
    Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.


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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Usedom und Wind stelle ich mir ja auch schön vor! Den Kandel mit der S Bahn erreichen zu können, ist wirklich ein Privileg! Ist denn mittlerweile irgend etwas mit diesem ausgebrannten Hotel auf dem Gipfel passiert?

    Ich bin im Moment aus verschiedenen Gründen in Wanderflaute habe aber immerhin einen Wanderurlaub im Frühjahr gebucht.

  4. Avatar von WhiteTara
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Ich war jetzt eine Woche auf Usedom
    Oh wie schön Als wir in Berlin wohnten, waren wir öfter auf Usedom. Ich kenne die Insel rund ums Jahr, nur tiefster Winter mit viel Schnee hatte ich noch nicht. Wege abseits der Seebäder waren mir immer lieber. Der stürmische Wind, den wir gerade im Schwarzwald haben, erinnert mich sehr an die Küste

    Zitat Zitat von Vogalonga Beitrag anzeigen
    Oder am Freitag werden nach der Arbeit (=mittags) die Wanderschuhe geschnürt, um in der Nähe des Arbeitsortes noch eine Tour zu machen.
    Klasse Idee!

    Zitat Zitat von Vogalonga Beitrag anzeigen
    Geht es deinen Knien inzwischen besser?
    Bis Montag hatte ich wunderbaren Muskelkater Ganz blöd war es beim Liebsten: Er wohnt im Altbau im 4. Stock und die Muskeln fanden es abends gar nicht witzig nach einer gemütlichen Sofarunde noch mal ins Erdgeschoss zu steigen, um im Lieblingspub vorbei zu schauen. So lange ich normale Alltagswege gehe ist alles bestens. Aber gestern merkte ich die strapazierten Muskeln auch, wenn es im Wald etwas steiler hinauf oder hinunter ging. Aber alles bestens - nirgends echte Schmerzen.

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Den Kandel mit der S Bahn erreichen zu können, ist wirklich ein Privileg! Ist denn mittlerweile irgend etwas mit diesem ausgebrannten Hotel auf dem Gipfel passiert?
    Nö, den Kandel direkt gibt es nicht per S-Bahn...man muss schon selbst hoch marschieren Aber es gibt ganz neu Pläne, eventuell eine Seilbahn zum Gipfel zu bauen. Die würde ich zum Hinunterfahren durchaus nutzen
    Beim Hotel tut sich auch etwas: Es soll ein neues Gasthaus mit Zimmern, Restaurant und Seminarräumen entstehen...das zieht sich aber noch eine Weile hin. Aktuell wird bei den Skiliften gewerkelt, damit bei Schneefall die Skisaison starten kann. Wir stellten bei unserer Tour fest, dass wir alle 3 die Loipe am Kandel gar nicht kennen. Liegt aber sicher auch daran, dass es nur eine Runde mit knapp 6 km ist und es keine Verbindung zu anderen Loipen gibt. Steht recht weit am Ende meiner Wunschloipen, die ich in heimischer Region noch laufen will.
    LG WhiteTara

  5. Avatar von Vogalonga
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Guten Morgen!

    Am Wochenende war ich wieder unterwegs, leider allein, weil der Gatte kränkelte. Zwei Touren, insgesamt 25km, habe ich gemacht, die letzte davon schon mit meinen neuen Wanderschuhen. Am Samstag habe ich die neuen Weggefährten gekauft, ich glaube, so lange hat ein Schuhkauf noch nie gedauert. Aber es war schon gut, sich ausführlich beraten zu lassen, unterschiedliche Modelle zu probieren, andere Sohlen zu testen. Letztlich sind es wieder die bewährten Meindl geworden und die ersten zehn Kilometer mit ihnen an den Füßen waren ausgesprochen angenehm. Sie sind, da die Sohlen etwas fester sind, schwerer als meine alten Schuhe. Das merke ich auch - ich wusste bisher gar nicht, was es für Muskeln an den Füßen gibt! Dicke Winterwandersocken, wenn es mal durch Schnee gehen sollte, habe ich mir auch noch gegönnt. Der Liebste muss nächste Woche noch einmal hin, er hat zwar schon passende Schuhe für sich gefunden, aber leider nur die Voll-Leder-Variante, die Goretex-Variante wird jetzt für ihn bestellt.

    Gestern war es hier bis in den Nachmittag hinein frostig, die Landschaft sah aus wie gezuckert. Es war ein Genuss, hier zu wandern. Am Mittwoch muss ich nur bis mittags arbeiten, da plane ich die nächste Tour.

  6. Avatar von Spadina
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Sie sind, da die Sohlen etwas fester sind, schwerer als meine alten Schuhe. Das merke ich auch - ich wusste bisher gar nicht, was es für Muskeln an den Füßen gibt!
    Ich habe noch ein Paar Wanderstiefel für fast 300 €, die im Laden sowas von angenehm waren. Ich habe die eingeweiht auf Mallorca. Hatte auch keine Blasen, am Fuß saßen die perfekt. Mir hat eine Wanderung damit gereicht. Nie wieder diese Dinger am Fuß!

    Was mich umgebracht hat, war das Gewicht. Ich war so etwas von unglücklich, dass ich fortan mit meinen stinknormalen Eccosandalen auf Malle weiterwanderte.

    Ich werde die Dinger mal bei Ebay reinsetzen. Die sind im wahrsten Sinne des Wortes ein Klotz am Bein, von leichtfüßig durch die Gegend wandern kann keine Rede sein.....
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

  7. Avatar von Vogalonga
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Nun ja, @Spadina, ich habe zwar deutlich gemerkt, dass die Schuhe schwerer waren, aber das hat ja auch seine Vorteile. Beim Ausprobieren unterschiedlicher Schuhe mit unterschiedlichen Sohlen auf unterschiedlichen Untergründen merkt man sehr deutlich an den Füßen, wie was wirkt. Und da unser Ziel, der Kerry Way, ja nun kein asphaltierter Wanderweg mit dauerhaft glattem Untergrund ist, brauche ich andere Schuhe als bei einem Spaziergang. Mir ist der Unterschied positiv aufgefallen, auch wenn die Schuhe schwerer sind. Ich hatte in der Tat aber auch nicht den Eindruck, einen Klotz am Bein zu haben, so schlimm war es wirklich nicht. Nur eben: Nicht mehr diese Leichtgewichte.

  8. Avatar von WhiteTara
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von Vogalonga Beitrag anzeigen
    ...ich glaube, so lange hat ein Schuhkauf noch nie gedauert.
    Mein lang-Rekord liegt bei rund 6h in einem Laden Nach 2h war der Verkäufer noch optimistisch "Moment, ich habe da noch eine Idee..." nach 3h "Wir finden was .... *verzweifelt guck*" und nach 4h dann zaghaft drohend "Sie wollen doch hier jetzt nicht ohne Schuhe rausgehen ....." Es war mühsam, es war langatmig und es war eine Geduldsprobe für mich und den Verkäufer; aber irgendwie hatten wir - alle Verkäufer/andere Kunden/ich - auch unseren Spaß dabei. Ich kannte irgendwann auch die letzten versteckten Ecken, Mitarbeiterschleichwege (es sind 2 Häuser mit Verbindung im Untergeschoss) und das gesamte Sortiment, was in welchem Regal zu finden ist; ich bekam Pausen-Kaffee serviert und immer wieder aufmunternde Worte, doch in aller Ruhe die Schuhe zu testen Das heißt, ich spazierte nicht nur 5 Min. auf der Teststrecke mit unterschiedlichem Untergrund/Steigung hin und her, sondern marschierte durchaus 30 Min. am Stück mit den selben Schuhen über die Teststrecke, Treppen rauf und runter, über den Hof ins andere Gebäude, durch den Schleichweg im Untergrund zurück, Treppe rauf, wieder über die Teststrecke etc. etc. Wenn sich etwas seltsam anfühlte direkt zum Schuhberater, dann wurde Schnürung nachgezogen, Schnürung komplett verändert, Sohle ausgetauscht...ich bin auch immer mal wieder mit unterschiedlichen Schuhen rechts/links gegangen - zwischendurch immer wieder Feedback mit dem Schuhberater -> Ich kaufte tatsächlich Bergwanderschuhe dort und musste versprechen. sofort Bericht zu erstatten, wie es mir dann live draußen ergangen ist. Nun marschiere ich zufrieden seit mehreren Jahren mit diesem Modell. Neue Sohle brauchen sie auch noch nicht, trotz vieler km inzwischen.

    Ich trage in meinem Bergschuhen auch nur die dünnen Sportsocken, die ich sonst zum Joggen an habe. Wenn es mehr als -10°C drohen, dann kommt ein 2. Paar dünne Socken drüber; ist dann aber insgesamt meist dünner als die üblichen dickeren Wandersocken, die man kaufen kann. Die Füße haben noch nie gefroren unterwegs!Allerdings habe ich ein paar Stricksocken im Rucksack: Winters längere Anfahrt/Rückfahrt oder längere Pause -> dann Schuhe auf, Wollsocken drüber und die Schuhe nur lose gebunden. Geht es weiter mit der Bewegung, werden die dicken Strümpfe wieder ausgezogen. Mache ich beim Skilanglauf auch so.


    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Ich habe noch ein Paar Wanderstiefel für fast 300 €, die im Laden sowas von angenehm waren. Ich habe die eingeweiht auf Mallorca. Hatte auch keine Blasen, am Fuß saßen die perfekt. Mir hat eine Wanderung damit gereicht. Nie wieder diese Dinger am Fuß!.....Die sind im wahrsten Sinne des Wortes ein Klotz am Bein, von leichtfüßig durch die Gegend wandern kann keine Rede sein.....
    Wenn man eine Strecke getrost in Trekkingsandalen gehen kann, dann ist ein massiger Wanderstiefel auch völlig überdimensioniert. Es gibt durchaus große Gewichtsunterschiede bei den festen Schuhen - die mit Hightechmaterialien sind um einiges leichter als Volllederexemplare - beides hat aber seine Berechtigung und je nach Einsatz auch Vor-/Nachteile.
    Ich habe meine festeren Wanderstiefel für das Hochgebirge, wo es steil rauf/runter geht, Wege höchst selten befestigt sind und einem auch immer droht, dass man sich am schroffen Fels den Knöchel aufschrammen könnte, so dass höhere Schuhe bis über den Knöchel durchaus praktisch sind. Entsprechend dick/fest und damit auch schwerer ist die Sohle gestaltet. Manch einer hat auch den Eindruck, dass man mit der harten Sohle nicht gut gehen kann, weil man den Untergrund nicht so feinfühlig spürt, dann tritt man evt .unsicherer auf. Ich finde das eher eine Gewohnheitsfrage: Wenn ich lange nicht mit den Bergschuhen gegangen bin, dann finde ich die auch klobig, schwer, zu unflexibel im Vergleich zu Schuhen, die ich meist im heimischen Mittelgebirge trage. Nach einigen Tagen hintereinander in den Bergschuhen merke ich das Gewicht gar nicht mehr so und es fühlt sich normal an am Fuß. Ich habe aber auch in den Bergen leichte Schuhe dabei: Wenn ich weiß, ich "spaziere" nur auf einem Höhenweg mit wenig Höhenunterschied und keinen steilen Abstiegen, dann bleiben die Bergstiefel stehen.

    Zitat Zitat von Vogalonga Beitrag anzeigen
    Nur eben: Nicht mehr diese Leichtgewichte.
    Das scheint doch ganz gut zu passen mit den neuen Schuhen, wichtig ist, dass die Füße sich wohl fühlen beim Gehen. An das andere Gewicht gewöhnen sich die Muskeln schnell.
    LG WhiteTara


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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Liebe Vogalonga herzlichen Glückwunsch zu den neuen passenden Wanderschuhen!

    Mir geht es da wie White Tara. Im Lauf der Zeit habe ich festgestellt, dass es völlig kontraproduktiv ist, über geschotterte Waldwege in Bergstiefeln zu gehen. Dafür ist die schwere Sohle auch gar nicht ausgelegt. Hochgebirge oder unwegsames Gelände ist etwas ganz anderes, da schätze ich die schweren Treter sehr!

    Allerdings hat es Jahre gedauert, bis ich gelernt habe, dass manche Wanderung locker in Trailrunningschuhen zu bewältigen ist. Vorher gehörte ich auch zu denen, die viel zu schweres Schuhwerk an den Füßen hatten.

  10. Avatar von Vogalonga
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Danke, @tuerkisblau!
    Ehrlich gesagt finde ich es ganz gut, unterschiedliche Schuhe zu haben, je nachdem, was eben so ansteht. Meine alten Treter haben ja noch nicht ganz ausgedient, aber da Sohle und Goretex-Schicht sich in Auflösung befinden, werden die nur noch selten in unbekanntes Gelände gehen. Ansonsten habe ich ja auch noch Halbschuhe. Und die neuen sind jetzt auch keine wirklichen Schwergewichte, eher waren die bisherigen Leichtgewichte (leichter als alle Stiefeletten, die ich im Alltag trage).

    @WhiteTara, ich musste gerade schmunzeln bei der Schilderung deiner Einkaufserfahrungen, herrlich! Das war ja ein richtiges Event, und so eine Indoor-Wanderung bekommt man ja auch nicht immer geboten. Aber bei einer so guten Beratung und der damit investierten Mühe, die richtigen Schuhe zu finden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es dann auch klappt, zum Glück hoch - wie sich ja auch bei dir gezeigt hat, wenn sie dich denn schon so lange über so viele Kilometer begleiten. Unser Berater hat sich auch sehr viel Mühe gegeben und ich fühlte mich gut aufgehoben. Zeitweilig hatte ich auch zwei unterschiedliche Schuhe links und rechts an, um direkt den Unterschied zu merken. Und es waren auch so einige Meter über die unterschiedlichen Teststrecken, Stufen, Steigen und im Laden.

    @tuerkisblau, vielleicht ist das auch eine Gewöhnungs- oder Ausprobiersache mit den unterschiedlichen Schuhen. Ich bin früher häufiger mal umgeknickt und fühle mich durch den schwereren Wanderschuh besser geschützt, wenn es mal uneben wird. Und seit ich im Sauerland mal ein Gebiet mit Bruchholz nach einem Sturm nicht umgehen konnte, weiß ich auch den "Schrammschutz" zu schätzen. Aber wie gesagt: die leichteren Halbschuhe stehen hier ja auch bereit. Wie bist du denn zu den Trairunningschuhen gekommen?

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