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  1. Inaktiver User

    Ich hasse Sport, muss aber was für mich tun, wer kennt das noch?

    Ganz ehrlich, tief in meinem Herzen bin ich eine Couch-Potato, Sport macht mir keinen Spaß und ich habe wirklich ziemlich viel ausprobiert! Aber: Eitel bin ich trotzdem und das passt damit leider nicht zusammen. Ich möchte gern straffer und besser durchtrainiert sein, ein paar Pfunde habe ich auch zuviel, es muss also etwas passieren.

    Gibt es andere hier, die das auch kennen und einen Weg gefunden haben? Ich denke gerade über Zirkelkonzepte nach wie bei Mrs. Sporty oder Carpe Diem, das klingt ziemlich langweilig, scheint aber mit relativ wenig Aufwand einen Nutzen zu bringen. Habt ihr vielleicht einen besseren Tipp für mich oder würdet ihr über eure Erfahrungen berichten? Wie habt ihr die Kurve gekriegt?

  2. Moderation

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    AW: Ich hasse Sport, muss aber was für mich tun, wer kennt das noch?

    Ich habe mit Sport angefangen, weil ich Rückenprobleme hatte und das in die Beine abstrahlte -- Taubheit, Bewegungsstörungen... ist nicht witzig, wenn man das eine Bein mit den Händen ins Auto hieven muß, weil man es nicht heben kann.

    Sport war für mich immer Joggen (hoffnungslos), Aerobic mit Trainerinnen, an denen ein Kompaniefeldwebel verlorengegangen ist, oder diese komischen Wackelgeher, auf denen man aussieht wie eine Ente beim Treppensteigen. Oder Ballspiele, wo man eins auf die Brille bekommt. Alles nicht so mein Ding (Haß!).

    Habe mich dann von einer Freundin breitschlagen lassen, es mal mit Krafttraining zu versuchen, da ist man zumindest schnell mit fertig und langweilt sich nicht auch noch tot, während einem die Zunge aus dem Hals hängt.

    Es motiviert einen schon ziemlich, wenn man sich ansonsten mit 40 am Krückstock gehen sieht. Das Wichtigste ist meiner Ansicht nach, Sport den Zeitplan einzubauen: Mittwoch geh ich Singen, Donnerstags geh ich zum Sport. Kein "falls ich Zeit habe", "falls es nicht regnet", keine Ausreden. Da muß man durch, ist ja nicht zum Vergnügen, und zur Arbeit gehe ich ja auch nicht, weil es so lustig ist da.

    Das gute bei Krafttraining ist, dass man normalerweise gerade am Anfang sehr schnell Erfolge sieht. Wenn dann die ersten Plateaus kommen, hat man sich schon dran gewöhnt, zwei Mal die Woche hinzugehen.

    Zur Termineinhaltung: Sich mit jemandem verabreden. Zum Überleben beim grottenlangweiligen Ausdauertraining: Hörbücher. Generelles Motto: Manchmal ist der Weg nicht das Ziel.

    Viel Erfolg!

  3. Inaktiver User

    AW: Ich hasse Sport, muss aber was für mich tun, wer kennt das noch?

    Ich kenn das auch!
    Meine Empfehlung:
    Such dir ein richtig gut ausgestattetes Fitness-Studio, so eins mit allem Drum und Dran (auch wenn´s mehr kostet, es zahlt sich aus), mit guter, qualifizierter Betreuung, netter, gemischter Klientel (dicke, dünne, trainierte, untrainierte usw.), und am besten noch eins mit Schwimmbad.

    Ich wolte da ja auch nie hin, wegen lauter klischeehafter Vorurteile, aber seitdem ich einmal angefangen habe, gefällt es mir super, weil die Atmosphäre da einfach so nett ist, keiner mich stresst oder blöde anguckt, und ich einfach nur "mitmache", so gut ich kann.
    Ich mache am Anfang immer 15 Minuten Radfahren zum Warmwerden, danach ca. eine Stunde ein von den Trainern auf mich (Anfänger) zugeschnittenes Geräte-/Gewichteprogramm und danach mindestens 15 Minuten Cross-Trainer, meistens 30 Min.. Wenn ich einmal auf dem Ding stehe, gute Musik dazu höre, geht mir die Bewegung beinah in Fleisch und Blut über, ich mache es gern und kann es ´ne ganze Weile machen ohne mich groß überanstrengt zu fühlen. Danach ab und an 10 Minuten Sauna und/oder ca. 15 Minuten im Schwimmbad, ein paar Bahnen ziehen, in so ´nem Bubbelbad abhängen, Duschen, nach Hause und sich gut fühlen.
    Es ist echt okay.... Und das mir! Ich bin eigentlich auch eine absolute couch-potatoe mit gut 10 Kilo Übergewicht, Sport hat mir noch nie groß Spaß gemacht, sondern war einfach immer nur lästig. Nun mache ich das 2x pro Woche - einmal mit meinem Mann, einmal allein - zu fixen Terminen, die ich mir schon bewusst dafür freihalte, und es geht mir wirklich besser, auch wenn ich mit 2 Kilo in 2 Monaten noch nicht groß was abgenommen habe (hab´allerdings Ernährung auch nur unwesentlich umgestellt, esse immer noch viel Süßes). Dennoch ist mein Körper schon straffer, die ersten längst verschwunden geglaubten Muskeln treten wieder hervor. Und ich habe insgesamt über´n Tag im Job und überhaupt mehr Energie, und darum geht´s mir in erster Linie.
    Es steht und fällt oft mit den Gegebenheiten - das richtige Studio, in dem du dich wohl fühlst, halte ich für den Fall, dass du gezielt Fitness machen willst, für ausschlaggebend.
    Viel Erfolg wünsch ich dir!
    Kelly

  4. User Info Menu

    AW: Ich hasse Sport, muss aber was für mich tun, wer kennt das noch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gibt es andere hier, die das auch kennen und einen Weg gefunden haben?
    Ja + Naja!

    Ich sehe Sport als Investition in meine gesundheitliche Zukunft, Spaß ist was anderes!

    Seit Anfang des Jahres bin ich nun Mitglied eines Fitnessstudios. Meine Gründe:
    - Ich hatte erstmals fürchterliche Rückenschmerzen.
    - Wenn ich Sport mache, kann ich nicht essen.
    - Positive Auseinandersetzung mit mir und meinem Körper, statt Spirale des Abwertens.
    - Aggressionsabbau
    - mentaler Ausgleich
    - Muskelaufbau
    - Haut- und Gewebestraffung
    - Kalorienverbrennung
    - Ich bin keine "Allein-Sportlerin" und "mein" Studio passt zu mir bzgl. Lage,verschiedener Schwimmmöglichkeiten, Kursangebot, Leuten, Ambiente.

    Ich habe zum Glück eine Freundin, mit der es mir leichter gefallen ist diesen Schritt zu gehen. In den ersten Wochen war ich euphorisiert, fühlte mich bombastisch gut und war stolz und habe es genossen auf die Frage "Was machst du heute?" zu sagen "Ich gehe zum Sport!".
    Tatsächlich hat sich was getan: Muskulatur hat sich aufgebaut, mein Gewebe ist hier und da straffer, mit zusätzlich bewussterer Ernährung nahm ich ein paar gewünschte Kilos ab, ich fühle mich wohler in meinem Körper.
    Mittlerweile ist die Euphorie verschwunden, der Sport ist zur Normalität geworden. Manchmal habe ich keine Lust, aber durch die gesetzten Termine, lasse ich mich auf keine Diskussion mit mir ein, es sei denn, es gibt einen triftigen Grund (Krankheit, Urlaubsreise,...).
    Ich habe sogar das Gefühl kennengelernt, sich nach Sport/Bewegung/Auspowern zu sehnen! Jeder der mir vorher davon erzählt hat, wurde von mir mit großer Skepsis und leichter Antipathie beäugt.

    Ob die Mitgliedschaft im Fitnessstudio für mich ab jetzt für immer das Richtige ist, entscheide ich bei anstehender Vertragsverlängerung!

    LG + Motivation!

    Minza

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    AW: Ich hasse Sport, muss aber was für mich tun, wer kennt das noch?

    hm, für dich wär dann sicher etwas gut, was nicht so anstrengend ist und trotzdem erfolg bringt. wie wärs denn mit schwimmen? das strafft schön den ganzen körper. oder gemütlich radfahren mit ner freundin zusammen, dabei könnt ihr schön tratschen ^^. dann geht die zeit auch schneller rum. oder sowas wie tanzen vielleicht? ist ja auch kein sport im eigentlichen sinne, aber bewegung hättest du trotzdem.

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    AW: Ich hasse Sport, muss aber was für mich tun, wer kennt das noch?

    also ich hatte ja bis jetzt immer ein Abneigung gegen Fitness-Buden, aber wenn ich das hier so lesen, mit abwechselnd schwimmen und Radfahren, Sauna, dann hört sich das garnicht so schlecht an. Die Abwechslung machts. Stures Konditionstrainig ist nicht mein Ding. Erinnert ihr euch noch an die Skigymnastik der 70er, dass war Raubbau an den Knochen. Bei uns bietet der Alpenverein mittlerweile eine Kombination aus Rückengymnasik und Konditionsaufbau an. Das tut echt gut und man fühlt sich danach sauwohl!!

    Such Dir jmd. der mitgeht, dass ist gut, um den inneren Schweinehund zu überwinden!!!!!!!!!!!!!

    Was auch noch eine Möglichkeit ist, ist Pilates, oder auch Yoga - jetzt nicht gerade zum abnehmen, aber für die Psyche!!
    Oder Qi-gong, oder oder....

    Nur Mut DU schaffst das.

    Kroko

  7. Inaktiver User

    AW: Ich hasse Sport, muss aber was für mich tun, wer kennt das noch?

    Zweimal am Tag 'ne Stunde stramm spazierengehen - und Du hast schon eine ganze Menge für Deinen Körper getan.
    Fang doch damit mal an.
    Aber NICHT "gemütlich durch die Gegend schleichen", sondern wirklich stramm gehen.
    Man braucht nicht unbedingt Fitness-Studio und Trainingspläne, ich denke, das größte und zuerst zu überwindene Hindernis ist es, sich regelmäßig (!) aufzuraffen.
    Dafür ist das tägliche Spazierengehen schon mal ein guter Anfang.

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    smile AW: Ich hasse Sport, muss aber was für mich tun, wer kennt das noch?

    *handschüttel* genau das ist auch mein Problem - ich muss, aber ich mag eigentlich nicht. Was mir Spaß macht, macht man im Sitzen (Kreatives ohne Ende)! Außer Kochen.

    Eine Lösung ist für mich mein neuer Pilates-Kurs. Schönes Ambiente (für mich super wichtig, so eine altersschwache vermiefte Sporthalle...brrr...iiiih). Eine entzückende Trainerin. Freundliche und wenige Mitstreiterinnen, teils auch mit gleicher Problematik. Und bezahlen möchte das Ganze meine Krankenkasse.

    Vorher hatte ich schon Kieser Studio ausprobiert (war klasse, aber liegt für mich auf Dauer zu ungünstig weit weg), auch andere Studios hier vor Ort (häufig war dort einfach zu wenig Platz, ich mag nicht dicht an dicht Schweiß versprühen, oder der Sanitärbereich war nicht schön). Demnächst soll hier noch ein Frauen-Studio eröffnen, wo man - ähnlich wie bei Kieser - mit zweimal zwanzig Minuten die Woche mit dem Training durch sein soll. Das probiere ich dann auch gerne aus. Vorausgesetzt, der Preis stimmt.

    Walking finde ich auch gut, wenn man eine Freundin dabeihat, mit der man dabei schön plaudern kann. Momentan haben meine Mädels und ich Terminfindungsprobleme, mir fehlt das schon sehr, es ist eine einfache und effektive Art, sich zu trainieren. Und dieser Stolz immer hinterher "hahaaaa- ich habe was getan!!" - unbezahlbar!

    Hast du schon geguckt, was deine Krankenkasse anbietet?

    Du findest bestimmt das Richtige, mich hat es auch genervt, dieses ewige Herumsuchen und -probieren, aber so isses halt.

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


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    AW: Ich hasse Sport, muss aber was für mich tun, wer kennt das noch?

    @lesson2learn, DANKE! Du sprichst mir aus der Seele und ich kann eine Erfahrung beitragen.

    Ich würde mich zwar nicht als couch potatoe bezeichnen, aber mir ist Sport lästig, weil es nun gar nicht in meinen zeitlichen Ablauf passt und ich abends nach der Arbeit oft richtig müde und platt bin. Da ich in der Woche auch sonst einiges unternehme (Kochkurse, Freunde treffen, Chorsingen) passt es meistens nicht in meine Woche, denn ich brauche Abende, an denen mal GAR nichts anliegt für mich, meinen Partner, Haushalt, Muße.

    Angespornt durch meine Schwester (Familienmanagerin mit ausreichend Zeit) habe ich mich im Frühjahr dennoch bei Mrs Sporty angemeldet - ein wirklich gutes Konzept und mit dem Zirkel ist man tatsächlich in 33 Minuten durch. ABER: vorher hinfahren, Parkplatz suchen, Umziehen, nach dem Zirkel Dehnungsübungen, wieder umziehen (Duschen sieht das Konzept Mrs Sporty nicht vor) und nach Hause fahren zum Duschen braucht eben definitiv seine Zeit.

    Ich kam oft schon todmüde dort an und ertappte mich dabei, dass ich bei der zweiten Runde bereits dauernd auf die Uhr linste, und mich viel lieber schon zuhause sah - es machte meistens keinen Spaß, weil mir die Zeit dafür zu wertvoll erschien.

    Die Trainerinnen dort waren wirklich supernett, ich kann nichts gegen das Konzept als solches sagen, aber ich habe gemerkt, so etwas ist nichts für mich - zumal die Öffnungszeiten für Vollberufstätige nicht prickelnd sind.

    Jetzt gehe ich wieder in meine alte, kleine Yoga Gruppe - einmal die Woche zu einer guten Uhrzeit, sodass ich gegen 20h zuhause bin. Ich war nie sportlich, aber immer sehr gelenkig, und ich merke, dass man sich das durch Yoga bewahrt (hatte in der Mrs Sporty Zeit nämlich nachgelassen). Und Yoga entspannt zusätzlich auch.

    Fazit: es ist schwierig, sich zu etwas zu zwingen, das einem gar nicht liegt, und da würde ich in jedem Fall das kleinste Übel wählen. Das mit dem strammen Gehen ist eine gute Sache, das merke ich auch, wenn ich mit meinem "Hebammen-Sturmschritt" durch die Stadt laufe.

    Ach ja, ich hatte bei Mrs Sporty erreicht, dass ich nur für 6 Monate einen Vertrag abschließen musste mit einer recht moderaten Anmeldegebühr, sodass der finanzielle Verlust zu verschmerzen ist. Da kann man übrigens verhandeln!

  10. Inaktiver User

    AW: Ich hasse Sport, muss aber was für mich tun, wer kennt das noch?

    Lieben Dank für eure Unterstützung!

    Mit Walken habe ich es schon versucht, aber das erschien mir wenig befriedigend, das Latschen durch die Natur ist nicht so meins. Die Kondition wird sicherlich gestärkt, aber doch nur wenige Körperteile wirklich beansprucht. Heute habe ich mich in einem Frauenstudio angemeldet mit ähnlichem Konzept wie Mrs. Sporty, nur handelt es sich um keine Kette, was mir sehr lieb ist. Eine Dusche gibt es auch und überhaupt habe ich mich dort sehr wohl gefühlt, die Besitzerin hat die Probestunde auch sehr kompetent und nett gestaltet. Einziges Manko sind die Öffnungszeiten, die doch sehr auf die Bedürfnisse der Hausfrau zugeschnitten sind (samstags nur bis eins, sonntags geschlossen). Ein Anfang ist gemacht und ich bin hoch motiviert. Drückt mir die Daumen, dass es so bleibt!

    P.S. Mit Freundinnen trainieren ist leider nicht möglich, die sind entweder Granaten und ich müsste ständig hinter ihnen her hecheln oder sind sind Schlaffis wie ich und wir würden nach kurzer Zeit im Cafè landen...
    Geändert von Inaktiver User (29.09.2010 um 22:56 Uhr)

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