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    Frage Radfahren - mehr positive Effekte als Rückenschmerz-Vorbeugung?

    Hallo,

    wegen massiver Rückenprobleme im Lendenwirbelbereich hat mir mein Orthopäde Sport verordnet.
    Er riet zu Schwimmen oder Radfahren.
    Hmmm
    Nun habe ich einen zu weiten Weg zum Schwimmbad und müsste erst das rückenfreundliche Brustschwimmen (Kopf unter Wasser) lernen. Außerdem bekomme ich dabei leicht Knieprobleme. Und ganz ehrlich: da würde ich max. 1-2 mal im Monat zu bereit sein.

    Radfahren ist an sich kein Problem, aber bei schlechtem Wetter oder Dunkelheit habe ich keine Lust. Falls ich dann noch einen Platten bekommen sollte, wäre es mit Sicherheit ganz vorbei mit dem Spaß.

    Nun meine Überlegung dazu:
    Ich fahre auf einem Heimtrainer (ein altes Modell meiner Mutter).
    Das klappt seit zwei Wochen auch sehr gut.
    Jeden Tag fahre ich 15 km mit einer jetzigen Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h, 30 min lang. Am Wochenende sind es je 20 km.
    "Verschrieben" hat mir mein Arzt "täglich 40 km Rad fahren".
    Er findet Ergometer langweilig, aber in Ordnung. Soviel Zeit habe ich aber nicht (und auch nicht so viel Lust und wahrscheinlich auch nicht so viel Kondition ).

    Es gefällt mir an sich ganz gut, nur der Lärm stört mich.

    Ich würde gerne wissen, wie die neueren Geräte sind. Da ich auf dem ganz platten Lande wohne, ist auch der Weg zu einem Fitness-Studio zu weit, und ich würde mich lieber für ein eigenes neues Gerät entscheiden. Selbst für das Ausprobieren müsste ich so 70 - 100 km fahren, deshalb erst einmal hier die Frage:

    Kennt Ihr ein gutes Modell?
    Bei Stiftung Warentest war ja gerade das Buffalo Modell gut herausgekommen. Obwohl die von unter 300 Euro sprachen, kostet es aber definitiv fast 500 Euro . Es wurden aber nur fünf Firmen getestet, und die sagten mir alle nichts. Gut fand ich die Möglichkeit, vorgegebene Programme abzufahren. Das ist vielleicht interessanter.

    Zusätzlich würde ich gerne wissen, was es an Gewichtsabnahme bringt, wenn ich meine Ernährung nicht umstelle, aber die 30 min (lt. Anzeige ca. 220 kcal) täglich abarbeiten sollte.
    Ich würde nämlich gerne so ca. 3- max. 5 kg abnehmen .
    Würde das funktionieren, und wenn ja, in welcher Zeit?

    Es wäre schön, wenn Ihr mit Tipps geben könntet. Bisher war Sport nämlich ganz klar Mord für mich . Bin ganz überrascht, doch noch einen Weg für mich zu finden (hoffentlich bleibt meir meine Disziplin erhalten).

    Liebe Grüße von Kiki
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

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    AW: Radfahren - mehr positive Effekte als Rückenschmerz-Vorbeugung?

    Ich habe ein Ergometer von Daum. Das ergo bike 8008 TRS 3. Ich habe es in einem Fachgeschäft erst einmal probegefahren, bevor ich es gekauft habe. Denn auch im teureren Preissegment gibt es viele schwarze Schafe. Selbst die Daum-Räder sind nicht alle gleich leise. Manche sind wirklich laut. Mein Rad ist nicht unhörbar, aber es ist auch nicht so laut, dass es stört. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden damit.

    Hier der "Link" zum Rad:
    daum-electronic.de/de/modelle/c3-bk8008.html
    (mit we we we davor )


    Unter 800 Euro wirst Du es aber nicht bekommen. Ich habe es für 850 Euro bekommen, aber nur, weil der Laden es abstossen wollte. Üblicherweise kostet dieses Rad um die 1100 Euro.

    Wenn du die Ernährung beibehälst und nicht mehr isst, wirst du auf jeden Fall abnehmen, weil du ja mehr Kalorien verbrennst. Wie lange es dauert, wirst du sehen müssen. Das ist bei jedem anders. Bei mir geht es recht schnell, weil ich - wenn ich anfange, gesünder zu leben und mehr Sport zu machen - automatisch auch meine Ernährung umstelle und gesünder esse. Mir schmeckt dann nichts ungesundes mehr. Und dann purzeln die Pfunde immer sehr schnell. Und die Muskeln, die sich bilden, lassen einen auch schlanker aussehen.

    Ich würde übrigens bei Rückenproblemen auf jeden Fall auch Bauch und Rücken trainieren. Evtl. mit Pilates. Damit habe ich nämlich sehr gute Erfahrungen gemacht. Da gibt es gute DVDs auf dem Markt. D.h. Du musst nicht unbedingt in einen Kurs. Das Radfahren mobilisiert Deine Wirbelsäule, stärkt die Muskeln, die sie stabilisieren, aber nicht. So sehe ich das zumindest.

    Anm.:
    Direkte Verlinkungen zu Online-Shops sind leider nicht gestattet, daher habe ich es abgeändert.
    Geändert von Rotfuchs (22.03.2009 um 23:05 Uhr) Grund: Verlinkung zu Online-Shop entfernt

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    AW: Radfahren - mehr positive Effekte als Rückenschmerz-Vorbeugung?

    Hallo Kiki,

    wenn Du merkst, dass Dir der Fahrradhometrainer liegt, dann würde ich auch in ein gutes Gerät investieren. Meine Eltern haben einen von Kettler (ich meine, der hat vor vier, fünf Jahren so um die 600 Euro gekostet), der ist wirklich recht gut und auch leise.

    Ich würde mal mir mal die Zeit nehmen, in einem größeren Sporgeschäft ein paar Modelle zu testen. Mit den professionellen Fitness-Studio-Geräten sind die Heimmodelle eh nicht zu vergleichen, aber erstere müssen ja auch ganz anderen Belastungen standhalten.

    Wenn Du pro Tag 220 Kalorien auf dem Hometrainer verbrauchst und ansonsten normal isst, hast Du in einer Woche 1540 Kalorien mehr verbraucht. Um ein Kilo abzunehmen, musst Du ungefähr 7000 Kalorien einsparen, das hättest Du dann also rein rechnerisch nach viereinhalb Wochen geschafft.

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    smile AW: Radfahren - mehr positive Effekte als Rückenschmerz-Vorbeugung?

    Hallo DieSiebte ;-)

    vielen Dank für Deine schnelle Antwort.

    Das Rad sieht ja superschick aus .

    Ich glaube aber, es ist für meine bescheidenen sportlichen Leistungen etwas überdimensioniert .
    Da sind ja witzige Programme drauf, sogar die Tour de France ist einprogrammiert . Vielleicht würde ich davon sogar 3-5 km (keine Bergetappe) schaffen .

    Wenn ich dagegen das alte Kettler-Modell anschaue, auf dem ich mich betätige, wird schon ein Unterschied deutlich...

    Was für ein Fachgeschäft eignet sich denn? Ich bin wirklich keinen Fatz "sportgebildet", und musste mir erst mal eine (meine erste) Sporthose kaufen. Das ist wenigstens bequemer als eine Jeans...

    Tja, und Pilates oder so... Muss ich mir wirklich mal stärker überlegen. Wenn ich eine bessere Kondition habe...

    Momentan traue ich mich nicht mal zu niesen, da ich dann fast einen Hexenschuss kriege.
    Gehen ist gut, sitzen naja und liegen - da komme ich fast nicht mehr hoch (selbst im Bett nicht, und wenn ich dann an eine Matte auf dem Boden denke ).

    Zur Zeit darf ich auch noch keine Krankengymnastik machen. Ich bekomme nur Hydro Jet-Behandlungen. Aber davon wieder aufzustehen ist echt ätzend.

    Staffere Oberschenkel würde ich mir aber für den Sommer schon schön vorstellen. Wäre klasse, wenn das klappen sollte.

    Ich versuche schon etwas mehr Wasser und Früchtetee (ungesüßt) zu trinken, und mehr Obst und Gemüse in meinen Tagesablauf einzubauen. Speziell Diät halte ich aber nicht. Ich passe nur beim Fett etwas mehr auf.

    Wenn ich das Rad sehe, werde ich es aber gerne ausprobieren. Gut finde ich ja auch, dass es so vielseitig verstellt werden kann.
    Und ich will erstmal sehen, ob sich meine Disziplin soweit aufrechterhalten lässt, dass sich die Geldausgabe (am liebsten kleiner 400 Euro) wirklich lohnt.

    Vielen Dank und einen schönen Sonntag von

    Kiki
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

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    AW: Radfahren - mehr positive Effekte als Rückenschmerz-Vorbeugung?

    Zitat Zitat von Kikiri Beitrag anzeigen
    Was für ein Fachgeschäft eignet sich denn?
    Oh, das ist eine schwierige Frage. Ich habe da auch lange gesucht und bin dann endlich in ein paar wenigen großen Fahrradfachgeschäften bei uns fündig geworden. Ich glaube, da musst Du einfach ein wenig suchen.

    Zitat Zitat von Kikiri Beitrag anzeigen
    Tja, und Pilates oder so... Muss ich mir wirklich mal stärker überlegen. Wenn ich eine bessere Kondition habe...

    Momentan traue ich mich nicht mal zu niesen, da ich dann fast einen Hexenschuss kriege.
    Gehen ist gut, sitzen naja und liegen - da komme ich fast nicht mehr hoch (selbst im Bett nicht, und wenn ich dann an eine Matte auf dem Boden denke ).

    Zur Zeit darf ich auch noch keine Krankengymnastik machen. Ich bekomme nur Hydro Jet-Behandlungen. Aber davon wieder aufzustehen ist echt ätzend.
    Oh, das tut mir leid. Ich wünsche Dir, dass Du bald wieder Krankengymnastik machen darfst, denn das ist das einzige, was langfristig wirklich helfen wird. Yoga- und Pilates-Übungen gibt es im Übrigen oft in leichten Abwandlungen (je nach Beweglichkeits- und Einschränkungsgrad kann man ja nicht alles machen) in der Krankengymnastik.

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    AW: Radfahren - mehr positive Effekte als Rückenschmerz-Vorbeugung?

    Zitat Zitat von Kikiri Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wegen massiver Rückenprobleme im Lendenwirbelbereich hat mir mein Orthopäde Sport verordnet.
    Er riet zu Schwimmen oder Radfahren.
    Hmmm
    Nun habe ich einen zu weiten Weg zum Schwimmbad und müsste erst das rückenfreundliche Brustschwimmen (Kopf unter Wasser) lernen.
    Nur mal zur Richtigstellung, Brustschwimmen ist wegen der Hohlkreuzbildung nicht rückenfreundlich.

    Rückenschwimmen und Kraulstil sind zu empfeheln, da rückenfreundlich!

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