Seit heute läuft die langerwartete Verfilmung von Pullmans Triologie.
Wir haben den 1. Band gelesen und den Film lange erwartet.
Und in der Tat: Er ist wirklich sehr gut gelungen.
Spannend bis zum Ende, auch wenn der Verlauf im Buch anders ist als im Film (aber das ist eben immer das Problem), tolle Animationen (besonders schön ist das Bild, wo das Mädchen auf dem Eisbären durch den Schnee reitet).
New Line Cinema (die haben schon Herr der Ringe verfilmt) wird uns nun wieder ein Jahr foltern, bis der 2. Teil ins Kino kommt.
Nicole Kidman absolut oskarreif.
Meine Meinung: 4,5 von 5 Sternen. :-)
http://www.goldencompassmovie.com/index_german.html
Achso, im Abspann singt Kate Bush. Schööööööööööön :-)
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Thema: Der goldene Kompass
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05.12.2007, 18:36
Der goldene Kompass
Geändert von Sith_Lord (05.12.2007 um 18:56 Uhr)
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09.12.2007, 13:29
AW: Der goldene Kompass
also wo war die kidman denn oscarreif? das war doch eine kleine simple rolle ohne große schauspielleistung. eine lady sollte die gute doch spielen können.
mein fazit: bilder und effekte toll! story sehr lau!
2 von 5 Punkten
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09.12.2007, 15:31Inaktiver User
AW: Der goldene Kompass
ich lese erst die bücher, in den genuß möchte ich gern kommen und dann werde ich i-wann den film auf dvd sehen. schade, zwar nicht im kino, aber so rum ist es besser, find ich.....
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09.12.2007, 21:36
AW: Der goldene Kompass
Hallo,
Fazit: Als Film - wirklich sehr schön gemacht, schöne Effekte. Obwohl ich sagen muss - sooviele waren es dann auch nicht.
Darsteller: Lyra: Super Leistung, Mr. Scorsby (wahrscheinlich falsch, bin grad faul) und seine Hester - super, der beste Daemon überhaupt!!! Wohingegen mir Pan leider etwas zuuu animiert war.
Nicole Kidman; gut aber nicht überragend, Lord Asriel war ok.
Iorek als Panserbjörne - Sehr, sehr klasse! Hab den Bären ebenso liebgewonnen!
Als Literaturverfilmung: Ehrlich gesagt ziemlich daneben. Hab die Bücher (also, die ersten beiden, am dritten sitze ich grade) grade diese Woche gelesen und bin etwas entsetzt: Soviele Änderungen,:
Schon am Anfang: Nicht der Rektor vergiftet Lord Asriel, nein der Typ vom Magisterium. Die Technik ist im gesamten Film seehr unterschiedlich - mal Hightech, dann aber wieder Pferdewagen
. Zudem wird von Anfang an von Experimentalphysik und nicht Theologen geredet - ganz großer Fehler, für den weiteren Verlauf des Buches ist das doch so wichtig! Schade fand ich auch das die Gobbler so unter die Räder kommen, ich hätte Mrs. Coulter gern beim "Einsammeln" gesehen. Ausserdem flieht Lyra mir zu "dramatisch", das mit der Party im Buch passt viel besser und man hat gleich den Dreh zu Lord Boreal..der ja auch noch wichtiger wird.
Dann dieses gruselige Vertauschen der Handlung: Zuerst die Schlacht der Bären, dann erst die Rettung der Kinder...das zerstört für mich etwas die Spannung. Den Hexen fehlt der Wolkenkieferzweig...(obwohl ich sie sonst klasse dargestellt fand! Super ausgewählt!) Und dann dieses Ende: ich hätte ja am liebsten laut geschrien - noch pathetischer ging es kaum oder? Ich meine, das Buch endet VÖLLIG anders, ich frag mich wo die das im zweiten noch einbauen wollen, der zweite Teil ist doch so schon krass genug und braucht wirklich nicht noch Zusatz-Dramatik. So hat man ein völlig offenes Ende, nachdem ich zumindest ziemlich ratlos bin - was nun?
Insgesamt: die Story wurde total vereinfacht. Die Guten sind die Guten, die Bösen die Bösen. Grade das ist ja im Buch nicht unbedingt so, Lyra geht einem im ersten Band sogar ab und an richtig auf den Keks ;-) Und trotz das sie versucht haben einen Kinderfilm zu machen - spätestens bei den Wölfen & Maschinengewehren war es keiner mehr. Ebenso wie ich das Buch auch frühestens ab 12 empfohlen würde, da wird ja auch nicht wenig gestorben und erschossen. Aber das Lesen des Kompasses war ganz schön gemacht, auch das Instrument selbst hab ich mir genauso vorgestellt.
Also: Lieber zuerst das Buch lesen und sich den Film ansehen ohne vergleichen zu wollen, dann ist es wirklich ein schön gemachter Film!
ZimtfischThat rug really tied the room together. The Big Lebowski
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10.12.2007, 00:03
AW: Der goldene Kompass
Ich habe den Film gestern gesehen und ich weiß nicht, ab wann die Kinder hier in den Film gehen können, aber es waren wirklich sehr junge Kinder dort. Der Lütte vor mir war höchstens 8 oder neun. Der hat sich jedesmal so erschrocken und bei seinem Papa verkrochen. Nun war der Sound auch wirklich sehr laut, aber ich fand es auch Aktionreich und schnell und gewalttätig.
Ich halte den ebenfalls für Kinder unter 12 so überhaupt nicht geeignet.
Ansonsten fand ich die animierten Teile klasse gemacht, ebenso die Darstellung der Lyra und Scoresby ist mein Liebling
Wie immer bei Buchverfilmungen wird zusammengestrichen und auch gerne mal was geändert (wenn ich an die Harry-Potter-Verfilmungen denke krieg ich sooooo'nen Hals). Bei mir ist es schon eine Weile her, seit ich das Buch gelesen habe, daher ist mir der zeitliche Ablauf der Handlungen nicht mehr gegenwärtig und ich habe es nicht bemerkt.
Ich schaue ihn mir wahrscheinlich noch mal auf Deutsch an, mal sehen, wie er mir dann gefällt.
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10.12.2007, 16:11
AW: Der goldene Kompass
Hab extra den ersten Band noch mal gelesen, bevor ich ins Kino ging, weil ich in meiner Erinnerung (ist ja schon einige Jahre her) die Handlungen der drei Bände sicher zu sehr durcheinder gemixt hätte. Ging dann ohne große Erwartungen in den Film - nun, ich finde ihn zwar gut gemacht, besonders Lyra und Lee sind sehr gut besetzt, Lord Asriel ging grad noch durch, dagegen gefiel mir Nicole Kidman als Mrs. Coulter gar nicht (vielleicht nur, weil sie im Buch so anders beschrieben wird, mit schwarzen Haaren z.B.), aber die Änderungen haben mich, obwohl erwartet, letztendlich doch sehr gestört, vor allem das Ende. Da ging es mir wie Zimtfisch.
I am not apt to follow blindly the lead of other men C. Darwin
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10.12.2007, 22:27Inaktiver User
AW: Der goldene Kompass
ich fand den film prima. ich kenne allerdings auch das buch nicht. schönes fantasy-popcorn-kino. leichte kost mir guten effekten udn guten schauspielern. kidman ist die ienzige, die nervt. mrs. perfect kann wohl nicht anders als perfekt zu sein. na ja ansonsten sehr gelungen.
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11.12.2007, 08:03
AW: Der goldene Kompass
Ich war Sonntag mit den Kids im Kino und muss sagen mich hat der Film nicht vom Hocker gehauen!
Die Effekte sind zwar supergut aber die Handlung fand ich nicht so berauschend.
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14.12.2007, 13:29
AW: Der goldene Kompass
habe den film gestern abend gesehen und war auch nicht besonders begeistert. das setting und die optik haben mir schon gefallen, aber die story war ziemlich doof irgendwie. die kleine hauptdarstellerin - sowohl rolle als auch person - war mir sehr unsympatisch. Der kleine skorbut-junge timmy, oder roger oder wie auch immer war nervig. Nicole Kidman als böse böse Lady war schlimm.
ich habe auch einiges einfach nicht verstanden:
warum hat der cowboy-flugschiff-kapitän nach 10 sekunden smalltalk gewollt, dass ihn das mädchen engagiert? Woher wusste er von ihrer Reise? Er sagte etwas wie "wenn jemand so eine Reise macht wie du dann wird unbedingt ein aeronaut gebracht etc."
warum haben diese banditentypen das mädchen zu den eisbären gebracht?
ihr mut vor dem eisbären-könig war auch völlig unglaubwürdig. und wie konstruiert, offensichtlich und blöd war nicole kidmans hinweis am anfang des films, dass der Eisbären-König auch unbedingt einen daemon haben will?
vielleicht bin ich einfach zu alt für kinder-fantasy-filme
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28.12.2007, 22:55
AW: Der goldene Kompass
habe das buch nicht gelesen und den film zusammen mit zwei zehnjährigen gesehen. wir waren alle drei sehr begeistert. obwohl es keine premiere war, ist am schluss im kino spontan beifall gespendet worden. es war wie ein urlaub für das auge. eine aneinanderreihung von schönen bildern, farben und konturen. so echt was zum mit-träumen. auch die versteckte ironie fand ich bemerkenswert. nicole kidman als halb-psychotin war ebenso feinsinnig wie überzeugend gespielt. und der whiskey trinkende eisbär am sozialen abgrund war doch auch nett. die stadtbilder schienen ein zusammenschluss der schönsten architektonischen meisterwerke londons, paris, madrids und prags zu sein. wirklich ein genuss.
bis auf die eine kampfzene zwischen den eisbären fand ich den film absolut ruhig und angenehm. und diese eine kampfszene würde ich nicht überbewerten. die kinder haben das unter "kampf zwischen gut und böse" verbucht, so wie das in jedem märchen der fall ist. harry-potter-filme sind sehr viel aufregender in dieser hinsicht.
jedenfalls kann ich den film nur uneingeschränkt empfehlen. voraussetzung: man muss schon bereit sein, sich visuell einfach mal entführen zu lassen. zuschauen ist eine gabe. genau so wie "zuhören" handelt es sich um eine mehr und mehr seltene gabe.
nathamel


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