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    AW: ... aber ich habe den Film gesehen! - Literaturverfilmungen

    Ich hab immer so meine Schwierigkeiten mit Literaturverfilmungen, jedenfalls dann, wenn ich das Buch erst vor kurzem gelesen hab oder öfter gelesen hab. Die Figuren entsprechen so häufig nicht meiner persönlichen Vorstellung, da würde ich dann immer gerne schreien „aber der sieht doch ganz anders aus“ oder „aber das war doch ganz anders“. Hab ich zuerst den Film gesehen, ist das natürlich anders.

    Ein Buch der neueren Zeit, was ich ganz gut verfilmt fand, war „Gone Girl“.
    So schade, dass man erst jetzt herausgefunden hat, dass Fußballspiele
    während einer Pandemie völlig ungefährlich sind.
    Man hätte den gesamten Kultursektor retten können,
    wenn man bloß Theater und Konzerthäuser rechtzeitig mit Fußbällen versorgt hätte.

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    AW: ... aber ich habe den Film gesehen! - Literaturverfilmungen

    Gut fand ich die "Buddenbrooks" in der Verfilmung aus den 70er Jahren mit Ruth Leuwerik und Michael Degen als Bendix Grünlich. Einfach großartig! Und das kam schon recht nah an das Buch heran. Durch die Serie wurde ich zum Thomas Mann-Fan.

    Auch sehr gut verfilmt ist The Martian von Andy Weir. Ist zwar eher eine bebilderte Ergänzung zum Buch, das sehr technisch ist und von daher in Teilen nicht verfilmbar, aber das Gesamtkonzept stimmt.

    Und die meisten britischen Verfilmungen von Romanen von Jane Austen gefallen mir auch und bringen den Wortwitz der Autorin und die vielen kleinen Sticheleien meist gut zur Geltung.
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

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    AW: ... aber ich habe den Film gesehen! - Literaturverfilmungen

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    Der Hobbit nur in der WDR-Hörspielfassung aus den Achtzigern, mit Horst Bollmann, Bernhard Minetti und dem Collegium Musicum Vocale der Uni Köln.
    Aber selbstverständlich! *stolzbin*

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    Harry Potter auf Englisch gehört? *strengguck*
    Ähm, naja, Rufus Beck halt... also nein... hmm...
    "Wenn du erstmal Feminismus hast, das wirst du so schnell nicht wieder los."
    (Gerburg Jahnke)

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    AW: ... aber ich habe den Film gesehen! - Literaturverfilmungen

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Gottes Werk und Teufels Beitrag
    Hier habe ich mal den Fehler begangen, aufgrund des Films das Buch zu verschenken, ohne es vorher selbst gelesen zu haben. Meine Schwiegermutter fand das Buch furchtbar, weil es wohl sehr düster ist und sehr detailliert das Martyrium des Protagonisten bei verschiedenen Pflegefamilien beschrieben wird - Irving halt. Gelernt: Erst Buch selber lesen, dann verschenken!
    "Wenn du erstmal Feminismus hast, das wirst du so schnell nicht wieder los."
    (Gerburg Jahnke)

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    AW: ... aber ich habe den Film gesehen! - Literaturverfilmungen

    Egal ob ich nun zuerst das Buch lese oder den Film schaue, eine gewisse "Offenheit" sollte gegenüber dem jeweils anderen Medium schon vorhanden sein.

    Denn die Person, die Regie führt, hat sicher nicht "meine" Bilder vor Augen, die ich beim lesen hatte, sondern warhscheinlich andere. Die mir nicht gefallen müssen, aber sind sie deshalb unbedingt schlechter ?

    Dito wenn ich zuerst den Film sehe: ob ich die Gedanken und Gefühle der Protagonisten aus dem Film wiederfinde (sofern sie dort erkennbar sind), wenn ich das Buch lese, auch das ist fraglich.

    Ich möchte noch an den Film "Berlin Alexanderplatz" von Burhan Qurbani aus dem Jahr 2020 erinnern. Er hat den Roman von Döblin von 1929 ins Berlin der Gegenwart tranformiert. Ist ganz hervorragend gelungen finde ich....

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

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    AW: ... aber ich habe den Film gesehen! - Literaturverfilmungen

    Ich mag es, wenn Film und Buch inhaltlich nahe beieinander sind. Es darf auch mal ein Kapitel fehlen, aber die wichtigsten Bestandteile sollten sich wiederfinden. Und schon gar nichts dazu erfinden! (s. Hobbit)

    Netterweise wird ja manchmal angekündigt "BASIEREND auf Buch xy", dann weiß man: Mach dich locker und schau einfach mal.
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    (Gerburg Jahnke)

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    AW: ... aber ich habe den Film gesehen! - Literaturverfilmungen

    Eine gelungene Verfilmung fand ich Girl on the Train, inhaltlich sehr nah am Buch, und die Perspektive der Protagonistin wurde konsequent und überzeugend eingehalten.
    Auch Umwege erweitern unseren Horizont

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    AW: ... aber ich habe den Film gesehen! - Literaturverfilmungen

    Zitat Zitat von ja-aber Beitrag anzeigen
    Die unendliche Geschichte fand ich schlimm, das Buch ist so schön, und der Film ist nur die Hälfte der Story aber doch irgendwie das Ende mit reingemixt und einfach nein.
    [
    Den fand ich auch schlimm! Das Buch hat eine ganz wundervolle Magie, es zählt seit mehr als 40 Jahren zu meinen Lieblingsbüchern. Die Atmosphäre, die Figuren, die Aussage des Buches, alles sehr feinsinnig und nachdenklich.
    Der Film war billiges Plastik, schreiend laut und quietschbunt. Unerträglich. Allein dieser Toys-R-us-Fuchur! Würg!
    Das Buch ist irgendwie so zart, der Film ist eine Dampfwalze.

    Zitat Zitat von Nefernefer Beitrag anzeigen
    Gefährliche Liebschaften, Briefroman von Colderlos de Laclos

    fast zeitgleich erschienen die Verfilmungen von Stephen Frears mit Glenn Close und John Malkovitch und Valmont von Milos Formann mit Anette Benning und Colin Firth.

    Die Frears-Verfilmung gefiel mir wesentlich besser, die Romanvorlage gut umgesetzt.
    100% Zustimmung. Ein toller Film!

    Zitat Zitat von kayle_rekyse Beitrag anzeigen
    "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" - als Film hervorragend (ich sehe immer noch die Frauen vor dem Schwimmbecken, höre alle Melodien) .. als Buch banal.
    Das finde ich interessant. Ich habe es genau andersherum empfunden, weil der Film sich (aus Zeitgründen) auf die Dreiecksgeschichte und ein bisschen Politgeplänkel beschränkt.
    Das Buch dagegen ist für mich ein Füllhorn an philosophischen Betrachtungen, tiefen Einsichten und vielschichtigen Charakteren, von denen ich so gut wie nichts im Film wiederfand. Ich fand den Film gut, das ja, aber er ist in meinen Augen vielleicht 20% des Buches.

    Generell finde ich es schwierig, den Film zu gucken, wenn ich das Buch kenne. Mir sind schon so viele Bilder, die ich nach dem Lesen eines Buches im Kopf hatte, durch Filme kaputt gemacht worden. Was nicht bedeutet, dass die Filme schlecht wären. Aber sie können halt einfach niemals das wiedergeben, was meine Fantasie sich beim Lesen des Buches vorgestellt hat.

    Außer "Herr der Ringe", da hat der Film meine inneren Bilder sogar weit übertroffen.

    Ebenfalls gut gefallen hat mir der Distelfink.

    Auch toll fand ich "Himmel über der Wüste", John Malkovich und Debra Winger haben den Charakteren des Buches von Paul Bowles wirklich Leben eingehaucht.

    Ein weiteres Lieblingsbuch von mir, dessen Verfilmung ich mir nienieniemals ansehen werde, da ich mir die herrlichen Bilder in meinem Kopf erhalten will: "Krabat" von Otfried Preussler
    Geändert von Mediterraneee (19.03.2021 um 11:39 Uhr)
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.

    "In Deinem Alter..."
    "Ich bin nicht in meinem Alter!"


    It‘s called a joke. We used to tell them before people became offended by everything.

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    AW: ... aber ich habe den Film gesehen! - Literaturverfilmungen

    Letztens wieder gesehen: "Hotel New Hampshire" nach dem gleichnamigen John-Irving-Buch. Ich mag beides, auch wenn die Verfilmung allmählich in die Jahre kommt. Was waren sie da noch alle jung!

    Da unsere Stadtteilbibliothek wieder auf hat, werde ich ihr heute nachmittag einen Besuch abstatten. Ich überlege, mir "Unterleuten" von Juli Zeh als Buch und als Film auszuleihen (ist laut OPAC beides verfügbar). Weiß noch nicht, was ich zuerst zur Hand nehme. Vielleicht erstmal das Buch, und wenn ich nicht reinkomme, ist der Film dran.

    Apropos ZDF-Verfilmungen: Die Verfilmung von "Altes Land" fand ich sehr gut und relativ nah am Buch. Dieses hatte ich als Hörbuch gehört, gelesen von der wunderbaren Hannelore Hoger.
    Geändert von Avocado_Diaboli (19.03.2021 um 12:00 Uhr)
    "Wenn du erstmal Feminismus hast, das wirst du so schnell nicht wieder los."
    (Gerburg Jahnke)

  10. User Info Menu

    AW: ... aber ich habe den Film gesehen! - Literaturverfilmungen

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Letztens wieder gesehen: "Hotel New Hampshire" nach dem gleichnamigen John-Irving-Buch. Ich mag beides, auch wenn die Verfilmung allmählich in die Jahre kommt. Was waren sie da noch alle jung!
    Da bin ich ganz und gar bei dir.

    Was mir auch immer wieder gefällt, sind die Agatha-Christie-Verfilmungen, in denen M. Rutherford die Miss Marple gibt. Da mag ich Buch und Film überhaupt nicht vergleichen, die seh ich irgendwie völlig unabhängig voneinander, nicht allein, weil die Buch-Miss-Marple eine feine, kleine Dame ist, sondern auch, weil die Handlungen teilweise kaum übereinstimmen.
    Auch Umwege erweitern unseren Horizont

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