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  1. VIP

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    AW: Tatort und Polizeiruf - der 2. Strang für alle Fälle

    Ich hätt übrigens sowas von gern das wunderschöne Philosophen-Haus geerbt. Mit allem drin inklusive dem Feiniger. Ich üsste nix mehr für Einrichtung ausgeben ...
    150 % mein Beuteschema.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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    sonst normale Userin

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    AW: Tatort und Polizeiruf - der 2. Strang für alle Fälle

    Das wünsche ich mir, werde diesen Wunsch wohl mit ins Grab nehmen: Folianten über Folianten, richtig fette Darstellungen der Werke von Schongauer, Lochner, Riemenschneider, von Leiden, Tiefenbrunner, van Eyck, Vermeer, Bosch, Brueghels und wie sie alle heißen.
    Geändert von Sentenza_ (22.11.2021 um 19:37 Uhr) Grund: Doofheit

  3. Inaktiver User

    AW: Tatort und Polizeiruf - der 2. Strang für alle Fälle

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich hätt übrigens sowas von gern das wunderschöne Philosophen-Haus geerbt. Mit allem drin inklusive dem Feiniger. Ich üsste nix mehr für Einrichtung ausgeben ...
    150 % mein Beuteschema.

    Schon schön, das stimmt. Ich war vor vielen Jahren einmal in einem solchen Haus häufig zu Gast, das hatte allerdings auch durchaus etwas 'Schweres', was nicht an den Bewohnern lag, sondern eher fehlte eine Aus-Räucherung. So ein Haus hat viel erlebt.


    Die Kunst an Murots Wänden, ich hatte es schon geschrieben, fand ich grandios. Und muss es deshalb auch noch einmal erwähnen.


    Eidinger mit Kinski zu vergleichen - ich weiß nicht, hinkt das nicht vielleicht doch ein bisschen? Das würde ich zumindest auch hoffen. Denn Kinski spielte nicht nur A***, sondern war ein solcher. Von Eidinger würde ich das wenige, was über ihn zu lesen ist, tatsächlich auch glauben, wenn steht, als Privatmensch ist er recht geordnet. Sicherlich ist er auch um einiges intelligenter als der olle Klaus.

    Ein wenig schmierig wirkt er tatsächlich immer, gestern hatte er auch permanent feuchte Lippen (was mir alles auffällt). Doch bei ihm kann ich zumindest das tatsächlich als 'Schauspiel' erkennen. Und bin davon tatsächlich sehr fasziniert. Zumal er mich an ein paar Menschen meines jungen Erwachsenenlebens erinnert, die ähnlich exaltiert ihr Leben zu leben versuchten.

  4. VIP

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    AW: Tatort und Polizeiruf - der 2. Strang für alle Fälle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schon schön, das stimmt. Ich war vor vielen Jahren einmal in einem solchen Haus häufig zu Gast, das hatte allerdings auch durchaus etwas 'Schweres', was nicht an den Bewohnern lag, sondern eher fehlte eine Aus-Räucherung. So ein Haus hat viel erlebt.
    Ob das geräuchert werden muss, weiß ich nicht. Spirituell bin ich nicht besonders, ich hab mich auf die Gestatung bezogen. Und die ist erfreulich.

    Ich habe in meiner Kindheit viel Zeit in einem nicht unähnlichen Haus verbracht. Ohne Feininger und ohne die Corbusier-Liege, aber die Anmutung passt. Das Haus, das dr Vater meiner Kindheitsfreundin, ein guter Entwerfer, für die Familie gebaut hat, war für mich damals schon eine Offenabrung. Stilbildend.

    Anders als andere kleine Mädchen haen ich mir keine bürgerliche Kleinfamilie gewünscht, sondern so ein Haus. Vielleicht Pferd und Hund. Damals schon.

    Hund und Meublement (zum Teil) habe ich geschafft.
    Thank you for observing all safety precautions.

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  5. Inaktiver User

    AW: Tatort und Polizeiruf - der 2. Strang für alle Fälle

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ob das geräuchert werden muss, weiß ich nicht. Spirituell bin ich nicht besonders, ich hab mich auf die Gestatung bezogen. Und die ist erfreulich.
    Wegen des Räucherns - das hat meiner Meinung nach wenig mit Spiritualität zu tun. Sondern ist tatsächlich ein mittlerweile auch für mich gefühlt angenehmer Prozess, das Haus abseits der üblichen Putzmittel für Oberflächen auch tiefergehend zu reinigen. Es fühlt sich danach immer gut an.

    Deine Verliebtheit in ein solches Haus kann ich durchaus nachvollziehen und drücke die Daumen dass es noch in dein Leben kommt. Manchmal gibt's ja auch kleinere Formate davon, aber das wäre dann wahrscheinlich eher für die zitierte bürgerliche Kleinfamilie angebracht.

    Geh' für's Große!

  6. gesperrt

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    AW: Tatort und Polizeiruf - der 2. Strang für alle Fälle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weil sein Sohn ihn angeprangert hat, dass er das Vermögen seines Vaters, welches dieser in der Nazi-Zeit systemtreu verdient hatte, angenommen hatte.

    Das hatte Eidinger erzählt, bevor er so stilvoll an der Scheibe hinunter glitt.
    Da hat er doch erst später auf dem Kommissariat erzählt?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich hätt übrigens sowas von gern das wunderschöne Philosophen-Haus geerbt. Mit allem drin inklusive dem Feiniger. Ich üsste nix mehr für Einrichtung ausgeben ...
    150 % mein Beuteschema.
    Ja, das schöne Haus, Mies van der Rohe lässt grüßen ... hätte ich auch sofort genommen.

    Etwas aufgesetzt fand ich, dass man zuerst bei [Angela Winkler] war, danach nochmal im Philosophenhaus, um dann festzustellen: jö, die waren ja Nachbarn.
    Das haben sie bei der ersten Anfahrt zu [Angela Winkler] nicht bemerkt? Großartiger Orientierungssinn ...

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    AW: Tatort und Polizeiruf - der 2. Strang für alle Fälle

    Ich denke mal, dass man das beim ersten Orten als Kriminalkommissar noch nicht auf dem Schirm hat.

    Mir hat der Film schon gefallen, wenn ich auch nicht genau weiß, wieso. Vielleicht eher wegen der sprachlich und bildlich ästhetisierenden Elemente. Aber irgendwie hatte er auch so etwas Leeres.

    Das habe ich in meinem langen Leben schon oft bemerkt, dass, wenn Eltern dritte Kinder, gleich ob nun erwachsen (wie der Philosophieprofessor den jungen Murot als Studenten) oder als kleine, fremde, Pflege- oder Adoptivkindern ihren eigenen, leiblichen Kindern vorziehen oder von den eigenen Kindern wahrgenommen vorzuziehen scheinen, sich in diesen Familien oft ganz böse Verstrickungen und Konflikte ergeben.

    Auch, wenn von den eigenen Kindern eines ganz eindeutig bevorzugt wird. Das scheint mir der Kern des biblischen Satzes zu sein: "Die Sünden der Väter (das würde natürlich dann auch für die Mütter gelten müssen) werden bis ins soundsovielte Glied fortgesetzt." Oder einer der Kerne. Was man als Eltern falsch machen bzw. in der Generationenfolge mehr oder weniger weitergeben kann, kann schon die Kernanzahl eines Granatapfels ergeben

    In der Literatur hat das (von Anbeginn der Literatur wahrscheinlich) immer wieder mit einer großen Faszination für die Autoren Niederschlag gefunden.

    Gespielt fand ich es gut. Ich finde den Tukur immer am besten, wenn er im Ernst bleibt. Die "Wächter", also seine Kollegin, die finde ich auch gut und farbig gespielt. Überhaupt alle.

    Wenn ich immer solche Filme sehen würde, würde ich wohl verrückt werden. Aber das finde ich gerade gut, dass es die verschiedenen Tatorte an den verschiedenen Orten gibt. Dadurch kommt keine Monotonie auf.

    In diesem Zusammenhang möchte ich die Krimiserie "Mord in Istanbul" erwähnen, die sehr gut in diese Tatort-Reihe passt und deren zwei Kriminalkommissare gut aufeinander abgestimmt wirken. Einer ist Erol Sander (sehr schnuckelig und türkischstämmig) und der andere Oscar Ortèga Sanchez, der wohl ein gestandener Theaterschauspieler ist. In Wikipedia läuft er als deutscher Schauspieler, dem Aussehen und Nachnamen nach kommt er wahrscheinlich aus dem romanischen Sprachraum.
    Die Serie ist abgeschlossen und man kann einige (oder alle?) Epsioden in der ARD-Mediathek sehen. Da habe ich sie vor Kurzem zufällig entdeckt.
    Geändert von sildenvarslank (23.11.2021 um 09:00 Uhr)

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    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wegen des Räucherns - d(...):
    Statt räuchern kann man auch eine Party feiern, denn Musik, Klänge und Vibrations haben diesselbe Wirkung

    Ich glaub, das Konzept des Räucherns ist auch das "in Besitz nehmen" eines neuen Ortes.
    Und manche riechen gut. Kiffen langt übrigens auch

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    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    auch glauben, wenn steht, als Privatmensch ist er recht geordnet. Sicherlich ist er auch um einiges intelligenter als der olle Klaus.

    Ein wenig schmierig wirkt er tatsächlich immer, gestern hatte er auch permanent feuchte Lippen (was mir alles auffällt).
    .
    Die hat er in bestimmten Rollen fast immer, soll wohl Ekel unterstützen
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

  10. Inaktiver User

    AW: Tatort und Polizeiruf - der 2. Strang für alle Fälle

    Ich hab nochmal nachgedacht und festgestellt: Ja, ich bin enttäuscht von diesem Murot, denn ich hatte mich auf einen philosophischen Krimi gefreut. Tatsächlich war dieser aber überhaupt nicht philosophisch, vor allem im Vergleich zu den anderen Murots. Mein Lieblings-Tatort immer noch "Murot und das Murmeltier" - für mich eine Parabel auf die Unwünschbarkeit der Ewigkeit, sehr gut umgesetzt, vor allem, weil am Ende die "Erlösung" doch durch Anwendung des Schema F, sprich durch Routine, erfolgt.

    "Murot und das Prinzip Hoffnung" war nichts weniger als Anwendung von Bloch oder Umsetzung irgendwelcher Aspekte der Frankfurter Schule. Man widerspreche mir gern, aber ich kann da beim besten Willen nichts sehen.

    Selbst wenn ich nur den Tatort als Tatort - also als Krimi, ohne Hintergedanken, nehme, was bleibt dann? Eine unplausible Story.

    Die Zeitstruktur passt nicht. Vor 40 Jahren soll das gewesen sein. Die große Tochter war damals 14. Ok, soweit kann ich folgen. Aber wie alt war Murot? Eidinger, und die jüngere Schwester? Wer (g)eifert seiner unglücklichen Jugendliebe 40 Jahre später noch hinterher? Wer kann sich an sämtliche Details erinnern, wie es vor 40 Jahren an der Uni und beim Prof war? Wer erkennt Leute von vor 40 Jahren auf Anhieb wieder? Wie spät hat Frau von Mierendorff geboren, um so einen jungen Sohn zu haben?

    Nein, das gefällt mir alles nicht. Und dass das Unileben und die akademische Welt total verklärt wurden, habe ich ja schon geschrieben. Im Leben nicht gab es Anfang der 80er Privatvorlesungen für Studenten im Grundstudium.

    Und die ganzen Zitate? Ich habe mir die Eidinger-Sequenz seines Bühnenprogramms nochmal angesehen. Ganz hübsch und witzig, ja. Aber doch nur aneinandergereiht. Eine Paraderolle für Eidinger, der sein Talent zeigen kann. Aber Hintersinn gibt es da imho nicht.

    Fazit: Brüggemanns Murmeltier-Tatort fand ich ganz großartig. Aber den hier? Viel Posing, viel Showing. Aber unplausible Story ohne Tiefgang.

    Immer noch nicht verstanden habe ich, wer am Schluss jetzt auf wen geschossen hat (Eidinger, Jürgen) und warum die kleine Schwester auch involviert war.

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