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  1. Moderation Avatar von frangipani
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    AW: Die Wege des Herrn (Serie)

    Aber ich bin mir auch grad nicht so sicher, ob ich von irgendeiner Person aus dem Film wissen möchte, wie es ihm in der zweiten Serie ergeht. Ob das nicht ein zweiter Aufguss wird?
    "Peace is not unity in similarity but unity in diversity, in the comparison and conciliation of differences." Mikhail Gorbachev

    “Misunderstanding arising from ignorance breeds fear, and fear remains the greatest enemy of peace.” Lester B. Pearson

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    AW: Die Wege des Herrn (Serie)

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Aber ich bin mir auch grad nicht so sicher, ob ich von irgendeiner Person aus dem Film wissen möchte, wie es ihm in der zweiten Serie ergeht. Ob das nicht ein zweiter Aufguss wird?
    Es ist eben doch recht statisch und vorhersehbar zu glauben und zu zweifeln...
    Vorallendingen wenn das dann auch noch fanatische Züge annimmt.
    Die Serie ist nicht schlecht ,aber knallhart ausgereizt.Bei solchen Charakteren entwickle ich eher Mitleid als Interesse.

  3. Moderation Avatar von ganda55
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    AW: Die Wege des Herrn (Serie)

    So, jetzt bin ich auch durch.
    Ich würde schon gern wissen, ob August wirklich tot ist und wie es mit Emilie weitergeht. Sie hat das Baby doch behalten?

    So, bin jetzt auch durch.

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Für mich hatten Religion und Kirche schon mit eine der Hauptrollen. An dem Glauben und der vom Vater damit aufgedrückten Verantwortung hatten die Jungs ja gewaltig zu knapsen.
    Klar, man hätte das auch in einem anderen Szenario darstellen können, zB Familienbetrieb und Grossfamilie seit 150 Jahren und den dazugehörigen Generationskonflikten. Aber Religion und Kirche bietet da ja mehr Möglichkeiten für Dramen: Bisexualität, Fremdgehen, Krieg, Flüchtlinge. Ich hab beim Gucken schon ziemlich über das Konstrukt Religion, Glaube, Kirche nachgedacht und der Film hat mich in meiner Meinung dazu nur bestätigt.
    Stimmt natürlich. Psychische Abhängigkeit der Söhne vom Vater gibt's auch in anderen Kontexten, in Verbindung mit Religion war's neu und spanndend. Christian tat mir streckenweise auch leid. Kluger Mann, der sich immer wieder dem Konflikt aussetzt, obwohl er dem Vater völlig egal ist, nachdem er nicht Pfarrer werden wollte. Die Befreiiung durch das Buch hat ja vorerst nicht geklappt.

    Das Thema Glaube kam für mich erst in diesen letzten vier Folgen so richtig. August mit seinem Erweckungserlebnis, echt ein Ding! Ob das heute noch jemand versteht und nicht für völlig bekloppt hält? Durchgeknallt, der Gute? Ein gottbeseelter Mystiker wird im rationalen Europa, wahrscheinlich als Junkie wahrgenommen. - Es gab Hoffnung, als August auf der Straße anfing. Da war er bei sich und nah am ursprünglichen Auftrag ganz ohne Pomp, Macht und Anfhäufung von Reichtümern. - Dann wurde es aber ganz abstrus. Die "Zungenrede" (ich wusste erst gar nicht, was das ist) war wohl die des Großvaters.?. Vater Johannes war hingerissen, dass die Reihe der genialen Prediger fortgesetzt wurde, die Gemeinde hielt beide für übergeschnappt und peinlich. Völlig unempfänglich für das "Pfingstwunder". - Der Schluss im Auto schien konsequent, August war nicht mehr von dieser Welt. Heftig aufgetragen, aber es wäre eine andere Serie geworden, wenn er den Bogen zur normalen Welt wieder gekriegt hätte.

    Ich fand diese Folgen zu überfrachtet. Für Leute, die sich nie mit dem Christentum beschäftigt haben, musste Vieles untergehen, auf was angespielt wurde. Und wieso war eigentlich die Mutter immer so weit weg von ihren Jungs? Ihre Probleme schienen sie gar nicht zu berühren.
    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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    Da wurden pro Jahr sechsunddreißig Milliarden Tonnen CO² [...] auf die Geschöpfe dieser Erde abgelassen [...] und es war nicht erlaubt, auf einem Bahnsteig, im Freien, auch nur eine Zigarette zu rauchen?- Fred Vargas,

  4. Avatar von jofi2
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    AW: Die Wege des Herrn (Serie)

    Ich fand es irgendwie faszinierend.
    Und August mit seiner Pfingstrede war deutlich interessanter als die Bischöfin. Für mich war die Bischöfin ein Beispiel dafür, dass Kirchen nichts Eigenes und Besonderes mehr beizutragen haben und eigentlich überflüssig sind.
    Bei Leuten wie August frage ich mich immerhin noch, welche Dimensionen es gibt, bei denen Religiosität eine Rolle spielt, mit der es sich auseinanderzusetzen lohnt.

    Die Familiengeschichte - na ja.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

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