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  1. Avatar von twix25
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    AW: Filme auf der großen Leinwand: KINO, KINO !

    Danke elli
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    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"

  2. Avatar von Iceman0905
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    AW: Filme auf der großen Leinwand: KINO, KINO !

    "Nebraska" von Alexander Payne.

    Ein wunderbarer Roadmovie über das Älterwerden, über Väter und Söhne, Träume und Sehnsüchte und über die amerikanische Provinz. Man begleitet ein Vater-Sohn-Gespann auf einer Reise von Montana nach Nebraska (die für beide auch eine Reise in die Vergangenheit ist) und sieht Ecken, in die man selber wohl nie hinkommen wird. Wer macht schon Urlaub in Billings, Montana? Fein gezeichnete Menschenporträts, das ganze Spektrum zwischen Erdverbundenheit, Gastfreundschaft, Warmherzigkeit und echter Würde, aber auf der anderen Seite auch Borniertheit, Geldgier und Hinterwäldlertum.

    Ruhige, fast schon meditative Bilder (der Film ist komplett in schwarzweiß abgedreht) und ein Wiedersehen mit Altstars wie Bruce Dern und Stacey Keach. Und - soviel sei verraten - zumindest ein "kleines" Happy-End.

    PS: Ich finde es gut, Elli, dass Du diesen Strang gestartet hast. Der andere Strang "Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?" ist mir ein zu wildes Durcheinander aus neu und alt, Kino, Fernsehen und DVD. Das hier ist genau das richtige für aktuelle Kinofilme, über die man ein paar Zeilen schreiben, aber keinen eigenen Strang eröffnen möchte.

  3. Avatar von elli07
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    AW: Filme auf der großen Leinwand: KINO, KINO !

    American Hustle von David. O. Russell

    Ein super Film, der 70erJahre-Feeling in Reinkultur rüberbringt inclusive der Kostüme und Frisuren. Die obligate Minipli-Dauerwelle für Männer hat natürlich auch nicht gefehlt

    Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit: ein Gaunerpärchen, das sich mit Kreditbetrügereien Geld verdient, wird entlarvt. Das FBI schlägt ihnen einen Deal vor, um korrupte Kongressabgeordnete zu überführen. Wer Betrogener ist und Betrüger ist nie ganz klar definierbar, alle Figuren entbehren nicht einer gewissen Tragi-Komik.

    Witzig: Robert de Niro hat einen Kurzauftritt als Mafia-Boss.

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)
    Geändert von elli07 (25.02.2014 um 14:39 Uhr)

  4. Avatar von elli07
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    AW: Filme auf der großen Leinwand: KINO, KINO !

    Philomena von Stephen Frears.

    Ein ernstes Thema (Grundlage ist eine wahre Geschichte), die Umsetzung amerikanisch-rührselig. Der vielgepriesene trockene Humor zeigt sich an zwei oder drei Stellen....

    Im Irland der 50er Jahre werden schwangere junge Mädchen von ihren Familien in Klöster abgeschoben, wo sie zu Zwangsarbeit verpflichtet werden. Ihre Kinder werden gegen ihren Willen an reiche Amerikaner verkauft.

    Nach 50 Jahren macht sich eine Frau zusammen mit einem Journalisten auf, ihren Sohn zu suchen. Das Kloster mauert, sie suchen dann direkt in Amerika. Der Sohn war Regierungsmitarbeiter und ist wenige Jahre vorher an AIDS verstorben. Das erfahren sie von seinem Lebensgefährten.......

    Muss man jetzt nicht unbedingt gesehen haben. Für Judi Dench-Fans allerdings ein Muss.

    Ich freue mich über weitere Filminformationen hier !

    Gruß Elli
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  5. Avatar von twix25
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    AW: Filme auf der großen Leinwand: KINO, KINO !

    Ich schrieb schon im anderen Strang etwas dazu, aber du hast recht, netter ist es hier gesammelt zu lesen:

    Stromberg

    Ich hab die erste Viertelstunde echt viel gelacht, danach wars aber auch noch ganz gut.
    Fast noch bissiger als in der Serie

    Im Grunde eine Verlängerung der Serie und von daher : für Fans gut gemacht!

    Im Abspann kamen die ganzen Namen der Spender, ohne die der Film garnicht entstanden wäre.

    Ich finde solche Aktionen super, hat mich sehr gefreut, dass es geklappt hat u der Film sich gelohnt hat.
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  6. Moderation Avatar von frangipani
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    AW: Filme auf der großen Leinwand: KINO, KINO !

    Elli, hast du Philomena im Original oder in der deutschen Fassung gesehen?

    Ich fand ihn im Original streckenweise sehr berührend, die Dialoge typisch englisch trocken-melancholisch-schwarzhumorig und die Rolle des Journalisten von Steve Coogan, der in England u.a. als Stand Up Comedian bekannt ist, gut ausgefüllt.
    Zu Judi Dench hast du ja schon das Richtige gesagt - eine ihrer besten Rollen in letzter Zeit, finde ich.

    Das Thema selbst (Kinder von ledigen Müttern, die ohne deren OK zur Adoption gegeben werden) ist nicht nur in UK und Irland, sondern auch hier bei uns in AUS immer noch Thema. Vielleicht hat der Film mich deshalb auch angesprochen.
    “We cannot confront these issues alone, none of us can. But the answer to them lies in a simple concept that is not bound by domestic borders, that isn’t based on ethnicity, power base or even forms of governance. The answer lies in our humanity." Jacinda Ardern, 29.3.19

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  7. Avatar von elli07
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    AW: Filme auf der großen Leinwand: KINO, KINO !

    frangipani,

    ich habe den Film auf deutsch gesehen, aber ob das so einen Unterschied macht ? Mag sein, jedenfalls fand ich das meiste nicht "berührend", sondern kitschig, aber das ist zweifelsohne Ansichtssache. Ich war mit drei Personen meiner "Kino-Gruppe" im Film, die hatten ein ähnliches Urteil wie ich, aber wie gesagt: Ansichtssache. Ist ja durchaus interessant, hier andere Einschätzungen zu lesen.

    Das Thema als solches ist in vielen Ländern "aktuell" sozusagen, in Deutschland gab es solche Fälle ja auch. Im Buch wird die Geschichte des Skandals detaillierter beschrieben, im Film steht die Suche der Mutter sehr im Mittelpunkt. Ist im Film auch nicht anders möglich, da muss aus Zeitgründen ein Schwerpunkt der Handlung gesetzt werden.

    Gruß Elli
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    Geändert von elli07 (03.03.2014 um 12:07 Uhr) Grund: Ergänzung

  8. Moderation Avatar von frangipani
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    AW: Filme auf der großen Leinwand: KINO, KINO !

    Ja, das ist mit Sicherheit Ansichtsache. Wäre ja auch langweilig, sonst.

    Ich hab schon hin und wieder gemerkt, dass deutsche Synchronisationen einen Film runterziehen - was umgekehrt sicher auch vorkommt.
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  9. Avatar von elli07
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    AW: Filme auf der großen Leinwand: KINO, KINO !

    So, hier noch ein Tipp garantiert ganz ohne Synchronisation und Untertitel , Missverständnissse in der Richtung also ausgeschlossen :

    "Das finstere Tal" von Andreas Prochaska.

    Ein Film aus dem Genre "Western", spielt aber in einem abgelegenen Tal den Alpen, in dem eine Familie ein hartes Regiment führt.

    Ein Fremder kommt vor dem Winter ins Tal. Nur weil er viel zahlt darf er bleiben. Keiner ahnt, dass er Rache üben will und wird an der herrschenden Familie.... Mehr will ich mal nicht verraten, obwohl diese Handlung eigentlich typisch für einen "Western" ist.

    Tolle, "große" Aufnahmen von der Landschaft und den Personen/Gesichtern, lange Einstellungen, wenige Worte werden gesprochen.

    Von den Personen und deren "Haltung" hat mich der Film an "Das weisse Band" erinnert, obwohl die Filme ansonsten in keinster Weise vergleichbar sind.

    Ein wirklich toller Film, die Massen werden aber sicher nicht hinströmen. Gibt deutlich mehr her als so mancher Streifen, der auf der Nominierungsliste für den Oscar stand.....

    Gruß Elli
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  10. Avatar von Salina
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    AW: Filme auf der großen Leinwand: KINO, KINO !

    Auf dem Weg zur Schule

    Ein französischer Dokumentarfilm, der vier Kinder aus vier verschiedenen Ländern auf ihrem Schulweg zeigt: Carlos aus Argentinien, der mit seiner Schwester auf dem Pferd jeden Tag 11 km zur Schule reitet, Zahira aus Marokko, die jeden Montag 22 km durch die Berge ins Internat läuft, das Geschwisterpaar Jackson und Salome aus Kenya, das den 2stündigen Schulweg meist im Dauerlauf zurücklegt und Samual, einen behinderten Jungen aus Indien, der von seinen 2 Brüdern 4 km auf unbefestigten Wegen in einem uralten verrosteten Rollstuhl geschoben wird. Nur die marokkanischen Mädchen haben hin und wieder über den langen Weg geklagt, aber auch sie waren froh, dass sie überhaupt zur Schule gehen konnten.

    Hat mir sehr gut gefallen, ich hätte gerne noch mehr Kinder "begleitet".

    Die Vorstellung in unserem kleinen Kino war so gut besucht, dass der Kinobetreiber den Film spontan in allen 2 Sälen gezeigt hat.
    Das Herz, auch es bedarf des Überflusses, genug kann nie und nimmermehr genügen. (Conrad Ferdinand Meyer)
    Geändert von Salina (06.03.2014 um 11:01 Uhr)

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