Ich habe den Film vorgestern gesehen, Original mit Untertitel. Wider Erwarten fand ich ihn richtig gut, auch wenn ich mir immer noch nicht sicher bin, ob Brad Pitt seinen Charakter durch übertrieben amerikanischen Slang persifliert oder ob der Mann immer redet wie ein Klischee eines amerikanischen GIs ;-)
Die unnötigen Detailaufnahmen von physischer Gewalt hielten sich für meinen Geschmack ausreichend im Rahmen, sie waren zwar nicht hübsch anzusehen, aber erträglich. Die Story ist natürlich an den Haaren herbeigezogen, aber mit phantastischen Schauspielern besetzt und der Soundtrack war auch klasse.
Die Schnitte und der Aufbau erinnern an Kill Bill. Insgesamt würde ich sagen: ein echter Tarantino! ;-) Vor allem würde ich empfehlen, den Film unbedingt Original mit Untertitel zu sehen, denn er ist über weite Strecken auf französisch, englisch oder deutsch, das kommt erst richtig rüber, wenn man es hört. Wobei, Hut ab vor den deutschen Schauspielern, die parlieren fließend die notwendigen Sprachen! Absoluter Respekt meinerseits hier!
Ich würde den Film noch mal ansehen, er war mehr als Popcornkino und definitiv kein "Oh wir sind alle so betroffen, wie schlimm es die armen Juden getroffen hat"-Film. Eben ein "Was wäre wenn"-Märchen von Quentin Tarantino.
Der Film bekommt von mir acht von zehn Punkten!
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Ergebnis 1 bis 10 von 82
Thema: Inglourious Basterds
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27.08.2009, 06:56
Inglourious Basterds
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28.08.2009, 18:04
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28.08.2009, 18:07Inaktiver User
AW: Inglourious Basterds
Ich schau ihn mir heute abend an und werde morgen mal berichten.
Bin aber fast schon sicher, dass er mir gut gefallen wird.
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28.08.2009, 18:15Inaktiver User
AW: Inglourious Basterds
Bin schon gespannt auf deinen Kommentar, Madiba!
Werde mir den Film auch demnächst anschauen!
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29.08.2009, 01:00Inaktiver User
AW: Inglourious Basterds
Bevor ich morgen noch mehr herausbekommen sollte: GRAN-Di-OS!

Ich kann auch nur raten sich den Film in der Originalfassung anzuschauen.
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29.08.2009, 09:35
AW: Inglourious Basterds
Schön, daß wir uns einig sind :-)
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29.08.2009, 11:14Inaktiver User
AW: Inglourious Basterds
Ja, ich kann Dir auch in allen Punkten zustimmen

Ich vermute, dass es der Persiflage des Charakters dient. Und ich kann sagen, dass ich mich köstlich darüber amüsiert habe, auch über den italienisch sprechenden Brad Pitt
Absolut phantastisch besetzt. Nicht mal Til Schweiger stört, aber er muss auch nicht allzuviel sagen.
Herausragend war Christoph Waltz.
Da habe ich auch gestaunt, besonders auch über das französisch von Daniel Brühl. Ich müsste mir den Film fast nochmal in der deutschen Version anschauen, weil mich interessiert, wie das mit den verschiedenen Sprachen gelöst wurde.
Ich schätze, ich werde ihn mir auf DVD holen.
Absolut empfehlenswerter Film
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29.08.2009, 11:46Inaktiver User
AW: Inglourious Basterds
Ich muss mal blöd fragen: Wie blutrünstig ist der Film?
Ich schwanke ehrlich gesagt, da ich Kriegsfilme nicht immer gut sehen kann. Brad Pitt zieht mich auch nicht unbedingt ins Kino, deshalb fand ich den Film für mich eigentlich gar nicht so interessant. Nachdem ich letzte Woche aber ein ganz interessantes Interview mit Tarantino über die Dreharbeiten las, wurde ich doch neugierig.
Tja, und dann sah ich mir gestern den Trailer an und dachte ein paar Minuten später wieder: Huh, wie brutal, da sitze ich ja nur mit den Händen vor den Augen im Kino und kann nicht hinschauen.
Also, Butter bei die Fische: Sind das im Trailer nur kurze Momentaufnahmen? Oder geht das den ganzen Film so durch wie im Trailer?
Zuza (Memme vom Dienst sozusagen ...)
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29.08.2009, 12:01Inaktiver User
AW: Inglourious Basterds
Von Memme zu Memme: Das sind Momentaufnahmen.
Zwei oder dreimal musste ich wegschauen, weil es mir zu blutig war.
Das geht aber nicht den ganzen Film so. Zum Glück
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29.08.2009, 12:13
AW: Inglourious Basterds
Es werden natürlich immer wieder Leute erschossen, aber das ist halt bei einem Film mit Kriegshintergrund so. Ansonsten wird drei oder vier Mal gezeigt, wie tote (!) Nazis skalpiert werden, in der Totalen oder Großaufnahme. Dann wird einer mit einem Baseballschläger erschlagen, aber nicht in Großaufnahme, sondern etwas Entfernung. Einmal wühlt Brad Pitt mit dem Finger in einer Schußwunde rum, das war ein wenig schauerlich. Am Schluß, als Landa das Hakenkreuz in die Stirn geschnitten wird, mußte ich dann aber auch wegkucken, das war mir zu viel - zum Glück verpaßt man in dem Moment nicht wirklich was Wichtiges ;-)
Insgesamt machen die "brutalen" Szenen vielleicht 5 Minuten des ganzen Films aus, also definitiv nicht übermäßig viel.
Ich habe den Soundtrack schon bei Amazon auf dem Wunschzettel und die DVD hole ich mir mit Sicherheit auch!


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