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  1. Inaktiver User

    AW: Wenn man plötzlich selbst betroffen ist...!

    Zitat Zitat von CyberSofie
    Du weisst jetzt, dass Du (und auch Dein Partner, was ja auch sehr wichtig ist!) einen Kinderwunsch hast, was Du ja vorher nicht wusstest. Wenn Du es später gemerkt hättest, wäre es viell. zu spät.
    Ja, genau das sehe ich auch so!
    Ich wette, ich wäre noch Jahre weiter so ambivalent (oder feige?) gewesen, bis es vielleicht wirklich zu spät gewesen wäre.

    Was Du über Deinen Partner schreibst trifft auch bei mir zu. Er meinte auch, er könne es zwar nicht so nachempfinden, aber er war sehr lieb und fürsorglich. Da er manchmal eher so ein "Verdränger" ist, hat mich das sehr gerührt und mir nur noch mehr bestätigt, dass er der Mann ist, mit dem ich Kinder möchte. Zum ersten Mal in meinem Leben! Da musste ich eben erst 33 Jahre alt werden.

    Wegen den "Wehen" noch mal. Ich habe den Eindruck, dass es zunimmt, wenn ich mich viel bewege oder anstrenge. Wobei ich sowieso kaum etwas mache. Gestern bin ich aber zu meinem FA gelaufen und da habe ich es schon vermehrt gespürt. Oder auch beim Husten, Niesen etc.
    Die Schmerzen würde ich auf einer Skala von 1 - 10 zwischen 2 und max. 4/5 einordnen.

    Dazu kommt noch die Angst und die Psyche mischt kräftig mit.
    Trotzdem muss ich sagen, dass ich mich einigermaßen "gefangen" habe. Letztendlich auch durch das schreiben und lesen hier.
    Am Sonntag und Montag habe ich auch viel geweint.
    Heute habe ich es auch meiner Freundin erzählt. Ich hatte es bislang niemanden erzählt, weil ich nicht in der Lage dazu war. Die war sehr betroffen und traurig.

    @Pink noch mal.
    Musstest Du dann während der ganzen SS "ruhen" und irre aufpassen?

    Aber bei einem Hämatom, ist das Blut doch eher alt? Oder?
    Bei mir ist es gemischt.
    Seufz. Hilft nix. Keine Angst, ich stresse mich nicht rein und spekuliere wild. Ich weiß ja, morgen wird nachgeschaut und dann weiß ich Bescheid.
    Grüße, Nursebetty
    Geändert von Inaktiver User (14.05.2008 um 12:38 Uhr)

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    AW: Wenn man plötzlich selbst betroffen ist...!

    Liebe Nursebetty,

    ich wollte mal nachfragen, was gestern bei Deinem FA herausgekommen ist...?

    LG, Sofie

  3. Inaktiver User

    AW: Wenn man plötzlich selbst betroffen ist...!

    Hallo Sofie,

    nun, ich hatte heute eine Abrasio. So sieht es aus...
    Es war nichts mehr zu machen.

    Aber ganz ehrlich, das Warten war schlimmer. Die Schmerzen irgendwann kaum noch erträglich.
    So ist es jetzt besser. Ich hab mich auch ganz gut gefangen.
    Im Krankenhaus war das Personal sehr, sehr nett. Was das ausmacht - unglaublich!

    Zum Glück war es noch sehr früh in der SS.
    Die Abrasio war leider nicht zu umgehen, es blutete zu stark und mein Kreislauf war schon ziemlich angeknackst.

    Jetzt heißt es alles noch mehr verarbeiten. Ich setze mich damit aktiv auseinander und rede auch mit ausgewählten Leuten darüber. Und viel Babysitten...!

    Und dann, in paar Monaten, hoffe ich, dass es dann endlich klappt! Jetzt bloß nicht stressen!
    Das wünsche ich uns beiden!!!
    Liebe Grüße, Nursebetty

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    AW: Wenn man plötzlich selbst betroffen ist...!

    Liebe Nursebetty!

    Es tut mir so Leid...
    Aber ich kann es bestätigen: das Warten vorher, die Ungewissheit, und dann schließlich die Schmerzen waren auch bei mir das Allerschlimmste!
    Jetzt weißt Du immerhin, woran Du bist, kannst das Geschehene verarbeiten und dann Deinem neu entdeckten Kinderwunsch nachgehen...

    Ich fand es auch toll, dass die Ärzte und Krankenschwestern so lieb waren, mir hat das auch total geholfen.
    Und die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema war für mich auch ganz wichtig. Nachdem ich erfahren hatte, dass ich schwanger bin, hatte ich nur eine Freundin eingeweiht. Dadurch war auch die Zeit der Ungewissheit so schwer zu ertragen, weil ich alles nur mit ihr und meinem Freund besprechen konnte.
    Mit meiner FG gehe ich offener um, habe es nun schon vielen Freundinnen erzählt. Und siehe da, unglaublich, wie viele dasselbe mitgemacht haben!! Es erzählt nur normalerweise keine... Mir hat es geholfen, zu wissen, dass ich nicht die einzige Betroffene bin und dass es ein Stück weit einfach etwas Normales ist, auch wenn es so schrecklich und traurig ist...

    Liebe Nursebetty, ich wünsche Dir alles Gute, Du hast ja zum Glück einen tollen Partner (auch ich musste übrigens 32 werden, um so ein tolles Exemplar zu finden! ), der Dir helfen kann, und ich wünsche Dir, dass Euer Kinderwunsch bald in Erfüllung geht!!

    Liebe Grüße,

    Sofie

  5. Inaktiver User

    AW: Wenn man plötzlich selbst betroffen ist...!

    Ich muss doch noch ein paar Zeilen schreiben...

    Jetzt ist es gerade mal 3 Tage her, seit meiner Fehlgeburt. Ab und zu falle ich in ein Loch und frage mich: wieso?
    Ich schau mir Kinder an und schwangere Frauen - überall um mich!
    Und ich frage mich: wieso klappt die natürlichste Sache der Welt bei mir nicht?

    Es ist schon krude, wie aus einem "vielleicht irgendwann" ein "ich möchte unbedingt" werden kann.

    Ich denke schon, dass ich die Fehlgeburt gut verarbeiten werden. Ich habe mich vor kurzem sogar bei diesem Gedanken erwischt:
    "Sogar wenn es mir noch mal passieren würde, ich wüßte jetzt was auf mich zukommt und ich würde es wieder bewältigen"
    Das hat mich irgendwie beruhigt.

    Ich gehe offen mit diesem Thema um. Ich werde es nun nicht wirklich jedem erzählen, keine Frage - aber ich glaube, das Schlimmste wäre, das Thema völlig zu verschweigen. Warum denn? Mir hat es sehr geholfen, von anderen Frauen zu hören, denen es ähnlich ergangen ist.

    Auch wenn mein Freund teilweise etwas "überfordert" war, er hat wirklich alles mitbekommen, meine Gefühle, meine Ängste - ich habe ihm alles mitgeteilt. Auch meine Wut und Enttäuschung: ich habe den Eindruck es hat uns näher zusammengebracht.
    Ich finde das war eine wichtige Erfahrung.

    Jetzt habe ich beschlossen, meinem Körper wirklich viel Gutes zu tun. Gesunde Ernährung, viel Bewegung und frische Luft. Ich werde meine Hobbys wieder ausleben, Reisen planen...
    Ich werde versuchen mich eben nicht zu stressen um gleich wieder schwanger zu werden.
    In den nächsten Monaten werden wir verhüten. Ich möchte meinem Körper die Möglichkeit geben, sich wirklich zu erholen.
    Auch habe ich ein paar Untersuchungen machen lassen (Schilddrüse, Röteln etc) um ein paar evtl. Probleme im Vorfeld abzuklären.

    Und dann...? Vielleicht ab Herbst? werde ich es einfach auf mich zukommen lassen...hoffentlich ganz entspannt und ohne allzugroße Ängste.

    Ich hoffe wir finden alle wieder zur Ruhe und haben dann auch das Quäntchen Glück, das zum Leben dazugehört...!
    Liebe Grüße, Nursebetty

  6. Inaktiver User

    AW: Wenn man plötzlich selbst betroffen ist...!

    ...noch zwei Fragen:

    Ich habe jetzt immer noch Blutungen nach der Abrasio. Nicht mehr stark, allerdings frischblutig, manchmal bin ich daher doch noch etwas beunruhigt. Vor allem, weil sie an einem Tag schon völlig weg waren und dann wieder neu auftraten. Seufz.

    2. Frage:
    Wann hat sich Euer Zyklus wieder normalisiert?

    Vielen Dank!

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    AW: Wenn man plötzlich selbst betroffen ist...!

    Also ich hatte nach der FG noch 4 Tage Blutungen, das scheint aber normal zu sein.
    Und wann sich der Zyklus wieder normalisiert, wüsste ich auch gerne...

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    Stirnrunzeln Warum...

    Ich kenne diese situation auch nur zu gut... Es sind jetzt gut drei Wochen her wo ich unser wunsch Kind verloren habe..

    Alles fing ganz normal an. Meine Regel blieb aus und ich wusste das ich Schwanger bin. Das habe ich bei meiner fast fünfjährigen Tochter auch gemerkt das ich Schwanger bin...

    Mein Mann musste ins Krankenhaus und dann fing es eigentlich schon an. Ich hatte leichte schmerzen im Bauch aber habe mir nichts dabei gedacht. Habe mich schön aufs Sofa gelegt wie mir das mein Frauenarzt gesagt hat...

    Aber dann wurden die schmerzen döller und ich bekamm Blutungen, bin auch direkt ins Krankenhaus gefahren um schauen zu lassen ob alles in Ordnung ist. Alles war in besster Ordnung der Herz hat auch geschlagen. Ich war drei mal im Krankenhaus weil es nicht aufhörte und ich das von meiner ersten Schwangerschaft nicht kannte.

    Dann der Termin beim Frauenarzt es war kurz vor neun als ich auf der Liege lag und er mich untersuchte. Ich konnte schon sehen das dort nichts mehr war außer mein Totes Kind was wir uns so sehr gewünscht haben. Am selben Tag noch bin ich zur ausschabung gegangen weil ich damit nicht fertig wurde...

    Jetzt versuchen wir es nochmal aber ich habe angst das ich das gleich nochmal wiederholt...

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