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  1. Inaktiver User

    AW: Gefühlskalte Sternenväter

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Also bitte, die Frau ist gerade in einem Ausnahmezustand. Muss man dann so reagieren?
    Wie MUSS man denn reagieren?
    Das genau ist doch das Problem.

  2. Inaktiver User

    AW: Gefühlskalte Sternenväter

    In meinen Augen nicht vorwurfsvoll, sondern einfühlsam

  3. Inaktiver User

    AW: Gefühlskalte Sternenväter

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    In meinen Augen nicht vorwurfsvoll, sondern einfühlsam
    Dann lass uns doch reagieren, wie wir jeweils gestrickt sind, du so und ich anders.

    Ich gebe zu bedenken, dass hier die Threadüberschrift ein direkter Vorwurf an den Vater ist. Verdient der nicht auch etwas Einfühlung?

  4. Inaktiver User

    AW: Gefühlskalte Sternenväter

    Der wird hier aber nicht direkt angesprochen, sie schon

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    AW: Gefühlskalte Sternenväter

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Der wird hier aber nicht direkt angesprochen, sie schon

    Hallo Septemberkind,

    das stimmt schon. Aber ich kann mir vorstellen, dass es der Strangeröffnerin helfen würde, wenn sie das Verhalten ihres Mannes besser verstehen könnte. Zu wissen, dass er vielleicht einfach auf eine andere Art trauert oder Schwierigkeiten hat, seine Gefühle auszudrücken, wäre für sie sicher tröstlicher als die Überzeugung, dass er gefühlskalt ist.

    Viele Grüße

    Bettina
    The greatest lie ever told about love is that it sets you free.

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    AW: Gefühlskalte Sternenväter

    Zitat Zitat von heart-princess
    Hallo ihr Lieben,

    heute ist mal wieder einer dieser beschissenen Tage, an denen ich nicht aufhören kann zu weinen. Mein Sternchen ist jetzt seit 12 Tagen nicht mehr bei mir und es tut immer noch sooo weh.

    Mein Mann konnte leider erst vor 4 Tagen nach Hause kommen. Und ich dachte, das würde mir helfen. Jetzt könnten wir das zusammen durchstehn. Aber er kann da irgendwie nicht mit umgehn. Er behandelt mich, als wäre MIR etwas ganz schreckliches passiert, nicht UNS !!!

    Und heute Abend kam die Krönung: Ich fing wieder an zu weinen und wollte nur reden. Er sagte nur, er sei jetzt müde und könnte die Augen nicht mehr offen halten. Dann drehte er sich um. Das tut so weh.

    Ich bin dann erstmal aufgestanden. Ich kann jetzt nicht selig neben ihm einschlafen. Warum ist er so gefühlskalt? Er macht die ganze Situation für mich nur noch schlimmer . . .

    Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehn soll. Ich fühl mich so allein mit meinem Schmerz.

    Hallo Heart-princess,

    hattest Du denn mal die Gelegenheit, ihm Deine Gefühle deutlich zu machen? Vielleicht ist er einfach unbeholfen, weil er womöglich tatsächlich nicht ganz nachvollziehen kann, wie schmerzlich die Situation für Dich ist. Vielleicht leidest Du wirklich mehr - die Bindung zwischen Kind und werdender Mutter ist ja eine besonders enge. Das muss aber nicht bedeuten, dass es ihn völlig kaltlässt.

    Viele Grüße und alles Gute

    Bettina
    The greatest lie ever told about love is that it sets you free.

  7. Inaktiver User

    AW: Gefühlskalte Sternenväter

    Zitat Zitat von Bettina14
    Hallo Septemberkind,

    das stimmt schon. Aber ich kann mir vorstellen, dass es der Strangeröffnerin helfen würde, wenn sie das Verhalten ihres Mannes besser verstehen könnte. Zu wissen, dass er vielleicht einfach auf eine andere Art trauert oder Schwierigkeiten hat, seine Gefühle auszudrücken, wäre für sie sicher tröstlicher als die Überzeugung, dass er gefühlskalt ist.

    Viele Grüße

    Bettina

    Das schon, auf jeden Fall - aber da gehört für mich in die Wortwahl einfach mehr Einfühlungsvermögen rein.

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    AW: Gefühlskalte Sternenväter

    Hallo zusammen,

    hatte auch eine FG und bin mittlerweile wieder schwanger.

    Mein Mann verhält sich auch ziemlich "gefühlskalt" mir gegenüber, wobei ich damit nicht sagen will, dass er so ist und fühlt. Dennoch verletzt mich sein Verhalten, er sagte kein Wort, tröstete mich nicht und ist bis heute nicht bereit, die FG in unserer Beziehung zu erwähnen oder zu "bearbeiten". Auch wenn ich versucht habe auf ihn zuzugehen, denn auch er hat ja ein Kind verloren, ging es nicht. Allerdings bin ich in seinen Augen nur 2x schwanger gewesen. Mit unserer 2-jährigen Tochter und jetzt. Das ist verletztend, denn das Kind war mein Kind auch wenn es früh gegangen ist. Versteht ihr?
    Ich glaube für viele Väter ist eine frühe SS nicht so real, weil sie es noch nicht direkt erleben/fühlen können

    Ich glaube nicht das mit der Überschrift hier den Vätern direkte Gefühlskälte zugesprochen wird, sondern eher das Gefühl ausgesprochen wird, was der Partnerin vermittelt wird. Oh Mann, irgendwie kann ich mich nicht so gut ausdrücken.... Sorry, hoffe es ist trotzdem klar geworden

    Liebe Grüße
    kruemeling

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    AW: Gefühlskalte Sternenväter

    Hallo,

    da ich ja scheinbar einen heiße Diskussion losgetreten habe, sollte ich mich wohl nochmal dazu äußern.

    Mein Mann ist beruflich viel im Ausland. Er ist in der Summe etwa 2/3 des Jahres nicht bei mir. Er ist folglich auch oft nicht da, wenn ich ihn brauche. So auch in dieser Situation. Als mein FA sagte "Nee, da stimmt was nicht." (Ich werde diesen Satz wohl nie wieder vergessen.) saß er nicht bei mir, sondern war ca. 2000km weit entfernt. Für seinen Job kann er nichts. Aber das erleichtert mir in so einem Moment die Situation nicht. Ich hab mich sehr allein gefühlt.

    Bis er dann endlich nach Hause kam (eine Woche später), hatte ich schon das Gefühl die Sache irgendwie allein mit mir ausmachen zu müssen.
    Ich hab gehofft, das würde sich ändern, wenn er bei mir ist. Ich habe eine tolle Familie und eine unersetzbare beste Freundin, die sehr für mich da waren/sind, aber keiner von denen versteht wirklich was in mir vorgeht. Ich hatte einfach gehofft, dass die einzige andere Person auf der Welt, die mein Schicksal teilt, mich verstehen würde.

    Die Situation, die ich in meinem ersten Beitrag beschrieben habe, ist rein exemplarisch. Es gab natürlich noch mehr ähnliche Situationen. Die Wortwahl "gefühlskalt" mag etwas hart gewählt sein, aber im Moment des Schreibens (die beschriebene Situation war grade 10 Minuten alt !!!) habe ich das so empfunden.

    Inzwischen haben wir sehr viel geredet und ich verstehe, dass er anders mit der FG umgeht als ich. Seine Priorität liegt nicht in der eigenen Trauer, sondern darin, mich zu stützen. Das ändert nur leider nichts daran, dass ich mich allein damit fühle.

    Ich hatte ehrlich gesagt auch gehofft, dass ich mich schneller wieder besser fühle. Aber es wird nicht besser. Die letzten Tage waren die Hölle. Und ich weiß einfach nicht, wie ich mein Leben normal weiterführen soll. Er scheint das zu schaffen.

    PS: Wir sind weit von einer gefährdeten Beziehung entfernt. Diese Sondersituation wird von uns beiden auch als solche betrachtet.
    Wenn eine Beziehung an einer FG zerbricht, war sie nicht stark genug, um das Leben zu überstehn. Denn so rosig ist das Leben nicht, als dass es nicht zu Widrigkeiten kommt. Die nächste Belastung kommt bestimmt.
    Geändert von heart-princess (10.10.2007 um 17:37 Uhr)

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