Hallo ihr Lieben,
Ersteinmal möchte ich euch sagen, dass ich hier ein bisschen mitgelesen habe und mit allen! Paaren mitfühle, die ein Kind verloren haben. Wir selber haben in der Familie gerade einen Fall der Eileiterschwangerschaft und es ist einfach schrecklich.
Ich kann nachvollziehen wie sehr ihr euch alle auf eure Babys gefreut habt und drücke euch die Daumen dass beim nächsten mal alles gut geht, und das recht schnell!
Eigentlich bin ich im Babywunschforum aber ich mache mir so ein paar Gedanken die ihr mir vielleicht eher beanwtorten könnt.
Es heißt immer, die ersten 12 Wochen ist das Risiko einer Fehlgeburt am Größten.
Gibt es denn hier eine Angabe wie hoch die ist? Habe letztens eine Aussage gelesen dass jede 5 SS nichts wird, das hat mir ganzschön angst gemacht, und darum frage ich mich, ob ihr mir antworten könnt.
Grundsätzlich habe ich "nur" eine eingestellte Schilddrüsenunterfunktion, mein Hausarzt meinte jedoch, wenn die gut angepasst wird immer Blutabnehmen) dann ist das kein Risiko.
Aber wie sieht es auch bei normalen, gesunden, Frauen aus?
Danke für eure antworten
Antworten
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17.05.2007, 11:37
Welches Risiko einer Fehlgeburt?
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17.05.2007, 17:20
AW: Welches Risiko einer Fehlgeburt?
Meine Liebe! Ich fürchte nun, Dich ein wenig verschreckt zu haben. Das tut mir leid, denn verschreckt solltest Du nicht sein!
Natürlich gibts immer diese Chance, dass man eine Fehlgeburt hat, und die Prozentzahl welche Du genannt hast stimmt wohl so. Trotzdem solltest Du nicht so viel drüber nachdenken, denn Du kannst Dich auf nichts vorbereiten. Denn MEIST geht es eben gut! Und bei Dir wird es ganz sicher gut gehen! Jetzt husch ab ins Babywunschforum und freuen! Das ist wichtig und tut Dir und Deiner Schwangerschaft gut.
Ganz liebe Grüße und viel Glück!!!
Nepomuk
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17.05.2007, 18:43
AW: Welches Risiko einer Fehlgeburt?
liebe liebe symphonie,
Zitat von Symphonie
hab dir ja schon etwas dazu geschrieben im babywunschforum... jaaa, es macht angst, sich damit intensiv zu beschaeftigen. diese angst kann dir nur niemand nehmen, auch hier nicht. diese angst kannst du dir nur selber nehmen.
denk mal drueber nach. statt ueber moegliche katastrophen.
ich wuensche dir in erster linie positive gedanken und distanz von deiner angst.
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18.05.2007, 07:55
AW: Welches Risiko einer Fehlgeburt?
Hallo,
ich bin neu hier und hab mich angemeldet weil ich gesehen habe das ich nicht die Einzige bin, die nach einer Todgeburt und 2 Fehlgeburten Angst vor einer erneuten Schwangerschaft hat... vllt. hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mich etwas aufbauen....
Ich habe einen neuen sehr lieben Partner und wir hätten schon gerne ein Kind aber ich bin da eher verhalten weil ich zum ersten "schon" 38 Jahre jung bin und zum zweiten eben diese oben genannten Erfahrungen gemacht habe.
Meine letzte FG war im Dezember letzten Jahres in der 8 SSW. ... wäre schön mal mit Menschen darüber zu sprechen, die auch ähnliches erlebt haben und sich all die klugen Ratschläge verkneifen
Liebe Grüsse
Sweetie
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26.05.2007, 22:18Inaktiver User
AW: Welches Risiko einer Fehlgeburt?
Hallo Symphonie,
Ich habe leider auch keine konkreten Zahlen- aber vielleicht hilft Dir Folgendes dabei, Dich von Zahlen eben nichtverrückt machen zu lassen:
Denn wie definiert man "ein Fünftel aller Schwangersch-aften"?
1/5 aller befruchteten Eizellen -die sich dann evtl. nicht einnisten? (nachweisbar erst, seit es die IVF gibt)
1/5 der Fälle ,in denen das HCG im Urintest nachweisbar war? (können enden, ehe je im Ultraschall etwas zu sehen ist)
1/5 der Fälle mit positivem HCG im Blut der Frau? (empfindlicherer
und
damit früherer Nachweis)
oder erst die im Ultraschall nachgewiesen in der Gebärmutter ein-
genistete Schwangerschaft? Oder der sicher vitale Embryo mit nachweisbarem Herzschlag?
Will mit diesen etwas kühlen Worten sagen: mitgerechnet sind
sicher auch Frühestschwangerschaften, von denen frau noch vor
einigen Jahren gar nichts gewußt hätte.
Die Nachweisverfahren werden immer empfndlicher, - also steigen
scheinbar die Fehlgeburtsraten!
Alles Gute für Dich!
T.
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27.05.2007, 11:02
AW: Welches Risiko einer Fehlgeburt?
Hi terasjugina,
Danke für Deine Antwort
Genau so habe ich mich die letzte Zeit auch aufgebaut
Da bekommt man solche Zahlen an den Kopf geknallt und der Arzt sagt weiter nichts dazu.. aber seitdem ich letztes mal beim Vertretungsarzt war halte ich nicht unbedingt von allen Ärzten gleich was.. es gibt nunmal auch hier solche und solche... nur geht das auf die Kosten der Schwangeren
Danke
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27.05.2007, 15:09
AW: Welches Risiko einer Fehlgeburt?
Hallo Sweetie,
meine 1. Tochter kam in der 40 SSW tot zur Welt.
Danach habe ich ein Jahr gebraucht um das zu verwinden.
Wir hatten uns so sehr ein zweites Kind gewünscht. Weil ich zu dem Zeitpunkt bereit 36 Jahre alt wa, wurde eine Amniozenthese gemacht.
Alles super und ein Mädchen. Wir waren sooo glücklich und die Schwangerschaft einfach toll.
An einem Freitagmorgen in der letzten SSW weckte mich mein Baby plötzlich nicht mehr.
Es beschlich mich und um 15 Uhr dann die niederschmetternde Nachricht.
Mir blieb nur ein Foto meines toten Babys.
Mein Mann hat sie wenigstens im Arm gehabt, aber ich war so zugedröhnt, dass ich nichts mehr wollte außer schlafen.
Danach folgten mehrere Fehlgeburten. Darunter eine Missed Abortion.
Irgendwann wusste ich schon in den ersten Wochen, dass es wieder nicht wird.
Dann, mein Mann war aus beruflichen Gründen in den damals noch "wilden Osten" gegangen, unsere Übungsmöglichkeiten dadurch eingeschränkt und ich hatte gerade das Superjobangebot meines Lebens bekommen, da hat es geklappt.
Ich war schwanger und vom ersten Augenblick an, wusste ich, dass es diesmal klappt.
Natürlich war die Schwangerschaft ungeheuer angstbesetzt.
Das konnte mir auch mein fantastischer neuer FA nicht nehmen.
Ich konnte nur immer kommen, wenn es mir danach war. manchmal bin ich jede Woche gerannt, nur um zu hören, dass alles ok. ist.
Ich war schon 39 Jahre alt und das Warten nach einer Amniozenthese hätte ich nicht ausgehalten.
Ich ließ eine Chorionzottenbiopsie machen. Wieder alles super und wieder ein Mädchen.
Das ist heute 15 Jahre und mein ganzes Glück.
Du siehst, du bist nicht allein.
Verlier nur nicht den Mut, dann wird es schon klappen.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute
monWer Unrecht duldet, stärkt es!
Willy Brandt
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29.05.2007, 11:17
AW: Welches Risiko einer Fehlgeburt?
Hallo Monschum,
ich danke dir für deine Geschichte bzw. Antwort.
Das ermutigt doch ein wenig .. leider hat es diesmal noch nicht geklappt obwohl ich mir so sicher war ... na ja dann müssen wir halt weiter üben. Magst du mir einmal den Unterschied zwischen Amniozenthese und Chorionzottenbiopsie erklären, damit kann ich leider nichts anfangen. Ich nehme mal an, eins von beiden ist die Fruchtwasseruntersuchung.
Vielen Dank nochmal für deine Worte...
Sweetie
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29.05.2007, 18:30
AW: Welches Risiko einer Fehlgeburt?
Hallo sweetie,
stimmt, Amniozenthese ist eine Fruchtwasseruntersuchung.
Damals (vor 19 Jahren) wurde sie in der 20!!! SSW vorgenommen und dann musste ich 6 Wochen auf das Ergebnis warten.
Das war die Hölle, denn wenn das Kind behindert gewesen wäre, hätte ich mich entscheiden müssen.
Schrecklicher Gedanke.
Ich war so dankbar, als ich hörte, dass alles ok war und ich ein Mädchen erwartete. (Unser Sohn war schon 7 Jahre alt)
Eine Chorionzottenbiopsie wurde vor 15 Jahren in der 10. SSW gemacht und man wartet maximal 14 Tage auf ein Ergebnis.
Ich glaube, heute wird beides, wenn überhaupt, nur bei einer unklaren Diagnose gemacht.
Ansonsten gibt es die doch sehr guten Ultraschallaufnahmen, mit denen schon viel festgestellt werden kann.
Liebe Grüße monWer Unrecht duldet, stärkt es!
Willy Brandt
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30.05.2007, 06:53
AW: Welches Risiko einer Fehlgeburt?
Guten Morgen Monschum,
schön das du geantwortet hast.
Dann kann ich ja nur hoffen, das bei einem evtl. nächsten Mal die Diagnosen klar sind, ich glaube die Zeit zu warten wäre der reinste Horrortrip für mich.
Wobei ich denke das die ganze Schwangerschaft mit Angst behaftet sein wird, wer weiß ....
Na ja nun muss es ja auch erstmal wieder klappen ... ich war mit einem Verdacht bei einem neuen FA da ich erst hierher gezogen bin, oh Hilfe war der furchtbar ... er hat mir erstmal vorgeworfen das mein Sohn damals ja viel zu leicht war für die Zeit .. da wollte ich ihn buchstäblich über den Tisch ziehen ... und als dann noch die Frage kam warum ich denn eigentlich nochmal schwanger werden möchte da hab ich nur noch geantwortet .... "weil ich gerade nichts anderes vor habe" und dann bin ich gegangen.... so was von einem verständnislosen A........ unglaublich das der praktizieren darf .....
Ich wünsche dir einen schönen Tag
Liebe Grüße
Sweetie


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